*Es ist als hätte man Heimweh nach einem Ort, der nicht exestiert.*
That's life, i guess..
Montag, 23. Juli 2012
Yay, ich bin zurück.
So,
lange hab ich drüber gesprochen, endlich werde ichs machen - endlich wieder schreiben.
Ich hab schon lange wieder drüber nachgedacht und vermisse es echt. Also los gehts.
Ich weiß noch nicht, wie dieser Blog in Zukunft aussehen wird. Mein Leben hat sich in den letzten 3 Jahren (vor 3 Jahren hab ich diesen Blog gegründet) sehr verändert. Der ursprüngliche Zweck - meine Lieben währen meines Auslandsjahres auf dem laufenden zu halten - gibt es so nicht mehr. Ich bin immer noch - oder wieder - in einem anderen Land, aber "Weg zu sein" hat sich zu einem langfristigen Zustand entwickelt. Es ist kein Abenteuer mehr, es ist mein ganz normales Leben. Ich denke was meine "Leser" in Zukunft erwarten wird sind natürlich immer noch Updates über mein Leben und lustige Alltagsgeschichten aber darüber hinaus vielleicht auch ein paar andere Themen, Tipps oder Gedanken. Ich weiß nicht. Irgendwas neues wird es geben. Lassen wir uns gemeinsam von den Auswüchsen meines Gehirns überraschen.
Ich freue mich wieder hier angekommen zu sein. Und wenn ihr irgendwelche Vorschläge habt über was ich schreiben soll - sagt mir bescheid. :)
Ich hätt grad so Bock mehr zu schreiben, aber ich spare es mir auf. Man soll ja nicht gleich die ganze Spannung nehmen.
Also bis bald ihr Lieben.
Liebe, Maria
Freitag, 14. Oktober 2011
Back in the UK
Ein herzliches Hallo aus Brighton!!
Ja, ich bin wieder zurück auf der Insel.
Einige meiner lieben Freunde haben mich gefragt, ob ich wieder anfangen werde zu bloggen (was mich im Übrigen SEHR gefreut hat;) ) und die Antwort ist jein. Ich möchte gerne wieder etwas mehr schreiben, aber ich bezweifle, dass ich es dauerhaft auch tun werde. Aber bleiben wir optimistisch. Ein Anfang ist ja gemacht.
Also ein kurzer Zeitraffer. Bei meinem letzten Blog war ich noch in Edinburgh. Edinburgh ist einfach wunderschön. Für mich ist es eine der schönsten Orte der Welt. Ehrlich. Jeder sollte mindestens ein mal dort gewesen sein. Es steckt so viel Seele in dieser Stadt. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, das es schon wieder soooo lange her ist, dass ich dort weg bin. Am 11.Juni 2010 bin ich wieder nach Hause. Es war leider sehr schwer dort für mich einen Job zu finden. Ich hab für 2 Wochen 3 Stunden täglich in nem Call-Center geputzt und habe "radios" beim Magic Weekend rugby match verkauft. Das war glaub ich mit Abstand der coolste Job den ich überhaupt bisher hatte. Es war hart an der Grenze zu -mit nem lustigen Kostüm Fleyer verteilen- aber die Atmosphäre war einfach genial. Hunderte verkleidete Schotten beim Trinken und Leben genießen zusehen hatte schon was für sich. So hab ich wenigstens mal einen kleinen Einblick in die schottische Lebensweise bekommen. Es war echt lustig. Ich drifte ab. Kurzer Zeitflash soll das hier sein.
Also bin ich wieder 2 Wochen früher als geplant nach Hause. Und so bin ich erstmal von nem tollen Leben in die absolute Perspektivlosigkeit abgerutscht. Ich möchte ja Maskenbild studieren und hatte mich, weil das Veraussetzung ist, für ein Langzeitpraktikum an vielen Theatern in ganz Deutschland beweorben. Und das einzige Resultat waren Absagen. Das war sehr frustrierend. Außerdem lebte ich plötzlich wieder bei meinen Eltern in Dessau, einer der totesten Großstadt Deutschlands, ohne Job, ohne Praktikum, ohne Perspektive, wieder vollkommen abhängig von meinen Eltern. DAS war frustrierend. Die eigentliche Herausforderung war nicht die Reise, sondern das Zurückkommen.
Naja. Nach 2 Monaten hab ich dann einen Job bei der lieben Total Tankstelle gefunden und nen Monat später einen Praktikum im Anhaltischen Theater Dessau. (Die produzieren wirklich tolle Sachen. Geht doch mal wieder hin!) Die Mädels haben mir echt ein zuhause gegeben und ich bin so froh das ich dort gelandet bin. Ich vermisse es schon sehr. Es war der mit Abstand tränenreichste und schwerste Abschied, den ich je hatte. Im Juli war es soweit. Den Rest des Julis arbeite ich noch meine Nachtschichten in der Tankstelle und am August war ich dann "frei". Bin dann zu meinem 2.Zuhause nach Lemgo und zu meiner Schwester an die Ostsee und für ne Woche Urlaub nach London. Und dann war ich wieder zuhause. Mit dem Studium hatte es nicht geklappt, für was anderes hatte ich mich nicht beworben und was ich wollte wusste ich auch nicht. Ich wusste nur das ich weg wollte. Alles hinter mir lassen. Das Jahr war sehr hart und ich wollte das einfach nur hinter mir lassen. Nach noch einigen Bewerbungsversuchen und Recherchen fand ich hier in Brighton ein Theater, das nach Freiwilligenarbeitern für hinter der Bühne, in der Maske suchen. Also war Brighton mein neues Ziel. Und hier bin ich. Mit über einem Monat Verspätung endlich angekommen.
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt dieses Blocks. Brighton. Ich bin hier jetzt seit 2 1/2 Tagen. Es gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr. Südlich von London, nur ne Stunde entfernt. Direkt am Meer. Das ist ja das Beste an der Sache. Ich geh aus meiner Tür, laufe 20 Sekunden und schon steh ich am Meer. Traumhaft. Sonst ist Brighton auch sehr schön. Schöne gepflegte englische Häuser. Man kann überall super in die Fenster gucken. :) Die Stadt hat sehr viele Dekoartikelläden. Sowas hat man in London selten gesehen. Die Leute hier legen scheinbar viel Wert darauf, schön zu leben. Sonst ist die Stadt voller Cafés, Restaurantes und Shops. Sehr lebendig. Genau was ich brauch.
Auch das Hostel in dem ich bin, ist okay. Die Bewertungen im Internet waren eigentlich extrem schlecht. Aber ich war sehr positiv überrascht. Es hat keine Schließfächer. Darum muss ich meinen Laptop überall mit hinhucken. Und es hat leider keine Küche, was echt scheiße für mich ist, weil ich es mir nicht leisten kann mir städig was fertiges zu kaufen. Darum ernähre ich mich seit 2 Tagen von dem inclusive Frühstück hier und Toast mit Ketchup und Käse. Und ich kann euch sagen, ich kann es jetzt schon nicht mehr sehen. Aber da muss ich jetzt durch. Am Mittwoch zieh ich in ein anderes Hostel mit Küche. Dann gibts nur noch Reis mit Gemüse. Da freu ich mich schon drauf :)
Soooo, genug für heute. Ich habe jetzt Rückenschmerzen. Werd jetzt zu Tesco gehen und mir was zu trinken kaufen. Ich hätt ja gern Becks Green Lemon. Aber das verkaufen die hier leider nicht. Die Schweine.
XoXo, Love
Maria
Ja, ich bin wieder zurück auf der Insel.
Einige meiner lieben Freunde haben mich gefragt, ob ich wieder anfangen werde zu bloggen (was mich im Übrigen SEHR gefreut hat;) ) und die Antwort ist jein. Ich möchte gerne wieder etwas mehr schreiben, aber ich bezweifle, dass ich es dauerhaft auch tun werde. Aber bleiben wir optimistisch. Ein Anfang ist ja gemacht.
Also ein kurzer Zeitraffer. Bei meinem letzten Blog war ich noch in Edinburgh. Edinburgh ist einfach wunderschön. Für mich ist es eine der schönsten Orte der Welt. Ehrlich. Jeder sollte mindestens ein mal dort gewesen sein. Es steckt so viel Seele in dieser Stadt. Ich kann eigentlich gar nicht glauben, das es schon wieder soooo lange her ist, dass ich dort weg bin. Am 11.Juni 2010 bin ich wieder nach Hause. Es war leider sehr schwer dort für mich einen Job zu finden. Ich hab für 2 Wochen 3 Stunden täglich in nem Call-Center geputzt und habe "radios" beim Magic Weekend rugby match verkauft. Das war glaub ich mit Abstand der coolste Job den ich überhaupt bisher hatte. Es war hart an der Grenze zu -mit nem lustigen Kostüm Fleyer verteilen- aber die Atmosphäre war einfach genial. Hunderte verkleidete Schotten beim Trinken und Leben genießen zusehen hatte schon was für sich. So hab ich wenigstens mal einen kleinen Einblick in die schottische Lebensweise bekommen. Es war echt lustig. Ich drifte ab. Kurzer Zeitflash soll das hier sein.
Also bin ich wieder 2 Wochen früher als geplant nach Hause. Und so bin ich erstmal von nem tollen Leben in die absolute Perspektivlosigkeit abgerutscht. Ich möchte ja Maskenbild studieren und hatte mich, weil das Veraussetzung ist, für ein Langzeitpraktikum an vielen Theatern in ganz Deutschland beweorben. Und das einzige Resultat waren Absagen. Das war sehr frustrierend. Außerdem lebte ich plötzlich wieder bei meinen Eltern in Dessau, einer der totesten Großstadt Deutschlands, ohne Job, ohne Praktikum, ohne Perspektive, wieder vollkommen abhängig von meinen Eltern. DAS war frustrierend. Die eigentliche Herausforderung war nicht die Reise, sondern das Zurückkommen.
Naja. Nach 2 Monaten hab ich dann einen Job bei der lieben Total Tankstelle gefunden und nen Monat später einen Praktikum im Anhaltischen Theater Dessau. (Die produzieren wirklich tolle Sachen. Geht doch mal wieder hin!) Die Mädels haben mir echt ein zuhause gegeben und ich bin so froh das ich dort gelandet bin. Ich vermisse es schon sehr. Es war der mit Abstand tränenreichste und schwerste Abschied, den ich je hatte. Im Juli war es soweit. Den Rest des Julis arbeite ich noch meine Nachtschichten in der Tankstelle und am August war ich dann "frei". Bin dann zu meinem 2.Zuhause nach Lemgo und zu meiner Schwester an die Ostsee und für ne Woche Urlaub nach London. Und dann war ich wieder zuhause. Mit dem Studium hatte es nicht geklappt, für was anderes hatte ich mich nicht beworben und was ich wollte wusste ich auch nicht. Ich wusste nur das ich weg wollte. Alles hinter mir lassen. Das Jahr war sehr hart und ich wollte das einfach nur hinter mir lassen. Nach noch einigen Bewerbungsversuchen und Recherchen fand ich hier in Brighton ein Theater, das nach Freiwilligenarbeitern für hinter der Bühne, in der Maske suchen. Also war Brighton mein neues Ziel. Und hier bin ich. Mit über einem Monat Verspätung endlich angekommen.
Jetzt kommen wir zum eigentlichen Punkt dieses Blocks. Brighton. Ich bin hier jetzt seit 2 1/2 Tagen. Es gefällt mir. Es gefällt mir sogar sehr. Südlich von London, nur ne Stunde entfernt. Direkt am Meer. Das ist ja das Beste an der Sache. Ich geh aus meiner Tür, laufe 20 Sekunden und schon steh ich am Meer. Traumhaft. Sonst ist Brighton auch sehr schön. Schöne gepflegte englische Häuser. Man kann überall super in die Fenster gucken. :) Die Stadt hat sehr viele Dekoartikelläden. Sowas hat man in London selten gesehen. Die Leute hier legen scheinbar viel Wert darauf, schön zu leben. Sonst ist die Stadt voller Cafés, Restaurantes und Shops. Sehr lebendig. Genau was ich brauch.
Auch das Hostel in dem ich bin, ist okay. Die Bewertungen im Internet waren eigentlich extrem schlecht. Aber ich war sehr positiv überrascht. Es hat keine Schließfächer. Darum muss ich meinen Laptop überall mit hinhucken. Und es hat leider keine Küche, was echt scheiße für mich ist, weil ich es mir nicht leisten kann mir städig was fertiges zu kaufen. Darum ernähre ich mich seit 2 Tagen von dem inclusive Frühstück hier und Toast mit Ketchup und Käse. Und ich kann euch sagen, ich kann es jetzt schon nicht mehr sehen. Aber da muss ich jetzt durch. Am Mittwoch zieh ich in ein anderes Hostel mit Küche. Dann gibts nur noch Reis mit Gemüse. Da freu ich mich schon drauf :)
Soooo, genug für heute. Ich habe jetzt Rückenschmerzen. Werd jetzt zu Tesco gehen und mir was zu trinken kaufen. Ich hätt ja gern Becks Green Lemon. Aber das verkaufen die hier leider nicht. Die Schweine.
XoXo, Love
Maria
Samstag, 17. April 2010
Luftraumsperrung
Ich habe grade mal ein bisschen im Internet rumgeschaut, nach ein paar Nachichten. Und da habe ich erst erfahren, dass diese Luftraumsperrung nicht nur in UK besteht, sondern auch im Rest Europas. In Großbrittanien besteht dieses Flugverbot schon ich glaube 3 Tage. Der brittische Lutraum ist vorerst noch bis Morgen 1 Uhr Mittags gesperrt. Und ich bekomme das hier im Hostel natürlich voll mit. Meine Zimmergenossin wollte gestern eigentlich von hier nach Dublin fliegen. Konnte sie natürlich vergessen. Sie blieb noch ne Nacht länger hier und ist heute um 3 mit dem Bus los. Morgen Nacht um 1 ist sie dann endlich da. Und solche Geschichten gibts hier natürlich oft. Leute die mit dem Bus 8 bis 13 Stunden fahren nur um hier her oder hier weg fahren.
Ich kann mir vorstellen dass das noch so 2 Wochen anhält. Es könnte ja noch Monate so weiter gehen. Man kann einfach nichts gegen machen. Und ich finde es irgendwie extrem lustig um ehrlich zu sein. Das zeigt, das trotz all unserer Technik und allem, wir trotzdem noch so von der Natur abhängig sind und so ein "kleines" Ereignis alles komplett durcheinander bringen kann.
Fazit: Ich bin froh im Moment nicht reisen zu müssen.
Ich kann mir vorstellen dass das noch so 2 Wochen anhält. Es könnte ja noch Monate so weiter gehen. Man kann einfach nichts gegen machen. Und ich finde es irgendwie extrem lustig um ehrlich zu sein. Das zeigt, das trotz all unserer Technik und allem, wir trotzdem noch so von der Natur abhängig sind und so ein "kleines" Ereignis alles komplett durcheinander bringen kann.
Fazit: Ich bin froh im Moment nicht reisen zu müssen.
Donnerstag, 15. April 2010
Enttäuschung
Also heut war echt ein beschissener Tag. Und dabei hat er so gut angefangen.
Eigentlich wollte ich so um 9 rum aufstehen. Aber ich war gestern so spät ins Bett gegangen, dass ich mich am Morgen schlecht fühlte. Also blieb ich bis 11 liegen. Frühstück is in diesem Hostel bis 12 vom demher wars okay. Also hab ich mir ein bisschen Make-up in die Fresse geschmiert, Mützchen aufgesetzt und bin runter. Dann erstmal duschen und schminken und blah.
Ich hatte vor so 2 Wochen nen Typen auf der Straße getroffen. Er arbeitete für son Charitykram und versuchte Spenden für die „Mental Health Foundation“ zu sammeln. Er gab mir die Nummer von seinem Teamleader und meinte ich könne es bei der Organisation versuchen. Die bezahlen 7,50Pfund die Stunde. (In London habe ich 5,80 – Minimumlohn bekommen). Und nach 2 Wochen hatte ich mich heute endlich mal durchgerungen da anzurufen. Ich hasse es sowieso fremde Menschen anzurufen und dann auch noch auf Englisch… puh, das fiel mir echt schwer. Ich stammelte da also was zusammen, aber ich konnte mich irgendwie ausdrücken. Der Typ am Telefon meinte, sie suchen immer nach Leuten und ob ich frei wäre für ein Vorstellungsgespräch heute um 3. Ich sagte natürlich zu, er gab mir die Adresse und alles war fein. Ich schaute im Internet noch auf ihre Seite und machte mich los. Das Büro war nur so 10/15 Minuten von mir weg.
Es brauchte etwas länger um reinzukommen. Das war ein größeres Gebäude mit verschiedenen Organisationen drinnen. An der Rezeption war leider keiner, also kam ich auch nicht rein. An der Klingel stand die Organisation leider nicht. Aber irgendwann kamen Menschen so in meinem Alter raus und die ließen mich rein und die fragte ich dann auch gleich, wo diese Organisation denn war. Büro 6, den Gang runter und dann links.
Aus dem Büro kamen aber Stimmen, also traute ich erst nicht zu klopfen. Aber dann war es ja irgendwann um 3. Also überwindete ich mich zum 2. Mal an diesem Tag und klopfte. Der Mann war grad in nem Gespräch mit nem Anderen. Er sagte ich solle nur einen Moment draußen warten. Er hatte mich ein bisschen vergessen. Die kamen aber dann, kaum war ich draußen auch schon raus.
Der Mann gab mir was zum Durchlesen, mit den Bedingungen und blah und ein Formular, was ich ausfüllen musste. Das folgende Gespräch lief soweit eigentlich ganz gut. Es war eine entspannte Atmosphäre und ich verstand mich mit ihm soweit auch ganz gut. Er war schon etwas eingenommen von den anderen Vorstellungsgesprächen die er schon hatte, meinte er und musste über die Fragen nen bisschen länger überlegen. Aber ich war sehr konsequent, offen und selbstsicher.
Zum Schluss meinte er, er trifft die Entscheidung heute. Wenn er sich bis 7 meldet hab ich den Job, wenn nicht bedeutet das „Danke für Ihre Zeit, aber Sie waren leider nicht erfolgreich.“ Ich war recht optimistisch. Es war grad mal halb 4. Ich kaufte mir was zu essen (überbackene Schnitte Hawaii), ging auf einen barfuß Spaziergang in den Park. Das Wetter war echt schön, zwar im recht frisch irgendwann aber sehr sonnig. Wird auch langsam Zeit, ne?
Ich trank noch nen Cappuccino, aber ich hatte etwas Kopfschmerzen und war müde. Also ging ich in mein Zimmer und wollte ein bisschen Schlafen. Es war zwar schon halb 7, aber ich war noch nicht beunruhigt.
Aber er rief nicht an. Ich klammerte mich an die Idee, vllt. aus Aufregung meine Handynummer falsch geschrieben zu haben und ging meine Mails schecken. Keine Mail.
Es ist mittlerweile 9 vor 9. Kein Anruf, keine Mail. Ich bin echt enttäuscht und all meine gute Laune is verflogen. Ich hab Kopfschmerzen, noch schlimmer als vorher. Meine Knieprobleme, die ich durch meinen Job in London bekommen hab sind wieder da und das zieht mal wieder bis in meinen Unterschenkelknochen. Und ich hab echt keinen Bock mehr auf überhaupt irgendwas heute. Ich will nen Drink und 5 Stunden lang sinnlose Sat1 Probespiele spielen.
Ich hoffe es ergibt sich echt was die Woche. Ich weiß gar nicht mehr, wozu ich morgens noch aufsteh.
Naja, was solls. Ich hoffe euch gehts besser. Ich lieb euch und ihr fehlt mir.
In Love, XoxO Maria
Eigentlich wollte ich so um 9 rum aufstehen. Aber ich war gestern so spät ins Bett gegangen, dass ich mich am Morgen schlecht fühlte. Also blieb ich bis 11 liegen. Frühstück is in diesem Hostel bis 12 vom demher wars okay. Also hab ich mir ein bisschen Make-up in die Fresse geschmiert, Mützchen aufgesetzt und bin runter. Dann erstmal duschen und schminken und blah.
Ich hatte vor so 2 Wochen nen Typen auf der Straße getroffen. Er arbeitete für son Charitykram und versuchte Spenden für die „Mental Health Foundation“ zu sammeln. Er gab mir die Nummer von seinem Teamleader und meinte ich könne es bei der Organisation versuchen. Die bezahlen 7,50Pfund die Stunde. (In London habe ich 5,80 – Minimumlohn bekommen). Und nach 2 Wochen hatte ich mich heute endlich mal durchgerungen da anzurufen. Ich hasse es sowieso fremde Menschen anzurufen und dann auch noch auf Englisch… puh, das fiel mir echt schwer. Ich stammelte da also was zusammen, aber ich konnte mich irgendwie ausdrücken. Der Typ am Telefon meinte, sie suchen immer nach Leuten und ob ich frei wäre für ein Vorstellungsgespräch heute um 3. Ich sagte natürlich zu, er gab mir die Adresse und alles war fein. Ich schaute im Internet noch auf ihre Seite und machte mich los. Das Büro war nur so 10/15 Minuten von mir weg.
Es brauchte etwas länger um reinzukommen. Das war ein größeres Gebäude mit verschiedenen Organisationen drinnen. An der Rezeption war leider keiner, also kam ich auch nicht rein. An der Klingel stand die Organisation leider nicht. Aber irgendwann kamen Menschen so in meinem Alter raus und die ließen mich rein und die fragte ich dann auch gleich, wo diese Organisation denn war. Büro 6, den Gang runter und dann links.
Aus dem Büro kamen aber Stimmen, also traute ich erst nicht zu klopfen. Aber dann war es ja irgendwann um 3. Also überwindete ich mich zum 2. Mal an diesem Tag und klopfte. Der Mann war grad in nem Gespräch mit nem Anderen. Er sagte ich solle nur einen Moment draußen warten. Er hatte mich ein bisschen vergessen. Die kamen aber dann, kaum war ich draußen auch schon raus.
Der Mann gab mir was zum Durchlesen, mit den Bedingungen und blah und ein Formular, was ich ausfüllen musste. Das folgende Gespräch lief soweit eigentlich ganz gut. Es war eine entspannte Atmosphäre und ich verstand mich mit ihm soweit auch ganz gut. Er war schon etwas eingenommen von den anderen Vorstellungsgesprächen die er schon hatte, meinte er und musste über die Fragen nen bisschen länger überlegen. Aber ich war sehr konsequent, offen und selbstsicher.
Zum Schluss meinte er, er trifft die Entscheidung heute. Wenn er sich bis 7 meldet hab ich den Job, wenn nicht bedeutet das „Danke für Ihre Zeit, aber Sie waren leider nicht erfolgreich.“ Ich war recht optimistisch. Es war grad mal halb 4. Ich kaufte mir was zu essen (überbackene Schnitte Hawaii), ging auf einen barfuß Spaziergang in den Park. Das Wetter war echt schön, zwar im recht frisch irgendwann aber sehr sonnig. Wird auch langsam Zeit, ne?
Ich trank noch nen Cappuccino, aber ich hatte etwas Kopfschmerzen und war müde. Also ging ich in mein Zimmer und wollte ein bisschen Schlafen. Es war zwar schon halb 7, aber ich war noch nicht beunruhigt.
Aber er rief nicht an. Ich klammerte mich an die Idee, vllt. aus Aufregung meine Handynummer falsch geschrieben zu haben und ging meine Mails schecken. Keine Mail.
Es ist mittlerweile 9 vor 9. Kein Anruf, keine Mail. Ich bin echt enttäuscht und all meine gute Laune is verflogen. Ich hab Kopfschmerzen, noch schlimmer als vorher. Meine Knieprobleme, die ich durch meinen Job in London bekommen hab sind wieder da und das zieht mal wieder bis in meinen Unterschenkelknochen. Und ich hab echt keinen Bock mehr auf überhaupt irgendwas heute. Ich will nen Drink und 5 Stunden lang sinnlose Sat1 Probespiele spielen.
Ich hoffe es ergibt sich echt was die Woche. Ich weiß gar nicht mehr, wozu ich morgens noch aufsteh.
Naja, was solls. Ich hoffe euch gehts besser. Ich lieb euch und ihr fehlt mir.
In Love, XoxO Maria
Hey! Hallo! Wie gehts? (Allgemein und Paris)
Hey!!
Mal wieder ein neues Hallo von mir.
Es gibt so viel eigentlich nicht zu berichten. Aber irgendwie will ich es doch schaffen diesen Blog wieder zu beleben.
Also ich bin jetzt in Edinburgh. Ich bin nach Paris erst nach Glasgow. Aber das war irgendwie nich so der Bringer. Also bin ich nach Edinburgh. Das hab ich aus dem Zug von Paris nach Glasgow gesehen und fands voll toll. Und es IST Wunderschön!!
Joa, Paris war soweit ganz in Ordnung. Die Stadt is echt schön, so viel Kunst überall, gechillte Atmosphäre. Alles ziemlich entspannt. Aber ich kenne ja jetzt nich so viele Menschen in Paris. Und Jim (der Freund bei dem ich gewohnt habe) musste auch bis auf 2 Tage die Woche bis 5 arbeiten, dh ich sah ihn dann um 6/7 rum. Mit dem wars ja auch nicht so einfach. Ich kann halt nich so viel Zeit mit einem Menschen verbringen. An unserer Sightseeing-Tour an einem seiner freien Tage war ich irgendwann so genervt von ihm, dass ich nicht mehr mit ihm geredet hab. Er hat mich die ganze Zeit nur dumm gemacht und manchmal auch echt beleidigend. Da wollte ich dann einfach nich mehr. Außerdem wusste ich ja, dass da von seiner Seite auch noch nen bisschen was anderes sein könnte, und das hat die ganze Sache nicht grade einfacher gemacht. Aber das wusste ich ja vorher. Schlussendlich kann ich eigentlich sagen, dass dieses Zusammenwohnen uns eher voneinander entfernt hat. Am letzten Tag musste ich dann auch aus der Wohnung raus. Seine Vermieterin fand es nich so toll das ich komm und Jim meinte zu ihr ich bleib nur ein paar Tage (ich war 2 Wochen da!!!) und die wollte in der Nacht da schlafen. Am nächsten Tag musste ich früh meinen Zug nehmen, d.h. sie würde mich sehen und meine riesen Tasche. Jim meinte es sei schon in Ordnung. Mein letzter Tag verlief aber etwas anders als geplant, also bin ich früher zurück zur Wohnung. Ich wusste das sie kommt, Jim erzählte ich später, dass ich es vergessen hatte. Ich dachte, vllt. ist sie ja noch nicht da. War sie aber. Ich sah die offene Tür zu ihrem Zimmer, was sonst immer verschlossen war und wollte eigentlich schnell ins Zimmer huschen oder wieder raus, aber noch bevor ich irgendwo hinrennen konnte, kam sie schon aus dem Zimmer. Wir unterhielten uns kurz und ich sagte zu ihr, ich wär nur ein paar Tage hiergeblieben und ich würde am nächsten Tag wieder fahren. Schien okay für sie zu sein.
Aber als ich dann im Zimmer saß, fing sie an mit irgendwem zu telefonieren und zu schreien. Ich hab noch nie ne Frau oder irgendwen so lange, so aufgebracht diskutieren gehört. Ich hatte Angst, dass es Jim war. Ich konnte ihn auf seinem Handy nicht erreichen. Aber es war nicht er. Ich versuchte irgendwen anzurufen, weil ich Angst vor dieser Frau hatte und mich ablenken wollte, aber ich konnte keinen erreichen. Meine Mutter rief mich kurz darauf zurück. Sie saß grad in ihrer Englischklasse. Dann kam Jim irgendwann. Er war suuuper nervös und fragte mich, warum wir uns nicht in der Stadt getroffen haben. Das wollten wir ja eigentlich. Das war so richtig vorwurfsvoll wie er das sagte. Ich dachte mir nur, am nächsten Morgen hätte sie mich eh gesehen und das weißt du auch. Er meinte, er könnte mich da heute nicht schlafen lassen. Ich müsse meine Tasche packen und ins Hostel. Er wollte nicht aus seiner Wohnung gekickt werden. Ich fand diese ganze Aktion zwar so ziemlich sinnlos, schließlich hatte sie mich jetzt ja schon gesehen und würde mich morgen abreisen sehen, aber naja. Also sind wir ins Hostel. 25Euro pro Nacht… Naja. Immerhin hatte ich ein 4 Bettzimmer für mich allein und Bad mit Badewanne. War nur scheiße, dass das an diesem Tag passiert ist. Es war St. Patriks Day und da Jim ja mal in nem irischen Pub da gearbeitet hat, wäre das echt nen cooler Abend geworden. Aber naja. Kann man nich ändern.
Sonst war Paris sehr ruhig für mich. Hab vieeeel geschlafen, bin rumgelaufen, wurde auf einem Friedhof eingesperrt (was ruhigeres gibt’s wohl kaum), in Cafés rumgesessen. War schon echt entspannt. Nach diesen 6 Monaten in London musste ich ne Menge Kraft wieder auftanken… Nur 2 Abende waren nich so ruhig. Am Donnerstag hatte ich mich mit einem Mädchen getroffen, dass ich in London kennen gelernt hatte. Wir trafen und halb 5 und sie wollte mit mir in die Wohnung eines Freundes und was trinken. Sie meinte sie hatten vor 2 Tagen da ne Party gehabt (also Dienstag, und dieses Mädchen geht noch zur Schule…) und da wäre noch ne Menge übrig. Ich wollte trotzdem ne Flasche Wein kaufen.
Dieser Ort war der verrückteste und merkwürdigste Ort, an dem ich je war. Diese Wohnung von diesem Freund von ihr war so richtig runtergekommen. Die war in nem Hinterhof von nem Gebäudekomplex. Die Tür war aus Stahl, wie so alte Kellertüren. Es gab keinen Teppich, man is da einfach auf bloßen Stein gelaufen. Man kam als 1. Ins Wohnzimmer. Von den Wänden waren nur eine oder 2 gestrichen, von den anderen kam der Putz runter. Für die Sofas die da standen war durchgesessen schon gar kein Ausdruck mehr. Überall lag Zeug rum und es stank nach Qualm. Aber immerhin hatte er einen riesigen Flachbildschirmfernseher im Zimmer, der neben der schon braunen Palme, neben der er stand einen perfekten Kontrast ergab. Das Wohnzimmer ging dann offen zur Küche über. Dazwischen war noch eine Treppe, die zu so nem selbstgebauten, eigebauten Hochbett führte, so wie es mein Cousin mal hatte. Die Küche hatte sogar einen Herd und ne Mikrowelle. Und es standen Putzmittel rum, auch wenn die Wohnung nicht wirklich danach aussah, als würden die viel benutzt werden. Der eigentliche Kracher an der Wohnung war eigentlich das Bad. So 1,5 mal 1,5 Meter groß, wenn überhaupt. Gleich neben der Tür war ein winziges Eckwaschbecken, was nicht sehr funktionstüchtig aussah, was es aber tat. Gleich daneben dann die Toilette ohne Brille. Die lag daneben und war gebrochen. Es gab auch ne kleines Duschkabuff, in dem ein Eimer stand, und was aussah, als wäre es seit 3 Jahren nich mehr benutzt worden. Echt rostig das Ding. Das beste allerdings war das Licht. Als ich reinkam war es rot. Ich dachte „toll, jetzt bin ich im Puff gelandet“. Als ich dann aber da war, wechselte es plötzlich zu grün und blau und zurück zu rot. Dann dachte ich „Wie abgefahren is das eigentlich? Wo bin ich hier gelandet?“ Die Wohnung war wie aus nem Film von irgendwelchen Drogenheinis.
Aber die Eltern dieses Typen wohnten nur um die Ecke und ich glaube er verbringt da mehr Zeit.
Zum Publikum: Dalila, die, die ich in London kennen gelernt hatte. Modisches Mädchen, tierisch nett und immer am Lachen. Eine aufgedrehte Blondine mit einer aufgedrehten brünetten Freundin. Der Gastgeber, Ivan oder so. So ungefähr meine Größe und sprach die ganze Zeit Deutsch mit mir. Franzosen lernen Deutsch in der Schule. Wer hätts gedacht!? Der war ganz lustig. Ich verstand zwar nur die Hälfte von dem was er sagte, aber Dalila meinte das wäre normal. Keiner verstand ihn wirklich. Und später kam dann noch so ne kleine dürre Rothaarige. Die sah aus wie 12, aber ich vermute sie war wie die andere auch so 18/19. Die war ziemlich amüsant. Sie haute sich bei der Musik immer im Takt aufs Bein, also mit der ganzen Hand. So wie mache Menschen lachen. Und dabei nickte sie dann noch so mit dem Kopf. Die war echt lustig. Naja. Die beiden Mädels haben dann am Fernseher mit ihren MP3 Playern DJ gespielt, was sie echt gut gemacht haben. Also fingen wir um halb 5 Uhr nachmittags an einem Schultag an, Bier, Wein und Wodka zu saufen. Das war alles nich so von dieser Welt. Es war aber ein echt guter Abend. Um 8 musste ich dann, nach so 3/4 Bier und weiteren 3/4 Bechern Wein dann aber gehn. Ich war zum Abendessen mit Jim und seinen Freunden in der Wohnung seiner Freundin Laetitia eingeladen. Eigentlich hatte ich darauf dann gar keine große Lust. Hätte da lieber weitergefeiert. Leider habe ich in dieser Wohnung dann meine Kamera vergessen. Ich bekam sie zwar ein paar Tage später wieder, aber sie verpasste leider den 2. Teil der Sightseeing-Tour am Moulin Rouge und Sacre Coeur (die wunderschöne weiße Kirche am Rande von Paris). Aber kann man dann nich ändern.
Joa. Dann wurde es irgendwann Zeit für mich weiterzureisen. ALLE meinten ja ich bleibe da, aber ich war ehrlich gesagt froh, als ich wieder weg war und wieder mein eigenes Leben weiterführen konnte. Ich musste den Zug nehmen, dann meine Tasche hatte 9 Kilo Übergepäck und bei 10Pfund/Euro pro Kilo, konnte ich mir den Flug dann nich mehr so leisten. Vor allem, weil Tickets Paris – Glasgow so um die 100Pfund alleine kosten. Also fuhr ich mit dem Zug 2 ½ Stunden nach London um dort dann nach Glasgow weitere 4/5 Stunden fuhr. Ich London wollte ich mich eigentlich mit Slavo treffen, aber der hatte sein Leben jetzt in die Nacht verlegt und fühlte sich am nächsten Tag dann nich so dolle. Ich war echt enttäuscht in dem Moment. Ich mein hätte er mir das schon 1 oder 2 Stunden vorher geschrieben, dann hätte ich wen anders fragen können. Aber ansonsten hatte ich noch nie so eine Reibungslose Reise, mal von den paar Mal in denen ich mit meiner Tasche in irgendwelchen Drehtüren stecken geblieben bin. Außerdem sah ich Schottland dann auch ein bisschen.
So ich glaub das reicht erst mal fürs erste. Im nächsten gibts mehr.
Hoffe euch geht’s gut. In 3 Monaten bin ich schon wieder zuhaus…
In Love, XoxO Maria
Mal wieder ein neues Hallo von mir.
Es gibt so viel eigentlich nicht zu berichten. Aber irgendwie will ich es doch schaffen diesen Blog wieder zu beleben.
Also ich bin jetzt in Edinburgh. Ich bin nach Paris erst nach Glasgow. Aber das war irgendwie nich so der Bringer. Also bin ich nach Edinburgh. Das hab ich aus dem Zug von Paris nach Glasgow gesehen und fands voll toll. Und es IST Wunderschön!!
Joa, Paris war soweit ganz in Ordnung. Die Stadt is echt schön, so viel Kunst überall, gechillte Atmosphäre. Alles ziemlich entspannt. Aber ich kenne ja jetzt nich so viele Menschen in Paris. Und Jim (der Freund bei dem ich gewohnt habe) musste auch bis auf 2 Tage die Woche bis 5 arbeiten, dh ich sah ihn dann um 6/7 rum. Mit dem wars ja auch nicht so einfach. Ich kann halt nich so viel Zeit mit einem Menschen verbringen. An unserer Sightseeing-Tour an einem seiner freien Tage war ich irgendwann so genervt von ihm, dass ich nicht mehr mit ihm geredet hab. Er hat mich die ganze Zeit nur dumm gemacht und manchmal auch echt beleidigend. Da wollte ich dann einfach nich mehr. Außerdem wusste ich ja, dass da von seiner Seite auch noch nen bisschen was anderes sein könnte, und das hat die ganze Sache nicht grade einfacher gemacht. Aber das wusste ich ja vorher. Schlussendlich kann ich eigentlich sagen, dass dieses Zusammenwohnen uns eher voneinander entfernt hat. Am letzten Tag musste ich dann auch aus der Wohnung raus. Seine Vermieterin fand es nich so toll das ich komm und Jim meinte zu ihr ich bleib nur ein paar Tage (ich war 2 Wochen da!!!) und die wollte in der Nacht da schlafen. Am nächsten Tag musste ich früh meinen Zug nehmen, d.h. sie würde mich sehen und meine riesen Tasche. Jim meinte es sei schon in Ordnung. Mein letzter Tag verlief aber etwas anders als geplant, also bin ich früher zurück zur Wohnung. Ich wusste das sie kommt, Jim erzählte ich später, dass ich es vergessen hatte. Ich dachte, vllt. ist sie ja noch nicht da. War sie aber. Ich sah die offene Tür zu ihrem Zimmer, was sonst immer verschlossen war und wollte eigentlich schnell ins Zimmer huschen oder wieder raus, aber noch bevor ich irgendwo hinrennen konnte, kam sie schon aus dem Zimmer. Wir unterhielten uns kurz und ich sagte zu ihr, ich wär nur ein paar Tage hiergeblieben und ich würde am nächsten Tag wieder fahren. Schien okay für sie zu sein.
Aber als ich dann im Zimmer saß, fing sie an mit irgendwem zu telefonieren und zu schreien. Ich hab noch nie ne Frau oder irgendwen so lange, so aufgebracht diskutieren gehört. Ich hatte Angst, dass es Jim war. Ich konnte ihn auf seinem Handy nicht erreichen. Aber es war nicht er. Ich versuchte irgendwen anzurufen, weil ich Angst vor dieser Frau hatte und mich ablenken wollte, aber ich konnte keinen erreichen. Meine Mutter rief mich kurz darauf zurück. Sie saß grad in ihrer Englischklasse. Dann kam Jim irgendwann. Er war suuuper nervös und fragte mich, warum wir uns nicht in der Stadt getroffen haben. Das wollten wir ja eigentlich. Das war so richtig vorwurfsvoll wie er das sagte. Ich dachte mir nur, am nächsten Morgen hätte sie mich eh gesehen und das weißt du auch. Er meinte, er könnte mich da heute nicht schlafen lassen. Ich müsse meine Tasche packen und ins Hostel. Er wollte nicht aus seiner Wohnung gekickt werden. Ich fand diese ganze Aktion zwar so ziemlich sinnlos, schließlich hatte sie mich jetzt ja schon gesehen und würde mich morgen abreisen sehen, aber naja. Also sind wir ins Hostel. 25Euro pro Nacht… Naja. Immerhin hatte ich ein 4 Bettzimmer für mich allein und Bad mit Badewanne. War nur scheiße, dass das an diesem Tag passiert ist. Es war St. Patriks Day und da Jim ja mal in nem irischen Pub da gearbeitet hat, wäre das echt nen cooler Abend geworden. Aber naja. Kann man nich ändern.
Sonst war Paris sehr ruhig für mich. Hab vieeeel geschlafen, bin rumgelaufen, wurde auf einem Friedhof eingesperrt (was ruhigeres gibt’s wohl kaum), in Cafés rumgesessen. War schon echt entspannt. Nach diesen 6 Monaten in London musste ich ne Menge Kraft wieder auftanken… Nur 2 Abende waren nich so ruhig. Am Donnerstag hatte ich mich mit einem Mädchen getroffen, dass ich in London kennen gelernt hatte. Wir trafen und halb 5 und sie wollte mit mir in die Wohnung eines Freundes und was trinken. Sie meinte sie hatten vor 2 Tagen da ne Party gehabt (also Dienstag, und dieses Mädchen geht noch zur Schule…) und da wäre noch ne Menge übrig. Ich wollte trotzdem ne Flasche Wein kaufen.
Dieser Ort war der verrückteste und merkwürdigste Ort, an dem ich je war. Diese Wohnung von diesem Freund von ihr war so richtig runtergekommen. Die war in nem Hinterhof von nem Gebäudekomplex. Die Tür war aus Stahl, wie so alte Kellertüren. Es gab keinen Teppich, man is da einfach auf bloßen Stein gelaufen. Man kam als 1. Ins Wohnzimmer. Von den Wänden waren nur eine oder 2 gestrichen, von den anderen kam der Putz runter. Für die Sofas die da standen war durchgesessen schon gar kein Ausdruck mehr. Überall lag Zeug rum und es stank nach Qualm. Aber immerhin hatte er einen riesigen Flachbildschirmfernseher im Zimmer, der neben der schon braunen Palme, neben der er stand einen perfekten Kontrast ergab. Das Wohnzimmer ging dann offen zur Küche über. Dazwischen war noch eine Treppe, die zu so nem selbstgebauten, eigebauten Hochbett führte, so wie es mein Cousin mal hatte. Die Küche hatte sogar einen Herd und ne Mikrowelle. Und es standen Putzmittel rum, auch wenn die Wohnung nicht wirklich danach aussah, als würden die viel benutzt werden. Der eigentliche Kracher an der Wohnung war eigentlich das Bad. So 1,5 mal 1,5 Meter groß, wenn überhaupt. Gleich neben der Tür war ein winziges Eckwaschbecken, was nicht sehr funktionstüchtig aussah, was es aber tat. Gleich daneben dann die Toilette ohne Brille. Die lag daneben und war gebrochen. Es gab auch ne kleines Duschkabuff, in dem ein Eimer stand, und was aussah, als wäre es seit 3 Jahren nich mehr benutzt worden. Echt rostig das Ding. Das beste allerdings war das Licht. Als ich reinkam war es rot. Ich dachte „toll, jetzt bin ich im Puff gelandet“. Als ich dann aber da war, wechselte es plötzlich zu grün und blau und zurück zu rot. Dann dachte ich „Wie abgefahren is das eigentlich? Wo bin ich hier gelandet?“ Die Wohnung war wie aus nem Film von irgendwelchen Drogenheinis.
Aber die Eltern dieses Typen wohnten nur um die Ecke und ich glaube er verbringt da mehr Zeit.
Zum Publikum: Dalila, die, die ich in London kennen gelernt hatte. Modisches Mädchen, tierisch nett und immer am Lachen. Eine aufgedrehte Blondine mit einer aufgedrehten brünetten Freundin. Der Gastgeber, Ivan oder so. So ungefähr meine Größe und sprach die ganze Zeit Deutsch mit mir. Franzosen lernen Deutsch in der Schule. Wer hätts gedacht!? Der war ganz lustig. Ich verstand zwar nur die Hälfte von dem was er sagte, aber Dalila meinte das wäre normal. Keiner verstand ihn wirklich. Und später kam dann noch so ne kleine dürre Rothaarige. Die sah aus wie 12, aber ich vermute sie war wie die andere auch so 18/19. Die war ziemlich amüsant. Sie haute sich bei der Musik immer im Takt aufs Bein, also mit der ganzen Hand. So wie mache Menschen lachen. Und dabei nickte sie dann noch so mit dem Kopf. Die war echt lustig. Naja. Die beiden Mädels haben dann am Fernseher mit ihren MP3 Playern DJ gespielt, was sie echt gut gemacht haben. Also fingen wir um halb 5 Uhr nachmittags an einem Schultag an, Bier, Wein und Wodka zu saufen. Das war alles nich so von dieser Welt. Es war aber ein echt guter Abend. Um 8 musste ich dann, nach so 3/4 Bier und weiteren 3/4 Bechern Wein dann aber gehn. Ich war zum Abendessen mit Jim und seinen Freunden in der Wohnung seiner Freundin Laetitia eingeladen. Eigentlich hatte ich darauf dann gar keine große Lust. Hätte da lieber weitergefeiert. Leider habe ich in dieser Wohnung dann meine Kamera vergessen. Ich bekam sie zwar ein paar Tage später wieder, aber sie verpasste leider den 2. Teil der Sightseeing-Tour am Moulin Rouge und Sacre Coeur (die wunderschöne weiße Kirche am Rande von Paris). Aber kann man dann nich ändern.
Joa. Dann wurde es irgendwann Zeit für mich weiterzureisen. ALLE meinten ja ich bleibe da, aber ich war ehrlich gesagt froh, als ich wieder weg war und wieder mein eigenes Leben weiterführen konnte. Ich musste den Zug nehmen, dann meine Tasche hatte 9 Kilo Übergepäck und bei 10Pfund/Euro pro Kilo, konnte ich mir den Flug dann nich mehr so leisten. Vor allem, weil Tickets Paris – Glasgow so um die 100Pfund alleine kosten. Also fuhr ich mit dem Zug 2 ½ Stunden nach London um dort dann nach Glasgow weitere 4/5 Stunden fuhr. Ich London wollte ich mich eigentlich mit Slavo treffen, aber der hatte sein Leben jetzt in die Nacht verlegt und fühlte sich am nächsten Tag dann nich so dolle. Ich war echt enttäuscht in dem Moment. Ich mein hätte er mir das schon 1 oder 2 Stunden vorher geschrieben, dann hätte ich wen anders fragen können. Aber ansonsten hatte ich noch nie so eine Reibungslose Reise, mal von den paar Mal in denen ich mit meiner Tasche in irgendwelchen Drehtüren stecken geblieben bin. Außerdem sah ich Schottland dann auch ein bisschen.
So ich glaub das reicht erst mal fürs erste. Im nächsten gibts mehr.
Hoffe euch geht’s gut. In 3 Monaten bin ich schon wieder zuhaus…
In Love, XoxO Maria
Donnerstag, 4. März 2010
Good bye letter to my friends from London
Now the day finally came that I’m leaving London.And so it’s time to say goodbye.
This time here was very special to me and I know that I’m gonna miss my life here so much. It’s the 1st time that I left my home, lived on my own (if you can describe hostel life as “living on own”^^), worked properly. My life here was wonderful and horrible at the same time. A lot of fun, work, pain, disease, alcohol, smiles, love, people. And now that it’s coming to the end, I want it to stay like this forever. But it’s time for me to move on. My time in London is over. I feel that there is so much more for me out there and now I want to go, to see it. London has nothing to give to me anymore, not at the moment(except from all my friends here of course). My life has to go on now. So I’m leaving.
But I know I will miss you all so much. I’m thankful for every person I met, every experience I made. Thank you to all the person who took this way with me together and who made the time here so great to me. Thanks to the people who made this time hot and cold. Thanks to the people , who stayed together with me through everything. Especially thanks to Bell and Slavomirr, to come with me to the hospital. Thank you Bell that you cared for me so much. You have been like a sister or a mum to me. But now I want you to stop worry about me. I know that I will be fine. Thank you to my beloved colleges!!!! Nando’s forever but never again Nando’s! I enjoyed working with you. We went through all this time together, all the stress, all the partys (especially the partys^^). And you have been the best team I can ever imagine and some of you became real friends for me, which I just really realized in the end. I’m gonna miss to work with you, all the chicken wraps and corns, all these annoying costumers (why do they just can stay home and grill their own chicken?), this whole little world. Don’t let them knock you down. You are wonderful and I hope that you will get happy.
The people I probably gonna miss the most are Polina and Slavomirr. I know you now since 6 months and not to have you around anymore will be so weird. You know me from the very first, when I didn’t had a job and then worked on the streets as a fleyergiver for this fucking Indian restaurant. We 3 were left from the beginning and now I’m going to leave you. Slavo, I’m gonna miss to live together with you, your conversations about life, your drinks. I didn’t met a lot of people like you before and you are for me like my friends from home, which is really rare. Keep on fighting and move your ass!! See you soon.
A BIG “I miss you” as well to my Italian friends. I had so much fun and such a good time with you. Halloween, Christmas and all the other partys and evenings we had together had been great fun to me. Without you the hostel suddenly became empty. And it was nice to be so welcome in your house.
Thank you to my Irish friends as well for all the beers we shared. We didn’t spent so much time together, but it has always been a lot of fun. Liam. You have been a great friend for me. I enjoyed our time a lot, you know. I hope you will be fine.
Thanks to my Spanish people!!!!! To some of you (Greetings to Nury, Gabriel and Sara) I already had to say goodbye. You were here right at the beginning, Gabriel was the first person I had contact to, who stayed longer. This time with you has been one of the best I had in London. I’m gonna come to Spain in summer to visit you. I just have to save some money before.
And in the end goodbye to some other people who don't belong to one of these groups, Ella, Martina, Daniel, Céline, Justin. Its so sad to leave you...
So, that’s it. I’m gone and I won’t come back too soon.
There is nothing left to say than: thank you, I love you and I’m gonna miss you ALL a LOT!!! Take care, enjoy yourself and I hope I’m gonna meet you again.
Love and Kisses, Maria
This time here was very special to me and I know that I’m gonna miss my life here so much. It’s the 1st time that I left my home, lived on my own (if you can describe hostel life as “living on own”^^), worked properly. My life here was wonderful and horrible at the same time. A lot of fun, work, pain, disease, alcohol, smiles, love, people. And now that it’s coming to the end, I want it to stay like this forever. But it’s time for me to move on. My time in London is over. I feel that there is so much more for me out there and now I want to go, to see it. London has nothing to give to me anymore, not at the moment(except from all my friends here of course). My life has to go on now. So I’m leaving.
But I know I will miss you all so much. I’m thankful for every person I met, every experience I made. Thank you to all the person who took this way with me together and who made the time here so great to me. Thanks to the people who made this time hot and cold. Thanks to the people , who stayed together with me through everything. Especially thanks to Bell and Slavomirr, to come with me to the hospital. Thank you Bell that you cared for me so much. You have been like a sister or a mum to me. But now I want you to stop worry about me. I know that I will be fine. Thank you to my beloved colleges!!!! Nando’s forever but never again Nando’s! I enjoyed working with you. We went through all this time together, all the stress, all the partys (especially the partys^^). And you have been the best team I can ever imagine and some of you became real friends for me, which I just really realized in the end. I’m gonna miss to work with you, all the chicken wraps and corns, all these annoying costumers (why do they just can stay home and grill their own chicken?), this whole little world. Don’t let them knock you down. You are wonderful and I hope that you will get happy.
The people I probably gonna miss the most are Polina and Slavomirr. I know you now since 6 months and not to have you around anymore will be so weird. You know me from the very first, when I didn’t had a job and then worked on the streets as a fleyergiver for this fucking Indian restaurant. We 3 were left from the beginning and now I’m going to leave you. Slavo, I’m gonna miss to live together with you, your conversations about life, your drinks. I didn’t met a lot of people like you before and you are for me like my friends from home, which is really rare. Keep on fighting and move your ass!! See you soon.
A BIG “I miss you” as well to my Italian friends. I had so much fun and such a good time with you. Halloween, Christmas and all the other partys and evenings we had together had been great fun to me. Without you the hostel suddenly became empty. And it was nice to be so welcome in your house.
Thank you to my Irish friends as well for all the beers we shared. We didn’t spent so much time together, but it has always been a lot of fun. Liam. You have been a great friend for me. I enjoyed our time a lot, you know. I hope you will be fine.
Thanks to my Spanish people!!!!! To some of you (Greetings to Nury, Gabriel and Sara) I already had to say goodbye. You were here right at the beginning, Gabriel was the first person I had contact to, who stayed longer. This time with you has been one of the best I had in London. I’m gonna come to Spain in summer to visit you. I just have to save some money before.
And in the end goodbye to some other people who don't belong to one of these groups, Ella, Martina, Daniel, Céline, Justin. Its so sad to leave you...
So, that’s it. I’m gone and I won’t come back too soon.
There is nothing left to say than: thank you, I love you and I’m gonna miss you ALL a LOT!!! Take care, enjoy yourself and I hope I’m gonna meet you again.
Love and Kisses, Maria
Freitag, 26. Februar 2010
Der Tag bevor ich nach hause kam
Ich hasse den öffentlichen Verkehr in London!!
Wegen diesem Scheißdreck hätte ich beinahe meinen Flieger nach Hause verpasst. Von Anfang. Am Mittwoch den 10. Februar war es endlich soweit, ich konnte nach Hause fliegen. Also naja fast. Erst mal zu meiner Schwester an die Ostsee. Aber für mich zählte erst mal eh nur, weg von hier und Urlaub machen und näher Richtung Heimat. Nachdem ich Sonntag und Montag Doppelschichten geschoben hab und Dienstag auch nochmal morgens auch nochmal arbeiten musste, konnte ich endlich um 18 Uhr die Arbeit verlassen und konnte in den mehr als verdienten Urlaub starten. Aber an dem Tag musste ich noch so einiges machen, meine Sachen waren noch nicht gepackt, ich hatte ja noch nicht mal den Koffer …. Erst mal musste ich noch was für meine Oma kaufen. Klippohringe. Leider brauchte das alles etwas länger. Dann musste ich zum Haus meiner Italiener. Alessandro wollte mir seinen kleinen Handgepäckstrolley borgen. Da blieb ich dann auch noch ne Stunde und schaute mit Jay und Morris Dokumentationen über Geparden und Jaguare an. Um 8 rum glaub ich ging ich dann zurück zum Hostel. Sachen packen war angesagt, ein Kraftakt an sich sag ich euch, da ja leider nicht mehr alles in meine Tasche passt. Ich habe mittlerweile neben meiner riesen Tasche und meiner Laptoptasche noch so 3 andere Taschen bzw. sonne großen Eikaufstragetaschen wie es sie bei Ikea gibt, nur von Tesco und nen bisschen kleiner. Aber das sollte jetzt alles auf Biegen und Brechen in die große Tasche passen. Passt natürlich nicht. Aber auch dafür gibt’s noch Lösungen und anderen Menschen, bei denen man seine Sachen unterstellen kann.
Dann wars auch schon halb 11 (geduscht hab ich mich ja zwischendurch auch noch ausgiebig). 11 macht der Supermarkt hier zu und mein letztes Essen war schon ne Weile her. Also schnell losgerannt. Souvenierkauf stand auch noch auf den Plan. Und das musste ich auch bis 11 machen. Hab ich auch geschafft und dann konnte ich mich endlich nach 3 ansträngenden Tagen endlich mal hinsetzen. Aber ich war scheiße aufgeregt. Zum Glück hatte ich massig Essen, womit ich mich dann reichlich abgelenkt habe, wobei ich noch beinahe daran erstickt wäre. So ne Stunde bevor ich dann planmäßig los wollte, kam dann eine Gruppe Spanier. Ich liebe Spanier! Die bringen so richtig Schwung in die Bude. Es war kurz vor eins. Halb 2 spätestens um wollte ich auschecken. Mein Bus zum Flughafen sollte um 3 abfahren. Die Spanier wollten dann aber noch „Wer bin ich?“ spielen, dieses Spiel wo man nen Zettel mit nem Namen von einer bekannten Person auf die Stirn geklebt bekommt und man dann herausfinden muss wer man ist. Ich bin echt schlecht in diesem Spiel. Dreiviertel 2 hatte ich dann endlich mal raus, dass ich Angela Merkel bin.
Dann hatte ich es aber auch schon sehr eilig. Punkt 2 verließ ich das Hostel. Zu dem Busstop zu dem ich musste brauche ich nur 2 Minuten. Und da musste ich dann auf den Bus 148 warten, der mich zur Victoria Station bringt um von da dann den Bus zum Flughafen zu nehmen. Ich schaute auf den Plan und der sagte mir dass der Bus in 5 Minuten kommt. Gut, dachte ich mir, hab Ichs ja perfekt abgepasst. Jaaa Pustekuchen. Ich wartete und wartete und wartete…. Es war dann irgendwann schon halb 3. Mit dem Bus brauch ich so 10/15 Minuten zur Victoria Station und von dem Stopp aus, dann nochmal so 10 Minuten zum Buszentrale, wenn man schnell läuft. Ich wollte schon ein Taxi nehmen, aber ich hatte nur so 10 Pfund bei mir. Kurz nach halb war er dann endlich mal da. Ich war schon bedient. Aber dann meinte der Busfahrer auch noch, dass der nicht bis zum Ende fährt. Ich hatte schon Panik, aber es beeinflusste meinen Stopp nicht. Aber das musste er dann natürlich noch jedem anderen Gast erzählen. Das nahm Zeit ein. Kurz nachdem ich in den Bus eingestiegen bin tauchte vor uns noch ein anderen 148 Bus auf. Ich dachte ich wär jetzt endgültig bekloppt und hätte diesen Bus übersehen, aber der hatte uns einfach irgendwo überholt. Da waren kurz hintereinander 2 Busse angekommen und vorher 40 Minuten keiner. Grrrr….. Ich hätte durchdrehen können. Ich starrte nur noch auf die Uhr. Dreiviertel 3 war ich dann da. Ja aber wo? Der Bus stoppte nicht an dem üblichen Stopp, sondern irgendwo anders. Und ich hatte keine Ahnung wo ich mich mit diesem irgendwo anders befand. Super dachte ich mir. Aber da sind ja zum Glück Schilder überall. Also bin ich erst mal Blindlinks diesen Schildern hinterhergerannt. Nur noch 15 Minuten, knapp aber nach machbar. Die Victoria Station tauchte irgendwann vor mir auf. Und sie war auch schon offen. Die wird nachts (aus mir unerfindlichen Gründen) zu gemacht. Einer der größten Bahnhöfe Londons… Naja Britten!! Aber das ist ne kleine Abkürzung, so kann ich so ne Minute oder 2 sparen. Also rannte ich da rein, is nur so für ne Minute Weg, aber als ich am entsprechenden Ausgang ankam sah ich mit größtem entsetzten, dass dieser noch verbarrikadiert war. Scheiße!!! Es war schon 10 vor und ich musste wieder zurück rennen. Die Schweine hatten nur den Haupteingang aufgemacht. Nu saß ich endgültig in der Scheiße. Vor mir liefen dann noch sone langsamen Leute, wie ich das hasse! Aber es gab keine Chance die zu überholen. Ich schaute schon nicht mehr auf die Uhr. Ich sah schon meinen Bus vor mir abfahren. Endlich kam ich an der Busstation an. Ich meine eine Uhr gesehen zu haben, die 2 vor sagte. Nur die Station war auch noch zu, so dass ich irgendwie drumherum laufen musste.
Als ich ankam stand da auch schon der Bus, aber sie ließen einen noch nicht rein. Ich ließ erst mal alles von mir fallen und zog mich da erst mal aus. Schließlich hatte ich ein Hemd, einen Rollkragen Pulli, mein Blümchenblüßchen, eine Anzugjacke und meine dicke Winterjacke an. Und nach 10 minütigen Sprint mit Gepäck schwitzte ich dann auch dementsprechend wie nen Schwein. Die Menschen, die da auch standen schauten mich an, als hätten sie noch nie nen Mensch gesehen, der sich außer Atem seiner Klamotten entledigt. 10 Sekunden nachdem ich ankam, sollten wir dann auch in den Bus. Mein Körper war am Ende. Mein Rücken fühlte sich an, als würde er sich jeden Moment erbrechen, von meinen Beinen gar nicht zu reden. Ich fühlte mich als wäre ich 70 und hätte Arthritis. Das war der Schlussendliche Moment, in dem ich sagte, ich gehe definitiv! Länger halt ich das so einfach nicht aus. Aber im Bus war es dann ja erst mal kuschelig warm. Ich legte meine Jacke über mich und schlief ne Stunde. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bus raus. Im Flughafen setzte ich mich dann erst mal wie nen knatziges Kind auf den Boden und aß mein Essen und beobachtete, wie all diese Menschen mit ihren Trolleys über den Flughafen liefen und hörte der Ansage wieder und wieder zu, was ich zu tun habe um schnell und reibungslos durch die Kontrollen zu kommen. Alles lief von da an wunderbar. Um kurz vor 9 landete ich dann endlich in Lübeck, wo mich meine Schwester und ihr Freund freudig in Empfang nahmen.
Ende.
War schön euch zu sehen.
In Love, XoxO Maria
Wegen diesem Scheißdreck hätte ich beinahe meinen Flieger nach Hause verpasst. Von Anfang. Am Mittwoch den 10. Februar war es endlich soweit, ich konnte nach Hause fliegen. Also naja fast. Erst mal zu meiner Schwester an die Ostsee. Aber für mich zählte erst mal eh nur, weg von hier und Urlaub machen und näher Richtung Heimat. Nachdem ich Sonntag und Montag Doppelschichten geschoben hab und Dienstag auch nochmal morgens auch nochmal arbeiten musste, konnte ich endlich um 18 Uhr die Arbeit verlassen und konnte in den mehr als verdienten Urlaub starten. Aber an dem Tag musste ich noch so einiges machen, meine Sachen waren noch nicht gepackt, ich hatte ja noch nicht mal den Koffer …. Erst mal musste ich noch was für meine Oma kaufen. Klippohringe. Leider brauchte das alles etwas länger. Dann musste ich zum Haus meiner Italiener. Alessandro wollte mir seinen kleinen Handgepäckstrolley borgen. Da blieb ich dann auch noch ne Stunde und schaute mit Jay und Morris Dokumentationen über Geparden und Jaguare an. Um 8 rum glaub ich ging ich dann zurück zum Hostel. Sachen packen war angesagt, ein Kraftakt an sich sag ich euch, da ja leider nicht mehr alles in meine Tasche passt. Ich habe mittlerweile neben meiner riesen Tasche und meiner Laptoptasche noch so 3 andere Taschen bzw. sonne großen Eikaufstragetaschen wie es sie bei Ikea gibt, nur von Tesco und nen bisschen kleiner. Aber das sollte jetzt alles auf Biegen und Brechen in die große Tasche passen. Passt natürlich nicht. Aber auch dafür gibt’s noch Lösungen und anderen Menschen, bei denen man seine Sachen unterstellen kann.
Dann wars auch schon halb 11 (geduscht hab ich mich ja zwischendurch auch noch ausgiebig). 11 macht der Supermarkt hier zu und mein letztes Essen war schon ne Weile her. Also schnell losgerannt. Souvenierkauf stand auch noch auf den Plan. Und das musste ich auch bis 11 machen. Hab ich auch geschafft und dann konnte ich mich endlich nach 3 ansträngenden Tagen endlich mal hinsetzen. Aber ich war scheiße aufgeregt. Zum Glück hatte ich massig Essen, womit ich mich dann reichlich abgelenkt habe, wobei ich noch beinahe daran erstickt wäre. So ne Stunde bevor ich dann planmäßig los wollte, kam dann eine Gruppe Spanier. Ich liebe Spanier! Die bringen so richtig Schwung in die Bude. Es war kurz vor eins. Halb 2 spätestens um wollte ich auschecken. Mein Bus zum Flughafen sollte um 3 abfahren. Die Spanier wollten dann aber noch „Wer bin ich?“ spielen, dieses Spiel wo man nen Zettel mit nem Namen von einer bekannten Person auf die Stirn geklebt bekommt und man dann herausfinden muss wer man ist. Ich bin echt schlecht in diesem Spiel. Dreiviertel 2 hatte ich dann endlich mal raus, dass ich Angela Merkel bin.
Dann hatte ich es aber auch schon sehr eilig. Punkt 2 verließ ich das Hostel. Zu dem Busstop zu dem ich musste brauche ich nur 2 Minuten. Und da musste ich dann auf den Bus 148 warten, der mich zur Victoria Station bringt um von da dann den Bus zum Flughafen zu nehmen. Ich schaute auf den Plan und der sagte mir dass der Bus in 5 Minuten kommt. Gut, dachte ich mir, hab Ichs ja perfekt abgepasst. Jaaa Pustekuchen. Ich wartete und wartete und wartete…. Es war dann irgendwann schon halb 3. Mit dem Bus brauch ich so 10/15 Minuten zur Victoria Station und von dem Stopp aus, dann nochmal so 10 Minuten zum Buszentrale, wenn man schnell läuft. Ich wollte schon ein Taxi nehmen, aber ich hatte nur so 10 Pfund bei mir. Kurz nach halb war er dann endlich mal da. Ich war schon bedient. Aber dann meinte der Busfahrer auch noch, dass der nicht bis zum Ende fährt. Ich hatte schon Panik, aber es beeinflusste meinen Stopp nicht. Aber das musste er dann natürlich noch jedem anderen Gast erzählen. Das nahm Zeit ein. Kurz nachdem ich in den Bus eingestiegen bin tauchte vor uns noch ein anderen 148 Bus auf. Ich dachte ich wär jetzt endgültig bekloppt und hätte diesen Bus übersehen, aber der hatte uns einfach irgendwo überholt. Da waren kurz hintereinander 2 Busse angekommen und vorher 40 Minuten keiner. Grrrr….. Ich hätte durchdrehen können. Ich starrte nur noch auf die Uhr. Dreiviertel 3 war ich dann da. Ja aber wo? Der Bus stoppte nicht an dem üblichen Stopp, sondern irgendwo anders. Und ich hatte keine Ahnung wo ich mich mit diesem irgendwo anders befand. Super dachte ich mir. Aber da sind ja zum Glück Schilder überall. Also bin ich erst mal Blindlinks diesen Schildern hinterhergerannt. Nur noch 15 Minuten, knapp aber nach machbar. Die Victoria Station tauchte irgendwann vor mir auf. Und sie war auch schon offen. Die wird nachts (aus mir unerfindlichen Gründen) zu gemacht. Einer der größten Bahnhöfe Londons… Naja Britten!! Aber das ist ne kleine Abkürzung, so kann ich so ne Minute oder 2 sparen. Also rannte ich da rein, is nur so für ne Minute Weg, aber als ich am entsprechenden Ausgang ankam sah ich mit größtem entsetzten, dass dieser noch verbarrikadiert war. Scheiße!!! Es war schon 10 vor und ich musste wieder zurück rennen. Die Schweine hatten nur den Haupteingang aufgemacht. Nu saß ich endgültig in der Scheiße. Vor mir liefen dann noch sone langsamen Leute, wie ich das hasse! Aber es gab keine Chance die zu überholen. Ich schaute schon nicht mehr auf die Uhr. Ich sah schon meinen Bus vor mir abfahren. Endlich kam ich an der Busstation an. Ich meine eine Uhr gesehen zu haben, die 2 vor sagte. Nur die Station war auch noch zu, so dass ich irgendwie drumherum laufen musste.
Als ich ankam stand da auch schon der Bus, aber sie ließen einen noch nicht rein. Ich ließ erst mal alles von mir fallen und zog mich da erst mal aus. Schließlich hatte ich ein Hemd, einen Rollkragen Pulli, mein Blümchenblüßchen, eine Anzugjacke und meine dicke Winterjacke an. Und nach 10 minütigen Sprint mit Gepäck schwitzte ich dann auch dementsprechend wie nen Schwein. Die Menschen, die da auch standen schauten mich an, als hätten sie noch nie nen Mensch gesehen, der sich außer Atem seiner Klamotten entledigt. 10 Sekunden nachdem ich ankam, sollten wir dann auch in den Bus. Mein Körper war am Ende. Mein Rücken fühlte sich an, als würde er sich jeden Moment erbrechen, von meinen Beinen gar nicht zu reden. Ich fühlte mich als wäre ich 70 und hätte Arthritis. Das war der Schlussendliche Moment, in dem ich sagte, ich gehe definitiv! Länger halt ich das so einfach nicht aus. Aber im Bus war es dann ja erst mal kuschelig warm. Ich legte meine Jacke über mich und schlief ne Stunde. Ich wollte gar nicht mehr aus dem Bus raus. Im Flughafen setzte ich mich dann erst mal wie nen knatziges Kind auf den Boden und aß mein Essen und beobachtete, wie all diese Menschen mit ihren Trolleys über den Flughafen liefen und hörte der Ansage wieder und wieder zu, was ich zu tun habe um schnell und reibungslos durch die Kontrollen zu kommen. Alles lief von da an wunderbar. Um kurz vor 9 landete ich dann endlich in Lübeck, wo mich meine Schwester und ihr Freund freudig in Empfang nahmen.
Ende.
War schön euch zu sehen.
In Love, XoxO Maria
Donnerstag, 18. Februar 2010
Ein kurzes Hallo an mein Zuhause.
ICH WAR ZUHAUSE!!!!
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
Und jetzt bin ich wieder in shity London. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich bin diesen Ort bald wieder zu verlassen. Aber dazu später.
Der Besuch im guten, alten und vor allem sich scheinbar nicht veränderndem Dessau war schön, merkwürdig, manchmal nervig - weil leider nicht alles so klappte wie ich das wollte, der Nachteil eines Überraschungsbesuches, und vor allem viiiiieeeel zu kurz. Ich konnte leider nicht mit allen so viel Zeit verbringen, wie ich wollte; manche habe ich auch gar nicht gesehen und einige Termine konnte ich dann doch nicht wahrnehmen. Aber ich genoß jede Minute.
(Großes Sorry Vanessa und Franzi, dass ich euch nicht vorher bescheid gesagt hatte, war einfach zu viel los. Nächstes Mal komme ich wieder mal nach Lemgo)
Da ich irgendwie das Gefühl habe, ich schreib nur Stuss heute (das ist schon der 2. Blogversuch) fasse ich mich jetzt lieber kurz.
Zu meinen Zukunftsplänen: Ich bin jetzt erst mal für 1 1/2 Wochen zurück nach LONDON. Ich hab ne Woche Kündigungsfrist in meinem Restaurant, also werde ich ihnen morgen sagen, dass ich nur noch bis nächsten Freitag für sie arbeite. Wird bei denen einiges durcheinander bringen, ist mir dann aber auch egal. Dann bin ich noch nen paar Tage in London und fahre dann am Dienstag dem 2. März nach PARIS. Ein Freund von mir ist dort hingezogen und ich kann da für 1/2 Wochen kostenlos bei ihm übernachten. Also nur nen Urlaub. Danach gehts dann nach GLASGOW (Schottland) um da wieder zu arbeiten und wenn ich dann genug Geld zusammen habe, dann fahr ich weiter nach IRLAND, SPANIEN, DÄNEMARK und vllt nochmal FRANKREICH und LONDON. Kommt dann alles noch aufs Geld an. Ich hoffe, dass es in Glasgow einfacher wird, Geld zu sparen. Hier in London ist es so gut wie unmöglich. Ich kann jetzt nur nochmal nach Paris, weil ich meine Steuern wieder bekommen habe und wegen meinem (bezahlten!) Urlaub.
Und im Juni bin ich dann wieder zurück. Ich versuche grad einige Bewerbungen zu schreiben um dann nen Praktikumsplatz in (bestenfalls) Berlin oder auch Hamburg zu bekommen.
Zum Schluss möchte ich euch noch bitten, mir nochmal eure Handynummern zu schicken. Mir wurde vor 2 Wochen leider das Handy geklaut und jetzt sind natürlich alle Nummern weg. Ich kann euch darauf dann auch meine britische schreiben.
Speziellen Dank noch an die liebe Angi und auch an Sven. Sie waren die einzigen dies wussten, dass ich komme und sie haben gut dicht gehalten. Vorallem Angi. (Sorry Sven, aber wir haben nunmal keinen gemeinsamen Freundeskreis) Und danke auch fürs Chaplins. War nen guter Abend.
Ich lieb euch alle schrecklich und vermiss euch jetzt leider wieder so viel mehr.
In Love, XoxO Maria
Dienstag, 12. Januar 2010
Neubeginn
Also. Heute ENDLICH! mal wieder ein Blog. Mein letzter ist echt ewig her und so möchte ich euch mal auf den Stand der Dinge bringen. Es ist der (hoffentlich) Neubeginn des Blogs, der Neubeginn des Jahres und auch der Neubeginn von mir? Ich glaube nicht, auch wenn sich hier einiges verändert hat.
Also von Anfang. Erstmal muss ich sagen, dass es mir hier ziehmlich gut geht, auch wenn London jetzt nicht die beste Stadt der Welt ist (BERLIN, BERLIN, wir fahren nach BERLIN). Nein, wirklich nicht. Die Menschen hier sind einfach seehr oberflächlich, überfreundlich und für mich deshalb auch echt ansträngend. Alles ist immer total perfektes Glitzer-Glamour-Leben. Party kann man hier auch nicht anständig machen. Alkohol kann man in den Läden kaufen und die Pubs machen auch 12 zu und schmeißen dich dann wirklich raus. Aber sooo teuer ist es mittlerweile nicht mehr, habe ich jedenfalls das Gefühl. Aber ich fühle mich gut. Ich weiß jetzt was ich will und ich stehe hinter dem was ich mache, bin entscheidungsfreudig und hab irgendwie den Boden unter meinen Füßen gefunden. Ich denke nicht mehr wirklich darüber nach, was die anderen über meine Entscheidungen denken, sondern tue was ich denke und will. Aber diese Tendenz habe ich glaube ich eh schon die letzten 19 Jahre meines Lebens gezeigt. (Bina? Was meinst du dazu?)
Also, ich habe jetzt, wie ich ja schon erwähnt habe einen neuen Job. Die Fleyer sind weggeworfen und ich bin mehr als froh, das ich dieses Kapitel abgeschlossen habe. Auch wenn ich immer jeden den ich kannte getroffen habe (der Tesco ist recht gut besucht von jedermann), aber es war zu kalt, zu nass, zu schlecht bezahlt. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich 4 Wochen lang nur mit 105Pf. pro Woche überlebt habe. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls arbeite ich jetzt in einem netten portugisischen/africanischen Restaurant mit Namen "Nando's" Ziehmlich bekannt in UK. Allein in London einige Restaurants...Jeder kennts hier. Is hartes aber angenehmes Arbeiten. Das Team ist sehr jung (die meisten so Anfang 20). Guter "Spirit". Ich habe auch mit einigen meiner Kollegen Silvester zusammen verbracht. Es gab 2 Staff-partys bei denen es vorallem bei einer ziehmlich hoch her ging, so dass ich am Ende glaub ich so betrunken wie nie zuvor in meinem Leben war. Es macht so auch (meistens) recht Spaß da zu arbeiten. Aber hart ohne Ende. 45 Stunden die Woche. Kellnern ist echt ein harter Job. Die Bezahlung ist jetzt auch nicht die Beste, aber im Vergleich zu dem was ich vorher hatte, ist es echt gut. Und sehr multikulturell. Keinen Briten, HeadManagerin ist Deutsche, die daruter aus Litauen, dann Italien und Polen. Arbeite sonst viel mit Brasilianiern zusammen. Spanier, Polen, Italiener, Columbien, Mongolei, Tailand, Bolivien, Franzosen, Litauen und ich hab bestimmt noch viele vergessen.
Auch von den Menschen hier hat sich viel verändert. Gabriel und Nury sind jetzt schon ne ganze Weile weg. Jim hat mich heute leider nach Paris verlassen. Darüber bin ich echt traurig, denn zu ihm hatte ich eigentlich eine der engsten Beziehungen. Also Freundschaftsmäßig versteht sich (Nein Bina. Er ist und wird nie mein Freund sein. Er will eh dich heiraten). Slavo ist eigentlich der einzige der noch übrig geblieben ist. Polina ist auch noch da, aber die wohnt ja nicht mehr hier. Es gibt dafür auch einen Deutschen (Grüße an Daniel an dieser Stelle). Koch im Ritz. Bleibt also auch hier. Ende Oktober wurde das Hostel auf ein Mal von Italienern überrannt. Wirklich so 10/15 Italiener. Laut sind die, aber sehr lebendig. Man kann gut mit ihnen Party machen, das steht fest. Aber Männer sind sie definitv keine für mich. Auch mit den Iren habe ich noch Kontakt. Fahre sie öfter mal besuchen und treffe mich öfter mal mit Liam, der sich zu nem richtig guten Freund entwickelt hat. Guter Junge. Es gibt so viele neue Menschen hier, die jetzt mittlerweile alle wieder ausgezogen sind. Es wäre zu viel das alles jetzt zusammenzufassen.
Und ich möchte mich noch entschuldigen, dass ich mich nicht gemeldet habe. Das Internet war hier 1 Monat lang kaputt und so hatte ich vllt. 1 Mal die Woche Internetzugang für ne halbe Stunde um mein Raum zu buchen und meine Mails zu lesen. Hab immer noch große Probleme, aber ich bin schonmal froh überhaupt wieder Kontakt zu haben. Vermisse zuhause doch noch sehr. Mein Leben war einfach fabulös bevor ich her gekommen bin. Aber hier ist ja auch nich schlecht. Ich hoffe auf Verbesserung, aber ich bin leider immer noch ein äußerst fauler Mensch. Aber ich hoffe euch jetzt wieder mit Mails und Blogs zu überraschen.
Und wenn das Internet jetzt nochmal wiederkommt, kann ich den Blog auch gleich noch abschicken.
Gib euch allen einen Kuss.
Danke fürs Lesen.
In Love, XoxO Maria
Also von Anfang. Erstmal muss ich sagen, dass es mir hier ziehmlich gut geht, auch wenn London jetzt nicht die beste Stadt der Welt ist (BERLIN, BERLIN, wir fahren nach BERLIN). Nein, wirklich nicht. Die Menschen hier sind einfach seehr oberflächlich, überfreundlich und für mich deshalb auch echt ansträngend. Alles ist immer total perfektes Glitzer-Glamour-Leben. Party kann man hier auch nicht anständig machen. Alkohol kann man in den Läden kaufen und die Pubs machen auch 12 zu und schmeißen dich dann wirklich raus. Aber sooo teuer ist es mittlerweile nicht mehr, habe ich jedenfalls das Gefühl. Aber ich fühle mich gut. Ich weiß jetzt was ich will und ich stehe hinter dem was ich mache, bin entscheidungsfreudig und hab irgendwie den Boden unter meinen Füßen gefunden. Ich denke nicht mehr wirklich darüber nach, was die anderen über meine Entscheidungen denken, sondern tue was ich denke und will. Aber diese Tendenz habe ich glaube ich eh schon die letzten 19 Jahre meines Lebens gezeigt. (Bina? Was meinst du dazu?)
Also, ich habe jetzt, wie ich ja schon erwähnt habe einen neuen Job. Die Fleyer sind weggeworfen und ich bin mehr als froh, das ich dieses Kapitel abgeschlossen habe. Auch wenn ich immer jeden den ich kannte getroffen habe (der Tesco ist recht gut besucht von jedermann), aber es war zu kalt, zu nass, zu schlecht bezahlt. Ich weiß wirklich nicht mehr, wie ich 4 Wochen lang nur mit 105Pf. pro Woche überlebt habe. Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls arbeite ich jetzt in einem netten portugisischen/africanischen Restaurant mit Namen "Nando's" Ziehmlich bekannt in UK. Allein in London einige Restaurants...Jeder kennts hier. Is hartes aber angenehmes Arbeiten. Das Team ist sehr jung (die meisten so Anfang 20). Guter "Spirit". Ich habe auch mit einigen meiner Kollegen Silvester zusammen verbracht. Es gab 2 Staff-partys bei denen es vorallem bei einer ziehmlich hoch her ging, so dass ich am Ende glaub ich so betrunken wie nie zuvor in meinem Leben war. Es macht so auch (meistens) recht Spaß da zu arbeiten. Aber hart ohne Ende. 45 Stunden die Woche. Kellnern ist echt ein harter Job. Die Bezahlung ist jetzt auch nicht die Beste, aber im Vergleich zu dem was ich vorher hatte, ist es echt gut. Und sehr multikulturell. Keinen Briten, HeadManagerin ist Deutsche, die daruter aus Litauen, dann Italien und Polen. Arbeite sonst viel mit Brasilianiern zusammen. Spanier, Polen, Italiener, Columbien, Mongolei, Tailand, Bolivien, Franzosen, Litauen und ich hab bestimmt noch viele vergessen.
Auch von den Menschen hier hat sich viel verändert. Gabriel und Nury sind jetzt schon ne ganze Weile weg. Jim hat mich heute leider nach Paris verlassen. Darüber bin ich echt traurig, denn zu ihm hatte ich eigentlich eine der engsten Beziehungen. Also Freundschaftsmäßig versteht sich (Nein Bina. Er ist und wird nie mein Freund sein. Er will eh dich heiraten). Slavo ist eigentlich der einzige der noch übrig geblieben ist. Polina ist auch noch da, aber die wohnt ja nicht mehr hier. Es gibt dafür auch einen Deutschen (Grüße an Daniel an dieser Stelle). Koch im Ritz. Bleibt also auch hier. Ende Oktober wurde das Hostel auf ein Mal von Italienern überrannt. Wirklich so 10/15 Italiener. Laut sind die, aber sehr lebendig. Man kann gut mit ihnen Party machen, das steht fest. Aber Männer sind sie definitv keine für mich. Auch mit den Iren habe ich noch Kontakt. Fahre sie öfter mal besuchen und treffe mich öfter mal mit Liam, der sich zu nem richtig guten Freund entwickelt hat. Guter Junge. Es gibt so viele neue Menschen hier, die jetzt mittlerweile alle wieder ausgezogen sind. Es wäre zu viel das alles jetzt zusammenzufassen.
Und ich möchte mich noch entschuldigen, dass ich mich nicht gemeldet habe. Das Internet war hier 1 Monat lang kaputt und so hatte ich vllt. 1 Mal die Woche Internetzugang für ne halbe Stunde um mein Raum zu buchen und meine Mails zu lesen. Hab immer noch große Probleme, aber ich bin schonmal froh überhaupt wieder Kontakt zu haben. Vermisse zuhause doch noch sehr. Mein Leben war einfach fabulös bevor ich her gekommen bin. Aber hier ist ja auch nich schlecht. Ich hoffe auf Verbesserung, aber ich bin leider immer noch ein äußerst fauler Mensch. Aber ich hoffe euch jetzt wieder mit Mails und Blogs zu überraschen.
Und wenn das Internet jetzt nochmal wiederkommt, kann ich den Blog auch gleich noch abschicken.
Gib euch allen einen Kuss.
Danke fürs Lesen.
In Love, XoxO Maria
Sonntag, 15. November 2009
kleiner Zwischenblog
Ich durchbreche jetzt mal meinen normalen, ich will alles aufschreiben für einen Blog um euch eine kleine Zusammenfassung meiner wunderbaren Ich-Nehme-Alles-Mit-Was-Ich Kriegen-Kann-Woche.
Montag: Stimme verschwunden, deshalb arbeiten in der ansträngendsten Position die es gibt damit ich nicht reden muss
+ Treppe runtergefallen
Montag - Mittwoch: Stimme weg, aber schrittweise Verbesserung. Hörte mich trotzdem noch an wie Kehlkopfkrebs
Donnestag: - Nach 3 Stunden arbeiten in Coordination aufgeben wegen unglaublicher Schmerzen.
- Habe meinen Abend im Krankenhaus verbracht von 10pm - 2am.
->Diagnose: Lebensmittelvergiftung
Freitag(der 13.):Besuch meiner Ma und meiner Tante.
-Aufstehen war die Hölle. Schon der Weg vom Zimmer zur Küche (ca. 10 Meter) und zurück um nen Tee zu trinken brachte mich beinahe zum zusammenbrechen.
-Ich wartete dann eine Stunde auf meine Besucher, weil der Bus über 1 Stunde länger brauchte. Starker Regen. Sie sollten um 12 ankommen, kamen aber erst um 1.
-Eine halbe nervender Stunde Suche nach ihnen.
-Oylstercard meiner Tante funktionierte nicht.
-Das Hotel war weiter weg als gedacht.
-Die Zimmer waren nicht gut, weshalb meine Tante ihr Geld zurück wollte, was aber nicht mehr möglich war, weil das Cancelln zu spät kam. Nach einer Stunde Diskussion blieben sie schließlich da.
-Es war mittlerweile 5. Alles was ich gegessen habe war eine Scheibe Toast.
-Wir aßen nur noch was (Pizza - was nicht grade die beste Idee war) und gingen zu meinem Restaurant um meinen Arbeitsplan für nächste Woche zu bekommen. Dann nur jeder in sein Ho(s)tel
Samstag: -Beinahe Zusammenbruch von nur 15 Treppen auf dem Weg zur Toilette.
-Treffen um 11am, aber alles ging sehr langsam.
-Nach nicht mal 3 Stunden musste ich aufgeben und meine family musste alleine London erkunden. Konnte nicht mal Suppe essen. Um halb 3 wieder ins Bett.
-später fühlte ich mich besser und ging in den Pub um Tee zu trinken.
-Alles was ich aß war 1 1/2 Scheiben Toast, 5 Löffel Suppe, 1 kleine Banane
What will happen next? 1 Tag ist noch übrig...
Hoffe euch gehts besser!Lieb euch.
In Love, XoxO Maria
Montag: Stimme verschwunden, deshalb arbeiten in der ansträngendsten Position die es gibt damit ich nicht reden muss
+ Treppe runtergefallen
Montag - Mittwoch: Stimme weg, aber schrittweise Verbesserung. Hörte mich trotzdem noch an wie Kehlkopfkrebs
Donnestag: - Nach 3 Stunden arbeiten in Coordination aufgeben wegen unglaublicher Schmerzen.
- Habe meinen Abend im Krankenhaus verbracht von 10pm - 2am.
->Diagnose: Lebensmittelvergiftung
Freitag(der 13.):Besuch meiner Ma und meiner Tante.
-Aufstehen war die Hölle. Schon der Weg vom Zimmer zur Küche (ca. 10 Meter) und zurück um nen Tee zu trinken brachte mich beinahe zum zusammenbrechen.
-Ich wartete dann eine Stunde auf meine Besucher, weil der Bus über 1 Stunde länger brauchte. Starker Regen. Sie sollten um 12 ankommen, kamen aber erst um 1.
-Eine halbe nervender Stunde Suche nach ihnen.
-Oylstercard meiner Tante funktionierte nicht.
-Das Hotel war weiter weg als gedacht.
-Die Zimmer waren nicht gut, weshalb meine Tante ihr Geld zurück wollte, was aber nicht mehr möglich war, weil das Cancelln zu spät kam. Nach einer Stunde Diskussion blieben sie schließlich da.
-Es war mittlerweile 5. Alles was ich gegessen habe war eine Scheibe Toast.
-Wir aßen nur noch was (Pizza - was nicht grade die beste Idee war) und gingen zu meinem Restaurant um meinen Arbeitsplan für nächste Woche zu bekommen. Dann nur jeder in sein Ho(s)tel
Samstag: -Beinahe Zusammenbruch von nur 15 Treppen auf dem Weg zur Toilette.
-Treffen um 11am, aber alles ging sehr langsam.
-Nach nicht mal 3 Stunden musste ich aufgeben und meine family musste alleine London erkunden. Konnte nicht mal Suppe essen. Um halb 3 wieder ins Bett.
-später fühlte ich mich besser und ging in den Pub um Tee zu trinken.
-Alles was ich aß war 1 1/2 Scheiben Toast, 5 Löffel Suppe, 1 kleine Banane
What will happen next? 1 Tag ist noch übrig...
Hoffe euch gehts besser!Lieb euch.
In Love, XoxO Maria
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Feeling bad / ein perfekter Abend
Mittwoch war mit einer der besten Tage überhaupt!!!!
Auch wenn auch er scheiße begann.
Ich fühlte mich nämlich scheiße. Mir war so schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich jeden Moment kotzen. Und ich hatte Magenkrämpfe und alles vom Feinsten. Ich wollte an dem Tag nochmal in ein Café gehen, weil ich Mario (so nem Typen von der Straße, der irgendwie für die Polizei arbeitet aber selber aussieht wie ein Verbrecher) gesagt ich komme da um 3 hin. Die suchen Leute und er kennt den Boss und hat das für mich ausgemacht. Aber ich fühlte mich echt scheiße. Ich habe mich aber nach dem Frühstück (nach dem es mir ja erst so schlecht ging) wieder hingelegt. Aber das hat ganz und gar nicht geholfen, weil ich sogar von dieser Übelkeit geträumt habe, wodurch es mir schlussendlich noch mehr nach kotzen war. Ich quälte mich dann durch die Dusche und alles und bin zu dem Cafè. Es ging mir schon etwas besser. Aber als ich da ankam (es war das selbe Cafè bei dem ich schon mal war, ich weiß nicht ob ich es geschrieben hatte. Der hatte mir das schon mal gesagt und als ich da aber ankam, wusste ich nicht ob es das war, denn ich hatte den Namen vergessen. Aber die Kellnerin verstand mich nicht, weil sie nur sehr schlecht Englisch spricht. Nur Russisch oder so. Ich fühlte mich sehr verarscht, fand aber kein anderes in dieser Straße.) sagte mir die Frau die dort arbeitet, sie hätte schon ein Mädchen, das am nächsten Tag zum Probearbeiten kommen soll. Ich gab ihr meinen CV, im Falle, dass sie nicht kommt. Ich wollte dann wieder zurück, nahm aber einen kleinen Umweg um den Blog. Ich weiß nicht mehr warum. Aber auf meinem Weg, sah ich plötzlich Mario in einem Cafè sitzen (also einen anderem) und er sah mich und so musste ich hallo sagen. Ich hatte gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich wollte nur schnell hin und dann sagen, ich muss noch was erledigen (ich musste glaube wirklich noch was machen, aber ich hatte noch etwas Zeit). Ich sagte ich müsse einkaufen und kochen und mein Zeug aufräumen. Aber irgendwie brachten er und sein mexikanischer Freund mich dazu mich hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken. Am Ende war das super, denn danach ging es meinem Magen um einiges besser. Irgendwann war es dann schon recht spät. Und um 5 musste ich ja arbeiten und ich musste immer noch essen glaube ich.
Dann: arbeiten. Da begegnete mir dann Alejandro, 19 aus Argentinien. Er hatte mich irgendwann mal im Vorbeigehen angesprochen, wer ich denn sei und was ich hier tue, weil er mich jeden Tag sieht. Und ab da haben wir uns öfter mal unterhalten. Er ist eigentlich wie son Knuddelbär. Bisschen dicker, längere schwarze verwuschelte Haare, Bart und hat auch so ne herzliche Art drauf. Total nett. Er fragte mich, ob ich nicht mit ihm und ein paar Freunden in den Pub gehen will. Und da ich aus irgendeinem Grund wusste, dass im Hostel nix los ist, sagte ich ja. Wir wollten uns 22.30 Uhr vor Tesco treffen. Ich wollte noch was essen. Also ging ich nach der Arbeit heim. Aber es war ja Mittwoch, also bekam ich mein Geld. Wollte eigentlich nur schnell mein Zimmer weiter buchen. Aber ich kam dann mit der Deutschen aus Berlin die an der Rezeption arbeitet ins Gespräch. Und als ich ihr sagte, dass ich nur 3Pfund die Stunde bekomme, war sie erst mal geschockt und wollte mir gleich helfen. Sie gab mir die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von nem Callcenter in London, die Deutsche für Umfragegespräche suchen. Sogar ziemlich dringend. Und sie bezahlen gut. Ich war wieder frohen Mutes. Wollte die E-Mail gleich am Abend abschicken, nachdem ich aus dem Pub wieder kam. Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf. Wollte sagen dass ich noch ins Hostel zurück muss wegen einer Freundin oder irgendwem. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.
Als ich ankam bei Tesco(noch mit meinem Sandwich in der Hand) war er nicht da. Aber er kam von weitem auf mich zu mit 3 anderen. Ruth aus Australien, Jury aus Brasilien und Daniel aus Süd Afrika. Ich dachte erst Ruth wäre Britin, weil sei den totalen London-Style hatte. Sie hat auch echt ein Lächeln, was die Sonne aufgehen lässt. Jury. Als Jury mir sagte, dass er Brasilianer ist konnte ich es erst mal nicht glauben. Er ist sehr weiß und hat blonde Haare. Aber er sagte dann, dass seine Eltern ursprünglich aus Deutschland stammen. Das erklärte so einiges. Und Daniel ist ein recht attraktiver junger Mann, der schon bald (sehr wahrscheinlich) der britisch Armee dienen wird. Und so sieht er auch aus. Er meinte zu mir er wäre jeden Tag vorbei gekommen und hätte einen Flyer genommen und ich fragte mich, warum ich ihn nie bemerkt hatte. (By the way, hab grad mal bei facebook geguckt, ich bin sogar ein paar Tage älter als er^^ Würde ihn nicht auf 19 schätzen). Naja wir diskutierten erst mal was wir machen. Pub ist in London echt teuer und schließt ja auch 12. Also beschlossen wir nach langer Diskussion einfach bei Tesco Bier zu kaufen und uns in ihr Hostel zu setzten. Das war gleich um die Ecke. Also machten wir das. Jury verlies uns leider, weil er weiter weg wohnte. Ich verstehe immer noch nicht, warum er nicht einfach hier in mein Hostel oder ins Royal Bayswater Hostel zieht. Er ist eh die meiste Zeit hier in Bayswater. Naja, er ging dann. Ruth und ich bezahlten das Bier (mit Daniels Geld und noch ein paar Pfund von mir). Die Jungs hatten alle keinen Ausweis mit, obwohl halt alle 19 waren. Und dann gingen wir in ihr Hostel. Meine Stimmung hatte sich schon verbessert. Wir setzten uns dann in ihren Aufenthaltsraum, schauten erst Fußball und tranken Bier und unterhielten uns. Das war echt cool. Irgendwann kam dann auch noch son anderer Typ dazu, von dem ich aber nichts mehr weiß. Aber es war echt cool sich mit allen zu unterhalten und Bier zu trinken. Ich trinke ja normalerweise in Deutschland zumindest kein Bier, aber hier auf einmal schon. Hab hier die letzten Wochen mehr Bier getrunken als in meinem ganzen vorherigen Leben zusammen. Es kamen dann noch 2 Leute aus Venezuela dazu, Geschwister Alex und Stefanie. Stefanie hat auch son Strahlelächeln wie Ruth. Stef ist ein echt hübsches Mädchen. Alex ist noch ein bisschen jünger, 17. Sieht aber eigentlich auch nicht grade schlecht aus. Irgendwann kamen dann noch 3 Jungs(Iren) mit 2 Gitarren rein, die fragten ob es okay wäre, wenn sie ein bisschen spielen. Wir meinten solange es sich gut anhört, können sie das gerne tun. Und es hörte sich ganz gut an. Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann kam dann son Typ rein und meinte der Raum wird in 10 Minuten geschlossen. Um 12 schließen die das da. Find ich total bescheuert. Die Iren packten ihre Gitarren ein und kamen zu uns rüber. Das gefiel mir außerordentlich. Was gibt es besseres als Musiker? ^^ Nummer 1 ist Dean. Musiker aus voller Seele. Hat sein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Musik. Schwarze längere Harre, die aussehen als hätte er direkt nach dem aufstehen einfach nur Menge Haarspray draufgeklatscht und gut is. Nummer 2 ist Liam, 22, Büroarbeiter der sich jetzt mehr auf die Arbeit eines Barmannes spezialisieren will. Sieht aus wie ein auf dem Boden gebliebener sehr entspannter Ire mit einem strahlendem Lächeln. Und man kann sich ganz gut mit ihm unterhalten. Den letzen Namen habe ich leider vergessen. Hab die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch Musiker. Ich habe mich am Anfang nicht mit ihnen unterhalten, weil ich das Glück hatte, das ich direkt zwischen Alejandro und den beiden Venezuelern zu sitzen. Die unterhielten sich natürlich auf Spanisch. Ich verstand eigentlich ne ganze Menge, aber sprechen kann ich es glaube ich kaum noch. Ich benutze es nie, weil alle Spanier die ich kenne ihr Englisch verbessern wollen und mit mir Englisch sprechen wollen. Aber ich fragte Alejandro dann, ob wir nicht Plätze tauschen könnten. Und das machten wir dann.
Aber dann kam auch schon der Typ wieder und sagte wir müssen raus. Wir setzten uns erst in den Flur, aber da kam ganz schnell ein Typ (auch noch der Sohn des Managers), der meinte ob wir nicht leiser sein können. Also gingen wir raus. War ja noch für draußen gekleidet wegen der Arbeit. Es war halt echt kalt. Also setzen wir uns vor „Pizza Factory“ mit unserem Bier und quatschten da weiter. Mich belästigte dann auch eine Minikakerlake belästigte. Ich bewahrte sie aber vor dem Tod. Wollte sie nicht umbringen /lassen. Sie tut mir ja nichts. Aber sie soll nicht da sein wo ich bin. Ruth und Daniel waren irgendwann verschwunden, was erst gar nicht auffiel, weil wir alle so beschäftigt waren. Aber ich musste dann auch irgendwann aufs Klo und Alejandro zeigte mir wo es ist. Da trafen wir dann Ruth und Daniel, die im Flur vorm Klo saßen und sich unterhalten. Danach kamen sie aber dann wieder mit uns raus. Nicht sehr lange. Die hielten auch Händchen, was aber keiner außer mir bemerkte, weil sie es sehr versteckt taten. Aber ich konzentrierte mich eh mehr auf die Iren. Sie sehen eigentlich gar nicht sooo gut aus, aber die haben eine Ausstrahlung, der Wahnsinn. Vor allem Dean, der sich dann da mit der Gitarre auf die Straße stellte, spielte und sang. In dem Moment war er sehr attraktiv für mich.^^ Auch Liam ist nicht schlecht. Die Jungs sind halt echt gechillt und auf dem Boden. Das ist das was mir an den Jungs aus Dessau fehlte. Jedenfalls Großteils (einige meiner Freunde sind ja auch so^^). Die sind alle so eingebildet und nehmen sich selbst viel zu wichtig. Das war der Punkt, der die Iren für mich interessant machte. Leider wollten sie ein paar Tage später schon aus dem Hostel raus in ihr Haus in Leytonstone (etwas außerhalb Londons) ziehen.
Aber dieser Abend war einfach nur genial. Einfach nur da zu sitzen, nachts in den Straßen Londons, Bier zu trinken, mit diesen ganzen Menschen und Dean und den anderen beim Musik machen zuzusehen und einfach mal nicht an morgen zu denken sondern im Hier und Jetzt zu leben… das war einer dieser perfekten Momente, in denen man sich nicht vorstellen kann, dass es irgendwo auf der Welt grade besser ist.
Aber irgendwann verabschiedeten sich alle langsam. Ich wollte nicht das es endet. Irgendwann saß ich da mit Alejandro, Dean, Liam und Mister Namenlos alleine da. War aber immer noch super. Dean fragte mich dann nach meiner E-Mail-Adresse, so das wir über facebook in Kontakt bleiben können. Und dann verabschiedeten wir uns alle voneinander so gegen 4. Und ich ging ins Hostel. Ich setzte mich kurz auf die Treppe, weil ich meinen MP3-Player suchte. Da kam plötzlich Jim rein. Sturzbetrunken. Wir unterhielten uns dann ein bisschen. Aber er versuchte mir näher zu kommen, was ich aber nicht wollte. Irgendwann gingen wir dann ins Bett. Und ich war glücklich.
Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage.
In Love, XoxO Maria
Auch wenn auch er scheiße begann.
Ich fühlte mich nämlich scheiße. Mir war so schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich jeden Moment kotzen. Und ich hatte Magenkrämpfe und alles vom Feinsten. Ich wollte an dem Tag nochmal in ein Café gehen, weil ich Mario (so nem Typen von der Straße, der irgendwie für die Polizei arbeitet aber selber aussieht wie ein Verbrecher) gesagt ich komme da um 3 hin. Die suchen Leute und er kennt den Boss und hat das für mich ausgemacht. Aber ich fühlte mich echt scheiße. Ich habe mich aber nach dem Frühstück (nach dem es mir ja erst so schlecht ging) wieder hingelegt. Aber das hat ganz und gar nicht geholfen, weil ich sogar von dieser Übelkeit geträumt habe, wodurch es mir schlussendlich noch mehr nach kotzen war. Ich quälte mich dann durch die Dusche und alles und bin zu dem Cafè. Es ging mir schon etwas besser. Aber als ich da ankam (es war das selbe Cafè bei dem ich schon mal war, ich weiß nicht ob ich es geschrieben hatte. Der hatte mir das schon mal gesagt und als ich da aber ankam, wusste ich nicht ob es das war, denn ich hatte den Namen vergessen. Aber die Kellnerin verstand mich nicht, weil sie nur sehr schlecht Englisch spricht. Nur Russisch oder so. Ich fühlte mich sehr verarscht, fand aber kein anderes in dieser Straße.) sagte mir die Frau die dort arbeitet, sie hätte schon ein Mädchen, das am nächsten Tag zum Probearbeiten kommen soll. Ich gab ihr meinen CV, im Falle, dass sie nicht kommt. Ich wollte dann wieder zurück, nahm aber einen kleinen Umweg um den Blog. Ich weiß nicht mehr warum. Aber auf meinem Weg, sah ich plötzlich Mario in einem Cafè sitzen (also einen anderem) und er sah mich und so musste ich hallo sagen. Ich hatte gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich wollte nur schnell hin und dann sagen, ich muss noch was erledigen (ich musste glaube wirklich noch was machen, aber ich hatte noch etwas Zeit). Ich sagte ich müsse einkaufen und kochen und mein Zeug aufräumen. Aber irgendwie brachten er und sein mexikanischer Freund mich dazu mich hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken. Am Ende war das super, denn danach ging es meinem Magen um einiges besser. Irgendwann war es dann schon recht spät. Und um 5 musste ich ja arbeiten und ich musste immer noch essen glaube ich.
Dann: arbeiten. Da begegnete mir dann Alejandro, 19 aus Argentinien. Er hatte mich irgendwann mal im Vorbeigehen angesprochen, wer ich denn sei und was ich hier tue, weil er mich jeden Tag sieht. Und ab da haben wir uns öfter mal unterhalten. Er ist eigentlich wie son Knuddelbär. Bisschen dicker, längere schwarze verwuschelte Haare, Bart und hat auch so ne herzliche Art drauf. Total nett. Er fragte mich, ob ich nicht mit ihm und ein paar Freunden in den Pub gehen will. Und da ich aus irgendeinem Grund wusste, dass im Hostel nix los ist, sagte ich ja. Wir wollten uns 22.30 Uhr vor Tesco treffen. Ich wollte noch was essen. Also ging ich nach der Arbeit heim. Aber es war ja Mittwoch, also bekam ich mein Geld. Wollte eigentlich nur schnell mein Zimmer weiter buchen. Aber ich kam dann mit der Deutschen aus Berlin die an der Rezeption arbeitet ins Gespräch. Und als ich ihr sagte, dass ich nur 3Pfund die Stunde bekomme, war sie erst mal geschockt und wollte mir gleich helfen. Sie gab mir die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von nem Callcenter in London, die Deutsche für Umfragegespräche suchen. Sogar ziemlich dringend. Und sie bezahlen gut. Ich war wieder frohen Mutes. Wollte die E-Mail gleich am Abend abschicken, nachdem ich aus dem Pub wieder kam. Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf. Wollte sagen dass ich noch ins Hostel zurück muss wegen einer Freundin oder irgendwem. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.
Als ich ankam bei Tesco(noch mit meinem Sandwich in der Hand) war er nicht da. Aber er kam von weitem auf mich zu mit 3 anderen. Ruth aus Australien, Jury aus Brasilien und Daniel aus Süd Afrika. Ich dachte erst Ruth wäre Britin, weil sei den totalen London-Style hatte. Sie hat auch echt ein Lächeln, was die Sonne aufgehen lässt. Jury. Als Jury mir sagte, dass er Brasilianer ist konnte ich es erst mal nicht glauben. Er ist sehr weiß und hat blonde Haare. Aber er sagte dann, dass seine Eltern ursprünglich aus Deutschland stammen. Das erklärte so einiges. Und Daniel ist ein recht attraktiver junger Mann, der schon bald (sehr wahrscheinlich) der britisch Armee dienen wird. Und so sieht er auch aus. Er meinte zu mir er wäre jeden Tag vorbei gekommen und hätte einen Flyer genommen und ich fragte mich, warum ich ihn nie bemerkt hatte. (By the way, hab grad mal bei facebook geguckt, ich bin sogar ein paar Tage älter als er^^ Würde ihn nicht auf 19 schätzen). Naja wir diskutierten erst mal was wir machen. Pub ist in London echt teuer und schließt ja auch 12. Also beschlossen wir nach langer Diskussion einfach bei Tesco Bier zu kaufen und uns in ihr Hostel zu setzten. Das war gleich um die Ecke. Also machten wir das. Jury verlies uns leider, weil er weiter weg wohnte. Ich verstehe immer noch nicht, warum er nicht einfach hier in mein Hostel oder ins Royal Bayswater Hostel zieht. Er ist eh die meiste Zeit hier in Bayswater. Naja, er ging dann. Ruth und ich bezahlten das Bier (mit Daniels Geld und noch ein paar Pfund von mir). Die Jungs hatten alle keinen Ausweis mit, obwohl halt alle 19 waren. Und dann gingen wir in ihr Hostel. Meine Stimmung hatte sich schon verbessert. Wir setzten uns dann in ihren Aufenthaltsraum, schauten erst Fußball und tranken Bier und unterhielten uns. Das war echt cool. Irgendwann kam dann auch noch son anderer Typ dazu, von dem ich aber nichts mehr weiß. Aber es war echt cool sich mit allen zu unterhalten und Bier zu trinken. Ich trinke ja normalerweise in Deutschland zumindest kein Bier, aber hier auf einmal schon. Hab hier die letzten Wochen mehr Bier getrunken als in meinem ganzen vorherigen Leben zusammen. Es kamen dann noch 2 Leute aus Venezuela dazu, Geschwister Alex und Stefanie. Stefanie hat auch son Strahlelächeln wie Ruth. Stef ist ein echt hübsches Mädchen. Alex ist noch ein bisschen jünger, 17. Sieht aber eigentlich auch nicht grade schlecht aus. Irgendwann kamen dann noch 3 Jungs(Iren) mit 2 Gitarren rein, die fragten ob es okay wäre, wenn sie ein bisschen spielen. Wir meinten solange es sich gut anhört, können sie das gerne tun. Und es hörte sich ganz gut an. Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann kam dann son Typ rein und meinte der Raum wird in 10 Minuten geschlossen. Um 12 schließen die das da. Find ich total bescheuert. Die Iren packten ihre Gitarren ein und kamen zu uns rüber. Das gefiel mir außerordentlich. Was gibt es besseres als Musiker? ^^ Nummer 1 ist Dean. Musiker aus voller Seele. Hat sein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Musik. Schwarze längere Harre, die aussehen als hätte er direkt nach dem aufstehen einfach nur Menge Haarspray draufgeklatscht und gut is. Nummer 2 ist Liam, 22, Büroarbeiter der sich jetzt mehr auf die Arbeit eines Barmannes spezialisieren will. Sieht aus wie ein auf dem Boden gebliebener sehr entspannter Ire mit einem strahlendem Lächeln. Und man kann sich ganz gut mit ihm unterhalten. Den letzen Namen habe ich leider vergessen. Hab die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch Musiker. Ich habe mich am Anfang nicht mit ihnen unterhalten, weil ich das Glück hatte, das ich direkt zwischen Alejandro und den beiden Venezuelern zu sitzen. Die unterhielten sich natürlich auf Spanisch. Ich verstand eigentlich ne ganze Menge, aber sprechen kann ich es glaube ich kaum noch. Ich benutze es nie, weil alle Spanier die ich kenne ihr Englisch verbessern wollen und mit mir Englisch sprechen wollen. Aber ich fragte Alejandro dann, ob wir nicht Plätze tauschen könnten. Und das machten wir dann.
Aber dann kam auch schon der Typ wieder und sagte wir müssen raus. Wir setzten uns erst in den Flur, aber da kam ganz schnell ein Typ (auch noch der Sohn des Managers), der meinte ob wir nicht leiser sein können. Also gingen wir raus. War ja noch für draußen gekleidet wegen der Arbeit. Es war halt echt kalt. Also setzen wir uns vor „Pizza Factory“ mit unserem Bier und quatschten da weiter. Mich belästigte dann auch eine Minikakerlake belästigte. Ich bewahrte sie aber vor dem Tod. Wollte sie nicht umbringen /lassen. Sie tut mir ja nichts. Aber sie soll nicht da sein wo ich bin. Ruth und Daniel waren irgendwann verschwunden, was erst gar nicht auffiel, weil wir alle so beschäftigt waren. Aber ich musste dann auch irgendwann aufs Klo und Alejandro zeigte mir wo es ist. Da trafen wir dann Ruth und Daniel, die im Flur vorm Klo saßen und sich unterhalten. Danach kamen sie aber dann wieder mit uns raus. Nicht sehr lange. Die hielten auch Händchen, was aber keiner außer mir bemerkte, weil sie es sehr versteckt taten. Aber ich konzentrierte mich eh mehr auf die Iren. Sie sehen eigentlich gar nicht sooo gut aus, aber die haben eine Ausstrahlung, der Wahnsinn. Vor allem Dean, der sich dann da mit der Gitarre auf die Straße stellte, spielte und sang. In dem Moment war er sehr attraktiv für mich.^^ Auch Liam ist nicht schlecht. Die Jungs sind halt echt gechillt und auf dem Boden. Das ist das was mir an den Jungs aus Dessau fehlte. Jedenfalls Großteils (einige meiner Freunde sind ja auch so^^). Die sind alle so eingebildet und nehmen sich selbst viel zu wichtig. Das war der Punkt, der die Iren für mich interessant machte. Leider wollten sie ein paar Tage später schon aus dem Hostel raus in ihr Haus in Leytonstone (etwas außerhalb Londons) ziehen.
Aber dieser Abend war einfach nur genial. Einfach nur da zu sitzen, nachts in den Straßen Londons, Bier zu trinken, mit diesen ganzen Menschen und Dean und den anderen beim Musik machen zuzusehen und einfach mal nicht an morgen zu denken sondern im Hier und Jetzt zu leben… das war einer dieser perfekten Momente, in denen man sich nicht vorstellen kann, dass es irgendwo auf der Welt grade besser ist.
Aber irgendwann verabschiedeten sich alle langsam. Ich wollte nicht das es endet. Irgendwann saß ich da mit Alejandro, Dean, Liam und Mister Namenlos alleine da. War aber immer noch super. Dean fragte mich dann nach meiner E-Mail-Adresse, so das wir über facebook in Kontakt bleiben können. Und dann verabschiedeten wir uns alle voneinander so gegen 4. Und ich ging ins Hostel. Ich setzte mich kurz auf die Treppe, weil ich meinen MP3-Player suchte. Da kam plötzlich Jim rein. Sturzbetrunken. Wir unterhielten uns dann ein bisschen. Aber er versuchte mir näher zu kommen, was ich aber nicht wollte. Irgendwann gingen wir dann ins Bett. Und ich war glücklich.
Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage.
In Love, XoxO Maria
Montag, 19. Oktober 2009
Regentag & Mädelsabend
Dienstag war ein absoluter Regentag!!
Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…
Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.
Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.
Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.
Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.
Bye,
In Love, XoxO Maria
Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…
Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.
Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.
Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.
Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.
Bye,
In Love, XoxO Maria
Mittwoch, 7. Oktober 2009
National Insurance Number / Deutsche Bekanntschaften
SOoooooo Jetzt bekommt ihr wieder mal was von mir zu hören.
Erst einmal kann ich euch eine gute Nachricht überbringen. Ich habe einen besseren Job!!!!! Aber um die Details dazu zu erfahren, muss ich erst mal 3 Wochen aufholen. Aber ich sage euch schon mal: es ist en Kellnerjob bei Nandos, einer in UK sehr verbreiteten und angesehenen Chicken -Restaurantkette.
Aber zurück zum Geschehen. Das letzte Mal habe ich über Sonntag geschrieben. Also kommt jetzt logischerweise Montag. Die neue Woche beginnt. Die beste die ich eigentlich insgesamt bisher hatte. Beginnen tut sie aber leider nicht so dolle. Mit dem Organisationskram der National Insurance Number. Ich hasse es ja sowieso fremde Menschen anzurufen und dass auch noch auf Englisch. Und mit meinem Mobile versteht man ja eh kaum was. Aber da musste ich jetzt durch. Nachdem ich mich durch ewige Gespräche mit Nury (die durch chinesisches Essen in Candem vergiftet wurde und im Hostel und nicht in der Schule saß, weil sie die ganze Nacht aufs Klo rennen musste. Ich war dann so froh, dass ich nicht mit hin bin) davor gedrückt hatte, rief ich endlich dort an. Ich hatte mir die Nummer aus dem Internet besorgt. Und die sagten mir dann, ich kann mich im Internet anmelden und alles. Kostet aber so oder so 40Pfund. (Ich find es übrigends beschissen, dass deutsche Tastaturen kein Pfundzeichen haben) Toll, wieder Geld weg. Und wie sollte ich das überweisen? Naja. Ich meldete mich erst mal an. Später stellte sich heraus, dass das scheinbar eine Agentur war, über die ich das gemacht hatte. In Wirklichkeit kostet das gar nichts. Aber zu dieser Erkenntnis dauert es auch eine Weile. Wiedermal wunderbar.
Naja. Der Vormittag war sonst ziemlich ruhig. Kann mich jedenfalls an nichts bestimmtes erinnern. Arbeiten von 5-10. Mich kamen wieder viele Menschen besuchen.
Und dann wars irgendwann endlich abends. Ich kam nach Hause und mich begrüßten gleich die netten Münchner Jung beim reinkommen. Sie hatten mich schon auf der Straße gesehen und wir hatten uns kurz unterhalten. Und als ich reinkam, spielten sie grade Billard. Sie fragten mich, ob ich eine Tasse hätte und ich besorgte mir eine an der Rezeption und sie gaben mir großzügig was von ihrem Wodka ab. Den konnte ich auch echt gebrauchen. Ich stand dann ne Weile mit ihnen da so rum und unterhielt mich. Und das war mal wieder echt angenehm . Waren so mein Alter, vielleicht auch ein bisschen älter und sie erinnerten mich an irgendwelche Menschen die ich schon kenne. Ich hab das Gefühl, die waren mir irgendwann schon mal begegnet. (Vielleicht mal irgendwann im Urlaub?!) Irgendwann kam dann Sara. Sie wollte zu Tesco. Einer von ihnen nutzte die Gelegenheit und ging gleich mit. Er brauchte neue Kippen. Und ich unterhielt mich mit dem anderen dann weiter. Nachdem der eine dann wiederkam musste ich erst mal in die Küche. Die schließt hier um 11 und ich wollte mir schnell noch Sandwiches machen. Einer der Jungs sagte dann: „Okay, mach mal. Solange du wieder kommst.“ Der andere verdrehte nur die Augen und ich musste lachen. Ich weiß leider ihre Namen nicht, sonst würde ich sie euch sagen. Ging mir dann andere Schuhe anziehen und in der Küche versuchte ich mich dann noch mit der spanischen Frau aus meinem ehemaligen Zimmer zu unterhalten. So halb Spanisch, halb Englisch. Hat nicht 100% geklappt, aber es war okay. Ging dann wieder hoch und schaute den Jungs beim Billiardspielen zu. Dann war es 2 vor 11 und der Wodka war alle. Sie wollten schnell zu Tesco rennen. Ich setzte mich zu Jim an den PC. Der schaute grade nach Jobs für mich.^^ Und ich gratulierte Sara zum Geburtstag. In Spanien hatte sie jetzt immerhin schon. Ich schenkte ihr einen meiner Muffins, die ich mir grade gekauft hatte. Sie freute sich so darüber das war richtig süß. Sie will die Verpackung behalten und in ihr Tagebuch oder sowas kleben. Ich find die so süß.
Irgendwann sah ich dann endlich mal nach einer halben Stunde einen der deutschen um die Ecke gucken. Aber er sah mich nicht. Also ging ich nach draußen zu ihnen. Er suchte grad nach einer Telefonnummer in seinem Mobile. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Ich wollte ihm helfen, aber als ich ihn nochmal nach dem Namen fragen, sagte er es wäre egal. Er war echt zu. Ich wollte eigentlich nur noch kurz rein, weil Jim ja nach Jobs für mich schaute. Da fand ich das unfreundlich einfach weg zu rennen. Ich saß dann da 5/10 Min bei Jim und wollte dann auf die Toilette. Und als ich wieder kam begegneten die Jungs mir im Flur. Ich fragte sie, ob sie ins Bett wollen oder was (war ja nicht mal 12) und sie sagten nein, nur kurz ins Zimmer. Aber der eine sah nicht so aus, als würde er in der Lage sein, die Treppen noch mal runter zu laufen. Ich sah sie danach leider nicht nochmal wieder. Das fand ich echt schade, denn wir haben uns gut verstanden und ich hätte gerne nochmal nen Abend mit ihnen rumgehangen. Ich ging dann auch irgendwann ins Bett.
Mal nicht so detailliert, aber immerhin bin ich jetzt wieder einen Tag weiter. Hört sich alles nicht so spektakulär an, aber war nen guter Abend. Wenn auch nur kurz.
In Love, XoxO Maria
Erst einmal kann ich euch eine gute Nachricht überbringen. Ich habe einen besseren Job!!!!! Aber um die Details dazu zu erfahren, muss ich erst mal 3 Wochen aufholen. Aber ich sage euch schon mal: es ist en Kellnerjob bei Nandos, einer in UK sehr verbreiteten und angesehenen Chicken -Restaurantkette.
Aber zurück zum Geschehen. Das letzte Mal habe ich über Sonntag geschrieben. Also kommt jetzt logischerweise Montag. Die neue Woche beginnt. Die beste die ich eigentlich insgesamt bisher hatte. Beginnen tut sie aber leider nicht so dolle. Mit dem Organisationskram der National Insurance Number. Ich hasse es ja sowieso fremde Menschen anzurufen und dass auch noch auf Englisch. Und mit meinem Mobile versteht man ja eh kaum was. Aber da musste ich jetzt durch. Nachdem ich mich durch ewige Gespräche mit Nury (die durch chinesisches Essen in Candem vergiftet wurde und im Hostel und nicht in der Schule saß, weil sie die ganze Nacht aufs Klo rennen musste. Ich war dann so froh, dass ich nicht mit hin bin) davor gedrückt hatte, rief ich endlich dort an. Ich hatte mir die Nummer aus dem Internet besorgt. Und die sagten mir dann, ich kann mich im Internet anmelden und alles. Kostet aber so oder so 40Pfund. (Ich find es übrigends beschissen, dass deutsche Tastaturen kein Pfundzeichen haben) Toll, wieder Geld weg. Und wie sollte ich das überweisen? Naja. Ich meldete mich erst mal an. Später stellte sich heraus, dass das scheinbar eine Agentur war, über die ich das gemacht hatte. In Wirklichkeit kostet das gar nichts. Aber zu dieser Erkenntnis dauert es auch eine Weile. Wiedermal wunderbar.
Naja. Der Vormittag war sonst ziemlich ruhig. Kann mich jedenfalls an nichts bestimmtes erinnern. Arbeiten von 5-10. Mich kamen wieder viele Menschen besuchen.
Und dann wars irgendwann endlich abends. Ich kam nach Hause und mich begrüßten gleich die netten Münchner Jung beim reinkommen. Sie hatten mich schon auf der Straße gesehen und wir hatten uns kurz unterhalten. Und als ich reinkam, spielten sie grade Billard. Sie fragten mich, ob ich eine Tasse hätte und ich besorgte mir eine an der Rezeption und sie gaben mir großzügig was von ihrem Wodka ab. Den konnte ich auch echt gebrauchen. Ich stand dann ne Weile mit ihnen da so rum und unterhielt mich. Und das war mal wieder echt angenehm . Waren so mein Alter, vielleicht auch ein bisschen älter und sie erinnerten mich an irgendwelche Menschen die ich schon kenne. Ich hab das Gefühl, die waren mir irgendwann schon mal begegnet. (Vielleicht mal irgendwann im Urlaub?!) Irgendwann kam dann Sara. Sie wollte zu Tesco. Einer von ihnen nutzte die Gelegenheit und ging gleich mit. Er brauchte neue Kippen. Und ich unterhielt mich mit dem anderen dann weiter. Nachdem der eine dann wiederkam musste ich erst mal in die Küche. Die schließt hier um 11 und ich wollte mir schnell noch Sandwiches machen. Einer der Jungs sagte dann: „Okay, mach mal. Solange du wieder kommst.“ Der andere verdrehte nur die Augen und ich musste lachen. Ich weiß leider ihre Namen nicht, sonst würde ich sie euch sagen. Ging mir dann andere Schuhe anziehen und in der Küche versuchte ich mich dann noch mit der spanischen Frau aus meinem ehemaligen Zimmer zu unterhalten. So halb Spanisch, halb Englisch. Hat nicht 100% geklappt, aber es war okay. Ging dann wieder hoch und schaute den Jungs beim Billiardspielen zu. Dann war es 2 vor 11 und der Wodka war alle. Sie wollten schnell zu Tesco rennen. Ich setzte mich zu Jim an den PC. Der schaute grade nach Jobs für mich.^^ Und ich gratulierte Sara zum Geburtstag. In Spanien hatte sie jetzt immerhin schon. Ich schenkte ihr einen meiner Muffins, die ich mir grade gekauft hatte. Sie freute sich so darüber das war richtig süß. Sie will die Verpackung behalten und in ihr Tagebuch oder sowas kleben. Ich find die so süß.
Irgendwann sah ich dann endlich mal nach einer halben Stunde einen der deutschen um die Ecke gucken. Aber er sah mich nicht. Also ging ich nach draußen zu ihnen. Er suchte grad nach einer Telefonnummer in seinem Mobile. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Ich wollte ihm helfen, aber als ich ihn nochmal nach dem Namen fragen, sagte er es wäre egal. Er war echt zu. Ich wollte eigentlich nur noch kurz rein, weil Jim ja nach Jobs für mich schaute. Da fand ich das unfreundlich einfach weg zu rennen. Ich saß dann da 5/10 Min bei Jim und wollte dann auf die Toilette. Und als ich wieder kam begegneten die Jungs mir im Flur. Ich fragte sie, ob sie ins Bett wollen oder was (war ja nicht mal 12) und sie sagten nein, nur kurz ins Zimmer. Aber der eine sah nicht so aus, als würde er in der Lage sein, die Treppen noch mal runter zu laufen. Ich sah sie danach leider nicht nochmal wieder. Das fand ich echt schade, denn wir haben uns gut verstanden und ich hätte gerne nochmal nen Abend mit ihnen rumgehangen. Ich ging dann auch irgendwann ins Bett.
Mal nicht so detailliert, aber immerhin bin ich jetzt wieder einen Tag weiter. Hört sich alles nicht so spektakulär an, aber war nen guter Abend. Wenn auch nur kurz.
In Love, XoxO Maria
Sonntag, 27. September 2009
Der eigentlich (fast) ereignisslose Sonntag, über den es doch viel zu berichten gibt.
Wieder so lange nicht geschrieben.
Stehen geblieben bin ich beim Samstag vor 2 Wochen. Ich hab wirklich einiges aufzuholen. Schade, dass ich die Woche nicht jeden Tag geschrieben hab. Das hätten echt ein paar schöne Blogs werden können. Aber man kann halt nicht alles haben.
Die Woche endete dann doch irgendwie blöd. Sonntag war ich erst mit meiner Schwester zum chatten verabredet, dann musste ich noch einkaufen, und eigentlich wollte ich noch mit Nury und Paulina nach Candem, einkaufen. Da soll es wohl ganz toll sein, aber ich hatte ja kein Geld. Ich sagte Nury, dass ich trotzdem gerne mitkommen würde, aber erst mit meiner Schwester verabredet bin und noch einkaufen muss. Aber ich hatte sie dann nicht mehr gesehen. Sie waren doch schon ohne mich gefahren. Dann war Mittagszeit. Ich hatte mir, wie zu der Zeit üblich, meinen Uncle Benz Reis gemacht und saß dann unten in der Küche. Da kam Slavomirr herein geschneit. Er hatte seinen „Day-Off“(freien Tag) und wusste noch nicht was er machen sollte. Ich wollte eigentlich Bewerbungen schreiben, aber wäre besseres Wetter gewesen, wäre ich mit ihm in den Hyde Park gegangen. Ich war schon EWIG nicht mehr da und ich vermisse es sehr. Vormittags hab ich halt immer zu viel zu tun mit Bewerbung etc. und wenn ich um 10 mit Arbeit fertig bin, ist es natürlich dunkel und der Hyde Park zu. Stattdessen saßen wir dann erst zu Zweit in der Küche. Irgendwann kam dann Sara dazu und schwärmte von ihrem Indischen Fertigessen und wir günstig es doch ist.
Eigentlich wollte ich nur schnell essen und dann Bewerbungen. Es war glaub ich irgendwas um 2 rum. Noch 3 Stunden bis zur Arbeit. Die verbrachte ich dann aber nicht an Bewerbungen, sondern saß mit den anderen in der Küche rum. Es kam auch noch son anderer Spanier, von dem ich aber schon den Namen vergessen habe. Der sah irgendwie komisch aus. Also er war nicht hässlich oder so, aber sein Gesicht sah extrem aus wie geliftet. Was es natürlich nicht ist, aber das war alles so wie nach hinten gezogen. Egal- er hat jedenfalls irgendwas mit Sport studiert und will mal Fußballtrainer werden. Irgendwie klingt der Text über den grad, als hätte er was mit dem Thema zu tun, hat er aber nicht. Tucker kam auch noch dazu.
Wir sprachen über die Unterschiede in unseren Ländern (Deutschland, Spanien, USA, Polen). So einkommensmäßig und wie wir unser Geld ausgeben und unser Leben leben und so. War schon echt interessant. Ich lerne so die Welt auf eine andere Art und Weise kennen. Slavomirr ist ja jetzt schon seit 3 Jahren im UK und weiß wie es läuft. Und er erzählte mir dann, dass man diese `National Insurance Number‘ (NIN) hier unbedingt zum Arbeiten braucht. Kann man die nicht angeben, dann ist die Bewerbung im Grunde im Arsch. Dann nehmen die einen nicht. Meine Stimmung sackte mal wieder nach unten. Wieder der nächste Stein im Weg. Wunderbar. Genau das was ich grade brauchte. Ich wollte einfach mal fertig werden und dann wieder sowas. Naja, an dem Tag konnte ich da eh nix mehr dran ändern. Ich ging dann zur Arbeit.
Abends war an der Themse dann ein Festival. Aber ich musste ja arbeiten. Ich traf Paulina. Die erzählte mir dann nochmal davon (hatte es schon am Samstag auf Arbeit von Jim gehört). Wir machten uns aus, das Nury mir dann eine SMS schreibt, damit ich ihre Nummer habe. Und ich sollte sie dann anrufen, wenn ich fertig mit Arbeiten bin, damit sie mir dann sagen, wo sie sind. Aber sie ging nicht an ihr Mobile (ich schreib das jetzt immer, denn ich sag immer noch Handy, was mir langsam peinlich ist). Ich wollte eh nicht alleine nachts durch London tuckeln, also bemühte ich mich auch nicht soooo sehr, auch wenn ich echt gerne dabei gewesen wäre. Sehr gerne. Ich malte stattdessen. Kurz vor 12 stand sie dann vor mir. Sie musste ja am nächsten Tag früh zur Schule. Dieser Spanier war auch wieder da. Die unterhielten sich die ganze Zeit auf Spanisch. Also verstehen tue ich es noch etwas, aber reden?!... Naja. Irgendwann kamen dann 4 deutsche (2Jungs/2Mädels aus München) mit einer riesen Pizza. Das war so gemein. Ich wollte auch so gerne was davon. Ich unterhielt mich kurz mit ihnen, um ihnen zu erzählen, wie das Frühstück hier so ist(sie waren erst angekommen am Sonntag). Und die eine machte sich über die Pläne des Spaniers lustig, Fußballtrainer zu werden. Das fand der nicht so lustig und ging. Ich wollte eigentlich auch ins Bett. Wenig Schlaf und so. Aber ich traf auf dem Weg zur Tür (ganzen 5 Metern) noch Tucker. Wir unterhielten uns ein bisschen. Sara kam dann ganz vorsichtig ran. Sie dachte sie stört uns (nein) und dann unterhielten wir uns zu dritt. Irgendwie kam es dann dazu, dass wir (Tucker und ich) uns dann mit zu dieser riesen Gruppe, zu der Sara auch gehörte, setzten. Das waren eine ungarische Schulklasse (also einige von denen) so ungefähr 14-jahre alte Mädchen, die Franzosen aus Paulinas Raum, 2 andere Franzosen, die aber am nächsten Tag auszogen und die oben genannten. Tucker ging irgendwann eigentlich nur kurz weg. Aber dann kam eine riesige Gruppe Spanier. Und ich saß genau mitten in diesen ganzen Menschen. Es war mittlerweile irgendwas gegen 2 und so halb 1 hatte ich beschlossen ins Bett zu gehen. Links von mir diese 7 Spanier (der Raum ist kleiner als mein Zimmer) rechts Sara (Spanierin) und die Franzosen und die Ungarn. Links nur Spanisch, rechts versuche von Franzosen und Sara, Italienisch mit Spanisch zu vergleichen. Na toll. Ich schaffte es dann irgendwie mich raus zu schlängeln. Ich traf Tucker auf dem Weg. Der wollte auch grade ins Bett. Also gingen wir ins Bett. Also jeder in seins versteht sich.
Wow, eigentlich dachte ich, Sonntag wäre kaum was passiert. Wollte den Tag nur kurz zusammenfassen und dann in die nächste Woche überleiten. Aber jetzt belasse ich es hierbei.
Ich verabschiede mich. Auch wenn das nicht der tolle Blog war, den ich versprochen habe.
In Love, XoxO Maria
Stehen geblieben bin ich beim Samstag vor 2 Wochen. Ich hab wirklich einiges aufzuholen. Schade, dass ich die Woche nicht jeden Tag geschrieben hab. Das hätten echt ein paar schöne Blogs werden können. Aber man kann halt nicht alles haben.
Die Woche endete dann doch irgendwie blöd. Sonntag war ich erst mit meiner Schwester zum chatten verabredet, dann musste ich noch einkaufen, und eigentlich wollte ich noch mit Nury und Paulina nach Candem, einkaufen. Da soll es wohl ganz toll sein, aber ich hatte ja kein Geld. Ich sagte Nury, dass ich trotzdem gerne mitkommen würde, aber erst mit meiner Schwester verabredet bin und noch einkaufen muss. Aber ich hatte sie dann nicht mehr gesehen. Sie waren doch schon ohne mich gefahren. Dann war Mittagszeit. Ich hatte mir, wie zu der Zeit üblich, meinen Uncle Benz Reis gemacht und saß dann unten in der Küche. Da kam Slavomirr herein geschneit. Er hatte seinen „Day-Off“(freien Tag) und wusste noch nicht was er machen sollte. Ich wollte eigentlich Bewerbungen schreiben, aber wäre besseres Wetter gewesen, wäre ich mit ihm in den Hyde Park gegangen. Ich war schon EWIG nicht mehr da und ich vermisse es sehr. Vormittags hab ich halt immer zu viel zu tun mit Bewerbung etc. und wenn ich um 10 mit Arbeit fertig bin, ist es natürlich dunkel und der Hyde Park zu. Stattdessen saßen wir dann erst zu Zweit in der Küche. Irgendwann kam dann Sara dazu und schwärmte von ihrem Indischen Fertigessen und wir günstig es doch ist.
Eigentlich wollte ich nur schnell essen und dann Bewerbungen. Es war glaub ich irgendwas um 2 rum. Noch 3 Stunden bis zur Arbeit. Die verbrachte ich dann aber nicht an Bewerbungen, sondern saß mit den anderen in der Küche rum. Es kam auch noch son anderer Spanier, von dem ich aber schon den Namen vergessen habe. Der sah irgendwie komisch aus. Also er war nicht hässlich oder so, aber sein Gesicht sah extrem aus wie geliftet. Was es natürlich nicht ist, aber das war alles so wie nach hinten gezogen. Egal- er hat jedenfalls irgendwas mit Sport studiert und will mal Fußballtrainer werden. Irgendwie klingt der Text über den grad, als hätte er was mit dem Thema zu tun, hat er aber nicht. Tucker kam auch noch dazu.
Wir sprachen über die Unterschiede in unseren Ländern (Deutschland, Spanien, USA, Polen). So einkommensmäßig und wie wir unser Geld ausgeben und unser Leben leben und so. War schon echt interessant. Ich lerne so die Welt auf eine andere Art und Weise kennen. Slavomirr ist ja jetzt schon seit 3 Jahren im UK und weiß wie es läuft. Und er erzählte mir dann, dass man diese `National Insurance Number‘ (NIN) hier unbedingt zum Arbeiten braucht. Kann man die nicht angeben, dann ist die Bewerbung im Grunde im Arsch. Dann nehmen die einen nicht. Meine Stimmung sackte mal wieder nach unten. Wieder der nächste Stein im Weg. Wunderbar. Genau das was ich grade brauchte. Ich wollte einfach mal fertig werden und dann wieder sowas. Naja, an dem Tag konnte ich da eh nix mehr dran ändern. Ich ging dann zur Arbeit.
Abends war an der Themse dann ein Festival. Aber ich musste ja arbeiten. Ich traf Paulina. Die erzählte mir dann nochmal davon (hatte es schon am Samstag auf Arbeit von Jim gehört). Wir machten uns aus, das Nury mir dann eine SMS schreibt, damit ich ihre Nummer habe. Und ich sollte sie dann anrufen, wenn ich fertig mit Arbeiten bin, damit sie mir dann sagen, wo sie sind. Aber sie ging nicht an ihr Mobile (ich schreib das jetzt immer, denn ich sag immer noch Handy, was mir langsam peinlich ist). Ich wollte eh nicht alleine nachts durch London tuckeln, also bemühte ich mich auch nicht soooo sehr, auch wenn ich echt gerne dabei gewesen wäre. Sehr gerne. Ich malte stattdessen. Kurz vor 12 stand sie dann vor mir. Sie musste ja am nächsten Tag früh zur Schule. Dieser Spanier war auch wieder da. Die unterhielten sich die ganze Zeit auf Spanisch. Also verstehen tue ich es noch etwas, aber reden?!... Naja. Irgendwann kamen dann 4 deutsche (2Jungs/2Mädels aus München) mit einer riesen Pizza. Das war so gemein. Ich wollte auch so gerne was davon. Ich unterhielt mich kurz mit ihnen, um ihnen zu erzählen, wie das Frühstück hier so ist(sie waren erst angekommen am Sonntag). Und die eine machte sich über die Pläne des Spaniers lustig, Fußballtrainer zu werden. Das fand der nicht so lustig und ging. Ich wollte eigentlich auch ins Bett. Wenig Schlaf und so. Aber ich traf auf dem Weg zur Tür (ganzen 5 Metern) noch Tucker. Wir unterhielten uns ein bisschen. Sara kam dann ganz vorsichtig ran. Sie dachte sie stört uns (nein) und dann unterhielten wir uns zu dritt. Irgendwie kam es dann dazu, dass wir (Tucker und ich) uns dann mit zu dieser riesen Gruppe, zu der Sara auch gehörte, setzten. Das waren eine ungarische Schulklasse (also einige von denen) so ungefähr 14-jahre alte Mädchen, die Franzosen aus Paulinas Raum, 2 andere Franzosen, die aber am nächsten Tag auszogen und die oben genannten. Tucker ging irgendwann eigentlich nur kurz weg. Aber dann kam eine riesige Gruppe Spanier. Und ich saß genau mitten in diesen ganzen Menschen. Es war mittlerweile irgendwas gegen 2 und so halb 1 hatte ich beschlossen ins Bett zu gehen. Links von mir diese 7 Spanier (der Raum ist kleiner als mein Zimmer) rechts Sara (Spanierin) und die Franzosen und die Ungarn. Links nur Spanisch, rechts versuche von Franzosen und Sara, Italienisch mit Spanisch zu vergleichen. Na toll. Ich schaffte es dann irgendwie mich raus zu schlängeln. Ich traf Tucker auf dem Weg. Der wollte auch grade ins Bett. Also gingen wir ins Bett. Also jeder in seins versteht sich.
Wow, eigentlich dachte ich, Sonntag wäre kaum was passiert. Wollte den Tag nur kurz zusammenfassen und dann in die nächste Woche überleiten. Aber jetzt belasse ich es hierbei.
Ich verabschiede mich. Auch wenn das nicht der tolle Blog war, den ich versprochen habe.
In Love, XoxO Maria
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