Sonntag, 16. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Back in the UK
Ein herzliches Hallo aus Brighton!!
Ja, ich bin wieder zurück auf der Insel.
Einige meiner lieben Freunde haben mich gefragt, ob ich wieder anfangen werde zu bloggen (was mich im Übrigen SEHR gefreut hat;) ) und die Antwort ist jein. Ich möchte gerne wieder etwas mehr schreiben, aber ich bezweifle, dass ich es dauerhaft auch tun werde. Aber bleiben wir optimistisch. Ein Anfang ist ja gemacht.
Also ein kurzer Zeitraffer. Bei meinem letzten Blog war ich noch in Edinburgh. Edinburgh ist einfach wunderschön. Für mich ist es eine der schönsten Orte der Welt. Ehrlich. Jeder sollte mindestens ein mal dort gewesen sein. Es steckt so viel Seele in dieser Stadt. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, das es schon wieder soooo lange her ist, dass ich dort weg bin. Am 11.Juni 2010 bin ich wieder nach Hause. Es war leider sehr schwer dort für mich einen Job zu finden. Ich hab für 2 Wochen 3 Stunden täglich in nem Call-Center geputzt und habe "radios" beim Magic Weekend rugby match verkauft. Das war glaub ich mit Abstand der coolste Job den ich überhaupt bisher hatte. Es war hart an der Grenze zu -mit nem lustigen Kostüm Fleyer verteilen- aber die Atmosphäre war einfach genial. Hunderte verkleidete Schotten beim Trinken und Leben genießen zusehen hatte schon was für sich. So hab ich wenigstens mal einen kleinen Einblick in die schottische Lebensweise bekommen. Es war echt lustig. Ich drifte ab. Kurzer Zeitflash soll das hier sein.
Also bin ich wieder 2 Wochen früher als geplant nach Hause. Und so bin ich erstmal von nem tollen Leben in die absolute Perspektivlosigkeit abgerutscht. Ich möchte ja Maskenbild studieren und hatte mich, weil das Veraussetzung ist, für ein Langzeitpraktikum an vielen Theatern in ganz Deutschland beweorben. Und das einzige Resultat waren Absagen. Das war sehr frustrierend. Außerdem lebte ich plötzlich wieder bei meinen Eltern in Dessau, einer der totesten Großstadt Deutschlands, ohne Job, ohne Praktikum, ohne Perspektive, wieder vollkommen abhängig von meinen Eltern. DAS war frustrierend. Die eigentliche Herausforderung war nicht die Reise, sondern das Zurückkommen.
Naja. Nach 2 Monaten hab ich dann einen Job bei der lieben Total Tankstelle gefunden und nen Monat später einen Praktikum im Anhaltischen Theater Dessau. (Die produzieren wirklich tolle Sachen. Geht doch mal wieder hin!) Die Mädels haben mir echt ein zuhause gegeben und ich bin so froh das ich dort gelandet bin. Ich vermisse es schon sehr. Es war der mit Abstand tränenreichste und schwerste Abschied, den ich je hatte. Im Juli war es soweit. Den Rest des Julis arbeite ich noch meine Nachtschichten in der Tankstelle und am August war ich dann "frei". Bin dann zu meinem 2.Zuhause nach Lemgo und zu meiner Schwester an die Ostsee und für ne Woche Urlaub nach London. Und dann war ich wieder zuhause. Mit dem Studium hatte es nicht geklappt, für was anderes hatte ich mich nicht beworben und was ich wollte wusste ich auch nicht. Ich wusste nur das ich weg wollte. Alles hinter mir lassen. Das Jahr war sehr hart und ich wollte das einfach nur hinter mir lassen. Nach noch einigen Bewerbungsversuchen und Recherchen fand ich hier in Brighton ein Theater, das nach Freiwilligenarbeitern für hinter der Bühne, in der Maske suchen. Also war Brighton mein neues Ziel. Und hier bin ich. Mit über einem Monat Verspätung endlich angekommen.
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt dieses Blocks. Brighton. Ich bin hier jetzt seit 2 1/2 Tagen. Es gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr. Südlich von London, nur ne Stunde entfernt. Direkt am Meer. Das ist ja das Beste an der Sache. Ich geh aus meiner Tür, laufe 20 Sekunden und schon steh ich am Meer. Traumhaft. Sonst ist Brighton auch sehr schön. Schöne gepflegte englische Häuser. Man kann überall super in die Fenster gucken. :) Die Stadt hat sehr viele Dekoartikelläden. Sowas hat man in London selten gesehen. Die Leute hier legen scheinbar viel Wert darauf, schön zu leben. Sonst ist die Stadt voller Cafés, Restaurantes und Shops. Sehr lebendig. Genau was ich brauch.
Auch das Hostel in dem ich bin, ist okay. Die Bewertungen im Internet waren eigentlich extrem schlecht. Aber ich war sehr positiv überrascht. Es hat keine Schließfächer. Darum muss ich meinen Laptop überall mit hinhucken. Und es hat leider keine Küche, was echt scheiße für mich ist, weil ich es mir nicht leisten kann mir städig was fertiges zu kaufen. Darum ernähre ich mich seit 2 Tagen von dem inclusive Frühstück hier und Toast mit Ketchup und Käse. Und ich kann euch sagen, ich kann es jetzt schon nicht mehr sehen. Aber da muss ich jetzt durch. Am Mittwoch zieh ich in ein anderes Hostel mit Küche. Dann gibts nur noch Reis mit Gemüse. Da freu ich mich schon drauf :)
Soooo, genug für heute. Ich habe jetzt Rückenschmerzen. Werd jetzt zu Tesco gehen und mir was zu trinken kaufen. Ich hätt ja gern Becks Green Lemon. Aber das verkaufen die hier leider nicht. Die Schweine.
XoXo, Love
Maria
Ja, ich bin wieder zurück auf der Insel.
Einige meiner lieben Freunde haben mich gefragt, ob ich wieder anfangen werde zu bloggen (was mich im Übrigen SEHR gefreut hat;) ) und die Antwort ist jein. Ich möchte gerne wieder etwas mehr schreiben, aber ich bezweifle, dass ich es dauerhaft auch tun werde. Aber bleiben wir optimistisch. Ein Anfang ist ja gemacht.
Also ein kurzer Zeitraffer. Bei meinem letzten Blog war ich noch in Edinburgh. Edinburgh ist einfach wunderschön. Für mich ist es eine der schönsten Orte der Welt. Ehrlich. Jeder sollte mindestens ein mal dort gewesen sein. Es steckt so viel Seele in dieser Stadt. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, das es schon wieder soooo lange her ist, dass ich dort weg bin. Am 11.Juni 2010 bin ich wieder nach Hause. Es war leider sehr schwer dort für mich einen Job zu finden. Ich hab für 2 Wochen 3 Stunden täglich in nem Call-Center geputzt und habe "radios" beim Magic Weekend rugby match verkauft. Das war glaub ich mit Abstand der coolste Job den ich überhaupt bisher hatte. Es war hart an der Grenze zu -mit nem lustigen Kostüm Fleyer verteilen- aber die Atmosphäre war einfach genial. Hunderte verkleidete Schotten beim Trinken und Leben genießen zusehen hatte schon was für sich. So hab ich wenigstens mal einen kleinen Einblick in die schottische Lebensweise bekommen. Es war echt lustig. Ich drifte ab. Kurzer Zeitflash soll das hier sein.
Also bin ich wieder 2 Wochen früher als geplant nach Hause. Und so bin ich erstmal von nem tollen Leben in die absolute Perspektivlosigkeit abgerutscht. Ich möchte ja Maskenbild studieren und hatte mich, weil das Veraussetzung ist, für ein Langzeitpraktikum an vielen Theatern in ganz Deutschland beweorben. Und das einzige Resultat waren Absagen. Das war sehr frustrierend. Außerdem lebte ich plötzlich wieder bei meinen Eltern in Dessau, einer der totesten Großstadt Deutschlands, ohne Job, ohne Praktikum, ohne Perspektive, wieder vollkommen abhängig von meinen Eltern. DAS war frustrierend. Die eigentliche Herausforderung war nicht die Reise, sondern das Zurückkommen.
Naja. Nach 2 Monaten hab ich dann einen Job bei der lieben Total Tankstelle gefunden und nen Monat später einen Praktikum im Anhaltischen Theater Dessau. (Die produzieren wirklich tolle Sachen. Geht doch mal wieder hin!) Die Mädels haben mir echt ein zuhause gegeben und ich bin so froh das ich dort gelandet bin. Ich vermisse es schon sehr. Es war der mit Abstand tränenreichste und schwerste Abschied, den ich je hatte. Im Juli war es soweit. Den Rest des Julis arbeite ich noch meine Nachtschichten in der Tankstelle und am August war ich dann "frei". Bin dann zu meinem 2.Zuhause nach Lemgo und zu meiner Schwester an die Ostsee und für ne Woche Urlaub nach London. Und dann war ich wieder zuhause. Mit dem Studium hatte es nicht geklappt, für was anderes hatte ich mich nicht beworben und was ich wollte wusste ich auch nicht. Ich wusste nur das ich weg wollte. Alles hinter mir lassen. Das Jahr war sehr hart und ich wollte das einfach nur hinter mir lassen. Nach noch einigen Bewerbungsversuchen und Recherchen fand ich hier in Brighton ein Theater, das nach Freiwilligenarbeitern für hinter der Bühne, in der Maske suchen. Also war Brighton mein neues Ziel. Und hier bin ich. Mit über einem Monat Verspätung endlich angekommen.
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt dieses Blocks. Brighton. Ich bin hier jetzt seit 2 1/2 Tagen. Es gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr. Südlich von London, nur ne Stunde entfernt. Direkt am Meer. Das ist ja das Beste an der Sache. Ich geh aus meiner Tür, laufe 20 Sekunden und schon steh ich am Meer. Traumhaft. Sonst ist Brighton auch sehr schön. Schöne gepflegte englische Häuser. Man kann überall super in die Fenster gucken. :) Die Stadt hat sehr viele Dekoartikelläden. Sowas hat man in London selten gesehen. Die Leute hier legen scheinbar viel Wert darauf, schön zu leben. Sonst ist die Stadt voller Cafés, Restaurantes und Shops. Sehr lebendig. Genau was ich brauch.
Auch das Hostel in dem ich bin, ist okay. Die Bewertungen im Internet waren eigentlich extrem schlecht. Aber ich war sehr positiv überrascht. Es hat keine Schließfächer. Darum muss ich meinen Laptop überall mit hinhucken. Und es hat leider keine Küche, was echt scheiße für mich ist, weil ich es mir nicht leisten kann mir städig was fertiges zu kaufen. Darum ernähre ich mich seit 2 Tagen von dem inclusive Frühstück hier und Toast mit Ketchup und Käse. Und ich kann euch sagen, ich kann es jetzt schon nicht mehr sehen. Aber da muss ich jetzt durch. Am Mittwoch zieh ich in ein anderes Hostel mit Küche. Dann gibts nur noch Reis mit Gemüse. Da freu ich mich schon drauf :)
Soooo, genug für heute. Ich habe jetzt Rückenschmerzen. Werd jetzt zu Tesco gehen und mir was zu trinken kaufen. Ich hätt ja gern Becks Green Lemon. Aber das verkaufen die hier leider nicht. Die Schweine.
XoXo, Love
Maria
Abonnieren
Posts (Atom)



