Ich hasse den öffentlichen Verkehr in London!!
Wegen diesem Scheißdreck hätte ich beinahe meinen Flieger nach Hause verpasst. Von Anfang. Am Mittwoch den 10. Februar war es endlich soweit, ich konnte nach Hause fliegen. Also naja fast. Erst mal zu meiner Schwester an die Ostsee. Aber für mich zählte erst mal eh nur, weg von hier und Urlaub machen und näher Richtung Heimat. Nachdem ich Sonntag und Montag Doppelschichten geschoben hab und Dienstag auch nochmal morgens auch nochmal arbeiten musste, konnte ich endlich um 18 Uhr die Arbeit verlassen und konnte in den mehr als verdienten Urlaub starten. Aber an dem Tag musste ich noch so einiges machen, meine Sachen waren noch nicht gepackt, ich hatte ja noch nicht mal den Koffer …. Erst mal musste ich noch was für meine Oma kaufen. Klippohringe. Leider brauchte das alles etwas länger. Dann musste ich zum Haus meiner Italiener. Alessandro wollte mir seinen kleinen Handgepäckstrolley borgen. Da blieb ich dann auch noch ne Stunde und schaute mit Jay und Morris Dokumentationen über Geparden und Jaguare an. Um 8 rum glaub ich ging ich dann zurück zum Hostel. Sachen packen war angesagt, ein Kraftakt an sich sag ich euch, da ja leider nicht mehr alles in meine Tasche passt. Ich habe mittlerweile neben meiner riesen Tasche und meiner Laptoptasche noch so 3 andere Taschen bzw. sonne großen Eikaufstragetaschen wie es sie bei Ikea gibt, nur von Tesco und nen bisschen kleiner. Aber das sollte jetzt alles auf Biegen und Brechen in die große Tasche passen. Passt natürlich nicht. Aber auch dafür gibt’s noch Lösungen und anderen Menschen, bei denen man seine Sachen unterstellen kann.
Dann wars auch schon halb 11 (geduscht hab ich mich ja zwischendurch auch noch ausgiebig). 11 macht der Supermarkt hier zu und mein letztes Essen war schon ne Weile her. Also schnell losgerannt. Souvenierkauf stand auch noch auf den Plan. Und das musste ich auch bis 11 machen. Hab ich auch geschafft und dann konnte ich mich endlich nach 3 ansträngenden Tagen endlich mal hinsetzen. Aber ich war scheiße aufgeregt. Zum Glück hatte ich massig Essen, womit ich mich dann reichlich abgelenkt habe, wobei ich noch beinahe daran erstickt wäre. So ne Stunde bevor ich dann planmäßig los wollte, kam dann eine Gruppe Spanier. Ich liebe Spanier! Die bringen so richtig Schwung in die Bude. Es war kurz vor eins. Halb 2 spätestens um wollte ich auschecken. Mein Bus zum Flughafen sollte um 3 abfahren. Die Spanier wollten dann aber noch „Wer bin ich?“ spielen, dieses Spiel wo man nen Zettel mit nem Namen von einer bekannten Person auf die Stirn geklebt bekommt und man dann herausfinden muss wer man ist. Ich bin echt schlecht in diesem Spiel. Dreiviertel 2 hatte ich dann endlich mal raus, dass ich Angela Merkel bin.
Dann hatte ich es aber auch schon sehr eilig. Punkt 2 verließ ich das Hostel. Zu dem Busstop zu dem ich musste brauche ich nur 2 Minuten. Und da musste ich dann auf den Bus 148 warten, der mich zur Victoria Station bringt um von da dann den Bus zum Flughafen zu nehmen. Ich schaute auf den Plan und der sagte mir dass der Bus in 5 Minuten kommt. Gut, dachte ich mir, hab Ichs ja perfekt abgepasst. Jaaa Pustekuchen. Ich wartete und wartete und wartete…. Es war dann irgendwann schon halb 3. Mit dem Bus brauch ich so 10/15 Minuten zur Victoria Station und von dem Stopp aus, dann nochmal so 10 Minuten zum Buszentrale, wenn man schnell läuft. Ich wollte schon ein Taxi nehmen, aber ich hatte nur so 10 Pfund bei mir. Kurz nach halb war er dann endlich mal da. Ich war schon bedient. Aber dann meinte der Busfahrer auch noch, dass der nicht bis zum Ende fährt. Ich hatte schon Panik, aber es beeinflusste meinen Stopp nicht. Aber das musste er dann natürlich noch jedem anderen Gast erzählen. Das nahm Zeit ein. Kurz nachdem ich in den Bus eingestiegen bin tauchte vor uns noch ein anderen 148 Bus auf. Ich dachte ich wär jetzt endgültig bekloppt und hätte diesen Bus übersehen, aber der hatte uns einfach irgendwo überholt. Da waren kurz hintereinander 2 Busse angekommen und vorher 40 Minuten keiner. Grrrr….. Ich hätte durchdrehen können. Ich starrte nur noch auf die Uhr. Dreiviertel 3 war ich dann da. Ja aber wo? Der Bus stoppte nicht an dem üblichen Stopp, sondern irgendwo anders. Und ich hatte keine Ahnung wo ich mich mit diesem irgendwo anders befand. Super dachte ich mir. Aber da sind ja zum Glück Schilder überall. Also bin ich erst mal Blindlinks diesen Schildern hinterhergerannt. Nur noch 15 Minuten, knapp aber nach machbar. Die Victoria Station tauchte irgendwann vor mir auf. Und sie war auch schon offen. Die wird nachts (aus mir unerfindlichen Gründen) zu gemacht. Einer der größten Bahnhöfe Londons… Naja Britten!! Aber das ist ne kleine Abkürzung, so kann ich so ne Minute oder 2 sparen. Also rannte ich da rein, is nur so für ne Minute Weg, aber als ich am entsprechenden Ausgang ankam sah ich mit größtem entsetzten, dass dieser noch verbarrikadiert war. Scheiße!!! Es war schon 10 vor und ich musste wieder zurück rennen. Die Schweine hatten nur den Haupteingang aufgemacht. Nu saß ich endgültig in der Scheiße. Vor mir liefen dann noch sone langsamen Leute, wie ich das hasse! Aber es gab keine Chance die zu überholen. Ich schaute schon nicht mehr auf die Uhr. Ich sah schon meinen Bus vor mir abfahren. Endlich kam ich an der Busstation an. Ich meine eine Uhr gesehen zu haben, die 2 vor sagte. Nur die Station war auch noch zu, so dass ich irgendwie drumherum laufen musste.
Als ich ankam stand da auch schon der Bus, aber sie ließen einen noch nicht rein. Ich ließ erst mal alles von mir fallen und zog mich da erst mal aus. Schließlich hatte ich ein Hemd, einen Rollkragen Pulli, mein Blümchenblüßchen, eine Anzugjacke und meine dicke Winterjacke an. Und nach 10 minütigen Sprint mit Gepäck schwitzte ich dann auch dementsprechend wie nen Schwein. Die Menschen, die da auch standen schauten mich an, als hätten sie noch nie nen Mensch gesehen, der sich außer Atem seiner Klamotten entledigt. 10 Sekunden nachdem ich ankam, sollten wir dann auch in den Bus. Mein Körper war am Ende. Mein Rücken fühlte sich an, als würde er sich jeden Moment erbrechen, von meinen Beinen gar nicht zu reden. Ich fühlte mich als wäre ich 70 und hätte Arthritis. Das war der Schlussendliche Moment, in dem ich sagte, ich gehe definitiv! Länger halt ich das so einfach nicht aus. Aber im Bus war es dann ja erst mal kuschelig warm. Ich legte meine Jacke über mich und schlief ne Stunde. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bus raus. Im Flughafen setzte ich mich dann erst mal wie nen knatziges Kind auf den Boden und aß mein Essen und beobachtete, wie all diese Menschen mit ihren Trolleys über den Flughafen liefen und hörte der Ansage wieder und wieder zu, was ich zu tun habe um schnell und reibungslos durch die Kontrollen zu kommen. Alles lief von da an wunderbar. Um kurz vor 9 landete ich dann endlich in Lübeck, wo mich meine Schwester und ihr Freund freudig in Empfang nahmen.
Ende.
War schön euch zu sehen.
In Love, XoxO Maria
Freitag, 26. Februar 2010
Donnerstag, 18. Februar 2010
Ein kurzes Hallo an mein Zuhause.
ICH WAR ZUHAUSE!!!!
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
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