Ich habe grade mal ein bisschen im Internet rumgeschaut, nach ein paar Nachichten. Und da habe ich erst erfahren, dass diese Luftraumsperrung nicht nur in UK besteht, sondern auch im Rest Europas. In Großbrittanien besteht dieses Flugverbot schon ich glaube 3 Tage. Der brittische Lutraum ist vorerst noch bis Morgen 1 Uhr Mittags gesperrt. Und ich bekomme das hier im Hostel natürlich voll mit. Meine Zimmergenossin wollte gestern eigentlich von hier nach Dublin fliegen. Konnte sie natürlich vergessen. Sie blieb noch ne Nacht länger hier und ist heute um 3 mit dem Bus los. Morgen Nacht um 1 ist sie dann endlich da. Und solche Geschichten gibts hier natürlich oft. Leute die mit dem Bus 8 bis 13 Stunden fahren nur um hier her oder hier weg fahren.
Ich kann mir vorstellen dass das noch so 2 Wochen anhält. Es könnte ja noch Monate so weiter gehen. Man kann einfach nichts gegen machen. Und ich finde es irgendwie extrem lustig um ehrlich zu sein. Das zeigt, das trotz all unserer Technik und allem, wir trotzdem noch so von der Natur abhängig sind und so ein "kleines" Ereignis alles komplett durcheinander bringen kann.
Fazit: Ich bin froh im Moment nicht reisen zu müssen.
Samstag, 17. April 2010
Donnerstag, 15. April 2010
Enttäuschung
Also heut war echt ein beschissener Tag. Und dabei hat er so gut angefangen.
Eigentlich wollte ich so um 9 rum aufstehen. Aber ich war gestern so spät ins Bett gegangen, dass ich mich am Morgen schlecht fühlte. Also blieb ich bis 11 liegen. Frühstück is in diesem Hostel bis 12 vom demher wars okay. Also hab ich mir ein bisschen Make-up in die Fresse geschmiert, Mützchen aufgesetzt und bin runter. Dann erstmal duschen und schminken und blah.
Ich hatte vor so 2 Wochen nen Typen auf der Straße getroffen. Er arbeitete für son Charitykram und versuchte Spenden für die „Mental Health Foundation“ zu sammeln. Er gab mir die Nummer von seinem Teamleader und meinte ich könne es bei der Organisation versuchen. Die bezahlen 7,50Pfund die Stunde. (In London habe ich 5,80 – Minimumlohn bekommen). Und nach 2 Wochen hatte ich mich heute endlich mal durchgerungen da anzurufen. Ich hasse es sowieso fremde Menschen anzurufen und dann auch noch auf Englisch… puh, das fiel mir echt schwer. Ich stammelte da also was zusammen, aber ich konnte mich irgendwie ausdrücken. Der Typ am Telefon meinte, sie suchen immer nach Leuten und ob ich frei wäre für ein Vorstellungsgespräch heute um 3. Ich sagte natürlich zu, er gab mir die Adresse und alles war fein. Ich schaute im Internet noch auf ihre Seite und machte mich los. Das Büro war nur so 10/15 Minuten von mir weg.
Es brauchte etwas länger um reinzukommen. Das war ein größeres Gebäude mit verschiedenen Organisationen drinnen. An der Rezeption war leider keiner, also kam ich auch nicht rein. An der Klingel stand die Organisation leider nicht. Aber irgendwann kamen Menschen so in meinem Alter raus und die ließen mich rein und die fragte ich dann auch gleich, wo diese Organisation denn war. Büro 6, den Gang runter und dann links.
Aus dem Büro kamen aber Stimmen, also traute ich erst nicht zu klopfen. Aber dann war es ja irgendwann um 3. Also überwindete ich mich zum 2. Mal an diesem Tag und klopfte. Der Mann war grad in nem Gespräch mit nem Anderen. Er sagte ich solle nur einen Moment draußen warten. Er hatte mich ein bisschen vergessen. Die kamen aber dann, kaum war ich draußen auch schon raus.
Der Mann gab mir was zum Durchlesen, mit den Bedingungen und blah und ein Formular, was ich ausfüllen musste. Das folgende Gespräch lief soweit eigentlich ganz gut. Es war eine entspannte Atmosphäre und ich verstand mich mit ihm soweit auch ganz gut. Er war schon etwas eingenommen von den anderen Vorstellungsgesprächen die er schon hatte, meinte er und musste über die Fragen nen bisschen länger überlegen. Aber ich war sehr konsequent, offen und selbstsicher.
Zum Schluss meinte er, er trifft die Entscheidung heute. Wenn er sich bis 7 meldet hab ich den Job, wenn nicht bedeutet das „Danke für Ihre Zeit, aber Sie waren leider nicht erfolgreich.“ Ich war recht optimistisch. Es war grad mal halb 4. Ich kaufte mir was zu essen (überbackene Schnitte Hawaii), ging auf einen barfuß Spaziergang in den Park. Das Wetter war echt schön, zwar im recht frisch irgendwann aber sehr sonnig. Wird auch langsam Zeit, ne?
Ich trank noch nen Cappuccino, aber ich hatte etwas Kopfschmerzen und war müde. Also ging ich in mein Zimmer und wollte ein bisschen Schlafen. Es war zwar schon halb 7, aber ich war noch nicht beunruhigt.
Aber er rief nicht an. Ich klammerte mich an die Idee, vllt. aus Aufregung meine Handynummer falsch geschrieben zu haben und ging meine Mails schecken. Keine Mail.
Es ist mittlerweile 9 vor 9. Kein Anruf, keine Mail. Ich bin echt enttäuscht und all meine gute Laune is verflogen. Ich hab Kopfschmerzen, noch schlimmer als vorher. Meine Knieprobleme, die ich durch meinen Job in London bekommen hab sind wieder da und das zieht mal wieder bis in meinen Unterschenkelknochen. Und ich hab echt keinen Bock mehr auf überhaupt irgendwas heute. Ich will nen Drink und 5 Stunden lang sinnlose Sat1 Probespiele spielen.
Ich hoffe es ergibt sich echt was die Woche. Ich weiß gar nicht mehr, wozu ich morgens noch aufsteh.
Naja, was solls. Ich hoffe euch gehts besser. Ich lieb euch und ihr fehlt mir.
In Love, XoxO Maria
Eigentlich wollte ich so um 9 rum aufstehen. Aber ich war gestern so spät ins Bett gegangen, dass ich mich am Morgen schlecht fühlte. Also blieb ich bis 11 liegen. Frühstück is in diesem Hostel bis 12 vom demher wars okay. Also hab ich mir ein bisschen Make-up in die Fresse geschmiert, Mützchen aufgesetzt und bin runter. Dann erstmal duschen und schminken und blah.
Ich hatte vor so 2 Wochen nen Typen auf der Straße getroffen. Er arbeitete für son Charitykram und versuchte Spenden für die „Mental Health Foundation“ zu sammeln. Er gab mir die Nummer von seinem Teamleader und meinte ich könne es bei der Organisation versuchen. Die bezahlen 7,50Pfund die Stunde. (In London habe ich 5,80 – Minimumlohn bekommen). Und nach 2 Wochen hatte ich mich heute endlich mal durchgerungen da anzurufen. Ich hasse es sowieso fremde Menschen anzurufen und dann auch noch auf Englisch… puh, das fiel mir echt schwer. Ich stammelte da also was zusammen, aber ich konnte mich irgendwie ausdrücken. Der Typ am Telefon meinte, sie suchen immer nach Leuten und ob ich frei wäre für ein Vorstellungsgespräch heute um 3. Ich sagte natürlich zu, er gab mir die Adresse und alles war fein. Ich schaute im Internet noch auf ihre Seite und machte mich los. Das Büro war nur so 10/15 Minuten von mir weg.
Es brauchte etwas länger um reinzukommen. Das war ein größeres Gebäude mit verschiedenen Organisationen drinnen. An der Rezeption war leider keiner, also kam ich auch nicht rein. An der Klingel stand die Organisation leider nicht. Aber irgendwann kamen Menschen so in meinem Alter raus und die ließen mich rein und die fragte ich dann auch gleich, wo diese Organisation denn war. Büro 6, den Gang runter und dann links.
Aus dem Büro kamen aber Stimmen, also traute ich erst nicht zu klopfen. Aber dann war es ja irgendwann um 3. Also überwindete ich mich zum 2. Mal an diesem Tag und klopfte. Der Mann war grad in nem Gespräch mit nem Anderen. Er sagte ich solle nur einen Moment draußen warten. Er hatte mich ein bisschen vergessen. Die kamen aber dann, kaum war ich draußen auch schon raus.
Der Mann gab mir was zum Durchlesen, mit den Bedingungen und blah und ein Formular, was ich ausfüllen musste. Das folgende Gespräch lief soweit eigentlich ganz gut. Es war eine entspannte Atmosphäre und ich verstand mich mit ihm soweit auch ganz gut. Er war schon etwas eingenommen von den anderen Vorstellungsgesprächen die er schon hatte, meinte er und musste über die Fragen nen bisschen länger überlegen. Aber ich war sehr konsequent, offen und selbstsicher.
Zum Schluss meinte er, er trifft die Entscheidung heute. Wenn er sich bis 7 meldet hab ich den Job, wenn nicht bedeutet das „Danke für Ihre Zeit, aber Sie waren leider nicht erfolgreich.“ Ich war recht optimistisch. Es war grad mal halb 4. Ich kaufte mir was zu essen (überbackene Schnitte Hawaii), ging auf einen barfuß Spaziergang in den Park. Das Wetter war echt schön, zwar im recht frisch irgendwann aber sehr sonnig. Wird auch langsam Zeit, ne?
Ich trank noch nen Cappuccino, aber ich hatte etwas Kopfschmerzen und war müde. Also ging ich in mein Zimmer und wollte ein bisschen Schlafen. Es war zwar schon halb 7, aber ich war noch nicht beunruhigt.
Aber er rief nicht an. Ich klammerte mich an die Idee, vllt. aus Aufregung meine Handynummer falsch geschrieben zu haben und ging meine Mails schecken. Keine Mail.
Es ist mittlerweile 9 vor 9. Kein Anruf, keine Mail. Ich bin echt enttäuscht und all meine gute Laune is verflogen. Ich hab Kopfschmerzen, noch schlimmer als vorher. Meine Knieprobleme, die ich durch meinen Job in London bekommen hab sind wieder da und das zieht mal wieder bis in meinen Unterschenkelknochen. Und ich hab echt keinen Bock mehr auf überhaupt irgendwas heute. Ich will nen Drink und 5 Stunden lang sinnlose Sat1 Probespiele spielen.
Ich hoffe es ergibt sich echt was die Woche. Ich weiß gar nicht mehr, wozu ich morgens noch aufsteh.
Naja, was solls. Ich hoffe euch gehts besser. Ich lieb euch und ihr fehlt mir.
In Love, XoxO Maria
Hey! Hallo! Wie gehts? (Allgemein und Paris)
Hey!!
Mal wieder ein neues Hallo von mir.
Es gibt so viel eigentlich nicht zu berichten. Aber irgendwie will ich es doch schaffen diesen Blog wieder zu beleben.
Also ich bin jetzt in Edinburgh. Ich bin nach Paris erst nach Glasgow. Aber das war irgendwie nich so der Bringer. Also bin ich nach Edinburgh. Das hab ich aus dem Zug von Paris nach Glasgow gesehen und fands voll toll. Und es IST Wunderschön!!
Joa, Paris war soweit ganz in Ordnung. Die Stadt is echt schön, so viel Kunst überall, gechillte Atmosphäre. Alles ziemlich entspannt. Aber ich kenne ja jetzt nich so viele Menschen in Paris. Und Jim (der Freund bei dem ich gewohnt habe) musste auch bis auf 2 Tage die Woche bis 5 arbeiten, dh ich sah ihn dann um 6/7 rum. Mit dem wars ja auch nicht so einfach. Ich kann halt nich so viel Zeit mit einem Menschen verbringen. An unserer Sightseeing-Tour an einem seiner freien Tage war ich irgendwann so genervt von ihm, dass ich nicht mehr mit ihm geredet hab. Er hat mich die ganze Zeit nur dumm gemacht und manchmal auch echt beleidigend. Da wollte ich dann einfach nich mehr. Außerdem wusste ich ja, dass da von seiner Seite auch noch nen bisschen was anderes sein könnte, und das hat die ganze Sache nicht grade einfacher gemacht. Aber das wusste ich ja vorher. Schlussendlich kann ich eigentlich sagen, dass dieses Zusammenwohnen uns eher voneinander entfernt hat. Am letzten Tag musste ich dann auch aus der Wohnung raus. Seine Vermieterin fand es nich so toll das ich komm und Jim meinte zu ihr ich bleib nur ein paar Tage (ich war 2 Wochen da!!!) und die wollte in der Nacht da schlafen. Am nächsten Tag musste ich früh meinen Zug nehmen, d.h. sie würde mich sehen und meine riesen Tasche. Jim meinte es sei schon in Ordnung. Mein letzter Tag verlief aber etwas anders als geplant, also bin ich früher zurück zur Wohnung. Ich wusste das sie kommt, Jim erzählte ich später, dass ich es vergessen hatte. Ich dachte, vllt. ist sie ja noch nicht da. War sie aber. Ich sah die offene Tür zu ihrem Zimmer, was sonst immer verschlossen war und wollte eigentlich schnell ins Zimmer huschen oder wieder raus, aber noch bevor ich irgendwo hinrennen konnte, kam sie schon aus dem Zimmer. Wir unterhielten uns kurz und ich sagte zu ihr, ich wär nur ein paar Tage hiergeblieben und ich würde am nächsten Tag wieder fahren. Schien okay für sie zu sein.
Aber als ich dann im Zimmer saß, fing sie an mit irgendwem zu telefonieren und zu schreien. Ich hab noch nie ne Frau oder irgendwen so lange, so aufgebracht diskutieren gehört. Ich hatte Angst, dass es Jim war. Ich konnte ihn auf seinem Handy nicht erreichen. Aber es war nicht er. Ich versuchte irgendwen anzurufen, weil ich Angst vor dieser Frau hatte und mich ablenken wollte, aber ich konnte keinen erreichen. Meine Mutter rief mich kurz darauf zurück. Sie saß grad in ihrer Englischklasse. Dann kam Jim irgendwann. Er war suuuper nervös und fragte mich, warum wir uns nicht in der Stadt getroffen haben. Das wollten wir ja eigentlich. Das war so richtig vorwurfsvoll wie er das sagte. Ich dachte mir nur, am nächsten Morgen hätte sie mich eh gesehen und das weißt du auch. Er meinte, er könnte mich da heute nicht schlafen lassen. Ich müsse meine Tasche packen und ins Hostel. Er wollte nicht aus seiner Wohnung gekickt werden. Ich fand diese ganze Aktion zwar so ziemlich sinnlos, schließlich hatte sie mich jetzt ja schon gesehen und würde mich morgen abreisen sehen, aber naja. Also sind wir ins Hostel. 25Euro pro Nacht… Naja. Immerhin hatte ich ein 4 Bettzimmer für mich allein und Bad mit Badewanne. War nur scheiße, dass das an diesem Tag passiert ist. Es war St. Patriks Day und da Jim ja mal in nem irischen Pub da gearbeitet hat, wäre das echt nen cooler Abend geworden. Aber naja. Kann man nich ändern.
Sonst war Paris sehr ruhig für mich. Hab vieeeel geschlafen, bin rumgelaufen, wurde auf einem Friedhof eingesperrt (was ruhigeres gibt’s wohl kaum), in Cafés rumgesessen. War schon echt entspannt. Nach diesen 6 Monaten in London musste ich ne Menge Kraft wieder auftanken… Nur 2 Abende waren nich so ruhig. Am Donnerstag hatte ich mich mit einem Mädchen getroffen, dass ich in London kennen gelernt hatte. Wir trafen und halb 5 und sie wollte mit mir in die Wohnung eines Freundes und was trinken. Sie meinte sie hatten vor 2 Tagen da ne Party gehabt (also Dienstag, und dieses Mädchen geht noch zur Schule…) und da wäre noch ne Menge übrig. Ich wollte trotzdem ne Flasche Wein kaufen.
Dieser Ort war der verrückteste und merkwürdigste Ort, an dem ich je war. Diese Wohnung von diesem Freund von ihr war so richtig runtergekommen. Die war in nem Hinterhof von nem Gebäudekomplex. Die Tür war aus Stahl, wie so alte Kellertüren. Es gab keinen Teppich, man is da einfach auf bloßen Stein gelaufen. Man kam als 1. Ins Wohnzimmer. Von den Wänden waren nur eine oder 2 gestrichen, von den anderen kam der Putz runter. Für die Sofas die da standen war durchgesessen schon gar kein Ausdruck mehr. Überall lag Zeug rum und es stank nach Qualm. Aber immerhin hatte er einen riesigen Flachbildschirmfernseher im Zimmer, der neben der schon braunen Palme, neben der er stand einen perfekten Kontrast ergab. Das Wohnzimmer ging dann offen zur Küche über. Dazwischen war noch eine Treppe, die zu so nem selbstgebauten, eigebauten Hochbett führte, so wie es mein Cousin mal hatte. Die Küche hatte sogar einen Herd und ne Mikrowelle. Und es standen Putzmittel rum, auch wenn die Wohnung nicht wirklich danach aussah, als würden die viel benutzt werden. Der eigentliche Kracher an der Wohnung war eigentlich das Bad. So 1,5 mal 1,5 Meter groß, wenn überhaupt. Gleich neben der Tür war ein winziges Eckwaschbecken, was nicht sehr funktionstüchtig aussah, was es aber tat. Gleich daneben dann die Toilette ohne Brille. Die lag daneben und war gebrochen. Es gab auch ne kleines Duschkabuff, in dem ein Eimer stand, und was aussah, als wäre es seit 3 Jahren nich mehr benutzt worden. Echt rostig das Ding. Das beste allerdings war das Licht. Als ich reinkam war es rot. Ich dachte „toll, jetzt bin ich im Puff gelandet“. Als ich dann aber da war, wechselte es plötzlich zu grün und blau und zurück zu rot. Dann dachte ich „Wie abgefahren is das eigentlich? Wo bin ich hier gelandet?“ Die Wohnung war wie aus nem Film von irgendwelchen Drogenheinis.
Aber die Eltern dieses Typen wohnten nur um die Ecke und ich glaube er verbringt da mehr Zeit.
Zum Publikum: Dalila, die, die ich in London kennen gelernt hatte. Modisches Mädchen, tierisch nett und immer am Lachen. Eine aufgedrehte Blondine mit einer aufgedrehten brünetten Freundin. Der Gastgeber, Ivan oder so. So ungefähr meine Größe und sprach die ganze Zeit Deutsch mit mir. Franzosen lernen Deutsch in der Schule. Wer hätts gedacht!? Der war ganz lustig. Ich verstand zwar nur die Hälfte von dem was er sagte, aber Dalila meinte das wäre normal. Keiner verstand ihn wirklich. Und später kam dann noch so ne kleine dürre Rothaarige. Die sah aus wie 12, aber ich vermute sie war wie die andere auch so 18/19. Die war ziemlich amüsant. Sie haute sich bei der Musik immer im Takt aufs Bein, also mit der ganzen Hand. So wie mache Menschen lachen. Und dabei nickte sie dann noch so mit dem Kopf. Die war echt lustig. Naja. Die beiden Mädels haben dann am Fernseher mit ihren MP3 Playern DJ gespielt, was sie echt gut gemacht haben. Also fingen wir um halb 5 Uhr nachmittags an einem Schultag an, Bier, Wein und Wodka zu saufen. Das war alles nich so von dieser Welt. Es war aber ein echt guter Abend. Um 8 musste ich dann, nach so 3/4 Bier und weiteren 3/4 Bechern Wein dann aber gehn. Ich war zum Abendessen mit Jim und seinen Freunden in der Wohnung seiner Freundin Laetitia eingeladen. Eigentlich hatte ich darauf dann gar keine große Lust. Hätte da lieber weitergefeiert. Leider habe ich in dieser Wohnung dann meine Kamera vergessen. Ich bekam sie zwar ein paar Tage später wieder, aber sie verpasste leider den 2. Teil der Sightseeing-Tour am Moulin Rouge und Sacre Coeur (die wunderschöne weiße Kirche am Rande von Paris). Aber kann man dann nich ändern.
Joa. Dann wurde es irgendwann Zeit für mich weiterzureisen. ALLE meinten ja ich bleibe da, aber ich war ehrlich gesagt froh, als ich wieder weg war und wieder mein eigenes Leben weiterführen konnte. Ich musste den Zug nehmen, dann meine Tasche hatte 9 Kilo Übergepäck und bei 10Pfund/Euro pro Kilo, konnte ich mir den Flug dann nich mehr so leisten. Vor allem, weil Tickets Paris – Glasgow so um die 100Pfund alleine kosten. Also fuhr ich mit dem Zug 2 ½ Stunden nach London um dort dann nach Glasgow weitere 4/5 Stunden fuhr. Ich London wollte ich mich eigentlich mit Slavo treffen, aber der hatte sein Leben jetzt in die Nacht verlegt und fühlte sich am nächsten Tag dann nich so dolle. Ich war echt enttäuscht in dem Moment. Ich mein hätte er mir das schon 1 oder 2 Stunden vorher geschrieben, dann hätte ich wen anders fragen können. Aber ansonsten hatte ich noch nie so eine Reibungslose Reise, mal von den paar Mal in denen ich mit meiner Tasche in irgendwelchen Drehtüren stecken geblieben bin. Außerdem sah ich Schottland dann auch ein bisschen.
So ich glaub das reicht erst mal fürs erste. Im nächsten gibts mehr.
Hoffe euch geht’s gut. In 3 Monaten bin ich schon wieder zuhaus…
In Love, XoxO Maria
Mal wieder ein neues Hallo von mir.
Es gibt so viel eigentlich nicht zu berichten. Aber irgendwie will ich es doch schaffen diesen Blog wieder zu beleben.
Also ich bin jetzt in Edinburgh. Ich bin nach Paris erst nach Glasgow. Aber das war irgendwie nich so der Bringer. Also bin ich nach Edinburgh. Das hab ich aus dem Zug von Paris nach Glasgow gesehen und fands voll toll. Und es IST Wunderschön!!
Joa, Paris war soweit ganz in Ordnung. Die Stadt is echt schön, so viel Kunst überall, gechillte Atmosphäre. Alles ziemlich entspannt. Aber ich kenne ja jetzt nich so viele Menschen in Paris. Und Jim (der Freund bei dem ich gewohnt habe) musste auch bis auf 2 Tage die Woche bis 5 arbeiten, dh ich sah ihn dann um 6/7 rum. Mit dem wars ja auch nicht so einfach. Ich kann halt nich so viel Zeit mit einem Menschen verbringen. An unserer Sightseeing-Tour an einem seiner freien Tage war ich irgendwann so genervt von ihm, dass ich nicht mehr mit ihm geredet hab. Er hat mich die ganze Zeit nur dumm gemacht und manchmal auch echt beleidigend. Da wollte ich dann einfach nich mehr. Außerdem wusste ich ja, dass da von seiner Seite auch noch nen bisschen was anderes sein könnte, und das hat die ganze Sache nicht grade einfacher gemacht. Aber das wusste ich ja vorher. Schlussendlich kann ich eigentlich sagen, dass dieses Zusammenwohnen uns eher voneinander entfernt hat. Am letzten Tag musste ich dann auch aus der Wohnung raus. Seine Vermieterin fand es nich so toll das ich komm und Jim meinte zu ihr ich bleib nur ein paar Tage (ich war 2 Wochen da!!!) und die wollte in der Nacht da schlafen. Am nächsten Tag musste ich früh meinen Zug nehmen, d.h. sie würde mich sehen und meine riesen Tasche. Jim meinte es sei schon in Ordnung. Mein letzter Tag verlief aber etwas anders als geplant, also bin ich früher zurück zur Wohnung. Ich wusste das sie kommt, Jim erzählte ich später, dass ich es vergessen hatte. Ich dachte, vllt. ist sie ja noch nicht da. War sie aber. Ich sah die offene Tür zu ihrem Zimmer, was sonst immer verschlossen war und wollte eigentlich schnell ins Zimmer huschen oder wieder raus, aber noch bevor ich irgendwo hinrennen konnte, kam sie schon aus dem Zimmer. Wir unterhielten uns kurz und ich sagte zu ihr, ich wär nur ein paar Tage hiergeblieben und ich würde am nächsten Tag wieder fahren. Schien okay für sie zu sein.
Aber als ich dann im Zimmer saß, fing sie an mit irgendwem zu telefonieren und zu schreien. Ich hab noch nie ne Frau oder irgendwen so lange, so aufgebracht diskutieren gehört. Ich hatte Angst, dass es Jim war. Ich konnte ihn auf seinem Handy nicht erreichen. Aber es war nicht er. Ich versuchte irgendwen anzurufen, weil ich Angst vor dieser Frau hatte und mich ablenken wollte, aber ich konnte keinen erreichen. Meine Mutter rief mich kurz darauf zurück. Sie saß grad in ihrer Englischklasse. Dann kam Jim irgendwann. Er war suuuper nervös und fragte mich, warum wir uns nicht in der Stadt getroffen haben. Das wollten wir ja eigentlich. Das war so richtig vorwurfsvoll wie er das sagte. Ich dachte mir nur, am nächsten Morgen hätte sie mich eh gesehen und das weißt du auch. Er meinte, er könnte mich da heute nicht schlafen lassen. Ich müsse meine Tasche packen und ins Hostel. Er wollte nicht aus seiner Wohnung gekickt werden. Ich fand diese ganze Aktion zwar so ziemlich sinnlos, schließlich hatte sie mich jetzt ja schon gesehen und würde mich morgen abreisen sehen, aber naja. Also sind wir ins Hostel. 25Euro pro Nacht… Naja. Immerhin hatte ich ein 4 Bettzimmer für mich allein und Bad mit Badewanne. War nur scheiße, dass das an diesem Tag passiert ist. Es war St. Patriks Day und da Jim ja mal in nem irischen Pub da gearbeitet hat, wäre das echt nen cooler Abend geworden. Aber naja. Kann man nich ändern.
Sonst war Paris sehr ruhig für mich. Hab vieeeel geschlafen, bin rumgelaufen, wurde auf einem Friedhof eingesperrt (was ruhigeres gibt’s wohl kaum), in Cafés rumgesessen. War schon echt entspannt. Nach diesen 6 Monaten in London musste ich ne Menge Kraft wieder auftanken… Nur 2 Abende waren nich so ruhig. Am Donnerstag hatte ich mich mit einem Mädchen getroffen, dass ich in London kennen gelernt hatte. Wir trafen und halb 5 und sie wollte mit mir in die Wohnung eines Freundes und was trinken. Sie meinte sie hatten vor 2 Tagen da ne Party gehabt (also Dienstag, und dieses Mädchen geht noch zur Schule…) und da wäre noch ne Menge übrig. Ich wollte trotzdem ne Flasche Wein kaufen.
Dieser Ort war der verrückteste und merkwürdigste Ort, an dem ich je war. Diese Wohnung von diesem Freund von ihr war so richtig runtergekommen. Die war in nem Hinterhof von nem Gebäudekomplex. Die Tür war aus Stahl, wie so alte Kellertüren. Es gab keinen Teppich, man is da einfach auf bloßen Stein gelaufen. Man kam als 1. Ins Wohnzimmer. Von den Wänden waren nur eine oder 2 gestrichen, von den anderen kam der Putz runter. Für die Sofas die da standen war durchgesessen schon gar kein Ausdruck mehr. Überall lag Zeug rum und es stank nach Qualm. Aber immerhin hatte er einen riesigen Flachbildschirmfernseher im Zimmer, der neben der schon braunen Palme, neben der er stand einen perfekten Kontrast ergab. Das Wohnzimmer ging dann offen zur Küche über. Dazwischen war noch eine Treppe, die zu so nem selbstgebauten, eigebauten Hochbett führte, so wie es mein Cousin mal hatte. Die Küche hatte sogar einen Herd und ne Mikrowelle. Und es standen Putzmittel rum, auch wenn die Wohnung nicht wirklich danach aussah, als würden die viel benutzt werden. Der eigentliche Kracher an der Wohnung war eigentlich das Bad. So 1,5 mal 1,5 Meter groß, wenn überhaupt. Gleich neben der Tür war ein winziges Eckwaschbecken, was nicht sehr funktionstüchtig aussah, was es aber tat. Gleich daneben dann die Toilette ohne Brille. Die lag daneben und war gebrochen. Es gab auch ne kleines Duschkabuff, in dem ein Eimer stand, und was aussah, als wäre es seit 3 Jahren nich mehr benutzt worden. Echt rostig das Ding. Das beste allerdings war das Licht. Als ich reinkam war es rot. Ich dachte „toll, jetzt bin ich im Puff gelandet“. Als ich dann aber da war, wechselte es plötzlich zu grün und blau und zurück zu rot. Dann dachte ich „Wie abgefahren is das eigentlich? Wo bin ich hier gelandet?“ Die Wohnung war wie aus nem Film von irgendwelchen Drogenheinis.
Aber die Eltern dieses Typen wohnten nur um die Ecke und ich glaube er verbringt da mehr Zeit.
Zum Publikum: Dalila, die, die ich in London kennen gelernt hatte. Modisches Mädchen, tierisch nett und immer am Lachen. Eine aufgedrehte Blondine mit einer aufgedrehten brünetten Freundin. Der Gastgeber, Ivan oder so. So ungefähr meine Größe und sprach die ganze Zeit Deutsch mit mir. Franzosen lernen Deutsch in der Schule. Wer hätts gedacht!? Der war ganz lustig. Ich verstand zwar nur die Hälfte von dem was er sagte, aber Dalila meinte das wäre normal. Keiner verstand ihn wirklich. Und später kam dann noch so ne kleine dürre Rothaarige. Die sah aus wie 12, aber ich vermute sie war wie die andere auch so 18/19. Die war ziemlich amüsant. Sie haute sich bei der Musik immer im Takt aufs Bein, also mit der ganzen Hand. So wie mache Menschen lachen. Und dabei nickte sie dann noch so mit dem Kopf. Die war echt lustig. Naja. Die beiden Mädels haben dann am Fernseher mit ihren MP3 Playern DJ gespielt, was sie echt gut gemacht haben. Also fingen wir um halb 5 Uhr nachmittags an einem Schultag an, Bier, Wein und Wodka zu saufen. Das war alles nich so von dieser Welt. Es war aber ein echt guter Abend. Um 8 musste ich dann, nach so 3/4 Bier und weiteren 3/4 Bechern Wein dann aber gehn. Ich war zum Abendessen mit Jim und seinen Freunden in der Wohnung seiner Freundin Laetitia eingeladen. Eigentlich hatte ich darauf dann gar keine große Lust. Hätte da lieber weitergefeiert. Leider habe ich in dieser Wohnung dann meine Kamera vergessen. Ich bekam sie zwar ein paar Tage später wieder, aber sie verpasste leider den 2. Teil der Sightseeing-Tour am Moulin Rouge und Sacre Coeur (die wunderschöne weiße Kirche am Rande von Paris). Aber kann man dann nich ändern.
Joa. Dann wurde es irgendwann Zeit für mich weiterzureisen. ALLE meinten ja ich bleibe da, aber ich war ehrlich gesagt froh, als ich wieder weg war und wieder mein eigenes Leben weiterführen konnte. Ich musste den Zug nehmen, dann meine Tasche hatte 9 Kilo Übergepäck und bei 10Pfund/Euro pro Kilo, konnte ich mir den Flug dann nich mehr so leisten. Vor allem, weil Tickets Paris – Glasgow so um die 100Pfund alleine kosten. Also fuhr ich mit dem Zug 2 ½ Stunden nach London um dort dann nach Glasgow weitere 4/5 Stunden fuhr. Ich London wollte ich mich eigentlich mit Slavo treffen, aber der hatte sein Leben jetzt in die Nacht verlegt und fühlte sich am nächsten Tag dann nich so dolle. Ich war echt enttäuscht in dem Moment. Ich mein hätte er mir das schon 1 oder 2 Stunden vorher geschrieben, dann hätte ich wen anders fragen können. Aber ansonsten hatte ich noch nie so eine Reibungslose Reise, mal von den paar Mal in denen ich mit meiner Tasche in irgendwelchen Drehtüren stecken geblieben bin. Außerdem sah ich Schottland dann auch ein bisschen.
So ich glaub das reicht erst mal fürs erste. Im nächsten gibts mehr.
Hoffe euch geht’s gut. In 3 Monaten bin ich schon wieder zuhaus…
In Love, XoxO Maria
Donnerstag, 4. März 2010
Good bye letter to my friends from London
Now the day finally came that I’m leaving London.And so it’s time to say goodbye.
This time here was very special to me and I know that I’m gonna miss my life here so much. It’s the 1st time that I left my home, lived on my own (if you can describe hostel life as “living on own”^^), worked properly. My life here was wonderful and horrible at the same time. A lot of fun, work, pain, disease, alcohol, smiles, love, people. And now that it’s coming to the end, I want it to stay like this forever. But it’s time for me to move on. My time in London is over. I feel that there is so much more for me out there and now I want to go, to see it. London has nothing to give to me anymore, not at the moment(except from all my friends here of course). My life has to go on now. So I’m leaving.
But I know I will miss you all so much. I’m thankful for every person I met, every experience I made. Thank you to all the person who took this way with me together and who made the time here so great to me. Thanks to the people who made this time hot and cold. Thanks to the people , who stayed together with me through everything. Especially thanks to Bell and Slavomirr, to come with me to the hospital. Thank you Bell that you cared for me so much. You have been like a sister or a mum to me. But now I want you to stop worry about me. I know that I will be fine. Thank you to my beloved colleges!!!! Nando’s forever but never again Nando’s! I enjoyed working with you. We went through all this time together, all the stress, all the partys (especially the partys^^). And you have been the best team I can ever imagine and some of you became real friends for me, which I just really realized in the end. I’m gonna miss to work with you, all the chicken wraps and corns, all these annoying costumers (why do they just can stay home and grill their own chicken?), this whole little world. Don’t let them knock you down. You are wonderful and I hope that you will get happy.
The people I probably gonna miss the most are Polina and Slavomirr. I know you now since 6 months and not to have you around anymore will be so weird. You know me from the very first, when I didn’t had a job and then worked on the streets as a fleyergiver for this fucking Indian restaurant. We 3 were left from the beginning and now I’m going to leave you. Slavo, I’m gonna miss to live together with you, your conversations about life, your drinks. I didn’t met a lot of people like you before and you are for me like my friends from home, which is really rare. Keep on fighting and move your ass!! See you soon.
A BIG “I miss you” as well to my Italian friends. I had so much fun and such a good time with you. Halloween, Christmas and all the other partys and evenings we had together had been great fun to me. Without you the hostel suddenly became empty. And it was nice to be so welcome in your house.
Thank you to my Irish friends as well for all the beers we shared. We didn’t spent so much time together, but it has always been a lot of fun. Liam. You have been a great friend for me. I enjoyed our time a lot, you know. I hope you will be fine.
Thanks to my Spanish people!!!!! To some of you (Greetings to Nury, Gabriel and Sara) I already had to say goodbye. You were here right at the beginning, Gabriel was the first person I had contact to, who stayed longer. This time with you has been one of the best I had in London. I’m gonna come to Spain in summer to visit you. I just have to save some money before.
And in the end goodbye to some other people who don't belong to one of these groups, Ella, Martina, Daniel, Céline, Justin. Its so sad to leave you...
So, that’s it. I’m gone and I won’t come back too soon.
There is nothing left to say than: thank you, I love you and I’m gonna miss you ALL a LOT!!! Take care, enjoy yourself and I hope I’m gonna meet you again.
Love and Kisses, Maria
This time here was very special to me and I know that I’m gonna miss my life here so much. It’s the 1st time that I left my home, lived on my own (if you can describe hostel life as “living on own”^^), worked properly. My life here was wonderful and horrible at the same time. A lot of fun, work, pain, disease, alcohol, smiles, love, people. And now that it’s coming to the end, I want it to stay like this forever. But it’s time for me to move on. My time in London is over. I feel that there is so much more for me out there and now I want to go, to see it. London has nothing to give to me anymore, not at the moment(except from all my friends here of course). My life has to go on now. So I’m leaving.
But I know I will miss you all so much. I’m thankful for every person I met, every experience I made. Thank you to all the person who took this way with me together and who made the time here so great to me. Thanks to the people who made this time hot and cold. Thanks to the people , who stayed together with me through everything. Especially thanks to Bell and Slavomirr, to come with me to the hospital. Thank you Bell that you cared for me so much. You have been like a sister or a mum to me. But now I want you to stop worry about me. I know that I will be fine. Thank you to my beloved colleges!!!! Nando’s forever but never again Nando’s! I enjoyed working with you. We went through all this time together, all the stress, all the partys (especially the partys^^). And you have been the best team I can ever imagine and some of you became real friends for me, which I just really realized in the end. I’m gonna miss to work with you, all the chicken wraps and corns, all these annoying costumers (why do they just can stay home and grill their own chicken?), this whole little world. Don’t let them knock you down. You are wonderful and I hope that you will get happy.
The people I probably gonna miss the most are Polina and Slavomirr. I know you now since 6 months and not to have you around anymore will be so weird. You know me from the very first, when I didn’t had a job and then worked on the streets as a fleyergiver for this fucking Indian restaurant. We 3 were left from the beginning and now I’m going to leave you. Slavo, I’m gonna miss to live together with you, your conversations about life, your drinks. I didn’t met a lot of people like you before and you are for me like my friends from home, which is really rare. Keep on fighting and move your ass!! See you soon.
A BIG “I miss you” as well to my Italian friends. I had so much fun and such a good time with you. Halloween, Christmas and all the other partys and evenings we had together had been great fun to me. Without you the hostel suddenly became empty. And it was nice to be so welcome in your house.
Thank you to my Irish friends as well for all the beers we shared. We didn’t spent so much time together, but it has always been a lot of fun. Liam. You have been a great friend for me. I enjoyed our time a lot, you know. I hope you will be fine.
Thanks to my Spanish people!!!!! To some of you (Greetings to Nury, Gabriel and Sara) I already had to say goodbye. You were here right at the beginning, Gabriel was the first person I had contact to, who stayed longer. This time with you has been one of the best I had in London. I’m gonna come to Spain in summer to visit you. I just have to save some money before.
And in the end goodbye to some other people who don't belong to one of these groups, Ella, Martina, Daniel, Céline, Justin. Its so sad to leave you...
So, that’s it. I’m gone and I won’t come back too soon.
There is nothing left to say than: thank you, I love you and I’m gonna miss you ALL a LOT!!! Take care, enjoy yourself and I hope I’m gonna meet you again.
Love and Kisses, Maria
Freitag, 26. Februar 2010
Der Tag bevor ich nach hause kam
Ich hasse den öffentlichen Verkehr in London!!
Wegen diesem Scheißdreck hätte ich beinahe meinen Flieger nach Hause verpasst. Von Anfang. Am Mittwoch den 10. Februar war es endlich soweit, ich konnte nach Hause fliegen. Also naja fast. Erst mal zu meiner Schwester an die Ostsee. Aber für mich zählte erst mal eh nur, weg von hier und Urlaub machen und näher Richtung Heimat. Nachdem ich Sonntag und Montag Doppelschichten geschoben hab und Dienstag auch nochmal morgens auch nochmal arbeiten musste, konnte ich endlich um 18 Uhr die Arbeit verlassen und konnte in den mehr als verdienten Urlaub starten. Aber an dem Tag musste ich noch so einiges machen, meine Sachen waren noch nicht gepackt, ich hatte ja noch nicht mal den Koffer …. Erst mal musste ich noch was für meine Oma kaufen. Klippohringe. Leider brauchte das alles etwas länger. Dann musste ich zum Haus meiner Italiener. Alessandro wollte mir seinen kleinen Handgepäckstrolley borgen. Da blieb ich dann auch noch ne Stunde und schaute mit Jay und Morris Dokumentationen über Geparden und Jaguare an. Um 8 rum glaub ich ging ich dann zurück zum Hostel. Sachen packen war angesagt, ein Kraftakt an sich sag ich euch, da ja leider nicht mehr alles in meine Tasche passt. Ich habe mittlerweile neben meiner riesen Tasche und meiner Laptoptasche noch so 3 andere Taschen bzw. sonne großen Eikaufstragetaschen wie es sie bei Ikea gibt, nur von Tesco und nen bisschen kleiner. Aber das sollte jetzt alles auf Biegen und Brechen in die große Tasche passen. Passt natürlich nicht. Aber auch dafür gibt’s noch Lösungen und anderen Menschen, bei denen man seine Sachen unterstellen kann.
Dann wars auch schon halb 11 (geduscht hab ich mich ja zwischendurch auch noch ausgiebig). 11 macht der Supermarkt hier zu und mein letztes Essen war schon ne Weile her. Also schnell losgerannt. Souvenierkauf stand auch noch auf den Plan. Und das musste ich auch bis 11 machen. Hab ich auch geschafft und dann konnte ich mich endlich nach 3 ansträngenden Tagen endlich mal hinsetzen. Aber ich war scheiße aufgeregt. Zum Glück hatte ich massig Essen, womit ich mich dann reichlich abgelenkt habe, wobei ich noch beinahe daran erstickt wäre. So ne Stunde bevor ich dann planmäßig los wollte, kam dann eine Gruppe Spanier. Ich liebe Spanier! Die bringen so richtig Schwung in die Bude. Es war kurz vor eins. Halb 2 spätestens um wollte ich auschecken. Mein Bus zum Flughafen sollte um 3 abfahren. Die Spanier wollten dann aber noch „Wer bin ich?“ spielen, dieses Spiel wo man nen Zettel mit nem Namen von einer bekannten Person auf die Stirn geklebt bekommt und man dann herausfinden muss wer man ist. Ich bin echt schlecht in diesem Spiel. Dreiviertel 2 hatte ich dann endlich mal raus, dass ich Angela Merkel bin.
Dann hatte ich es aber auch schon sehr eilig. Punkt 2 verließ ich das Hostel. Zu dem Busstop zu dem ich musste brauche ich nur 2 Minuten. Und da musste ich dann auf den Bus 148 warten, der mich zur Victoria Station bringt um von da dann den Bus zum Flughafen zu nehmen. Ich schaute auf den Plan und der sagte mir dass der Bus in 5 Minuten kommt. Gut, dachte ich mir, hab Ichs ja perfekt abgepasst. Jaaa Pustekuchen. Ich wartete und wartete und wartete…. Es war dann irgendwann schon halb 3. Mit dem Bus brauch ich so 10/15 Minuten zur Victoria Station und von dem Stopp aus, dann nochmal so 10 Minuten zum Buszentrale, wenn man schnell läuft. Ich wollte schon ein Taxi nehmen, aber ich hatte nur so 10 Pfund bei mir. Kurz nach halb war er dann endlich mal da. Ich war schon bedient. Aber dann meinte der Busfahrer auch noch, dass der nicht bis zum Ende fährt. Ich hatte schon Panik, aber es beeinflusste meinen Stopp nicht. Aber das musste er dann natürlich noch jedem anderen Gast erzählen. Das nahm Zeit ein. Kurz nachdem ich in den Bus eingestiegen bin tauchte vor uns noch ein anderen 148 Bus auf. Ich dachte ich wär jetzt endgültig bekloppt und hätte diesen Bus übersehen, aber der hatte uns einfach irgendwo überholt. Da waren kurz hintereinander 2 Busse angekommen und vorher 40 Minuten keiner. Grrrr….. Ich hätte durchdrehen können. Ich starrte nur noch auf die Uhr. Dreiviertel 3 war ich dann da. Ja aber wo? Der Bus stoppte nicht an dem üblichen Stopp, sondern irgendwo anders. Und ich hatte keine Ahnung wo ich mich mit diesem irgendwo anders befand. Super dachte ich mir. Aber da sind ja zum Glück Schilder überall. Also bin ich erst mal Blindlinks diesen Schildern hinterhergerannt. Nur noch 15 Minuten, knapp aber nach machbar. Die Victoria Station tauchte irgendwann vor mir auf. Und sie war auch schon offen. Die wird nachts (aus mir unerfindlichen Gründen) zu gemacht. Einer der größten Bahnhöfe Londons… Naja Britten!! Aber das ist ne kleine Abkürzung, so kann ich so ne Minute oder 2 sparen. Also rannte ich da rein, is nur so für ne Minute Weg, aber als ich am entsprechenden Ausgang ankam sah ich mit größtem entsetzten, dass dieser noch verbarrikadiert war. Scheiße!!! Es war schon 10 vor und ich musste wieder zurück rennen. Die Schweine hatten nur den Haupteingang aufgemacht. Nu saß ich endgültig in der Scheiße. Vor mir liefen dann noch sone langsamen Leute, wie ich das hasse! Aber es gab keine Chance die zu überholen. Ich schaute schon nicht mehr auf die Uhr. Ich sah schon meinen Bus vor mir abfahren. Endlich kam ich an der Busstation an. Ich meine eine Uhr gesehen zu haben, die 2 vor sagte. Nur die Station war auch noch zu, so dass ich irgendwie drumherum laufen musste.
Als ich ankam stand da auch schon der Bus, aber sie ließen einen noch nicht rein. Ich ließ erst mal alles von mir fallen und zog mich da erst mal aus. Schließlich hatte ich ein Hemd, einen Rollkragen Pulli, mein Blümchenblüßchen, eine Anzugjacke und meine dicke Winterjacke an. Und nach 10 minütigen Sprint mit Gepäck schwitzte ich dann auch dementsprechend wie nen Schwein. Die Menschen, die da auch standen schauten mich an, als hätten sie noch nie nen Mensch gesehen, der sich außer Atem seiner Klamotten entledigt. 10 Sekunden nachdem ich ankam, sollten wir dann auch in den Bus. Mein Körper war am Ende. Mein Rücken fühlte sich an, als würde er sich jeden Moment erbrechen, von meinen Beinen gar nicht zu reden. Ich fühlte mich als wäre ich 70 und hätte Arthritis. Das war der Schlussendliche Moment, in dem ich sagte, ich gehe definitiv! Länger halt ich das so einfach nicht aus. Aber im Bus war es dann ja erst mal kuschelig warm. Ich legte meine Jacke über mich und schlief ne Stunde. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bus raus. Im Flughafen setzte ich mich dann erst mal wie nen knatziges Kind auf den Boden und aß mein Essen und beobachtete, wie all diese Menschen mit ihren Trolleys über den Flughafen liefen und hörte der Ansage wieder und wieder zu, was ich zu tun habe um schnell und reibungslos durch die Kontrollen zu kommen. Alles lief von da an wunderbar. Um kurz vor 9 landete ich dann endlich in Lübeck, wo mich meine Schwester und ihr Freund freudig in Empfang nahmen.
Ende.
War schön euch zu sehen.
In Love, XoxO Maria
Wegen diesem Scheißdreck hätte ich beinahe meinen Flieger nach Hause verpasst. Von Anfang. Am Mittwoch den 10. Februar war es endlich soweit, ich konnte nach Hause fliegen. Also naja fast. Erst mal zu meiner Schwester an die Ostsee. Aber für mich zählte erst mal eh nur, weg von hier und Urlaub machen und näher Richtung Heimat. Nachdem ich Sonntag und Montag Doppelschichten geschoben hab und Dienstag auch nochmal morgens auch nochmal arbeiten musste, konnte ich endlich um 18 Uhr die Arbeit verlassen und konnte in den mehr als verdienten Urlaub starten. Aber an dem Tag musste ich noch so einiges machen, meine Sachen waren noch nicht gepackt, ich hatte ja noch nicht mal den Koffer …. Erst mal musste ich noch was für meine Oma kaufen. Klippohringe. Leider brauchte das alles etwas länger. Dann musste ich zum Haus meiner Italiener. Alessandro wollte mir seinen kleinen Handgepäckstrolley borgen. Da blieb ich dann auch noch ne Stunde und schaute mit Jay und Morris Dokumentationen über Geparden und Jaguare an. Um 8 rum glaub ich ging ich dann zurück zum Hostel. Sachen packen war angesagt, ein Kraftakt an sich sag ich euch, da ja leider nicht mehr alles in meine Tasche passt. Ich habe mittlerweile neben meiner riesen Tasche und meiner Laptoptasche noch so 3 andere Taschen bzw. sonne großen Eikaufstragetaschen wie es sie bei Ikea gibt, nur von Tesco und nen bisschen kleiner. Aber das sollte jetzt alles auf Biegen und Brechen in die große Tasche passen. Passt natürlich nicht. Aber auch dafür gibt’s noch Lösungen und anderen Menschen, bei denen man seine Sachen unterstellen kann.
Dann wars auch schon halb 11 (geduscht hab ich mich ja zwischendurch auch noch ausgiebig). 11 macht der Supermarkt hier zu und mein letztes Essen war schon ne Weile her. Also schnell losgerannt. Souvenierkauf stand auch noch auf den Plan. Und das musste ich auch bis 11 machen. Hab ich auch geschafft und dann konnte ich mich endlich nach 3 ansträngenden Tagen endlich mal hinsetzen. Aber ich war scheiße aufgeregt. Zum Glück hatte ich massig Essen, womit ich mich dann reichlich abgelenkt habe, wobei ich noch beinahe daran erstickt wäre. So ne Stunde bevor ich dann planmäßig los wollte, kam dann eine Gruppe Spanier. Ich liebe Spanier! Die bringen so richtig Schwung in die Bude. Es war kurz vor eins. Halb 2 spätestens um wollte ich auschecken. Mein Bus zum Flughafen sollte um 3 abfahren. Die Spanier wollten dann aber noch „Wer bin ich?“ spielen, dieses Spiel wo man nen Zettel mit nem Namen von einer bekannten Person auf die Stirn geklebt bekommt und man dann herausfinden muss wer man ist. Ich bin echt schlecht in diesem Spiel. Dreiviertel 2 hatte ich dann endlich mal raus, dass ich Angela Merkel bin.
Dann hatte ich es aber auch schon sehr eilig. Punkt 2 verließ ich das Hostel. Zu dem Busstop zu dem ich musste brauche ich nur 2 Minuten. Und da musste ich dann auf den Bus 148 warten, der mich zur Victoria Station bringt um von da dann den Bus zum Flughafen zu nehmen. Ich schaute auf den Plan und der sagte mir dass der Bus in 5 Minuten kommt. Gut, dachte ich mir, hab Ichs ja perfekt abgepasst. Jaaa Pustekuchen. Ich wartete und wartete und wartete…. Es war dann irgendwann schon halb 3. Mit dem Bus brauch ich so 10/15 Minuten zur Victoria Station und von dem Stopp aus, dann nochmal so 10 Minuten zum Buszentrale, wenn man schnell läuft. Ich wollte schon ein Taxi nehmen, aber ich hatte nur so 10 Pfund bei mir. Kurz nach halb war er dann endlich mal da. Ich war schon bedient. Aber dann meinte der Busfahrer auch noch, dass der nicht bis zum Ende fährt. Ich hatte schon Panik, aber es beeinflusste meinen Stopp nicht. Aber das musste er dann natürlich noch jedem anderen Gast erzählen. Das nahm Zeit ein. Kurz nachdem ich in den Bus eingestiegen bin tauchte vor uns noch ein anderen 148 Bus auf. Ich dachte ich wär jetzt endgültig bekloppt und hätte diesen Bus übersehen, aber der hatte uns einfach irgendwo überholt. Da waren kurz hintereinander 2 Busse angekommen und vorher 40 Minuten keiner. Grrrr….. Ich hätte durchdrehen können. Ich starrte nur noch auf die Uhr. Dreiviertel 3 war ich dann da. Ja aber wo? Der Bus stoppte nicht an dem üblichen Stopp, sondern irgendwo anders. Und ich hatte keine Ahnung wo ich mich mit diesem irgendwo anders befand. Super dachte ich mir. Aber da sind ja zum Glück Schilder überall. Also bin ich erst mal Blindlinks diesen Schildern hinterhergerannt. Nur noch 15 Minuten, knapp aber nach machbar. Die Victoria Station tauchte irgendwann vor mir auf. Und sie war auch schon offen. Die wird nachts (aus mir unerfindlichen Gründen) zu gemacht. Einer der größten Bahnhöfe Londons… Naja Britten!! Aber das ist ne kleine Abkürzung, so kann ich so ne Minute oder 2 sparen. Also rannte ich da rein, is nur so für ne Minute Weg, aber als ich am entsprechenden Ausgang ankam sah ich mit größtem entsetzten, dass dieser noch verbarrikadiert war. Scheiße!!! Es war schon 10 vor und ich musste wieder zurück rennen. Die Schweine hatten nur den Haupteingang aufgemacht. Nu saß ich endgültig in der Scheiße. Vor mir liefen dann noch sone langsamen Leute, wie ich das hasse! Aber es gab keine Chance die zu überholen. Ich schaute schon nicht mehr auf die Uhr. Ich sah schon meinen Bus vor mir abfahren. Endlich kam ich an der Busstation an. Ich meine eine Uhr gesehen zu haben, die 2 vor sagte. Nur die Station war auch noch zu, so dass ich irgendwie drumherum laufen musste.
Als ich ankam stand da auch schon der Bus, aber sie ließen einen noch nicht rein. Ich ließ erst mal alles von mir fallen und zog mich da erst mal aus. Schließlich hatte ich ein Hemd, einen Rollkragen Pulli, mein Blümchenblüßchen, eine Anzugjacke und meine dicke Winterjacke an. Und nach 10 minütigen Sprint mit Gepäck schwitzte ich dann auch dementsprechend wie nen Schwein. Die Menschen, die da auch standen schauten mich an, als hätten sie noch nie nen Mensch gesehen, der sich außer Atem seiner Klamotten entledigt. 10 Sekunden nachdem ich ankam, sollten wir dann auch in den Bus. Mein Körper war am Ende. Mein Rücken fühlte sich an, als würde er sich jeden Moment erbrechen, von meinen Beinen gar nicht zu reden. Ich fühlte mich als wäre ich 70 und hätte Arthritis. Das war der Schlussendliche Moment, in dem ich sagte, ich gehe definitiv! Länger halt ich das so einfach nicht aus. Aber im Bus war es dann ja erst mal kuschelig warm. Ich legte meine Jacke über mich und schlief ne Stunde. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bus raus. Im Flughafen setzte ich mich dann erst mal wie nen knatziges Kind auf den Boden und aß mein Essen und beobachtete, wie all diese Menschen mit ihren Trolleys über den Flughafen liefen und hörte der Ansage wieder und wieder zu, was ich zu tun habe um schnell und reibungslos durch die Kontrollen zu kommen. Alles lief von da an wunderbar. Um kurz vor 9 landete ich dann endlich in Lübeck, wo mich meine Schwester und ihr Freund freudig in Empfang nahmen.
Ende.
War schön euch zu sehen.
In Love, XoxO Maria
Donnerstag, 18. Februar 2010
Ein kurzes Hallo an mein Zuhause.
ICH WAR ZUHAUSE!!!!
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
Dienstag, 12. Januar 2010
Neubeginn
Also. Heute ENDLICH! mal wieder ein Blog. Mein letzter ist echt ewig her und so möchte ich euch mal auf den Stand der Dinge bringen. Es ist der (hoffentlich) Neubeginn des Blogs, der Neubeginn des Jahres und auch der Neubeginn von mir? Ich glaube nicht, auch wenn sich hier einiges verändert hat.
Also von Anfang. Erstmal muss ich sagen, dass es mir hier ziehmlich gut geht, auch wenn London jetzt nicht die beste Stadt der Welt ist (BERLIN, BERLIN, wir fahren nach BERLIN). Nein, wirklich nicht. Die Menschen hier sind einfach seehr oberflächlich, überfreundlich und für mich deshalb auch echt ansträngend. Alles ist immer total perfektes Glitzer-Glamour-Leben. Party kann man hier auch nicht anständig machen. Alkohol kann man in den Läden kaufen und die Pubs machen auch 12 zu und schmeißen dich dann wirklich raus. Aber sooo teuer ist es mittlerweile nicht mehr, habe ich jedenfalls das Gefühl. Aber ich fühle mich gut. Ich weiß jetzt was ich will und ich stehe hinter dem was ich mache, bin entscheidungsfreudig und hab irgendwie den Boden unter meinen Füßen gefunden. Ich denke nicht mehr wirklich darüber nach, was die anderen über meine Entscheidungen denken, sondern tue was ich denke und will. Aber diese Tendenz habe ich glaube ich eh schon die letzten 19 Jahre meines Lebens gezeigt. (Bina? Was meinst du dazu?)
Also, ich habe jetzt, wie ich ja schon erwähnt habe einen neuen Job. Die Fleyer sind weggeworfen und ich bin mehr als froh, das ich dieses Kapitel abgeschlossen habe. Auch wenn ich immer jeden den ich kannte getroffen habe (der Tesco ist recht gut besucht von jedermann), aber es war zu kalt, zu nass, zu schlecht bezahlt. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich 4 Wochen lang nur mit 105Pf. pro Woche überlebt habe. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls arbeite ich jetzt in einem netten portugisischen/africanischen Restaurant mit Namen "Nando's" Ziehmlich bekannt in UK. Allein in London einige Restaurants...Jeder kennts hier. Is hartes aber angenehmes Arbeiten. Das Team ist sehr jung (die meisten so Anfang 20). Guter "Spirit". Ich habe auch mit einigen meiner Kollegen Silvester zusammen verbracht. Es gab 2 Staff-partys bei denen es vorallem bei einer ziehmlich hoch her ging, so dass ich am Ende glaub ich so betrunken wie nie zuvor in meinem Leben war. Es macht so auch (meistens) recht Spaß da zu arbeiten. Aber hart ohne Ende. 45 Stunden die Woche. Kellnern ist echt ein harter Job. Die Bezahlung ist jetzt auch nicht die Beste, aber im Vergleich zu dem was ich vorher hatte, ist es echt gut. Und sehr multikulturell. Keinen Briten, HeadManagerin ist Deutsche, die daruter aus Litauen, dann Italien und Polen. Arbeite sonst viel mit Brasilianiern zusammen. Spanier, Polen, Italiener, Columbien, Mongolei, Tailand, Bolivien, Franzosen, Litauen und ich hab bestimmt noch viele vergessen.
Auch von den Menschen hier hat sich viel verändert. Gabriel und Nury sind jetzt schon ne ganze Weile weg. Jim hat mich heute leider nach Paris verlassen. Darüber bin ich echt traurig, denn zu ihm hatte ich eigentlich eine der engsten Beziehungen. Also Freundschaftsmäßig versteht sich (Nein Bina. Er ist und wird nie mein Freund sein. Er will eh dich heiraten). Slavo ist eigentlich der einzige der noch übrig geblieben ist. Polina ist auch noch da, aber die wohnt ja nicht mehr hier. Es gibt dafür auch einen Deutschen (Grüße an Daniel an dieser Stelle). Koch im Ritz. Bleibt also auch hier. Ende Oktober wurde das Hostel auf ein Mal von Italienern überrannt. Wirklich so 10/15 Italiener. Laut sind die, aber sehr lebendig. Man kann gut mit ihnen Party machen, das steht fest. Aber Männer sind sie definitv keine für mich. Auch mit den Iren habe ich noch Kontakt. Fahre sie öfter mal besuchen und treffe mich öfter mal mit Liam, der sich zu nem richtig guten Freund entwickelt hat. Guter Junge. Es gibt so viele neue Menschen hier, die jetzt mittlerweile alle wieder ausgezogen sind. Es wäre zu viel das alles jetzt zusammenzufassen.
Und ich möchte mich noch entschuldigen, dass ich mich nicht gemeldet habe. Das Internet war hier 1 Monat lang kaputt und so hatte ich vllt. 1 Mal die Woche Internetzugang für ne halbe Stunde um mein Raum zu buchen und meine Mails zu lesen. Hab immer noch große Probleme, aber ich bin schonmal froh überhaupt wieder Kontakt zu haben. Vermisse zuhause doch noch sehr. Mein Leben war einfach fabulös bevor ich her gekommen bin. Aber hier ist ja auch nich schlecht. Ich hoffe auf Verbesserung, aber ich bin leider immer noch ein äußerst fauler Mensch. Aber ich hoffe euch jetzt wieder mit Mails und Blogs zu überraschen.
Und wenn das Internet jetzt nochmal wiederkommt, kann ich den Blog auch gleich noch abschicken.
Gib euch allen einen Kuss.
Danke fürs Lesen.
In Love, XoxO Maria
Also von Anfang. Erstmal muss ich sagen, dass es mir hier ziehmlich gut geht, auch wenn London jetzt nicht die beste Stadt der Welt ist (BERLIN, BERLIN, wir fahren nach BERLIN). Nein, wirklich nicht. Die Menschen hier sind einfach seehr oberflächlich, überfreundlich und für mich deshalb auch echt ansträngend. Alles ist immer total perfektes Glitzer-Glamour-Leben. Party kann man hier auch nicht anständig machen. Alkohol kann man in den Läden kaufen und die Pubs machen auch 12 zu und schmeißen dich dann wirklich raus. Aber sooo teuer ist es mittlerweile nicht mehr, habe ich jedenfalls das Gefühl. Aber ich fühle mich gut. Ich weiß jetzt was ich will und ich stehe hinter dem was ich mache, bin entscheidungsfreudig und hab irgendwie den Boden unter meinen Füßen gefunden. Ich denke nicht mehr wirklich darüber nach, was die anderen über meine Entscheidungen denken, sondern tue was ich denke und will. Aber diese Tendenz habe ich glaube ich eh schon die letzten 19 Jahre meines Lebens gezeigt. (Bina? Was meinst du dazu?)
Also, ich habe jetzt, wie ich ja schon erwähnt habe einen neuen Job. Die Fleyer sind weggeworfen und ich bin mehr als froh, das ich dieses Kapitel abgeschlossen habe. Auch wenn ich immer jeden den ich kannte getroffen habe (der Tesco ist recht gut besucht von jedermann), aber es war zu kalt, zu nass, zu schlecht bezahlt. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich 4 Wochen lang nur mit 105Pf. pro Woche überlebt habe. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls arbeite ich jetzt in einem netten portugisischen/africanischen Restaurant mit Namen "Nando's" Ziehmlich bekannt in UK. Allein in London einige Restaurants...Jeder kennts hier. Is hartes aber angenehmes Arbeiten. Das Team ist sehr jung (die meisten so Anfang 20). Guter "Spirit". Ich habe auch mit einigen meiner Kollegen Silvester zusammen verbracht. Es gab 2 Staff-partys bei denen es vorallem bei einer ziehmlich hoch her ging, so dass ich am Ende glaub ich so betrunken wie nie zuvor in meinem Leben war. Es macht so auch (meistens) recht Spaß da zu arbeiten. Aber hart ohne Ende. 45 Stunden die Woche. Kellnern ist echt ein harter Job. Die Bezahlung ist jetzt auch nicht die Beste, aber im Vergleich zu dem was ich vorher hatte, ist es echt gut. Und sehr multikulturell. Keinen Briten, HeadManagerin ist Deutsche, die daruter aus Litauen, dann Italien und Polen. Arbeite sonst viel mit Brasilianiern zusammen. Spanier, Polen, Italiener, Columbien, Mongolei, Tailand, Bolivien, Franzosen, Litauen und ich hab bestimmt noch viele vergessen.
Auch von den Menschen hier hat sich viel verändert. Gabriel und Nury sind jetzt schon ne ganze Weile weg. Jim hat mich heute leider nach Paris verlassen. Darüber bin ich echt traurig, denn zu ihm hatte ich eigentlich eine der engsten Beziehungen. Also Freundschaftsmäßig versteht sich (Nein Bina. Er ist und wird nie mein Freund sein. Er will eh dich heiraten). Slavo ist eigentlich der einzige der noch übrig geblieben ist. Polina ist auch noch da, aber die wohnt ja nicht mehr hier. Es gibt dafür auch einen Deutschen (Grüße an Daniel an dieser Stelle). Koch im Ritz. Bleibt also auch hier. Ende Oktober wurde das Hostel auf ein Mal von Italienern überrannt. Wirklich so 10/15 Italiener. Laut sind die, aber sehr lebendig. Man kann gut mit ihnen Party machen, das steht fest. Aber Männer sind sie definitv keine für mich. Auch mit den Iren habe ich noch Kontakt. Fahre sie öfter mal besuchen und treffe mich öfter mal mit Liam, der sich zu nem richtig guten Freund entwickelt hat. Guter Junge. Es gibt so viele neue Menschen hier, die jetzt mittlerweile alle wieder ausgezogen sind. Es wäre zu viel das alles jetzt zusammenzufassen.
Und ich möchte mich noch entschuldigen, dass ich mich nicht gemeldet habe. Das Internet war hier 1 Monat lang kaputt und so hatte ich vllt. 1 Mal die Woche Internetzugang für ne halbe Stunde um mein Raum zu buchen und meine Mails zu lesen. Hab immer noch große Probleme, aber ich bin schonmal froh überhaupt wieder Kontakt zu haben. Vermisse zuhause doch noch sehr. Mein Leben war einfach fabulös bevor ich her gekommen bin. Aber hier ist ja auch nich schlecht. Ich hoffe auf Verbesserung, aber ich bin leider immer noch ein äußerst fauler Mensch. Aber ich hoffe euch jetzt wieder mit Mails und Blogs zu überraschen.
Und wenn das Internet jetzt nochmal wiederkommt, kann ich den Blog auch gleich noch abschicken.
Gib euch allen einen Kuss.
Danke fürs Lesen.
In Love, XoxO Maria
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