Ich durchbreche jetzt mal meinen normalen, ich will alles aufschreiben für einen Blog um euch eine kleine Zusammenfassung meiner wunderbaren Ich-Nehme-Alles-Mit-Was-Ich Kriegen-Kann-Woche.
Montag: Stimme verschwunden, deshalb arbeiten in der ansträngendsten Position die es gibt damit ich nicht reden muss
+ Treppe runtergefallen
Montag - Mittwoch: Stimme weg, aber schrittweise Verbesserung. Hörte mich trotzdem noch an wie Kehlkopfkrebs
Donnestag: - Nach 3 Stunden arbeiten in Coordination aufgeben wegen unglaublicher Schmerzen.
- Habe meinen Abend im Krankenhaus verbracht von 10pm - 2am.
->Diagnose: Lebensmittelvergiftung
Freitag(der 13.):Besuch meiner Ma und meiner Tante.
-Aufstehen war die Hölle. Schon der Weg vom Zimmer zur Küche (ca. 10 Meter) und zurück um nen Tee zu trinken brachte mich beinahe zum zusammenbrechen.
-Ich wartete dann eine Stunde auf meine Besucher, weil der Bus über 1 Stunde länger brauchte. Starker Regen. Sie sollten um 12 ankommen, kamen aber erst um 1.
-Eine halbe nervender Stunde Suche nach ihnen.
-Oylstercard meiner Tante funktionierte nicht.
-Das Hotel war weiter weg als gedacht.
-Die Zimmer waren nicht gut, weshalb meine Tante ihr Geld zurück wollte, was aber nicht mehr möglich war, weil das Cancelln zu spät kam. Nach einer Stunde Diskussion blieben sie schließlich da.
-Es war mittlerweile 5. Alles was ich gegessen habe war eine Scheibe Toast.
-Wir aßen nur noch was (Pizza - was nicht grade die beste Idee war) und gingen zu meinem Restaurant um meinen Arbeitsplan für nächste Woche zu bekommen. Dann nur jeder in sein Ho(s)tel
Samstag: -Beinahe Zusammenbruch von nur 15 Treppen auf dem Weg zur Toilette.
-Treffen um 11am, aber alles ging sehr langsam.
-Nach nicht mal 3 Stunden musste ich aufgeben und meine family musste alleine London erkunden. Konnte nicht mal Suppe essen. Um halb 3 wieder ins Bett.
-später fühlte ich mich besser und ging in den Pub um Tee zu trinken.
-Alles was ich aß war 1 1/2 Scheiben Toast, 5 Löffel Suppe, 1 kleine Banane
What will happen next? 1 Tag ist noch übrig...
Hoffe euch gehts besser!Lieb euch.
In Love, XoxO Maria
Sonntag, 15. November 2009
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Feeling bad / ein perfekter Abend
Mittwoch war mit einer der besten Tage überhaupt!!!!
Auch wenn auch er scheiße begann.
Ich fühlte mich nämlich scheiße. Mir war so schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich jeden Moment kotzen. Und ich hatte Magenkrämpfe und alles vom Feinsten. Ich wollte an dem Tag nochmal in ein Café gehen, weil ich Mario (so nem Typen von der Straße, der irgendwie für die Polizei arbeitet aber selber aussieht wie ein Verbrecher) gesagt ich komme da um 3 hin. Die suchen Leute und er kennt den Boss und hat das für mich ausgemacht. Aber ich fühlte mich echt scheiße. Ich habe mich aber nach dem Frühstück (nach dem es mir ja erst so schlecht ging) wieder hingelegt. Aber das hat ganz und gar nicht geholfen, weil ich sogar von dieser Übelkeit geträumt habe, wodurch es mir schlussendlich noch mehr nach kotzen war. Ich quälte mich dann durch die Dusche und alles und bin zu dem Cafè. Es ging mir schon etwas besser. Aber als ich da ankam (es war das selbe Cafè bei dem ich schon mal war, ich weiß nicht ob ich es geschrieben hatte. Der hatte mir das schon mal gesagt und als ich da aber ankam, wusste ich nicht ob es das war, denn ich hatte den Namen vergessen. Aber die Kellnerin verstand mich nicht, weil sie nur sehr schlecht Englisch spricht. Nur Russisch oder so. Ich fühlte mich sehr verarscht, fand aber kein anderes in dieser Straße.) sagte mir die Frau die dort arbeitet, sie hätte schon ein Mädchen, das am nächsten Tag zum Probearbeiten kommen soll. Ich gab ihr meinen CV, im Falle, dass sie nicht kommt. Ich wollte dann wieder zurück, nahm aber einen kleinen Umweg um den Blog. Ich weiß nicht mehr warum. Aber auf meinem Weg, sah ich plötzlich Mario in einem Cafè sitzen (also einen anderem) und er sah mich und so musste ich hallo sagen. Ich hatte gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich wollte nur schnell hin und dann sagen, ich muss noch was erledigen (ich musste glaube wirklich noch was machen, aber ich hatte noch etwas Zeit). Ich sagte ich müsse einkaufen und kochen und mein Zeug aufräumen. Aber irgendwie brachten er und sein mexikanischer Freund mich dazu mich hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken. Am Ende war das super, denn danach ging es meinem Magen um einiges besser. Irgendwann war es dann schon recht spät. Und um 5 musste ich ja arbeiten und ich musste immer noch essen glaube ich.
Dann: arbeiten. Da begegnete mir dann Alejandro, 19 aus Argentinien. Er hatte mich irgendwann mal im Vorbeigehen angesprochen, wer ich denn sei und was ich hier tue, weil er mich jeden Tag sieht. Und ab da haben wir uns öfter mal unterhalten. Er ist eigentlich wie son Knuddelbär. Bisschen dicker, längere schwarze verwuschelte Haare, Bart und hat auch so ne herzliche Art drauf. Total nett. Er fragte mich, ob ich nicht mit ihm und ein paar Freunden in den Pub gehen will. Und da ich aus irgendeinem Grund wusste, dass im Hostel nix los ist, sagte ich ja. Wir wollten uns 22.30 Uhr vor Tesco treffen. Ich wollte noch was essen. Also ging ich nach der Arbeit heim. Aber es war ja Mittwoch, also bekam ich mein Geld. Wollte eigentlich nur schnell mein Zimmer weiter buchen. Aber ich kam dann mit der Deutschen aus Berlin die an der Rezeption arbeitet ins Gespräch. Und als ich ihr sagte, dass ich nur 3Pfund die Stunde bekomme, war sie erst mal geschockt und wollte mir gleich helfen. Sie gab mir die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von nem Callcenter in London, die Deutsche für Umfragegespräche suchen. Sogar ziemlich dringend. Und sie bezahlen gut. Ich war wieder frohen Mutes. Wollte die E-Mail gleich am Abend abschicken, nachdem ich aus dem Pub wieder kam. Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf. Wollte sagen dass ich noch ins Hostel zurück muss wegen einer Freundin oder irgendwem. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.
Als ich ankam bei Tesco(noch mit meinem Sandwich in der Hand) war er nicht da. Aber er kam von weitem auf mich zu mit 3 anderen. Ruth aus Australien, Jury aus Brasilien und Daniel aus Süd Afrika. Ich dachte erst Ruth wäre Britin, weil sei den totalen London-Style hatte. Sie hat auch echt ein Lächeln, was die Sonne aufgehen lässt. Jury. Als Jury mir sagte, dass er Brasilianer ist konnte ich es erst mal nicht glauben. Er ist sehr weiß und hat blonde Haare. Aber er sagte dann, dass seine Eltern ursprünglich aus Deutschland stammen. Das erklärte so einiges. Und Daniel ist ein recht attraktiver junger Mann, der schon bald (sehr wahrscheinlich) der britisch Armee dienen wird. Und so sieht er auch aus. Er meinte zu mir er wäre jeden Tag vorbei gekommen und hätte einen Flyer genommen und ich fragte mich, warum ich ihn nie bemerkt hatte. (By the way, hab grad mal bei facebook geguckt, ich bin sogar ein paar Tage älter als er^^ Würde ihn nicht auf 19 schätzen). Naja wir diskutierten erst mal was wir machen. Pub ist in London echt teuer und schließt ja auch 12. Also beschlossen wir nach langer Diskussion einfach bei Tesco Bier zu kaufen und uns in ihr Hostel zu setzten. Das war gleich um die Ecke. Also machten wir das. Jury verlies uns leider, weil er weiter weg wohnte. Ich verstehe immer noch nicht, warum er nicht einfach hier in mein Hostel oder ins Royal Bayswater Hostel zieht. Er ist eh die meiste Zeit hier in Bayswater. Naja, er ging dann. Ruth und ich bezahlten das Bier (mit Daniels Geld und noch ein paar Pfund von mir). Die Jungs hatten alle keinen Ausweis mit, obwohl halt alle 19 waren. Und dann gingen wir in ihr Hostel. Meine Stimmung hatte sich schon verbessert. Wir setzten uns dann in ihren Aufenthaltsraum, schauten erst Fußball und tranken Bier und unterhielten uns. Das war echt cool. Irgendwann kam dann auch noch son anderer Typ dazu, von dem ich aber nichts mehr weiß. Aber es war echt cool sich mit allen zu unterhalten und Bier zu trinken. Ich trinke ja normalerweise in Deutschland zumindest kein Bier, aber hier auf einmal schon. Hab hier die letzten Wochen mehr Bier getrunken als in meinem ganzen vorherigen Leben zusammen. Es kamen dann noch 2 Leute aus Venezuela dazu, Geschwister Alex und Stefanie. Stefanie hat auch son Strahlelächeln wie Ruth. Stef ist ein echt hübsches Mädchen. Alex ist noch ein bisschen jünger, 17. Sieht aber eigentlich auch nicht grade schlecht aus. Irgendwann kamen dann noch 3 Jungs(Iren) mit 2 Gitarren rein, die fragten ob es okay wäre, wenn sie ein bisschen spielen. Wir meinten solange es sich gut anhört, können sie das gerne tun. Und es hörte sich ganz gut an. Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann kam dann son Typ rein und meinte der Raum wird in 10 Minuten geschlossen. Um 12 schließen die das da. Find ich total bescheuert. Die Iren packten ihre Gitarren ein und kamen zu uns rüber. Das gefiel mir außerordentlich. Was gibt es besseres als Musiker? ^^ Nummer 1 ist Dean. Musiker aus voller Seele. Hat sein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Musik. Schwarze längere Harre, die aussehen als hätte er direkt nach dem aufstehen einfach nur Menge Haarspray draufgeklatscht und gut is. Nummer 2 ist Liam, 22, Büroarbeiter der sich jetzt mehr auf die Arbeit eines Barmannes spezialisieren will. Sieht aus wie ein auf dem Boden gebliebener sehr entspannter Ire mit einem strahlendem Lächeln. Und man kann sich ganz gut mit ihm unterhalten. Den letzen Namen habe ich leider vergessen. Hab die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch Musiker. Ich habe mich am Anfang nicht mit ihnen unterhalten, weil ich das Glück hatte, das ich direkt zwischen Alejandro und den beiden Venezuelern zu sitzen. Die unterhielten sich natürlich auf Spanisch. Ich verstand eigentlich ne ganze Menge, aber sprechen kann ich es glaube ich kaum noch. Ich benutze es nie, weil alle Spanier die ich kenne ihr Englisch verbessern wollen und mit mir Englisch sprechen wollen. Aber ich fragte Alejandro dann, ob wir nicht Plätze tauschen könnten. Und das machten wir dann.
Aber dann kam auch schon der Typ wieder und sagte wir müssen raus. Wir setzten uns erst in den Flur, aber da kam ganz schnell ein Typ (auch noch der Sohn des Managers), der meinte ob wir nicht leiser sein können. Also gingen wir raus. War ja noch für draußen gekleidet wegen der Arbeit. Es war halt echt kalt. Also setzen wir uns vor „Pizza Factory“ mit unserem Bier und quatschten da weiter. Mich belästigte dann auch eine Minikakerlake belästigte. Ich bewahrte sie aber vor dem Tod. Wollte sie nicht umbringen /lassen. Sie tut mir ja nichts. Aber sie soll nicht da sein wo ich bin. Ruth und Daniel waren irgendwann verschwunden, was erst gar nicht auffiel, weil wir alle so beschäftigt waren. Aber ich musste dann auch irgendwann aufs Klo und Alejandro zeigte mir wo es ist. Da trafen wir dann Ruth und Daniel, die im Flur vorm Klo saßen und sich unterhalten. Danach kamen sie aber dann wieder mit uns raus. Nicht sehr lange. Die hielten auch Händchen, was aber keiner außer mir bemerkte, weil sie es sehr versteckt taten. Aber ich konzentrierte mich eh mehr auf die Iren. Sie sehen eigentlich gar nicht sooo gut aus, aber die haben eine Ausstrahlung, der Wahnsinn. Vor allem Dean, der sich dann da mit der Gitarre auf die Straße stellte, spielte und sang. In dem Moment war er sehr attraktiv für mich.^^ Auch Liam ist nicht schlecht. Die Jungs sind halt echt gechillt und auf dem Boden. Das ist das was mir an den Jungs aus Dessau fehlte. Jedenfalls Großteils (einige meiner Freunde sind ja auch so^^). Die sind alle so eingebildet und nehmen sich selbst viel zu wichtig. Das war der Punkt, der die Iren für mich interessant machte. Leider wollten sie ein paar Tage später schon aus dem Hostel raus in ihr Haus in Leytonstone (etwas außerhalb Londons) ziehen.
Aber dieser Abend war einfach nur genial. Einfach nur da zu sitzen, nachts in den Straßen Londons, Bier zu trinken, mit diesen ganzen Menschen und Dean und den anderen beim Musik machen zuzusehen und einfach mal nicht an morgen zu denken sondern im Hier und Jetzt zu leben… das war einer dieser perfekten Momente, in denen man sich nicht vorstellen kann, dass es irgendwo auf der Welt grade besser ist.
Aber irgendwann verabschiedeten sich alle langsam. Ich wollte nicht das es endet. Irgendwann saß ich da mit Alejandro, Dean, Liam und Mister Namenlos alleine da. War aber immer noch super. Dean fragte mich dann nach meiner E-Mail-Adresse, so das wir über facebook in Kontakt bleiben können. Und dann verabschiedeten wir uns alle voneinander so gegen 4. Und ich ging ins Hostel. Ich setzte mich kurz auf die Treppe, weil ich meinen MP3-Player suchte. Da kam plötzlich Jim rein. Sturzbetrunken. Wir unterhielten uns dann ein bisschen. Aber er versuchte mir näher zu kommen, was ich aber nicht wollte. Irgendwann gingen wir dann ins Bett. Und ich war glücklich.
Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage.
In Love, XoxO Maria
Auch wenn auch er scheiße begann.
Ich fühlte mich nämlich scheiße. Mir war so schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich jeden Moment kotzen. Und ich hatte Magenkrämpfe und alles vom Feinsten. Ich wollte an dem Tag nochmal in ein Café gehen, weil ich Mario (so nem Typen von der Straße, der irgendwie für die Polizei arbeitet aber selber aussieht wie ein Verbrecher) gesagt ich komme da um 3 hin. Die suchen Leute und er kennt den Boss und hat das für mich ausgemacht. Aber ich fühlte mich echt scheiße. Ich habe mich aber nach dem Frühstück (nach dem es mir ja erst so schlecht ging) wieder hingelegt. Aber das hat ganz und gar nicht geholfen, weil ich sogar von dieser Übelkeit geträumt habe, wodurch es mir schlussendlich noch mehr nach kotzen war. Ich quälte mich dann durch die Dusche und alles und bin zu dem Cafè. Es ging mir schon etwas besser. Aber als ich da ankam (es war das selbe Cafè bei dem ich schon mal war, ich weiß nicht ob ich es geschrieben hatte. Der hatte mir das schon mal gesagt und als ich da aber ankam, wusste ich nicht ob es das war, denn ich hatte den Namen vergessen. Aber die Kellnerin verstand mich nicht, weil sie nur sehr schlecht Englisch spricht. Nur Russisch oder so. Ich fühlte mich sehr verarscht, fand aber kein anderes in dieser Straße.) sagte mir die Frau die dort arbeitet, sie hätte schon ein Mädchen, das am nächsten Tag zum Probearbeiten kommen soll. Ich gab ihr meinen CV, im Falle, dass sie nicht kommt. Ich wollte dann wieder zurück, nahm aber einen kleinen Umweg um den Blog. Ich weiß nicht mehr warum. Aber auf meinem Weg, sah ich plötzlich Mario in einem Cafè sitzen (also einen anderem) und er sah mich und so musste ich hallo sagen. Ich hatte gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich wollte nur schnell hin und dann sagen, ich muss noch was erledigen (ich musste glaube wirklich noch was machen, aber ich hatte noch etwas Zeit). Ich sagte ich müsse einkaufen und kochen und mein Zeug aufräumen. Aber irgendwie brachten er und sein mexikanischer Freund mich dazu mich hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken. Am Ende war das super, denn danach ging es meinem Magen um einiges besser. Irgendwann war es dann schon recht spät. Und um 5 musste ich ja arbeiten und ich musste immer noch essen glaube ich.
Dann: arbeiten. Da begegnete mir dann Alejandro, 19 aus Argentinien. Er hatte mich irgendwann mal im Vorbeigehen angesprochen, wer ich denn sei und was ich hier tue, weil er mich jeden Tag sieht. Und ab da haben wir uns öfter mal unterhalten. Er ist eigentlich wie son Knuddelbär. Bisschen dicker, längere schwarze verwuschelte Haare, Bart und hat auch so ne herzliche Art drauf. Total nett. Er fragte mich, ob ich nicht mit ihm und ein paar Freunden in den Pub gehen will. Und da ich aus irgendeinem Grund wusste, dass im Hostel nix los ist, sagte ich ja. Wir wollten uns 22.30 Uhr vor Tesco treffen. Ich wollte noch was essen. Also ging ich nach der Arbeit heim. Aber es war ja Mittwoch, also bekam ich mein Geld. Wollte eigentlich nur schnell mein Zimmer weiter buchen. Aber ich kam dann mit der Deutschen aus Berlin die an der Rezeption arbeitet ins Gespräch. Und als ich ihr sagte, dass ich nur 3Pfund die Stunde bekomme, war sie erst mal geschockt und wollte mir gleich helfen. Sie gab mir die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von nem Callcenter in London, die Deutsche für Umfragegespräche suchen. Sogar ziemlich dringend. Und sie bezahlen gut. Ich war wieder frohen Mutes. Wollte die E-Mail gleich am Abend abschicken, nachdem ich aus dem Pub wieder kam. Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf. Wollte sagen dass ich noch ins Hostel zurück muss wegen einer Freundin oder irgendwem. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.
Als ich ankam bei Tesco(noch mit meinem Sandwich in der Hand) war er nicht da. Aber er kam von weitem auf mich zu mit 3 anderen. Ruth aus Australien, Jury aus Brasilien und Daniel aus Süd Afrika. Ich dachte erst Ruth wäre Britin, weil sei den totalen London-Style hatte. Sie hat auch echt ein Lächeln, was die Sonne aufgehen lässt. Jury. Als Jury mir sagte, dass er Brasilianer ist konnte ich es erst mal nicht glauben. Er ist sehr weiß und hat blonde Haare. Aber er sagte dann, dass seine Eltern ursprünglich aus Deutschland stammen. Das erklärte so einiges. Und Daniel ist ein recht attraktiver junger Mann, der schon bald (sehr wahrscheinlich) der britisch Armee dienen wird. Und so sieht er auch aus. Er meinte zu mir er wäre jeden Tag vorbei gekommen und hätte einen Flyer genommen und ich fragte mich, warum ich ihn nie bemerkt hatte. (By the way, hab grad mal bei facebook geguckt, ich bin sogar ein paar Tage älter als er^^ Würde ihn nicht auf 19 schätzen). Naja wir diskutierten erst mal was wir machen. Pub ist in London echt teuer und schließt ja auch 12. Also beschlossen wir nach langer Diskussion einfach bei Tesco Bier zu kaufen und uns in ihr Hostel zu setzten. Das war gleich um die Ecke. Also machten wir das. Jury verlies uns leider, weil er weiter weg wohnte. Ich verstehe immer noch nicht, warum er nicht einfach hier in mein Hostel oder ins Royal Bayswater Hostel zieht. Er ist eh die meiste Zeit hier in Bayswater. Naja, er ging dann. Ruth und ich bezahlten das Bier (mit Daniels Geld und noch ein paar Pfund von mir). Die Jungs hatten alle keinen Ausweis mit, obwohl halt alle 19 waren. Und dann gingen wir in ihr Hostel. Meine Stimmung hatte sich schon verbessert. Wir setzten uns dann in ihren Aufenthaltsraum, schauten erst Fußball und tranken Bier und unterhielten uns. Das war echt cool. Irgendwann kam dann auch noch son anderer Typ dazu, von dem ich aber nichts mehr weiß. Aber es war echt cool sich mit allen zu unterhalten und Bier zu trinken. Ich trinke ja normalerweise in Deutschland zumindest kein Bier, aber hier auf einmal schon. Hab hier die letzten Wochen mehr Bier getrunken als in meinem ganzen vorherigen Leben zusammen. Es kamen dann noch 2 Leute aus Venezuela dazu, Geschwister Alex und Stefanie. Stefanie hat auch son Strahlelächeln wie Ruth. Stef ist ein echt hübsches Mädchen. Alex ist noch ein bisschen jünger, 17. Sieht aber eigentlich auch nicht grade schlecht aus. Irgendwann kamen dann noch 3 Jungs(Iren) mit 2 Gitarren rein, die fragten ob es okay wäre, wenn sie ein bisschen spielen. Wir meinten solange es sich gut anhört, können sie das gerne tun. Und es hörte sich ganz gut an. Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann kam dann son Typ rein und meinte der Raum wird in 10 Minuten geschlossen. Um 12 schließen die das da. Find ich total bescheuert. Die Iren packten ihre Gitarren ein und kamen zu uns rüber. Das gefiel mir außerordentlich. Was gibt es besseres als Musiker? ^^ Nummer 1 ist Dean. Musiker aus voller Seele. Hat sein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Musik. Schwarze längere Harre, die aussehen als hätte er direkt nach dem aufstehen einfach nur Menge Haarspray draufgeklatscht und gut is. Nummer 2 ist Liam, 22, Büroarbeiter der sich jetzt mehr auf die Arbeit eines Barmannes spezialisieren will. Sieht aus wie ein auf dem Boden gebliebener sehr entspannter Ire mit einem strahlendem Lächeln. Und man kann sich ganz gut mit ihm unterhalten. Den letzen Namen habe ich leider vergessen. Hab die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch Musiker. Ich habe mich am Anfang nicht mit ihnen unterhalten, weil ich das Glück hatte, das ich direkt zwischen Alejandro und den beiden Venezuelern zu sitzen. Die unterhielten sich natürlich auf Spanisch. Ich verstand eigentlich ne ganze Menge, aber sprechen kann ich es glaube ich kaum noch. Ich benutze es nie, weil alle Spanier die ich kenne ihr Englisch verbessern wollen und mit mir Englisch sprechen wollen. Aber ich fragte Alejandro dann, ob wir nicht Plätze tauschen könnten. Und das machten wir dann.
Aber dann kam auch schon der Typ wieder und sagte wir müssen raus. Wir setzten uns erst in den Flur, aber da kam ganz schnell ein Typ (auch noch der Sohn des Managers), der meinte ob wir nicht leiser sein können. Also gingen wir raus. War ja noch für draußen gekleidet wegen der Arbeit. Es war halt echt kalt. Also setzen wir uns vor „Pizza Factory“ mit unserem Bier und quatschten da weiter. Mich belästigte dann auch eine Minikakerlake belästigte. Ich bewahrte sie aber vor dem Tod. Wollte sie nicht umbringen /lassen. Sie tut mir ja nichts. Aber sie soll nicht da sein wo ich bin. Ruth und Daniel waren irgendwann verschwunden, was erst gar nicht auffiel, weil wir alle so beschäftigt waren. Aber ich musste dann auch irgendwann aufs Klo und Alejandro zeigte mir wo es ist. Da trafen wir dann Ruth und Daniel, die im Flur vorm Klo saßen und sich unterhalten. Danach kamen sie aber dann wieder mit uns raus. Nicht sehr lange. Die hielten auch Händchen, was aber keiner außer mir bemerkte, weil sie es sehr versteckt taten. Aber ich konzentrierte mich eh mehr auf die Iren. Sie sehen eigentlich gar nicht sooo gut aus, aber die haben eine Ausstrahlung, der Wahnsinn. Vor allem Dean, der sich dann da mit der Gitarre auf die Straße stellte, spielte und sang. In dem Moment war er sehr attraktiv für mich.^^ Auch Liam ist nicht schlecht. Die Jungs sind halt echt gechillt und auf dem Boden. Das ist das was mir an den Jungs aus Dessau fehlte. Jedenfalls Großteils (einige meiner Freunde sind ja auch so^^). Die sind alle so eingebildet und nehmen sich selbst viel zu wichtig. Das war der Punkt, der die Iren für mich interessant machte. Leider wollten sie ein paar Tage später schon aus dem Hostel raus in ihr Haus in Leytonstone (etwas außerhalb Londons) ziehen.
Aber dieser Abend war einfach nur genial. Einfach nur da zu sitzen, nachts in den Straßen Londons, Bier zu trinken, mit diesen ganzen Menschen und Dean und den anderen beim Musik machen zuzusehen und einfach mal nicht an morgen zu denken sondern im Hier und Jetzt zu leben… das war einer dieser perfekten Momente, in denen man sich nicht vorstellen kann, dass es irgendwo auf der Welt grade besser ist.
Aber irgendwann verabschiedeten sich alle langsam. Ich wollte nicht das es endet. Irgendwann saß ich da mit Alejandro, Dean, Liam und Mister Namenlos alleine da. War aber immer noch super. Dean fragte mich dann nach meiner E-Mail-Adresse, so das wir über facebook in Kontakt bleiben können. Und dann verabschiedeten wir uns alle voneinander so gegen 4. Und ich ging ins Hostel. Ich setzte mich kurz auf die Treppe, weil ich meinen MP3-Player suchte. Da kam plötzlich Jim rein. Sturzbetrunken. Wir unterhielten uns dann ein bisschen. Aber er versuchte mir näher zu kommen, was ich aber nicht wollte. Irgendwann gingen wir dann ins Bett. Und ich war glücklich.
Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage.
In Love, XoxO Maria
Montag, 19. Oktober 2009
Regentag & Mädelsabend
Dienstag war ein absoluter Regentag!!
Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…
Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.
Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.
Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.
Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.
Bye,
In Love, XoxO Maria
Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…
Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.
Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.
Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.
Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.
Bye,
In Love, XoxO Maria
Mittwoch, 7. Oktober 2009
National Insurance Number / Deutsche Bekanntschaften
SOoooooo Jetzt bekommt ihr wieder mal was von mir zu hören.
Erst einmal kann ich euch eine gute Nachricht überbringen. Ich habe einen besseren Job!!!!! Aber um die Details dazu zu erfahren, muss ich erst mal 3 Wochen aufholen. Aber ich sage euch schon mal: es ist en Kellnerjob bei Nandos, einer in UK sehr verbreiteten und angesehenen Chicken -Restaurantkette.
Aber zurück zum Geschehen. Das letzte Mal habe ich über Sonntag geschrieben. Also kommt jetzt logischerweise Montag. Die neue Woche beginnt. Die beste die ich eigentlich insgesamt bisher hatte. Beginnen tut sie aber leider nicht so dolle. Mit dem Organisationskram der National Insurance Number. Ich hasse es ja sowieso fremde Menschen anzurufen und dass auch noch auf Englisch. Und mit meinem Mobile versteht man ja eh kaum was. Aber da musste ich jetzt durch. Nachdem ich mich durch ewige Gespräche mit Nury (die durch chinesisches Essen in Candem vergiftet wurde und im Hostel und nicht in der Schule saß, weil sie die ganze Nacht aufs Klo rennen musste. Ich war dann so froh, dass ich nicht mit hin bin) davor gedrückt hatte, rief ich endlich dort an. Ich hatte mir die Nummer aus dem Internet besorgt. Und die sagten mir dann, ich kann mich im Internet anmelden und alles. Kostet aber so oder so 40Pfund. (Ich find es übrigends beschissen, dass deutsche Tastaturen kein Pfundzeichen haben) Toll, wieder Geld weg. Und wie sollte ich das überweisen? Naja. Ich meldete mich erst mal an. Später stellte sich heraus, dass das scheinbar eine Agentur war, über die ich das gemacht hatte. In Wirklichkeit kostet das gar nichts. Aber zu dieser Erkenntnis dauert es auch eine Weile. Wiedermal wunderbar.
Naja. Der Vormittag war sonst ziemlich ruhig. Kann mich jedenfalls an nichts bestimmtes erinnern. Arbeiten von 5-10. Mich kamen wieder viele Menschen besuchen.
Und dann wars irgendwann endlich abends. Ich kam nach Hause und mich begrüßten gleich die netten Münchner Jung beim reinkommen. Sie hatten mich schon auf der Straße gesehen und wir hatten uns kurz unterhalten. Und als ich reinkam, spielten sie grade Billard. Sie fragten mich, ob ich eine Tasse hätte und ich besorgte mir eine an der Rezeption und sie gaben mir großzügig was von ihrem Wodka ab. Den konnte ich auch echt gebrauchen. Ich stand dann ne Weile mit ihnen da so rum und unterhielt mich. Und das war mal wieder echt angenehm . Waren so mein Alter, vielleicht auch ein bisschen älter und sie erinnerten mich an irgendwelche Menschen die ich schon kenne. Ich hab das Gefühl, die waren mir irgendwann schon mal begegnet. (Vielleicht mal irgendwann im Urlaub?!) Irgendwann kam dann Sara. Sie wollte zu Tesco. Einer von ihnen nutzte die Gelegenheit und ging gleich mit. Er brauchte neue Kippen. Und ich unterhielt mich mit dem anderen dann weiter. Nachdem der eine dann wiederkam musste ich erst mal in die Küche. Die schließt hier um 11 und ich wollte mir schnell noch Sandwiches machen. Einer der Jungs sagte dann: „Okay, mach mal. Solange du wieder kommst.“ Der andere verdrehte nur die Augen und ich musste lachen. Ich weiß leider ihre Namen nicht, sonst würde ich sie euch sagen. Ging mir dann andere Schuhe anziehen und in der Küche versuchte ich mich dann noch mit der spanischen Frau aus meinem ehemaligen Zimmer zu unterhalten. So halb Spanisch, halb Englisch. Hat nicht 100% geklappt, aber es war okay. Ging dann wieder hoch und schaute den Jungs beim Billiardspielen zu. Dann war es 2 vor 11 und der Wodka war alle. Sie wollten schnell zu Tesco rennen. Ich setzte mich zu Jim an den PC. Der schaute grade nach Jobs für mich.^^ Und ich gratulierte Sara zum Geburtstag. In Spanien hatte sie jetzt immerhin schon. Ich schenkte ihr einen meiner Muffins, die ich mir grade gekauft hatte. Sie freute sich so darüber das war richtig süß. Sie will die Verpackung behalten und in ihr Tagebuch oder sowas kleben. Ich find die so süß.
Irgendwann sah ich dann endlich mal nach einer halben Stunde einen der deutschen um die Ecke gucken. Aber er sah mich nicht. Also ging ich nach draußen zu ihnen. Er suchte grad nach einer Telefonnummer in seinem Mobile. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Ich wollte ihm helfen, aber als ich ihn nochmal nach dem Namen fragen, sagte er es wäre egal. Er war echt zu. Ich wollte eigentlich nur noch kurz rein, weil Jim ja nach Jobs für mich schaute. Da fand ich das unfreundlich einfach weg zu rennen. Ich saß dann da 5/10 Min bei Jim und wollte dann auf die Toilette. Und als ich wieder kam begegneten die Jungs mir im Flur. Ich fragte sie, ob sie ins Bett wollen oder was (war ja nicht mal 12) und sie sagten nein, nur kurz ins Zimmer. Aber der eine sah nicht so aus, als würde er in der Lage sein, die Treppen noch mal runter zu laufen. Ich sah sie danach leider nicht nochmal wieder. Das fand ich echt schade, denn wir haben uns gut verstanden und ich hätte gerne nochmal nen Abend mit ihnen rumgehangen. Ich ging dann auch irgendwann ins Bett.
Mal nicht so detailliert, aber immerhin bin ich jetzt wieder einen Tag weiter. Hört sich alles nicht so spektakulär an, aber war nen guter Abend. Wenn auch nur kurz.
In Love, XoxO Maria
Erst einmal kann ich euch eine gute Nachricht überbringen. Ich habe einen besseren Job!!!!! Aber um die Details dazu zu erfahren, muss ich erst mal 3 Wochen aufholen. Aber ich sage euch schon mal: es ist en Kellnerjob bei Nandos, einer in UK sehr verbreiteten und angesehenen Chicken -Restaurantkette.
Aber zurück zum Geschehen. Das letzte Mal habe ich über Sonntag geschrieben. Also kommt jetzt logischerweise Montag. Die neue Woche beginnt. Die beste die ich eigentlich insgesamt bisher hatte. Beginnen tut sie aber leider nicht so dolle. Mit dem Organisationskram der National Insurance Number. Ich hasse es ja sowieso fremde Menschen anzurufen und dass auch noch auf Englisch. Und mit meinem Mobile versteht man ja eh kaum was. Aber da musste ich jetzt durch. Nachdem ich mich durch ewige Gespräche mit Nury (die durch chinesisches Essen in Candem vergiftet wurde und im Hostel und nicht in der Schule saß, weil sie die ganze Nacht aufs Klo rennen musste. Ich war dann so froh, dass ich nicht mit hin bin) davor gedrückt hatte, rief ich endlich dort an. Ich hatte mir die Nummer aus dem Internet besorgt. Und die sagten mir dann, ich kann mich im Internet anmelden und alles. Kostet aber so oder so 40Pfund. (Ich find es übrigends beschissen, dass deutsche Tastaturen kein Pfundzeichen haben) Toll, wieder Geld weg. Und wie sollte ich das überweisen? Naja. Ich meldete mich erst mal an. Später stellte sich heraus, dass das scheinbar eine Agentur war, über die ich das gemacht hatte. In Wirklichkeit kostet das gar nichts. Aber zu dieser Erkenntnis dauert es auch eine Weile. Wiedermal wunderbar.
Naja. Der Vormittag war sonst ziemlich ruhig. Kann mich jedenfalls an nichts bestimmtes erinnern. Arbeiten von 5-10. Mich kamen wieder viele Menschen besuchen.
Und dann wars irgendwann endlich abends. Ich kam nach Hause und mich begrüßten gleich die netten Münchner Jung beim reinkommen. Sie hatten mich schon auf der Straße gesehen und wir hatten uns kurz unterhalten. Und als ich reinkam, spielten sie grade Billard. Sie fragten mich, ob ich eine Tasse hätte und ich besorgte mir eine an der Rezeption und sie gaben mir großzügig was von ihrem Wodka ab. Den konnte ich auch echt gebrauchen. Ich stand dann ne Weile mit ihnen da so rum und unterhielt mich. Und das war mal wieder echt angenehm . Waren so mein Alter, vielleicht auch ein bisschen älter und sie erinnerten mich an irgendwelche Menschen die ich schon kenne. Ich hab das Gefühl, die waren mir irgendwann schon mal begegnet. (Vielleicht mal irgendwann im Urlaub?!) Irgendwann kam dann Sara. Sie wollte zu Tesco. Einer von ihnen nutzte die Gelegenheit und ging gleich mit. Er brauchte neue Kippen. Und ich unterhielt mich mit dem anderen dann weiter. Nachdem der eine dann wiederkam musste ich erst mal in die Küche. Die schließt hier um 11 und ich wollte mir schnell noch Sandwiches machen. Einer der Jungs sagte dann: „Okay, mach mal. Solange du wieder kommst.“ Der andere verdrehte nur die Augen und ich musste lachen. Ich weiß leider ihre Namen nicht, sonst würde ich sie euch sagen. Ging mir dann andere Schuhe anziehen und in der Küche versuchte ich mich dann noch mit der spanischen Frau aus meinem ehemaligen Zimmer zu unterhalten. So halb Spanisch, halb Englisch. Hat nicht 100% geklappt, aber es war okay. Ging dann wieder hoch und schaute den Jungs beim Billiardspielen zu. Dann war es 2 vor 11 und der Wodka war alle. Sie wollten schnell zu Tesco rennen. Ich setzte mich zu Jim an den PC. Der schaute grade nach Jobs für mich.^^ Und ich gratulierte Sara zum Geburtstag. In Spanien hatte sie jetzt immerhin schon. Ich schenkte ihr einen meiner Muffins, die ich mir grade gekauft hatte. Sie freute sich so darüber das war richtig süß. Sie will die Verpackung behalten und in ihr Tagebuch oder sowas kleben. Ich find die so süß.
Irgendwann sah ich dann endlich mal nach einer halben Stunde einen der deutschen um die Ecke gucken. Aber er sah mich nicht. Also ging ich nach draußen zu ihnen. Er suchte grad nach einer Telefonnummer in seinem Mobile. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Ich wollte ihm helfen, aber als ich ihn nochmal nach dem Namen fragen, sagte er es wäre egal. Er war echt zu. Ich wollte eigentlich nur noch kurz rein, weil Jim ja nach Jobs für mich schaute. Da fand ich das unfreundlich einfach weg zu rennen. Ich saß dann da 5/10 Min bei Jim und wollte dann auf die Toilette. Und als ich wieder kam begegneten die Jungs mir im Flur. Ich fragte sie, ob sie ins Bett wollen oder was (war ja nicht mal 12) und sie sagten nein, nur kurz ins Zimmer. Aber der eine sah nicht so aus, als würde er in der Lage sein, die Treppen noch mal runter zu laufen. Ich sah sie danach leider nicht nochmal wieder. Das fand ich echt schade, denn wir haben uns gut verstanden und ich hätte gerne nochmal nen Abend mit ihnen rumgehangen. Ich ging dann auch irgendwann ins Bett.
Mal nicht so detailliert, aber immerhin bin ich jetzt wieder einen Tag weiter. Hört sich alles nicht so spektakulär an, aber war nen guter Abend. Wenn auch nur kurz.
In Love, XoxO Maria
Sonntag, 27. September 2009
Der eigentlich (fast) ereignisslose Sonntag, über den es doch viel zu berichten gibt.
Wieder so lange nicht geschrieben.
Stehen geblieben bin ich beim Samstag vor 2 Wochen. Ich hab wirklich einiges aufzuholen. Schade, dass ich die Woche nicht jeden Tag geschrieben hab. Das hätten echt ein paar schöne Blogs werden können. Aber man kann halt nicht alles haben.
Die Woche endete dann doch irgendwie blöd. Sonntag war ich erst mit meiner Schwester zum chatten verabredet, dann musste ich noch einkaufen, und eigentlich wollte ich noch mit Nury und Paulina nach Candem, einkaufen. Da soll es wohl ganz toll sein, aber ich hatte ja kein Geld. Ich sagte Nury, dass ich trotzdem gerne mitkommen würde, aber erst mit meiner Schwester verabredet bin und noch einkaufen muss. Aber ich hatte sie dann nicht mehr gesehen. Sie waren doch schon ohne mich gefahren. Dann war Mittagszeit. Ich hatte mir, wie zu der Zeit üblich, meinen Uncle Benz Reis gemacht und saß dann unten in der Küche. Da kam Slavomirr herein geschneit. Er hatte seinen „Day-Off“(freien Tag) und wusste noch nicht was er machen sollte. Ich wollte eigentlich Bewerbungen schreiben, aber wäre besseres Wetter gewesen, wäre ich mit ihm in den Hyde Park gegangen. Ich war schon EWIG nicht mehr da und ich vermisse es sehr. Vormittags hab ich halt immer zu viel zu tun mit Bewerbung etc. und wenn ich um 10 mit Arbeit fertig bin, ist es natürlich dunkel und der Hyde Park zu. Stattdessen saßen wir dann erst zu Zweit in der Küche. Irgendwann kam dann Sara dazu und schwärmte von ihrem Indischen Fertigessen und wir günstig es doch ist.
Eigentlich wollte ich nur schnell essen und dann Bewerbungen. Es war glaub ich irgendwas um 2 rum. Noch 3 Stunden bis zur Arbeit. Die verbrachte ich dann aber nicht an Bewerbungen, sondern saß mit den anderen in der Küche rum. Es kam auch noch son anderer Spanier, von dem ich aber schon den Namen vergessen habe. Der sah irgendwie komisch aus. Also er war nicht hässlich oder so, aber sein Gesicht sah extrem aus wie geliftet. Was es natürlich nicht ist, aber das war alles so wie nach hinten gezogen. Egal- er hat jedenfalls irgendwas mit Sport studiert und will mal Fußballtrainer werden. Irgendwie klingt der Text über den grad, als hätte er was mit dem Thema zu tun, hat er aber nicht. Tucker kam auch noch dazu.
Wir sprachen über die Unterschiede in unseren Ländern (Deutschland, Spanien, USA, Polen). So einkommensmäßig und wie wir unser Geld ausgeben und unser Leben leben und so. War schon echt interessant. Ich lerne so die Welt auf eine andere Art und Weise kennen. Slavomirr ist ja jetzt schon seit 3 Jahren im UK und weiß wie es läuft. Und er erzählte mir dann, dass man diese `National Insurance Number‘ (NIN) hier unbedingt zum Arbeiten braucht. Kann man die nicht angeben, dann ist die Bewerbung im Grunde im Arsch. Dann nehmen die einen nicht. Meine Stimmung sackte mal wieder nach unten. Wieder der nächste Stein im Weg. Wunderbar. Genau das was ich grade brauchte. Ich wollte einfach mal fertig werden und dann wieder sowas. Naja, an dem Tag konnte ich da eh nix mehr dran ändern. Ich ging dann zur Arbeit.
Abends war an der Themse dann ein Festival. Aber ich musste ja arbeiten. Ich traf Paulina. Die erzählte mir dann nochmal davon (hatte es schon am Samstag auf Arbeit von Jim gehört). Wir machten uns aus, das Nury mir dann eine SMS schreibt, damit ich ihre Nummer habe. Und ich sollte sie dann anrufen, wenn ich fertig mit Arbeiten bin, damit sie mir dann sagen, wo sie sind. Aber sie ging nicht an ihr Mobile (ich schreib das jetzt immer, denn ich sag immer noch Handy, was mir langsam peinlich ist). Ich wollte eh nicht alleine nachts durch London tuckeln, also bemühte ich mich auch nicht soooo sehr, auch wenn ich echt gerne dabei gewesen wäre. Sehr gerne. Ich malte stattdessen. Kurz vor 12 stand sie dann vor mir. Sie musste ja am nächsten Tag früh zur Schule. Dieser Spanier war auch wieder da. Die unterhielten sich die ganze Zeit auf Spanisch. Also verstehen tue ich es noch etwas, aber reden?!... Naja. Irgendwann kamen dann 4 deutsche (2Jungs/2Mädels aus München) mit einer riesen Pizza. Das war so gemein. Ich wollte auch so gerne was davon. Ich unterhielt mich kurz mit ihnen, um ihnen zu erzählen, wie das Frühstück hier so ist(sie waren erst angekommen am Sonntag). Und die eine machte sich über die Pläne des Spaniers lustig, Fußballtrainer zu werden. Das fand der nicht so lustig und ging. Ich wollte eigentlich auch ins Bett. Wenig Schlaf und so. Aber ich traf auf dem Weg zur Tür (ganzen 5 Metern) noch Tucker. Wir unterhielten uns ein bisschen. Sara kam dann ganz vorsichtig ran. Sie dachte sie stört uns (nein) und dann unterhielten wir uns zu dritt. Irgendwie kam es dann dazu, dass wir (Tucker und ich) uns dann mit zu dieser riesen Gruppe, zu der Sara auch gehörte, setzten. Das waren eine ungarische Schulklasse (also einige von denen) so ungefähr 14-jahre alte Mädchen, die Franzosen aus Paulinas Raum, 2 andere Franzosen, die aber am nächsten Tag auszogen und die oben genannten. Tucker ging irgendwann eigentlich nur kurz weg. Aber dann kam eine riesige Gruppe Spanier. Und ich saß genau mitten in diesen ganzen Menschen. Es war mittlerweile irgendwas gegen 2 und so halb 1 hatte ich beschlossen ins Bett zu gehen. Links von mir diese 7 Spanier (der Raum ist kleiner als mein Zimmer) rechts Sara (Spanierin) und die Franzosen und die Ungarn. Links nur Spanisch, rechts versuche von Franzosen und Sara, Italienisch mit Spanisch zu vergleichen. Na toll. Ich schaffte es dann irgendwie mich raus zu schlängeln. Ich traf Tucker auf dem Weg. Der wollte auch grade ins Bett. Also gingen wir ins Bett. Also jeder in seins versteht sich.
Wow, eigentlich dachte ich, Sonntag wäre kaum was passiert. Wollte den Tag nur kurz zusammenfassen und dann in die nächste Woche überleiten. Aber jetzt belasse ich es hierbei.
Ich verabschiede mich. Auch wenn das nicht der tolle Blog war, den ich versprochen habe.
In Love, XoxO Maria
Stehen geblieben bin ich beim Samstag vor 2 Wochen. Ich hab wirklich einiges aufzuholen. Schade, dass ich die Woche nicht jeden Tag geschrieben hab. Das hätten echt ein paar schöne Blogs werden können. Aber man kann halt nicht alles haben.
Die Woche endete dann doch irgendwie blöd. Sonntag war ich erst mit meiner Schwester zum chatten verabredet, dann musste ich noch einkaufen, und eigentlich wollte ich noch mit Nury und Paulina nach Candem, einkaufen. Da soll es wohl ganz toll sein, aber ich hatte ja kein Geld. Ich sagte Nury, dass ich trotzdem gerne mitkommen würde, aber erst mit meiner Schwester verabredet bin und noch einkaufen muss. Aber ich hatte sie dann nicht mehr gesehen. Sie waren doch schon ohne mich gefahren. Dann war Mittagszeit. Ich hatte mir, wie zu der Zeit üblich, meinen Uncle Benz Reis gemacht und saß dann unten in der Küche. Da kam Slavomirr herein geschneit. Er hatte seinen „Day-Off“(freien Tag) und wusste noch nicht was er machen sollte. Ich wollte eigentlich Bewerbungen schreiben, aber wäre besseres Wetter gewesen, wäre ich mit ihm in den Hyde Park gegangen. Ich war schon EWIG nicht mehr da und ich vermisse es sehr. Vormittags hab ich halt immer zu viel zu tun mit Bewerbung etc. und wenn ich um 10 mit Arbeit fertig bin, ist es natürlich dunkel und der Hyde Park zu. Stattdessen saßen wir dann erst zu Zweit in der Küche. Irgendwann kam dann Sara dazu und schwärmte von ihrem Indischen Fertigessen und wir günstig es doch ist.
Eigentlich wollte ich nur schnell essen und dann Bewerbungen. Es war glaub ich irgendwas um 2 rum. Noch 3 Stunden bis zur Arbeit. Die verbrachte ich dann aber nicht an Bewerbungen, sondern saß mit den anderen in der Küche rum. Es kam auch noch son anderer Spanier, von dem ich aber schon den Namen vergessen habe. Der sah irgendwie komisch aus. Also er war nicht hässlich oder so, aber sein Gesicht sah extrem aus wie geliftet. Was es natürlich nicht ist, aber das war alles so wie nach hinten gezogen. Egal- er hat jedenfalls irgendwas mit Sport studiert und will mal Fußballtrainer werden. Irgendwie klingt der Text über den grad, als hätte er was mit dem Thema zu tun, hat er aber nicht. Tucker kam auch noch dazu.
Wir sprachen über die Unterschiede in unseren Ländern (Deutschland, Spanien, USA, Polen). So einkommensmäßig und wie wir unser Geld ausgeben und unser Leben leben und so. War schon echt interessant. Ich lerne so die Welt auf eine andere Art und Weise kennen. Slavomirr ist ja jetzt schon seit 3 Jahren im UK und weiß wie es läuft. Und er erzählte mir dann, dass man diese `National Insurance Number‘ (NIN) hier unbedingt zum Arbeiten braucht. Kann man die nicht angeben, dann ist die Bewerbung im Grunde im Arsch. Dann nehmen die einen nicht. Meine Stimmung sackte mal wieder nach unten. Wieder der nächste Stein im Weg. Wunderbar. Genau das was ich grade brauchte. Ich wollte einfach mal fertig werden und dann wieder sowas. Naja, an dem Tag konnte ich da eh nix mehr dran ändern. Ich ging dann zur Arbeit.
Abends war an der Themse dann ein Festival. Aber ich musste ja arbeiten. Ich traf Paulina. Die erzählte mir dann nochmal davon (hatte es schon am Samstag auf Arbeit von Jim gehört). Wir machten uns aus, das Nury mir dann eine SMS schreibt, damit ich ihre Nummer habe. Und ich sollte sie dann anrufen, wenn ich fertig mit Arbeiten bin, damit sie mir dann sagen, wo sie sind. Aber sie ging nicht an ihr Mobile (ich schreib das jetzt immer, denn ich sag immer noch Handy, was mir langsam peinlich ist). Ich wollte eh nicht alleine nachts durch London tuckeln, also bemühte ich mich auch nicht soooo sehr, auch wenn ich echt gerne dabei gewesen wäre. Sehr gerne. Ich malte stattdessen. Kurz vor 12 stand sie dann vor mir. Sie musste ja am nächsten Tag früh zur Schule. Dieser Spanier war auch wieder da. Die unterhielten sich die ganze Zeit auf Spanisch. Also verstehen tue ich es noch etwas, aber reden?!... Naja. Irgendwann kamen dann 4 deutsche (2Jungs/2Mädels aus München) mit einer riesen Pizza. Das war so gemein. Ich wollte auch so gerne was davon. Ich unterhielt mich kurz mit ihnen, um ihnen zu erzählen, wie das Frühstück hier so ist(sie waren erst angekommen am Sonntag). Und die eine machte sich über die Pläne des Spaniers lustig, Fußballtrainer zu werden. Das fand der nicht so lustig und ging. Ich wollte eigentlich auch ins Bett. Wenig Schlaf und so. Aber ich traf auf dem Weg zur Tür (ganzen 5 Metern) noch Tucker. Wir unterhielten uns ein bisschen. Sara kam dann ganz vorsichtig ran. Sie dachte sie stört uns (nein) und dann unterhielten wir uns zu dritt. Irgendwie kam es dann dazu, dass wir (Tucker und ich) uns dann mit zu dieser riesen Gruppe, zu der Sara auch gehörte, setzten. Das waren eine ungarische Schulklasse (also einige von denen) so ungefähr 14-jahre alte Mädchen, die Franzosen aus Paulinas Raum, 2 andere Franzosen, die aber am nächsten Tag auszogen und die oben genannten. Tucker ging irgendwann eigentlich nur kurz weg. Aber dann kam eine riesige Gruppe Spanier. Und ich saß genau mitten in diesen ganzen Menschen. Es war mittlerweile irgendwas gegen 2 und so halb 1 hatte ich beschlossen ins Bett zu gehen. Links von mir diese 7 Spanier (der Raum ist kleiner als mein Zimmer) rechts Sara (Spanierin) und die Franzosen und die Ungarn. Links nur Spanisch, rechts versuche von Franzosen und Sara, Italienisch mit Spanisch zu vergleichen. Na toll. Ich schaffte es dann irgendwie mich raus zu schlängeln. Ich traf Tucker auf dem Weg. Der wollte auch grade ins Bett. Also gingen wir ins Bett. Also jeder in seins versteht sich.
Wow, eigentlich dachte ich, Sonntag wäre kaum was passiert. Wollte den Tag nur kurz zusammenfassen und dann in die nächste Woche überleiten. Aber jetzt belasse ich es hierbei.
Ich verabschiede mich. Auch wenn das nicht der tolle Blog war, den ich versprochen habe.
In Love, XoxO Maria
Samstag, 19. September 2009
Leute Leute/ Mein Alltag / Die 1. Party
Ich bin schon eine Woche im Verzug und das kotzt mich tierisch an. Also werde ich heute nur die Woche in einem Zusammen fassen, auch wenn ich das eigentlich nicht will, aber ich muss einfach. Sonst hol ich das nie wieder auf.
Aber erst mal wegen dem Kommentar unter dem letzten Blog:
1.Wer bist du? Bitte schreibt die Namen hin^^
2. Ich stelle keine Bilder rein, weil ich mein Kabel für die Kamera vergessen habe. Ich schieße auch nicht so viele. Wenn mich wer besuchen kommt(falls das außer von meiner Familie her im Dezember her jemals passiert, es sind bald Herbstferien und sehr viele Menschen meiten, sie wollen mich da besuchen kommen. Ich bin gespannt wer dann wirklich hier ist) muss er mir das mitbringen. Dann fotografiere ich hier euch alles und mach einen Fotoblog.
Es ist die letzten anderthalb Wochen (mein letzter Blog war vom Montag und heute ist mittlerweile Samstag die Woche drauf) ist soooooooooo viel passiert!
Ich bin mittlerweile schon 2 Mal umgezogen. Jeweils Dienstag. Das 1. Mal war ne echt Scheiß-Aktion.
Meine ersten 2 Wochen hier waren beendet und als ich verlängert habe war mein Zimmer schon voll. Eigentlich hatte ich an dem Tag ziemlich gute Laune. In Ruhe fertig gemacht, geduscht und den Rest meiner Sachen in die Tasche gepackt, und plötzlich wars schon 10. Um 10 muss man ausgecheckt haben. Ich hab erst mal meine Tasche aus dem Zimmer gehievt, aber im Flur stehen lassen und schnell runter gerannt, um schnell aus- und einzuchecken. Dann hievte ich meine Tasche 2 Stockwerke nach unten und dann wieder 2 Stockwerke hoch. Ich blieb zwar im 3. Stock, aber auf der anderen Seite des Gebäudes. Und der erste Übergang ist auf der 1. Etage. So ein scheiß. Ich hatte natürlich ein schweineheißes Oberteil an und hab mich da eins abgeschwitzt. Danach hätte ich natürlich gleich wieder duschen können. Das Zimmer war fast voll belegt, aber ich hab ein schönes Bett am Fenster bekommen. Nur dieses Zimmer hat leider keine Vorhänge, aber ich habe ja von einigen von euch, diese Schlafmaske bekommen. Die benutze ich auch manchmal, wenn ich schlafen will, wenn es hell ist oder jemand das Licht einschaltet. Aber ich muss mich erst daran gewöhnen. Diese Alpenliebe-Bonbons sind schon alle^^ Ich hab natürlich erst mal was gemacht? Natürlich geschlafen. Kennt man ja nicht anders von mir… Leider hatte ich die folgenden Tage nicht mehr wirklich zeit dazu. Was ich sonst bis Freitag gemacht habe, weiß ich schon gar nicht mehr.
Ich weiß noch, dass ich ein Mal einkaufen war, weil meine Nudeln alle waren. Jetzt gibt’s nur noch Uncle Benz Fertigreis^^ Aber das Zeug schmeckt übels sage ich euch. Mexican Style solltet ihr mal probiert haben. Aber jetzt habe ich keine Lust mehr auf Reis.:) Und ich war weiter auf Jobsuche. Das waren so immer meine Vormittage: Essen kaufen, Jobsuche, Essen, Internet, Gespräche.
Von 5-10 Uhr muss ich dann arbeiten. Mittlerweile schockt mich hier glaub ich kaum noch was. Ich amüsiere mich eher prächtig über einige Leute. Den Tag kam son 70-jähriger mit nur 2 Zähnen zu mir und sagte, ich gebe ihm immer so viele Flyer gebe, ob ich, wenn er 400 gesammelt hat, mit ihm ausgehe. Ich musste mir so das Lachen verkneifen und dachte wieder mal nur so: “Hallo???“ Diese Hallo-Momente kommen hier öfter vor. Ich frage mich echt was manche Menschen denken. Ich sagte nein und er so: Warum nicht. Ob das ist , weil ich jung bin, ob ich eher nach so einem Boy-Toy suche. Und ich so ja. Als würde ich mit einem Mann ausgehen, der so alt ist wie mein Opa. Und ich entwickle langsam einen Schuhfetisch. Bei den tollen Schuhen die man hier sieht ist das auch kein Wunder^^ Vermisse meine pinken und meine Abiballschuhe…
Ich komme während der Arbeit auch auf die lustigsten Gedanken. Leider vergesse ich das dann sehr schnell, so dass ich euch das leider alles nicht schreiben kann. Aber ich weiß jetzt das ich definitiv einen Vollknall hab.
Abends sitze ich dann mit den anderen hier unten. Ich stelle euch die Leute mal vor.
1. Paulina. Russin. Sie arbeitet an der Rezeption und studiert ab nächster Woche glaube ich Architektur. Sie ist aber mittlerweile in ein eigenes Zimmer in einem Studentenheim gezogen, ist aber traurig darüber. Das Leben hier in der Herberge ist schließlich eines der besten das man führen kann. Außerdem ist die Wohnung in East London und ich bin eher im Westen. Ich bin jetzt nicht sooo dicke mit ihr, aber ich hab mich schon am Anfang mit ihr in der Küche unterhalten. Wir haben immer gleichzeitig gekocht. Sie hatte was mit dem heißen Franzosen. Ich kann sie da vollkommen verstehen. Auch wenn die ein paar Jahre auseinander sind – sie ist älter – ich hätte ihn auch nicht verschmäht. Der war echt hübsch anzusehen *Schwärm* Aber der ist schon abgereist.
2. Nury. Spanierin. Sie ist echt toll. Ich mag sie übels. Sie ist 26 Jahre alt und ist hier um Englisch zu lernen. Sie geht hier jeden Tag für 4 Stunden glaube ich in einer Schule. Jetzt leider nur noch 5 Wochen. Sie ist eher so ein Party-Girl, wirkt daher auch nicht wie 26. Wenn ich mir dagegen zum Beispiel mein Schwester vorstelle, die etwas jünger ist--- schon echt komisch. Aber ich komm super mit ihr aus. Ich weiß gar nicht mehr, wie das so kam, aber am Freitag (meiner 1. Party hier in London) waren wir echt viel zusammen. Sie hat hier in der Nähe eine günstige Unterkunft (also WG) für 80Pfund die Woche gefunden. Sie meinte ich könnte sie übernehmen wenn sie wieder nach Spanien geht.
3. Slavomirro. Pole. Ein lustiger Typ. Ich glaube er ist 23 oder so. Er ist schon 4 Jahre lang hier in GB und ist auch schon rumgereist. Jetzt versucht er in London eine Stelle im Catering zu bekommen. Er arbeitet im Moment aber als kitchen porter – heißt Tellerwäscher. Aber ist auch okay für den Anfang. Er ist echt kein schöner Mann, aber er hat gute Ansichten und man kann gut mit ihm lachen und reden.
4. Jim. Brite. Der einzige Brite in unserer Runde. Er ist 26 und sucht grad ein Haus /eine Wohnung hier in London. Er arbeitet in dem Restaurant von Slavomirr, hat ihm auch die Stelle verschafft. Ich kann euch aber nicht sagen, was genau. Er meinte nur, er wäre ein Boss, aber von denen gibt es da wohl viele. Er ist auch schon viel rumgekommen. Er ist grade aus Australien wieder gekommen, weshalb ich auch dachte er wäre Australier (ich dachte auch ewig er heißt James.^^). Er hat einfach eines Tages spontan sein Ticket gebucht und am nächsten Tag war er in Australien.^^ Ernsthaft! Er ist echt ein guter Kerl. Er sagt mir öfter das ich „pretty“ wäre. Den Tag meinte er auch, wenn er noch ein paar Jahre jünger wäre, dann würde er mich um ein Date bitten. Ich bin froh das er es nicht tut (auch wenn er es damit ja indirekt getan hat), weil er einer der wenigen hier ist, mit dem ich mir echt ne lange Freundschaft vorstellen könnte. Und das würde alles kaputt machen.
5. Gabriel. Spanier. Über ihn habe ich ja schon öfter mal geschrieben. Ehrlich gesagt, mehr möchte ich auch nicht sagen. Wir hatten einigen E-Mail Kontakt und ein Gespräch über facebook. Aber seit er in eine andere Herberge gezogen ist, haben wir kaum Kontakt mehr. Er mag London auch nicht und ist nur für seinen Freund Jordi hier. Der wollte nach London ziehen. Das ist echte Freundschaft. Hat glaube sehr spontan sein Leben dafür aufgegeben. Aber er will zu keinem Interview, weil sein Englisch so schlecht ist, und so bekommt er keinen Job. Mal sehen wie lange es ihn hier hält.
6. Jordi. Spanier. Ich kenne ihn eigentlich gar nicht. Hab mich noch nie wirklich mit ihm unterhalten. Aber er ist eigentlich ein echt hübscher junger Mann. Immer am Lachen. Party machen kann man mit ihm auch gut.
Das sind die Leute aus der Herberge, die länger da bleiben. Aber ich lerne hier ständig neue kennen. Dazu aber später.
Irgendwann wurde es dann aber Freitag. Gabriel hatte mich gefragt, ob ich nicht mit zu der Party kommen wolle. Wenn ich einen Flyer habe, komme ich kostenlos rein. Ich fragte Nury und die gab mir einen. Genau!! Da haben wir uns das 1. Mal richtig unterhalten. Hab sie vorher mal mit Gabi und Jordi und so reden sehen und deshalb fragte ich sie. Das waren so Coupons. Ich war den ganzen Tag gut drauf glaube ich. Während der Arbeit freute ich mich die ganze Zeit darauf, nach Hause zu kommen und ins Londoner Nachtleben zu starten. Es waren schon fast alle da. Ich wollte mich noch schnell aufhübschen gehen und dann hätte es losgehen können. Aber wir saßen noch unten im Aufenthaltsraum und betranken uns. Es war echt lustig und entspannend. Die anderen hatten sogar Eiswürfel gekauft. Wir waren voll ausgestattet. Da saßen wir also, ich, die oben beschriebenen(außer Slavo, der kam nach wegen der Arbeit) und noch 3 andere. Tucker, ein Amerikaner aus Arizona, der auch Deutsch und das nicht grade schlecht reden konnte. Er war echt ein lustiger bärtiger Geselle. Ich hatte ihn noch nie in meinem Leben vorher gesehen. Maiwenn und Chloé, unsere französischen Mädels. Ich hab sie zwar schon vorher mit Slavo und Paulina reden sehen, aber nie mich selbst mit ihnen unterhalten. Aber sie waren echt cool und haben mir sogar ihr Deo geliehen. Ich hab meins ja zu Hause gelassen. Wir waren alle gut dabei. Wir spielten noch Bums (also zählen und bei jeder 3 statt die Zahl „Bums“ sagen), aber irgendwann begannen sich Nury und Gabi darüber zu streiten, ob 18 oder 19 bums ist. Und so brachen die Beiden, Paulina und ich das Spiel ab. Jordi und Gabi wurden dann eh rausgeschmissen, weil Besucher nach 10 nicht mehr erlaubt sind. Das ist echt ne scheiß Regelung. Wir sind dann irgendwann zur U-Bahn und haben dann die mit unseren Bieren gerockt. Ich glaub die anderen Leute haben sich sehr belästigt gefühlt. Und irgendwann sind wir dann in Farrington angekommen. Auf dem Weg sind die Französinnen noch in eine Gasse abgebogen, weil sie dringend aufs Klo mussten. Als wir da warteten bot uns noch einer Kokain an. Wir wurden ihn los, indem wir sagten, wir verstehen nur Französisch und dann sind wir schnell weiter. Wir kamen dann trotz langer Schlange schnell in den Club, weil wir ja diese Ausweise hatten. Nach unseren Personalausweisen fragte aber keiner. Das hat mich etwas verwundert. Normaler Eintritt war 15Pfund. Ist wohl einer der größten Clubs in London. Hab nur 1Pfund für die Garderobe da gelassen. War echt ein lustiger Abend. Ich hätte nur Gabriel umbringen können, dass er sich so hat zulaufen lassen. Er benahm sich echt wie ein Vollidiot. Also nix bestimmtes, aber so allgemein. Ich hasse betrunkene Männer. Jedenfalls die meisten. Er hat alles leider etwas kaputt gemacht. Aber der Anfang war einfach hammer. Ich war entspannt, gut drauf und konnte mich endlich mal wieder gehen lassen. Bis ich dann anfing bestimmte Menschen zu vermissen. Aber das passierte erst als ich und Nury allein in einem anderen Raum waren. In dem Momenr wollte ich gerne gehen. Aber die Party wurde dann doch noch zu nem vollen Erfolg. Wir kamen zu 9., wurden zu 10 und gingen zu 8. Gabi war irgendwann weg und Jim ging nach den Angaben der anderen um 4. Er musste um 8 Uhr früh wieder zur Arbeit…^^ Ich glaub so gegen 6 verließen wir den Club. Tausende von Leuten fragten uns, ob wir ein Taxi bräuchten und hielten uns irgendwelche Sachen, ich glaube es waren Flyer für die nächsten Partys hin. Aber wir hatten ja die Tube, die hatte wieder offen. Sonst hätten wir einen Bus genommen. Die bestürmten uns als wären wir Stars und die Paparazzos. Um vielleicht dreiviertel 7 sind wir wieder in der Herberge angekommen. Aber ich wollte frühstücken, also schminkte ich mich ab, zog schon mal mein Oberteil um und wartete aufs beginnen des Frühstückes halb 8. Helen wohnte nun in meinem Zimmer (erzähl euch gleich wer das ist) und ich wollte nicht, dass sie aufwacht und mich sieht. Also ging ich früher. Es hatte auch schon offen. Also frühstückte ich mit Slavo und ging dann um 8 Uhr ins Bett. Um 15 Uhr stand ich dann wieder auf, machte mich fertig und ging zur Arbeit. Der Abend war dem entsprechend ruhig. Das waren also Freitag und Samstag.
Helen ist eine griechische Frau irgendwas Ende 30/Anfang 40. Und sie ist nervig ohne Ende. Warum sie nicht in Griechenland geblieben ist konnte ich leider nie herausfinden. Sie ist irgendwie durch halb Europa gereist. Sie fand Deutschland toll und wollte eigentlich da bleiben, aber das durfte sie nicht. Also kam sie hier her. Aber ihr Englisch ist sehr schlecht. Und sie will hier arbeiten. Sagt sie zumindest. Richtig bemüht hat sie sich nie. Und die jammert rum und labert mich zu. Sie hatte mich auf der Straße mit meinen Flyern gesehen und fragte mich, ob ich nicht mit ihr zu meinem Boss gehen kann und fragen kann, ob sie noch Leute brauchen. Ich hatte eigentlich weder Zeit noch Lust, aber sie schaute so lieb und ich wollte ihr helfen. Aber sie brauchten keinen. Helen war enttäuscht, aber wenn die keine Leute mehr brauchen, dann kann ich ihr auch nicht weiter helfen. Ich riet ihr zu dem Internetcafé zu gehen und dort zu fragen. Das tat sie natürlich nie. Sie wollte nochmal hin gehen und fragen ob sie nicht doch dort arbeiten könnten und die wenigstens ihre Unterkunft bezahlen. Denn selbst dafür hatte sie kein Geld. Aber die sagten natürlich nein. Am nächsten Tag dann aber erst. An dem Abend saßen wir dann unten. Ich war am Computer und chattet grad mit Gabriel und BK und sie saß neben mir. Ich glaub das war so Mittwoch. Ich hatte mich grade mit Nury unterhalten. Nury und die anderen gingen dann ins Bett. Und sie saß immer noch neben mir und schaute auf meinen PC. Und ich hasse es wenn ich grad schreibe und jemand kann da mitlesen. Und ich spielte FreeCell nebenbei und sie meinte zu mir das sei ihr Schicksal und sie wollte gerne spielen. Aber ich führte grade wichtige Gespräche. Ich lies sie trotzdem nebenbei spielen, was mich aber tierisch nervte, denn sie wusste gar nicht wie das Spiel funktionierte. Von wegen Schicksal. Und sie begann mich vollzulabern, von wegen, es täte ihr nicht gut hier so auf der Bank im Aufenthaltsraum zu schlafen (was eigentlich verboten ist, sie hätte glücklich sein sollen, dass sie das zuließen) und kein Geld und blah. Das wäre kein Leben für sie. Sie wollte nach einem freien Bett fragen, und ob sie es kostenlos kriegen konnte. Ich wollte nur noch weg. Ich hatte Angst, sie würde mich nach Geld fragen, denn sie wusste ja, dass ich mein 1. Geld von der Arbeit bekommen habe. Ich kann bei sowas ja nie nein sagen, aber ich muss ja selbst schauen wo ich bleib. Also beendete ich schnell meine Gespräche und wollte mich davon machen. Aber sie war schneller wieder da. Die Leute hier haben ihr kein Zimmer gegeben. Ich packte schnell meine Sachen zusammen, sagte ihr schnell das es mir leid für sie tut und machte mich davon. Ich war so froh, als ich weg war.
Am nächsten Tag saß ich grade beim Frühstück. Und plötzlich kam sie um die Ecke gebogen und ich dachte nur „NNNNEEEEIIIINNN!!!“ Nicht beim Frühstück! Ich bin zwar kein Morgenmuffel, aber wenn ich grad erst aufgestanden bin und esse, hasse ich es, wenn irgendwelche Menschen auf mich zu kommen und ernsthaft mit mir reden wollen. Die erste halbe Stunde /Stunde will ich einfach nur meine Ruhe oder kurze, oberflächliche Gespräche. Natürlich sah sie mich und kam auch gleich. Was für ein toller Start in dem Morgen. Muss so um Freitag gewesen sein. Und sie hatte mir mit ihrem Deutsch-Griechischen Wörterbuch einen Brief geschrieben, das sie verzweifelt wäre und sie gefangen fühlte. Ich meinte zu ihr, es tue mir leid, ich kenne ihre Situation und verstehe sie voll und ganz, aber ich kann ihr nicht helfen. Sie guckte so angepisst und als ob alle ihr was böses wollen, weil sie Griechin ist. Also nicht wegen mir, allgemein schaute sie so. Ich versuchte nur schnell mein Essen zu essen und ging. Immer wenn ich diese Frau sah, hatte ich ein Fluchtreflex.
Und so ging das öfter. Das letzte Mal sah ich sie Samstag. Als ich von der Party nach Hause kam, lag sie in einem der Betten. Am nächsten Tag gab es Terror wegen ihr. Sie hatte schon unten ausgecheckt und ihre Karte abgegeben, ist dann aber trotzdem wieder hoch und wollte ins Zimmer. Aber die eine von der Rezeption ist ihr dann nach. Sie stand im Zimmer und fragte wo Helen ist. In dem Moment kam Helen rein und die von der Rezeption meinte, dass sie das nicht machen konnte. Sie müsse jetzt gehen. Und Helen immer nur: „No no, not leaving.“ Ich dachte nur, Helen geh doch bitte einfach. Ich wollte noch nur schlafen… Sie bekam noch 10 Minuten um ihre Sachen zu nehmen. Ich hatte zwar meine Schlafmaske auf, aber ich schob sie etwas hoch und schaute durch den Schlitz zwischen Handtuch und Bett, weil ich mir nicht sicher war, ob sie sich nicht an meinen Sachen vergreift. Gut sie hätte vielleicht nur 3Pfund oder so gefunden, aber wenn sie mein ganzes Portmonee genommen hätte, hätte ich ein Problem. Aber sie tat nichts. Und ich konnte endlich schlafen. Ich hab jetzt nur erfahren, das sie wohl einen Kampf mit einem Typen gehabt hat, und Gläser und so nach ihm geworfen und dann hat die Polizei sie fest genommen. Eine verrückte Frau.
Da ich jetzt leider grad zur Arbeit muss, höre ich jetzt erst mal auf. Der Blog ist zwar jetzt nicht so der Knüller, aber ihr wisst jetzt erst mal mit was für Menschen ich hier verkehre und von der Party. Ich verspreche der nächste Blog wird euch gefallen. Diese Woche war echt cool.
Bis hoffentlich bald. Vermisse euch sehr.
In Love, XoxO Maria
Aber erst mal wegen dem Kommentar unter dem letzten Blog:
1.Wer bist du? Bitte schreibt die Namen hin^^
2. Ich stelle keine Bilder rein, weil ich mein Kabel für die Kamera vergessen habe. Ich schieße auch nicht so viele. Wenn mich wer besuchen kommt(falls das außer von meiner Familie her im Dezember her jemals passiert, es sind bald Herbstferien und sehr viele Menschen meiten, sie wollen mich da besuchen kommen. Ich bin gespannt wer dann wirklich hier ist) muss er mir das mitbringen. Dann fotografiere ich hier euch alles und mach einen Fotoblog.
Es ist die letzten anderthalb Wochen (mein letzter Blog war vom Montag und heute ist mittlerweile Samstag die Woche drauf) ist soooooooooo viel passiert!
Ich bin mittlerweile schon 2 Mal umgezogen. Jeweils Dienstag. Das 1. Mal war ne echt Scheiß-Aktion.
Meine ersten 2 Wochen hier waren beendet und als ich verlängert habe war mein Zimmer schon voll. Eigentlich hatte ich an dem Tag ziemlich gute Laune. In Ruhe fertig gemacht, geduscht und den Rest meiner Sachen in die Tasche gepackt, und plötzlich wars schon 10. Um 10 muss man ausgecheckt haben. Ich hab erst mal meine Tasche aus dem Zimmer gehievt, aber im Flur stehen lassen und schnell runter gerannt, um schnell aus- und einzuchecken. Dann hievte ich meine Tasche 2 Stockwerke nach unten und dann wieder 2 Stockwerke hoch. Ich blieb zwar im 3. Stock, aber auf der anderen Seite des Gebäudes. Und der erste Übergang ist auf der 1. Etage. So ein scheiß. Ich hatte natürlich ein schweineheißes Oberteil an und hab mich da eins abgeschwitzt. Danach hätte ich natürlich gleich wieder duschen können. Das Zimmer war fast voll belegt, aber ich hab ein schönes Bett am Fenster bekommen. Nur dieses Zimmer hat leider keine Vorhänge, aber ich habe ja von einigen von euch, diese Schlafmaske bekommen. Die benutze ich auch manchmal, wenn ich schlafen will, wenn es hell ist oder jemand das Licht einschaltet. Aber ich muss mich erst daran gewöhnen. Diese Alpenliebe-Bonbons sind schon alle^^ Ich hab natürlich erst mal was gemacht? Natürlich geschlafen. Kennt man ja nicht anders von mir… Leider hatte ich die folgenden Tage nicht mehr wirklich zeit dazu. Was ich sonst bis Freitag gemacht habe, weiß ich schon gar nicht mehr.
Ich weiß noch, dass ich ein Mal einkaufen war, weil meine Nudeln alle waren. Jetzt gibt’s nur noch Uncle Benz Fertigreis^^ Aber das Zeug schmeckt übels sage ich euch. Mexican Style solltet ihr mal probiert haben. Aber jetzt habe ich keine Lust mehr auf Reis.:) Und ich war weiter auf Jobsuche. Das waren so immer meine Vormittage: Essen kaufen, Jobsuche, Essen, Internet, Gespräche.
Von 5-10 Uhr muss ich dann arbeiten. Mittlerweile schockt mich hier glaub ich kaum noch was. Ich amüsiere mich eher prächtig über einige Leute. Den Tag kam son 70-jähriger mit nur 2 Zähnen zu mir und sagte, ich gebe ihm immer so viele Flyer gebe, ob ich, wenn er 400 gesammelt hat, mit ihm ausgehe. Ich musste mir so das Lachen verkneifen und dachte wieder mal nur so: “Hallo???“ Diese Hallo-Momente kommen hier öfter vor. Ich frage mich echt was manche Menschen denken. Ich sagte nein und er so: Warum nicht. Ob das ist , weil ich jung bin, ob ich eher nach so einem Boy-Toy suche. Und ich so ja. Als würde ich mit einem Mann ausgehen, der so alt ist wie mein Opa. Und ich entwickle langsam einen Schuhfetisch. Bei den tollen Schuhen die man hier sieht ist das auch kein Wunder^^ Vermisse meine pinken und meine Abiballschuhe…
Ich komme während der Arbeit auch auf die lustigsten Gedanken. Leider vergesse ich das dann sehr schnell, so dass ich euch das leider alles nicht schreiben kann. Aber ich weiß jetzt das ich definitiv einen Vollknall hab.
Abends sitze ich dann mit den anderen hier unten. Ich stelle euch die Leute mal vor.
1. Paulina. Russin. Sie arbeitet an der Rezeption und studiert ab nächster Woche glaube ich Architektur. Sie ist aber mittlerweile in ein eigenes Zimmer in einem Studentenheim gezogen, ist aber traurig darüber. Das Leben hier in der Herberge ist schließlich eines der besten das man führen kann. Außerdem ist die Wohnung in East London und ich bin eher im Westen. Ich bin jetzt nicht sooo dicke mit ihr, aber ich hab mich schon am Anfang mit ihr in der Küche unterhalten. Wir haben immer gleichzeitig gekocht. Sie hatte was mit dem heißen Franzosen. Ich kann sie da vollkommen verstehen. Auch wenn die ein paar Jahre auseinander sind – sie ist älter – ich hätte ihn auch nicht verschmäht. Der war echt hübsch anzusehen *Schwärm* Aber der ist schon abgereist.
2. Nury. Spanierin. Sie ist echt toll. Ich mag sie übels. Sie ist 26 Jahre alt und ist hier um Englisch zu lernen. Sie geht hier jeden Tag für 4 Stunden glaube ich in einer Schule. Jetzt leider nur noch 5 Wochen. Sie ist eher so ein Party-Girl, wirkt daher auch nicht wie 26. Wenn ich mir dagegen zum Beispiel mein Schwester vorstelle, die etwas jünger ist--- schon echt komisch. Aber ich komm super mit ihr aus. Ich weiß gar nicht mehr, wie das so kam, aber am Freitag (meiner 1. Party hier in London) waren wir echt viel zusammen. Sie hat hier in der Nähe eine günstige Unterkunft (also WG) für 80Pfund die Woche gefunden. Sie meinte ich könnte sie übernehmen wenn sie wieder nach Spanien geht.
3. Slavomirro. Pole. Ein lustiger Typ. Ich glaube er ist 23 oder so. Er ist schon 4 Jahre lang hier in GB und ist auch schon rumgereist. Jetzt versucht er in London eine Stelle im Catering zu bekommen. Er arbeitet im Moment aber als kitchen porter – heißt Tellerwäscher. Aber ist auch okay für den Anfang. Er ist echt kein schöner Mann, aber er hat gute Ansichten und man kann gut mit ihm lachen und reden.
4. Jim. Brite. Der einzige Brite in unserer Runde. Er ist 26 und sucht grad ein Haus /eine Wohnung hier in London. Er arbeitet in dem Restaurant von Slavomirr, hat ihm auch die Stelle verschafft. Ich kann euch aber nicht sagen, was genau. Er meinte nur, er wäre ein Boss, aber von denen gibt es da wohl viele. Er ist auch schon viel rumgekommen. Er ist grade aus Australien wieder gekommen, weshalb ich auch dachte er wäre Australier (ich dachte auch ewig er heißt James.^^). Er hat einfach eines Tages spontan sein Ticket gebucht und am nächsten Tag war er in Australien.^^ Ernsthaft! Er ist echt ein guter Kerl. Er sagt mir öfter das ich „pretty“ wäre. Den Tag meinte er auch, wenn er noch ein paar Jahre jünger wäre, dann würde er mich um ein Date bitten. Ich bin froh das er es nicht tut (auch wenn er es damit ja indirekt getan hat), weil er einer der wenigen hier ist, mit dem ich mir echt ne lange Freundschaft vorstellen könnte. Und das würde alles kaputt machen.
5. Gabriel. Spanier. Über ihn habe ich ja schon öfter mal geschrieben. Ehrlich gesagt, mehr möchte ich auch nicht sagen. Wir hatten einigen E-Mail Kontakt und ein Gespräch über facebook. Aber seit er in eine andere Herberge gezogen ist, haben wir kaum Kontakt mehr. Er mag London auch nicht und ist nur für seinen Freund Jordi hier. Der wollte nach London ziehen. Das ist echte Freundschaft. Hat glaube sehr spontan sein Leben dafür aufgegeben. Aber er will zu keinem Interview, weil sein Englisch so schlecht ist, und so bekommt er keinen Job. Mal sehen wie lange es ihn hier hält.
6. Jordi. Spanier. Ich kenne ihn eigentlich gar nicht. Hab mich noch nie wirklich mit ihm unterhalten. Aber er ist eigentlich ein echt hübscher junger Mann. Immer am Lachen. Party machen kann man mit ihm auch gut.
Das sind die Leute aus der Herberge, die länger da bleiben. Aber ich lerne hier ständig neue kennen. Dazu aber später.
Irgendwann wurde es dann aber Freitag. Gabriel hatte mich gefragt, ob ich nicht mit zu der Party kommen wolle. Wenn ich einen Flyer habe, komme ich kostenlos rein. Ich fragte Nury und die gab mir einen. Genau!! Da haben wir uns das 1. Mal richtig unterhalten. Hab sie vorher mal mit Gabi und Jordi und so reden sehen und deshalb fragte ich sie. Das waren so Coupons. Ich war den ganzen Tag gut drauf glaube ich. Während der Arbeit freute ich mich die ganze Zeit darauf, nach Hause zu kommen und ins Londoner Nachtleben zu starten. Es waren schon fast alle da. Ich wollte mich noch schnell aufhübschen gehen und dann hätte es losgehen können. Aber wir saßen noch unten im Aufenthaltsraum und betranken uns. Es war echt lustig und entspannend. Die anderen hatten sogar Eiswürfel gekauft. Wir waren voll ausgestattet. Da saßen wir also, ich, die oben beschriebenen(außer Slavo, der kam nach wegen der Arbeit) und noch 3 andere. Tucker, ein Amerikaner aus Arizona, der auch Deutsch und das nicht grade schlecht reden konnte. Er war echt ein lustiger bärtiger Geselle. Ich hatte ihn noch nie in meinem Leben vorher gesehen. Maiwenn und Chloé, unsere französischen Mädels. Ich hab sie zwar schon vorher mit Slavo und Paulina reden sehen, aber nie mich selbst mit ihnen unterhalten. Aber sie waren echt cool und haben mir sogar ihr Deo geliehen. Ich hab meins ja zu Hause gelassen. Wir waren alle gut dabei. Wir spielten noch Bums (also zählen und bei jeder 3 statt die Zahl „Bums“ sagen), aber irgendwann begannen sich Nury und Gabi darüber zu streiten, ob 18 oder 19 bums ist. Und so brachen die Beiden, Paulina und ich das Spiel ab. Jordi und Gabi wurden dann eh rausgeschmissen, weil Besucher nach 10 nicht mehr erlaubt sind. Das ist echt ne scheiß Regelung. Wir sind dann irgendwann zur U-Bahn und haben dann die mit unseren Bieren gerockt. Ich glaub die anderen Leute haben sich sehr belästigt gefühlt. Und irgendwann sind wir dann in Farrington angekommen. Auf dem Weg sind die Französinnen noch in eine Gasse abgebogen, weil sie dringend aufs Klo mussten. Als wir da warteten bot uns noch einer Kokain an. Wir wurden ihn los, indem wir sagten, wir verstehen nur Französisch und dann sind wir schnell weiter. Wir kamen dann trotz langer Schlange schnell in den Club, weil wir ja diese Ausweise hatten. Nach unseren Personalausweisen fragte aber keiner. Das hat mich etwas verwundert. Normaler Eintritt war 15Pfund. Ist wohl einer der größten Clubs in London. Hab nur 1Pfund für die Garderobe da gelassen. War echt ein lustiger Abend. Ich hätte nur Gabriel umbringen können, dass er sich so hat zulaufen lassen. Er benahm sich echt wie ein Vollidiot. Also nix bestimmtes, aber so allgemein. Ich hasse betrunkene Männer. Jedenfalls die meisten. Er hat alles leider etwas kaputt gemacht. Aber der Anfang war einfach hammer. Ich war entspannt, gut drauf und konnte mich endlich mal wieder gehen lassen. Bis ich dann anfing bestimmte Menschen zu vermissen. Aber das passierte erst als ich und Nury allein in einem anderen Raum waren. In dem Momenr wollte ich gerne gehen. Aber die Party wurde dann doch noch zu nem vollen Erfolg. Wir kamen zu 9., wurden zu 10 und gingen zu 8. Gabi war irgendwann weg und Jim ging nach den Angaben der anderen um 4. Er musste um 8 Uhr früh wieder zur Arbeit…^^ Ich glaub so gegen 6 verließen wir den Club. Tausende von Leuten fragten uns, ob wir ein Taxi bräuchten und hielten uns irgendwelche Sachen, ich glaube es waren Flyer für die nächsten Partys hin. Aber wir hatten ja die Tube, die hatte wieder offen. Sonst hätten wir einen Bus genommen. Die bestürmten uns als wären wir Stars und die Paparazzos. Um vielleicht dreiviertel 7 sind wir wieder in der Herberge angekommen. Aber ich wollte frühstücken, also schminkte ich mich ab, zog schon mal mein Oberteil um und wartete aufs beginnen des Frühstückes halb 8. Helen wohnte nun in meinem Zimmer (erzähl euch gleich wer das ist) und ich wollte nicht, dass sie aufwacht und mich sieht. Also ging ich früher. Es hatte auch schon offen. Also frühstückte ich mit Slavo und ging dann um 8 Uhr ins Bett. Um 15 Uhr stand ich dann wieder auf, machte mich fertig und ging zur Arbeit. Der Abend war dem entsprechend ruhig. Das waren also Freitag und Samstag.
Helen ist eine griechische Frau irgendwas Ende 30/Anfang 40. Und sie ist nervig ohne Ende. Warum sie nicht in Griechenland geblieben ist konnte ich leider nie herausfinden. Sie ist irgendwie durch halb Europa gereist. Sie fand Deutschland toll und wollte eigentlich da bleiben, aber das durfte sie nicht. Also kam sie hier her. Aber ihr Englisch ist sehr schlecht. Und sie will hier arbeiten. Sagt sie zumindest. Richtig bemüht hat sie sich nie. Und die jammert rum und labert mich zu. Sie hatte mich auf der Straße mit meinen Flyern gesehen und fragte mich, ob ich nicht mit ihr zu meinem Boss gehen kann und fragen kann, ob sie noch Leute brauchen. Ich hatte eigentlich weder Zeit noch Lust, aber sie schaute so lieb und ich wollte ihr helfen. Aber sie brauchten keinen. Helen war enttäuscht, aber wenn die keine Leute mehr brauchen, dann kann ich ihr auch nicht weiter helfen. Ich riet ihr zu dem Internetcafé zu gehen und dort zu fragen. Das tat sie natürlich nie. Sie wollte nochmal hin gehen und fragen ob sie nicht doch dort arbeiten könnten und die wenigstens ihre Unterkunft bezahlen. Denn selbst dafür hatte sie kein Geld. Aber die sagten natürlich nein. Am nächsten Tag dann aber erst. An dem Abend saßen wir dann unten. Ich war am Computer und chattet grad mit Gabriel und BK und sie saß neben mir. Ich glaub das war so Mittwoch. Ich hatte mich grade mit Nury unterhalten. Nury und die anderen gingen dann ins Bett. Und sie saß immer noch neben mir und schaute auf meinen PC. Und ich hasse es wenn ich grad schreibe und jemand kann da mitlesen. Und ich spielte FreeCell nebenbei und sie meinte zu mir das sei ihr Schicksal und sie wollte gerne spielen. Aber ich führte grade wichtige Gespräche. Ich lies sie trotzdem nebenbei spielen, was mich aber tierisch nervte, denn sie wusste gar nicht wie das Spiel funktionierte. Von wegen Schicksal. Und sie begann mich vollzulabern, von wegen, es täte ihr nicht gut hier so auf der Bank im Aufenthaltsraum zu schlafen (was eigentlich verboten ist, sie hätte glücklich sein sollen, dass sie das zuließen) und kein Geld und blah. Das wäre kein Leben für sie. Sie wollte nach einem freien Bett fragen, und ob sie es kostenlos kriegen konnte. Ich wollte nur noch weg. Ich hatte Angst, sie würde mich nach Geld fragen, denn sie wusste ja, dass ich mein 1. Geld von der Arbeit bekommen habe. Ich kann bei sowas ja nie nein sagen, aber ich muss ja selbst schauen wo ich bleib. Also beendete ich schnell meine Gespräche und wollte mich davon machen. Aber sie war schneller wieder da. Die Leute hier haben ihr kein Zimmer gegeben. Ich packte schnell meine Sachen zusammen, sagte ihr schnell das es mir leid für sie tut und machte mich davon. Ich war so froh, als ich weg war.
Am nächsten Tag saß ich grade beim Frühstück. Und plötzlich kam sie um die Ecke gebogen und ich dachte nur „NNNNEEEEIIIINNN!!!“ Nicht beim Frühstück! Ich bin zwar kein Morgenmuffel, aber wenn ich grad erst aufgestanden bin und esse, hasse ich es, wenn irgendwelche Menschen auf mich zu kommen und ernsthaft mit mir reden wollen. Die erste halbe Stunde /Stunde will ich einfach nur meine Ruhe oder kurze, oberflächliche Gespräche. Natürlich sah sie mich und kam auch gleich. Was für ein toller Start in dem Morgen. Muss so um Freitag gewesen sein. Und sie hatte mir mit ihrem Deutsch-Griechischen Wörterbuch einen Brief geschrieben, das sie verzweifelt wäre und sie gefangen fühlte. Ich meinte zu ihr, es tue mir leid, ich kenne ihre Situation und verstehe sie voll und ganz, aber ich kann ihr nicht helfen. Sie guckte so angepisst und als ob alle ihr was böses wollen, weil sie Griechin ist. Also nicht wegen mir, allgemein schaute sie so. Ich versuchte nur schnell mein Essen zu essen und ging. Immer wenn ich diese Frau sah, hatte ich ein Fluchtreflex.
Und so ging das öfter. Das letzte Mal sah ich sie Samstag. Als ich von der Party nach Hause kam, lag sie in einem der Betten. Am nächsten Tag gab es Terror wegen ihr. Sie hatte schon unten ausgecheckt und ihre Karte abgegeben, ist dann aber trotzdem wieder hoch und wollte ins Zimmer. Aber die eine von der Rezeption ist ihr dann nach. Sie stand im Zimmer und fragte wo Helen ist. In dem Moment kam Helen rein und die von der Rezeption meinte, dass sie das nicht machen konnte. Sie müsse jetzt gehen. Und Helen immer nur: „No no, not leaving.“ Ich dachte nur, Helen geh doch bitte einfach. Ich wollte noch nur schlafen… Sie bekam noch 10 Minuten um ihre Sachen zu nehmen. Ich hatte zwar meine Schlafmaske auf, aber ich schob sie etwas hoch und schaute durch den Schlitz zwischen Handtuch und Bett, weil ich mir nicht sicher war, ob sie sich nicht an meinen Sachen vergreift. Gut sie hätte vielleicht nur 3Pfund oder so gefunden, aber wenn sie mein ganzes Portmonee genommen hätte, hätte ich ein Problem. Aber sie tat nichts. Und ich konnte endlich schlafen. Ich hab jetzt nur erfahren, das sie wohl einen Kampf mit einem Typen gehabt hat, und Gläser und so nach ihm geworfen und dann hat die Polizei sie fest genommen. Eine verrückte Frau.
Da ich jetzt leider grad zur Arbeit muss, höre ich jetzt erst mal auf. Der Blog ist zwar jetzt nicht so der Knüller, aber ihr wisst jetzt erst mal mit was für Menschen ich hier verkehre und von der Party. Ich verspreche der nächste Blog wird euch gefallen. Diese Woche war echt cool.
Bis hoffentlich bald. Vermisse euch sehr.
In Love, XoxO Maria
Donnerstag, 10. September 2009
langsamer Tag - Kurzblog
Montag war ein sehr langsamer Tag. Nach dieser so ziemlich durchgemachten Nacht.^^ Erst mal frühstücken und dann Christoph verabschiedet. Der musste ja um 10 ausgecheckt haben und wollte auf seinem Skateboard noch ein bisschen durch London düsen.
Ich war mich dann erst mal duschen. Meine Haare fühlten sich an, als hätte ich 3 Tage nicht geduscht. Diese Spanierin aus meinem Zimmer hatte irgendwann das Fenster zu gemacht und ich lag unter meiner dicken Decke, weil es mit offenem Fenster recht kühl ist. Dadurch war ich natürlich durch.
Aber sonst war ich gut drauf. Dann schrieb ich Bekka 2 Stunden lang eine elendig lange Mail, die sie nun endlich, nach dem 2. Senden, erhalten hat. E-Mail-Freundschaften können schon Zeit kosten, aber das ist es mir 100% wert^^
Dann war auch nicht mehr so viel Zeit. Essen gemacht. Da wurde ich denn echt müde. Am liebsten hätte ich mich hingelegt, aber ich dachte wenn ich das jetzt tue, dann wach ich so schnell nicht mehr auf.^^ Und ich musste ja in anderthalb Stunden arbeiten. Und Tasche packen musste ich auch noch. Musste ja am nächsten Tag umziehen. Also hab ich das gemacht, mich fertig gemacht und stand da 5 Stunden.
Dann bin ich zurück, aß etwas und setzte mich noch mit zu Christoph, nachdem ich ihn endlich mal war genommen hatte. Er saß da noch rum um dann um 1 nach Victoria zu laufen um seinen Bus zum Flughafen zu kriegen. Ich checkte noch meine Mails und leistete ihm Gesellschaft. Eigentlich wollte er schlafen, aber der Manager meinte er dürfe da nicht liegen und er musste gehen. Wir verabschiedeten uns und ich ging um 1 dann ist Bett. War zu müde.
Mal wieder ein sehr kurzer Blog^^ Übertrifft sogar meinen 1. Kurzblog.^^ Nicht mal 300 Wörter. (299)^^
In Love, XoxO Maria
Ich war mich dann erst mal duschen. Meine Haare fühlten sich an, als hätte ich 3 Tage nicht geduscht. Diese Spanierin aus meinem Zimmer hatte irgendwann das Fenster zu gemacht und ich lag unter meiner dicken Decke, weil es mit offenem Fenster recht kühl ist. Dadurch war ich natürlich durch.
Aber sonst war ich gut drauf. Dann schrieb ich Bekka 2 Stunden lang eine elendig lange Mail, die sie nun endlich, nach dem 2. Senden, erhalten hat. E-Mail-Freundschaften können schon Zeit kosten, aber das ist es mir 100% wert^^
Dann war auch nicht mehr so viel Zeit. Essen gemacht. Da wurde ich denn echt müde. Am liebsten hätte ich mich hingelegt, aber ich dachte wenn ich das jetzt tue, dann wach ich so schnell nicht mehr auf.^^ Und ich musste ja in anderthalb Stunden arbeiten. Und Tasche packen musste ich auch noch. Musste ja am nächsten Tag umziehen. Also hab ich das gemacht, mich fertig gemacht und stand da 5 Stunden.
Dann bin ich zurück, aß etwas und setzte mich noch mit zu Christoph, nachdem ich ihn endlich mal war genommen hatte. Er saß da noch rum um dann um 1 nach Victoria zu laufen um seinen Bus zum Flughafen zu kriegen. Ich checkte noch meine Mails und leistete ihm Gesellschaft. Eigentlich wollte er schlafen, aber der Manager meinte er dürfe da nicht liegen und er musste gehen. Wir verabschiedeten uns und ich ging um 1 dann ist Bett. War zu müde.
Mal wieder ein sehr kurzer Blog^^ Übertrifft sogar meinen 1. Kurzblog.^^ Nicht mal 300 Wörter. (299)^^
In Love, XoxO Maria
Wäsche waschen / Ein schöner Tag
Sonntag war aber sehr schön.
Gut nachmittags ist alles ein bisschen blöd gelaufen. Ich wollte bzw. musste Wäsche waschen. Diese Handtücher ekelten mich einfach an und da ich ja nur 4 Hosen mithabe, musste ich die 2 die ich schon anhatte auch waschen. Ich kann ja auch hier waschen und eigentlich dachte ich, ich muss nur die 50pence für das Waschpulver bezahlen, was mir am Anfang schon gesagt wurde und die Maschinenbenutzung ist umsonst. Aber hier ist doch nix umsonst. Die Waschmaschine kostet 2,60Pfund und Trockner 1,60Pfund. Ich sah mein eigentlich ausreichendes Guthaben rapide sinken. Ich wäre die nächsten Tage wunderbar ausgekommen. Ich brauchte ja auch 2 Maschinen. Einmal für meine Handtücher und helle Sachen und dann für meine schwarzen Hosen und co. Ich bin dann runter in den Keller. Trennte das alles so und machte die 1. Maschine fertig, schaltete ein und los. Währenddessen bereitete ich die 2. vor. Alles war schon fertig, aber die 1. Maschine machte mich stutzig. Ich hörte wie Wasser einlief, aber es tat sich nichts. Da schaute ich mit die Maschine nochmal etwas genauer an. Es war nicht zum Waschen, es war zum Trocknen. Scheiße. Mal wieder nicht nachgelesen sondern einfach gedacht und gemacht. Ich sollte echt aufhören zu denken. Richtet scheinbar nur Schaden an. Da waren nämlich 2 Maschinen übereinander. Ein weißer Kasten, den ich aber nicht weiter beachtete und eine mit Bullauge. Also alles ab in die mit dem Bullauge. Obwohl da groß dran steht an der Ecke „Open dryer here“. Ich hab das sogar gelesen, aber nur mitgeschnitten, das es da auf geht…
Die Maschine konnte ich nun nicht mehr stoppen. Ich packte das andere nach unten und versuchte das restliche Waschpulver da raus zu kratzen. Also noch mehr Kosten… So fanden wenigsten die 10Pfund von diesem Inder Verwendung.^^ Dann wollte die Maschine meine Pfund auch nicht nehmen. Also wieder hoch rennen. Ich kam mir schon richtig bescheuert vor weil ich schon 3 Mal oben war. Zum Glück bemerkte der Manager der grad arbeitete und mir half mein Malheur nicht. Ich musste dann alles klein wechseln. Und dann saß ich da unten mit meinem Laptop, schriebt meinen Blog und aß genüsslich mein Hanuta, das mir ein Mädchen geschenkt hatte, weil ich ihr ein paar Tampons gegeben hatte.^^ Getrocknet hab ich dann alles zusammen. Ich hätte auch nicht mehr Geld gehabt.
Insgesamt gab ich also 9,90Pfund aus für etwas von dem ich dachte, ich müsste nur 50pence ausgeben und wofür ich eigentlich nur 7,20Pfund hätte ausgeben müssen. Davon hätte ich ein paar Tage überlebt. Aber man kann halt nicht alles haben. Entweder Essen oder saubere Wäsche.^^
Das Ganze hat so anderthalb Stunden gedauert. Dann bin ich mir was essen machen gegangen. Und ich wollte mir noch unbedingt ein paar Badelatschen kaufen, weil ich ja meine Handtücher waschen musste wegen diesen ganzen Pilzsporen die sich darauf bestimmt befunden haben. Also bin ich hier durch die Souvenirläden getuckelt auf der Suche nach ein paar billigen Flip Flops. Aber die waren mir alle zu teuer. 4Pfund war das billigste was ich finden konnte. Ich ging dann nochmal in den Market rein. Son großer orientalischer Markt. Da fand ich dann welche in Weiß für 2 Pfund. Die stinken sag ich euch!!! Und weh tun sie auch. Aber sie genügen für den Anfang.
Dann ja wieder arbeiten. Darüber hab ich ja erst mal genug geschrieben.
Und dann zurück. Ich wollte mich dann noch an den Laptop setzten. In dem anderen Aufenthaltsraum saß einer der Spanier und da ich dachte das vielleicht Gabriel (der Spanier der immer noch versucht bei mir zu landen) da ist und der an sich schon ganz lustig ist, hab ich mich dieses eine Mal mal dort hin gesetzt.
Gute Entscheidung. Gabriel kam. Und auch die ganze andere Spanier-Crew. Ich zwischen 7 Spaniern^^ Es weiß allerdings keiner von ihnen, dass ich Spanisch mal gelernt habe. Aber ich hab trotzdem nicht verstanden, was sie gesagt haben. Da war dann zum Glück noch ein Australier dabei, der hier grad ein Haus sucht und spricht als wäre er ein ganz Nobler. Aber ich glaub das macht einfach sein Akzent.^^ Der hat mir dann noch ein total tolles Kompliment gemacht. Er sagte das mein Englisch sehr gut wäre und das er sogar gedacht hätte ich wär Amerikanerin. Man hab ich mich da gefreut!!! Sowas hör ich immer wieder gerne.
Wir saßen dann da alle an meinem Laptop und versuchten Musik zu hören, was aber sehr schwer ist wenn es etwas lauter im Zimmer ist, weil der dafür zu leise ist. Gabriel ging dann eine Rauchen. Also saß ich da mit dem Australier, er vor meinem PC und ich daneben. Und er meinte er säße jetzt zwischen 2 Deutschen und wollte was deutsches hören. Ich schaute neben ihn, und da saß wer, den ich vorher noch nicht bemerkt hatte. Christoph aus Kassel. Wir wussten aber auch kein Lied und ich stellte dann Sportfreunde Stiller mit 54,… an. Das war aber irgendwie dumm. Also wieder was anderes. Gabriel kam wieder und der Australier ging. Christoph und ich unterhielten uns ganz gut. Es war toll mal wieder vernünftig mit wem reden zu können der einen auch versteht.^^ Nach und nach leerte sich der Raum. Irgendwann saßen wir alleine da und quatschten. Als ich das nächste Mal auf die Uhr guckte war es um 4. Wir waren beide geschockt.^^ Aber ich sagte ich hätte noch gar keinen Bock auf Bett. Ich war irgendwie nicht müde. Und schlafen kann man ja auch immer. Aber Christoph wollte am nächsten Tag wieder fahren. War nur für eine Nacht da. Wir hatten davor schon über den Hyde Park gesprochen. Er wollte eigentlich noch hin, hatte es aber vergessen. Und ich hatte scherzhaft vorgeschlagen, dass wir ja hingehen und über den Zaun kletter können, hatte ich ja schließlich schon mal gemacht. Aber da der Hyde Park nachts ja nicht beleuchtet ist, haben wir das verworfen. Aber in dem Moment um 4 sagte er dann, dass wir ja hingehen könnten. Und das taten wir auch, nachdem ich meinen Laptop weg gebracht hatte. Ab übern Zaun und da dann rumgelaufen, irgendwann auf eine Bank gesetzt und weiter gequatscht. Aber es war echt kalt. Also sind wir wieder zurück. Kurz vor 6 lag ich dann in meinem Bett. Aber schlafen konnte ich trotzdem nicht. Am nächsten Tag dann wieder um 9 raus. War echt ansträngend. Wenn ich die Nacht ne Stunde geschlafen hab, war das viel^^
Aber es war echt ein schöner Abend. Ich glaube der Beste den ich bisher hier hatte. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder und laufen nochmal durch den Hyde Park^^
Tja das warn es wiedermal von mir. Ihr seht, es geht mir gut. Auch wenn (für die die meinen ehemaligen Blog gelesen haben oder die Geschichte kennen) ich meine Meinung über die Morizbastei wohl ändern muss.^^
Ich hoffe euch geht’s gut. Vermiss!!!
In Love, XoxO Maria
Gut nachmittags ist alles ein bisschen blöd gelaufen. Ich wollte bzw. musste Wäsche waschen. Diese Handtücher ekelten mich einfach an und da ich ja nur 4 Hosen mithabe, musste ich die 2 die ich schon anhatte auch waschen. Ich kann ja auch hier waschen und eigentlich dachte ich, ich muss nur die 50pence für das Waschpulver bezahlen, was mir am Anfang schon gesagt wurde und die Maschinenbenutzung ist umsonst. Aber hier ist doch nix umsonst. Die Waschmaschine kostet 2,60Pfund und Trockner 1,60Pfund. Ich sah mein eigentlich ausreichendes Guthaben rapide sinken. Ich wäre die nächsten Tage wunderbar ausgekommen. Ich brauchte ja auch 2 Maschinen. Einmal für meine Handtücher und helle Sachen und dann für meine schwarzen Hosen und co. Ich bin dann runter in den Keller. Trennte das alles so und machte die 1. Maschine fertig, schaltete ein und los. Währenddessen bereitete ich die 2. vor. Alles war schon fertig, aber die 1. Maschine machte mich stutzig. Ich hörte wie Wasser einlief, aber es tat sich nichts. Da schaute ich mit die Maschine nochmal etwas genauer an. Es war nicht zum Waschen, es war zum Trocknen. Scheiße. Mal wieder nicht nachgelesen sondern einfach gedacht und gemacht. Ich sollte echt aufhören zu denken. Richtet scheinbar nur Schaden an. Da waren nämlich 2 Maschinen übereinander. Ein weißer Kasten, den ich aber nicht weiter beachtete und eine mit Bullauge. Also alles ab in die mit dem Bullauge. Obwohl da groß dran steht an der Ecke „Open dryer here“. Ich hab das sogar gelesen, aber nur mitgeschnitten, das es da auf geht…
Die Maschine konnte ich nun nicht mehr stoppen. Ich packte das andere nach unten und versuchte das restliche Waschpulver da raus zu kratzen. Also noch mehr Kosten… So fanden wenigsten die 10Pfund von diesem Inder Verwendung.^^ Dann wollte die Maschine meine Pfund auch nicht nehmen. Also wieder hoch rennen. Ich kam mir schon richtig bescheuert vor weil ich schon 3 Mal oben war. Zum Glück bemerkte der Manager der grad arbeitete und mir half mein Malheur nicht. Ich musste dann alles klein wechseln. Und dann saß ich da unten mit meinem Laptop, schriebt meinen Blog und aß genüsslich mein Hanuta, das mir ein Mädchen geschenkt hatte, weil ich ihr ein paar Tampons gegeben hatte.^^ Getrocknet hab ich dann alles zusammen. Ich hätte auch nicht mehr Geld gehabt.
Insgesamt gab ich also 9,90Pfund aus für etwas von dem ich dachte, ich müsste nur 50pence ausgeben und wofür ich eigentlich nur 7,20Pfund hätte ausgeben müssen. Davon hätte ich ein paar Tage überlebt. Aber man kann halt nicht alles haben. Entweder Essen oder saubere Wäsche.^^
Das Ganze hat so anderthalb Stunden gedauert. Dann bin ich mir was essen machen gegangen. Und ich wollte mir noch unbedingt ein paar Badelatschen kaufen, weil ich ja meine Handtücher waschen musste wegen diesen ganzen Pilzsporen die sich darauf bestimmt befunden haben. Also bin ich hier durch die Souvenirläden getuckelt auf der Suche nach ein paar billigen Flip Flops. Aber die waren mir alle zu teuer. 4Pfund war das billigste was ich finden konnte. Ich ging dann nochmal in den Market rein. Son großer orientalischer Markt. Da fand ich dann welche in Weiß für 2 Pfund. Die stinken sag ich euch!!! Und weh tun sie auch. Aber sie genügen für den Anfang.
Dann ja wieder arbeiten. Darüber hab ich ja erst mal genug geschrieben.
Und dann zurück. Ich wollte mich dann noch an den Laptop setzten. In dem anderen Aufenthaltsraum saß einer der Spanier und da ich dachte das vielleicht Gabriel (der Spanier der immer noch versucht bei mir zu landen) da ist und der an sich schon ganz lustig ist, hab ich mich dieses eine Mal mal dort hin gesetzt.
Gute Entscheidung. Gabriel kam. Und auch die ganze andere Spanier-Crew. Ich zwischen 7 Spaniern^^ Es weiß allerdings keiner von ihnen, dass ich Spanisch mal gelernt habe. Aber ich hab trotzdem nicht verstanden, was sie gesagt haben. Da war dann zum Glück noch ein Australier dabei, der hier grad ein Haus sucht und spricht als wäre er ein ganz Nobler. Aber ich glaub das macht einfach sein Akzent.^^ Der hat mir dann noch ein total tolles Kompliment gemacht. Er sagte das mein Englisch sehr gut wäre und das er sogar gedacht hätte ich wär Amerikanerin. Man hab ich mich da gefreut!!! Sowas hör ich immer wieder gerne.
Wir saßen dann da alle an meinem Laptop und versuchten Musik zu hören, was aber sehr schwer ist wenn es etwas lauter im Zimmer ist, weil der dafür zu leise ist. Gabriel ging dann eine Rauchen. Also saß ich da mit dem Australier, er vor meinem PC und ich daneben. Und er meinte er säße jetzt zwischen 2 Deutschen und wollte was deutsches hören. Ich schaute neben ihn, und da saß wer, den ich vorher noch nicht bemerkt hatte. Christoph aus Kassel. Wir wussten aber auch kein Lied und ich stellte dann Sportfreunde Stiller mit 54,… an. Das war aber irgendwie dumm. Also wieder was anderes. Gabriel kam wieder und der Australier ging. Christoph und ich unterhielten uns ganz gut. Es war toll mal wieder vernünftig mit wem reden zu können der einen auch versteht.^^ Nach und nach leerte sich der Raum. Irgendwann saßen wir alleine da und quatschten. Als ich das nächste Mal auf die Uhr guckte war es um 4. Wir waren beide geschockt.^^ Aber ich sagte ich hätte noch gar keinen Bock auf Bett. Ich war irgendwie nicht müde. Und schlafen kann man ja auch immer. Aber Christoph wollte am nächsten Tag wieder fahren. War nur für eine Nacht da. Wir hatten davor schon über den Hyde Park gesprochen. Er wollte eigentlich noch hin, hatte es aber vergessen. Und ich hatte scherzhaft vorgeschlagen, dass wir ja hingehen und über den Zaun kletter können, hatte ich ja schließlich schon mal gemacht. Aber da der Hyde Park nachts ja nicht beleuchtet ist, haben wir das verworfen. Aber in dem Moment um 4 sagte er dann, dass wir ja hingehen könnten. Und das taten wir auch, nachdem ich meinen Laptop weg gebracht hatte. Ab übern Zaun und da dann rumgelaufen, irgendwann auf eine Bank gesetzt und weiter gequatscht. Aber es war echt kalt. Also sind wir wieder zurück. Kurz vor 6 lag ich dann in meinem Bett. Aber schlafen konnte ich trotzdem nicht. Am nächsten Tag dann wieder um 9 raus. War echt ansträngend. Wenn ich die Nacht ne Stunde geschlafen hab, war das viel^^
Aber es war echt ein schöner Abend. Ich glaube der Beste den ich bisher hier hatte. Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann mal wieder und laufen nochmal durch den Hyde Park^^
Tja das warn es wiedermal von mir. Ihr seht, es geht mir gut. Auch wenn (für die die meinen ehemaligen Blog gelesen haben oder die Geschichte kennen) ich meine Meinung über die Morizbastei wohl ändern muss.^^
Ich hoffe euch geht’s gut. Vermiss!!!
In Love, XoxO Maria
Aus dem Leben einer Flyerverteilerin
Ich bin sehr in Verzug mit meinen Blog.(Es ist Mittwoch, mein letzter Blog war vom Freitag.) Es tut mir sehr leid, aber ich hab im Moment einfach wenig Zeit durch die Arbeit mit den Flyer. Das war ja schon abzusehen, dass ich nicht die ganzen Monate über so ausführlich schreiben kann.
Aber bevor ich jetzt beginne möchte ich noch was wegen meinem letzten Blog los werden. Ich bin hier wirklich sicher. Ich passe hier auf mich auf, da braucht ihr keine Angst zu haben. Ich hatte diesen Typen nur getroffen, weil ich wusste dass es auch nachts hier noch belebt ist. Etwa so belebt wie die Zerbster Straße an einem normalen Nachmittag. Sonst hätte ich das nie gemacht. Auch die Herberge ist sicher. Man kommt hier als Fremder nur bis in die Fernseh- und Aufenthaltsräume und um in die Zimmer und alles weitere zu gelangen braucht man eine Schlüsselkarte. Und diese Tür ist auch gleich an der Rezeption und die ist immer besetzt. Es ist also immer wer da der mir helfen kann. Nachts lauf ich hier ja auch nicht alleine durch die Straßen. Ich bin mir durchaus bewusst, was passieren kann und verhalte mich dem entsprechend. Das wollte ich nur noch sagen.
Samstag war wenig ereignisreich. Der Morgen war wie immer verschlafen und blogig. Ich kann mich jedenfalls nicht an was bestimmtes erinnern. Um 5 Arbeiten und abends ein Stück Badman gesehen und solange auf meinem Bett rumgesessen bis ich eingeschlafen bin.
Deshalb schreib ich einfach mal über meine Flyerverteiler-Erfahrungen.^^
Da gibt es allerhand zu sehen und zu hören. Ich werde hier echt viel angebaggert. Nur halt auf solche bescheuerten Weisen, dass es bisher noch nicht geklappt hat.(Nur ein hübscher junger Mann der mich beautiful nannte hätte eine Chance gabt, denn der war auch nicht von schlechten Eltern^^ Aber er machte nichts weiter.). Zum Beispiel der Spruch „Is your number on this paper?“ Hallo?? Klar ich verteile Flyer mit meiner Nummer drauf. Wie bescheuert ist das denn??? Sonst auch viel zugezwinker. Aber nicht so „Machst das gut“ sondern so „Hey Baby, du bist sexy, ich will dich nackt im meinem Bett haben“-Zwinker. Nach mehreren Malen echt nervig und abscheulich. Am liebsten würde ich jedem dieser Menschen eine reinhauen. Sowas gehört verboten. Man darf nirgends rauchen, aber fremde Menschen anzwinkern. Das nervt mich echt. Auch was die mich hier sonst anbaggern. Ich mein wären das wenigstens hübsche junge Männer, dann wäre das ja schön, aber neeeein. Ich scheine anscheinend am besten bei Spaniern, Indern und Irakis. Und die haben ganz eklige Arten einen anzubaggern.
Am Samstag kam wieder son alter Mann irgendwas Anfang 50 Inder oder sowas zu mir und meinte das ihm mein Piercing gefällt (was ich an dem Tag schon mal gehört hatte) und warum ich nur 1 habe. Und ich dann so „weil ich kein Geld habe.“ Und da meinte er würde mir eines bezahlen. Und als ich fragte warum: „Just to build a beauty“. Ich dachte erst mal: Okay, es hat ja keiner was zu verschenken. Nach einer kurzen Diskussion ging er dann wieder und meinte wir diskutieren das morgen aus. Montag kam er dann wieder. Hab ihn erst gar nicht erkannt. Er redete aber nicht über das Piercing, sondern ob ich nach der Arbeit mit ihm Abendessen gehen will. Ich gleich: Ich bin müde, ich will ins Bett. Auch wenn es nicht stimmte, aber ich dachte nur nicht schon wieder so einer und wollte ihn nur los werden. Dann meinte er ob ich hier wohne. Und ich so ja im Hostel und deutete auf eins in der anderen Richtung von dem ich wusste. Und dann fragt der mich doch tatsächlich warum ich nicht einfach mit ihm und seinen Leuten komme und mich bei ihnen im Hotel ausruhe. Und ich dachte nur so: Halloooooo? Jemand zuhause? Ich mein was denken die Leute hier? Nur weil ich eine kleine junge Frau bin, bin ich so bescheuert und geh mit jedem mit? Ich bin doch nicht blöd. Ich bin ein Mädchen was ganz alleine nach GB gegangen ist. Ich denke allein um sowas zu planen braucht man etwas Verstand. Nur weil ich jung und klein bin, heißt das nicht das ich dumm und schwach bin. Ich sagte nur nein, verabschiedete mich, drehte mich um und arbeitete weiter. Sowas dummes hier. Der Mann ging dann zum Glück. Hatte echt keine Lust weiter mit dem zu reden.
Dieser dumme Inder kam auch nur noch ein Mal.Er hat mir einen Apfel geschenkt, den ich bis heute aber nicht gegessen habe und den ich wohl auch wegwerfen werde. Er fragte mich ob ich in einem Job im vietnamesischen/japanischen Restaurant haben will, aber ich hörte nur "do you want to wark..." und sagte sofort nein. Ich will von dem nichts annehmen. Hab ich echt keinen Bock drauf. Er merkte aber das ich grad in meine Arbeit vertieft war und ging wieder. Vorher gab er mir noch einen Kuss auf die Hand und besudelte so meinen schönen lila Handschuh (Mist den wollt ich eigentlich mitwaschen. hab ich vergessen... naja, dann wasch ich ihn eben per hand^^). aber ich war froh das ich den aufhatte. wollte meine hand weg ziehen, war aber nicht schnell genung. bäh. einfach nur bäh.
Sonst sind die Leute hier echt nett zu mir, wenn sie mich nicht grade ignorieren und wie Abschaum behandeln. Einer nannte mich den Tag sogar bitch, weil ich ihm ein paar Mal den Flyer angeboten habe. Ich erkenne die Leute halt meist erst wenn sie mich anschauen und dass tun sie erst wenn ich ihnen das schon anbiete. Ich war einfach nur perplex. So ein böser Mann. Dem gebe ich nie wieder irgendwas. Ich guck ihn jetzt auch immer ganz böse an, wenn er kommt. Aber man kommt auch mit vielen netten Menschen ins ins Gespräch. Unterhalte mich oft mit den Straßenreinigern und einem Obdachlosen. Klingt jetzt schlimm, aber die sind nett und belästigen mich auch nicht weiter. Auch die Angestellten vom Tesco vor dem ich stehe sind echt cool. Da frag ich heute auch mal wegen Job. Geh da eh jeden Tag rein um mir nach der Arbeit ein Sandwich oder einen Salat zu kaufen.
Hier laufen unheimlich viele chinesische Frauen rum, die total überstylt und überschminkt oder vielleicht sogar operiert sind. Das find ich so schade, dann ich find Chinesinnen echt hübsch. Nur Chinesen nehmen halt auch selten mal nen Flyer. Sie nicken immer bloß und lächeln einen an. Manche. Manche gehen auch nur hochnäsig an einem vorbei. Aber ich lächle immer freundlich und manchmal lache ich innerlich einfach nur über sie. Sowas verzogenes. Nur weil ich nicht son tollen Job hab wie sie heißt das noch nicht, dass sie was besseres als ich sind.
Den Tag ist auch ein Wahnsinns Auto an mir vorbei. Ein roter Ferrari oder Lamborghini oder so mit einem Kennzeichen, das das Wort „nigth“ mit ein paar Zahlen dazwischen hatte. Das hatte irgendwie Stil.
Samstag war es wieder sehr kalt. Ich hatte sogar Handschuhe auf, was sich als gute Idee erwies, denn so war ich die ganze Zeit damit beschäftigt die Flyer auseinander zu fummeln und so verging dann auch die Zeit schneller. Sonst gings die Tage mit den Temperaturen. Den Tag war es wirklich heiß. Ich glaube Dienstag. Und ich steh auch noch mitten in der Sonne. Ich wollte mir erst was Kürzeres anziehen, aber dann hätte ich hier wahrscheinlich nie mehr meine Ruhe. Also ließ ich es. Hab ich echt kein Bock drauf. So oft wie ich hier angebaggert und nach meiner Nummer gefragt werde, wurde ich noch nie im meinem ganzen Leben zusammen angebaggert. Und ich arbeite hier seit einer Woche.
So das wars erst mal. Das ist glaub ich die Hälfte von dem was ich sagen wollte, aber mehr fällt mir grad nicht mehr ein.
Ich hoffe ihr habt bessere Jobs.
In Love, XoxO Maria
Aber bevor ich jetzt beginne möchte ich noch was wegen meinem letzten Blog los werden. Ich bin hier wirklich sicher. Ich passe hier auf mich auf, da braucht ihr keine Angst zu haben. Ich hatte diesen Typen nur getroffen, weil ich wusste dass es auch nachts hier noch belebt ist. Etwa so belebt wie die Zerbster Straße an einem normalen Nachmittag. Sonst hätte ich das nie gemacht. Auch die Herberge ist sicher. Man kommt hier als Fremder nur bis in die Fernseh- und Aufenthaltsräume und um in die Zimmer und alles weitere zu gelangen braucht man eine Schlüsselkarte. Und diese Tür ist auch gleich an der Rezeption und die ist immer besetzt. Es ist also immer wer da der mir helfen kann. Nachts lauf ich hier ja auch nicht alleine durch die Straßen. Ich bin mir durchaus bewusst, was passieren kann und verhalte mich dem entsprechend. Das wollte ich nur noch sagen.
Samstag war wenig ereignisreich. Der Morgen war wie immer verschlafen und blogig. Ich kann mich jedenfalls nicht an was bestimmtes erinnern. Um 5 Arbeiten und abends ein Stück Badman gesehen und solange auf meinem Bett rumgesessen bis ich eingeschlafen bin.
Deshalb schreib ich einfach mal über meine Flyerverteiler-Erfahrungen.^^
Da gibt es allerhand zu sehen und zu hören. Ich werde hier echt viel angebaggert. Nur halt auf solche bescheuerten Weisen, dass es bisher noch nicht geklappt hat.(Nur ein hübscher junger Mann der mich beautiful nannte hätte eine Chance gabt, denn der war auch nicht von schlechten Eltern^^ Aber er machte nichts weiter.). Zum Beispiel der Spruch „Is your number on this paper?“ Hallo?? Klar ich verteile Flyer mit meiner Nummer drauf. Wie bescheuert ist das denn??? Sonst auch viel zugezwinker. Aber nicht so „Machst das gut“ sondern so „Hey Baby, du bist sexy, ich will dich nackt im meinem Bett haben“-Zwinker. Nach mehreren Malen echt nervig und abscheulich. Am liebsten würde ich jedem dieser Menschen eine reinhauen. Sowas gehört verboten. Man darf nirgends rauchen, aber fremde Menschen anzwinkern. Das nervt mich echt. Auch was die mich hier sonst anbaggern. Ich mein wären das wenigstens hübsche junge Männer, dann wäre das ja schön, aber neeeein. Ich scheine anscheinend am besten bei Spaniern, Indern und Irakis. Und die haben ganz eklige Arten einen anzubaggern.
Am Samstag kam wieder son alter Mann irgendwas Anfang 50 Inder oder sowas zu mir und meinte das ihm mein Piercing gefällt (was ich an dem Tag schon mal gehört hatte) und warum ich nur 1 habe. Und ich dann so „weil ich kein Geld habe.“ Und da meinte er würde mir eines bezahlen. Und als ich fragte warum: „Just to build a beauty“. Ich dachte erst mal: Okay, es hat ja keiner was zu verschenken. Nach einer kurzen Diskussion ging er dann wieder und meinte wir diskutieren das morgen aus. Montag kam er dann wieder. Hab ihn erst gar nicht erkannt. Er redete aber nicht über das Piercing, sondern ob ich nach der Arbeit mit ihm Abendessen gehen will. Ich gleich: Ich bin müde, ich will ins Bett. Auch wenn es nicht stimmte, aber ich dachte nur nicht schon wieder so einer und wollte ihn nur los werden. Dann meinte er ob ich hier wohne. Und ich so ja im Hostel und deutete auf eins in der anderen Richtung von dem ich wusste. Und dann fragt der mich doch tatsächlich warum ich nicht einfach mit ihm und seinen Leuten komme und mich bei ihnen im Hotel ausruhe. Und ich dachte nur so: Halloooooo? Jemand zuhause? Ich mein was denken die Leute hier? Nur weil ich eine kleine junge Frau bin, bin ich so bescheuert und geh mit jedem mit? Ich bin doch nicht blöd. Ich bin ein Mädchen was ganz alleine nach GB gegangen ist. Ich denke allein um sowas zu planen braucht man etwas Verstand. Nur weil ich jung und klein bin, heißt das nicht das ich dumm und schwach bin. Ich sagte nur nein, verabschiedete mich, drehte mich um und arbeitete weiter. Sowas dummes hier. Der Mann ging dann zum Glück. Hatte echt keine Lust weiter mit dem zu reden.
Dieser dumme Inder kam auch nur noch ein Mal.Er hat mir einen Apfel geschenkt, den ich bis heute aber nicht gegessen habe und den ich wohl auch wegwerfen werde. Er fragte mich ob ich in einem Job im vietnamesischen/japanischen Restaurant haben will, aber ich hörte nur "do you want to wark..." und sagte sofort nein. Ich will von dem nichts annehmen. Hab ich echt keinen Bock drauf. Er merkte aber das ich grad in meine Arbeit vertieft war und ging wieder. Vorher gab er mir noch einen Kuss auf die Hand und besudelte so meinen schönen lila Handschuh (Mist den wollt ich eigentlich mitwaschen. hab ich vergessen... naja, dann wasch ich ihn eben per hand^^). aber ich war froh das ich den aufhatte. wollte meine hand weg ziehen, war aber nicht schnell genung. bäh. einfach nur bäh.
Sonst sind die Leute hier echt nett zu mir, wenn sie mich nicht grade ignorieren und wie Abschaum behandeln. Einer nannte mich den Tag sogar bitch, weil ich ihm ein paar Mal den Flyer angeboten habe. Ich erkenne die Leute halt meist erst wenn sie mich anschauen und dass tun sie erst wenn ich ihnen das schon anbiete. Ich war einfach nur perplex. So ein böser Mann. Dem gebe ich nie wieder irgendwas. Ich guck ihn jetzt auch immer ganz böse an, wenn er kommt. Aber man kommt auch mit vielen netten Menschen ins ins Gespräch. Unterhalte mich oft mit den Straßenreinigern und einem Obdachlosen. Klingt jetzt schlimm, aber die sind nett und belästigen mich auch nicht weiter. Auch die Angestellten vom Tesco vor dem ich stehe sind echt cool. Da frag ich heute auch mal wegen Job. Geh da eh jeden Tag rein um mir nach der Arbeit ein Sandwich oder einen Salat zu kaufen.
Hier laufen unheimlich viele chinesische Frauen rum, die total überstylt und überschminkt oder vielleicht sogar operiert sind. Das find ich so schade, dann ich find Chinesinnen echt hübsch. Nur Chinesen nehmen halt auch selten mal nen Flyer. Sie nicken immer bloß und lächeln einen an. Manche. Manche gehen auch nur hochnäsig an einem vorbei. Aber ich lächle immer freundlich und manchmal lache ich innerlich einfach nur über sie. Sowas verzogenes. Nur weil ich nicht son tollen Job hab wie sie heißt das noch nicht, dass sie was besseres als ich sind.
Den Tag ist auch ein Wahnsinns Auto an mir vorbei. Ein roter Ferrari oder Lamborghini oder so mit einem Kennzeichen, das das Wort „nigth“ mit ein paar Zahlen dazwischen hatte. Das hatte irgendwie Stil.
Samstag war es wieder sehr kalt. Ich hatte sogar Handschuhe auf, was sich als gute Idee erwies, denn so war ich die ganze Zeit damit beschäftigt die Flyer auseinander zu fummeln und so verging dann auch die Zeit schneller. Sonst gings die Tage mit den Temperaturen. Den Tag war es wirklich heiß. Ich glaube Dienstag. Und ich steh auch noch mitten in der Sonne. Ich wollte mir erst was Kürzeres anziehen, aber dann hätte ich hier wahrscheinlich nie mehr meine Ruhe. Also ließ ich es. Hab ich echt kein Bock drauf. So oft wie ich hier angebaggert und nach meiner Nummer gefragt werde, wurde ich noch nie im meinem ganzen Leben zusammen angebaggert. Und ich arbeite hier seit einer Woche.
So das wars erst mal. Das ist glaub ich die Hälfte von dem was ich sagen wollte, aber mehr fällt mir grad nicht mehr ein.
Ich hoffe ihr habt bessere Jobs.
In Love, XoxO Maria
Sonntag, 6. September 2009
Der 1. Job / Ist "Prostitution" eine Lösung?
Ach ja. Der Tag war mal wieder sehr interessant… (der Blog wird seeehr lang aber sicher unterhaltsam für euch)
Der Anfang nicht. Wie immer aufstehen 8 Uhr, wollte eigentlich nochmal schlafen, aber ich war nicht müde genug. Bin dann erst mal an den PC, hab meinen Blog geschrieben und versucht meine Bankangelegenheiten zu regeln. Ich hab ja hier keine Bank gefunden und kann so nicht schauen, wie mein Kontostand jetzt ist und weiß darum ja nicht wie viel ich abheben kann, wegen ner Woche verlängern. Außerdem wollte ich mich online bewerben, aber von allen denen, wo ich wusste die wollen Online-Bewerbungen suchen im Moment wohl keinen. Zwischendurch essen. Alles sehr ereignislos. Bin dann nochmal mich ausruhen gegangen, weil um 5 sollte ich ja zu dem Inder, Flyer verteilen. Und ich wusste ja nicht wie lange das dauern sollte.
Also bin ich da um 5 hin. Nur kurz gesagt bekommen, wo ich mich einschreiben und wenn ich gehe unterschreiben muss und dass ich mich vor Tesco gegenüber der Bayswater-Station stellen soll. Und dann nahm ich mir ein paar Flyer und ging.
Am Anfang war das alles noch interessant. Ich unterhielt mich mit anderen, die hier Flyer verteilen (davon gibt es hier ja mehr als genug^^), hab mir so die Leute angeschaut, verschiedenes ausprobiert. Was man da so alles sah^^
Ich hab einen Typen gesehen… zum Anbeißen. Ich schwöre euch, der sah aus wie Jared Leto nur so Mitte 20 und ohne Kajal. Der hat auch einen Flyer genommen. Der war echt heiß…
Und auch eine wahnsinnig hübsche Frau mit einer Haut, die ich so noch nie in echt gesehen hab. So rein und leuchtend.. Die will ich auch haben!!!
Ein Typ wollte auch meine Nummer haben, aber ich sagte nein und hab mich danach so geärgert. Ich jammere die ganze Zeit rum dass ich keinen kenne und wenn dann mal ne Chance kommt, dann nutz ich sie nicht. Aber wenn das zuhause jemand gemacht hätte, hätte ich auch nein gesagt. Deshalb sagte ich hier auch nein.
Natürlich auch manch Skuriles. Zum Beispiel ein kleiner Junge, vielleicht so 4/5 Jahre alt, stellte sich einfach auf den Bordstein und erleichterte sich einfach auf die Straße. Eher untypisch für diese gute Gegend.^^
Oder ein wirklich dickes Mädchen (ich hätte wahrscheinlich so ¾ Mal in sie rein gepasst. Das ist ja an sich nicht schlimm, aber wie die dann rumgelaufen ist!!! Erst mal so Schicki- Micki-Tour, mit übels überschminkt und so. Und dann läuft die an mir vorbei und ich sehe die von hinten und dann trägt die so Stiefel mit Hardcore-Pfennigabsatz so 8cm lang. Das sah so lustig aus!! Weil sie halt von oben nach unten immer dünner wurde und das in diesem Winzigabsatz, der im Gegensatz zu ihrer Masse wirklich wie ne einzelne Ameise gegen ihren Meter großen Hügel aussah.
Aber nach 3 Stunden wurde die Arbeit echt beschissen.(Ich sollte bis 10 also 5 Stunden arbeiten.)
1. Wurde es schweinekalt als die Sonne unterging.
2. Waren dann weniger Menschen da und die, die da waren wollten kaum noch was.
3. Bekam ich Hunger und Rückenschmerzen.
4. Ist der Job echt schlecht bezahlt. 3Pfund pro Stunde. Also 15Pfund am Tag. Eigentlich dachte ich, dass ich, wenn ich den Job bei Starbucks bekomme und die Morgenschicht habe, ich den Job weiter mache, aber das hab ich dann doch aufgegeben. Ich will da so schnell wie möglich wieder weg! Ich glaub ich und für Inder arbeiten das funktioniert einfach nicht.
Naja jedenfalls stand ich da. Und irgendwann kam dann son Typ. Der Cousin des Restaurantbesitzers. Und weil er ja die ganzen Verteiler da kennt und mich nicht sprach er mich an. Und wir redeten ein bisschen. Der wirkte eigentlich ganz nett. So ein dicker Inder, so ca. 1,5/2 Köpfe größer als ich, Mitte 50 vielleicht. Er fragte mich, ob ich was zu Trinken haben möchte und ich nahm das, weil ich da schon ne Weile stand und nix mithatte natürlich dankend an. Als er dann wiederkam fragte er mich was die mir so bezahlen und ich sagte 3Pfund die Stunde (also da ich 5 Stunden arbeite 15Pfund am Tag). Und er fragte mich ob ich nicht Interesse an einem anderen, besser bezahlten Job habe und wie lange ich dann arbeitete. Ich fand das natürlich toll und sagte bis 10. Er wollte sich, nachdem ich gegessen habe mit mir treffen und dass dann abklären. Aber er erzählte immer nur einen kurzen Satz über was das ist. Und dann auch noch unterschiedliche Sachen. Erst faselte er was von nem japanischen Restaurant, was sein Bruder betreibt (Warum betreibt der Bruder eines Inders ein japanisches Restaurant?) bei dem ich, jedenfalls was ich verstand lieferdienst spielen sollte. Als ich ihm sagte, dass ich mich hier aber nicht auskenne, sagte er das ist kein Problem, sein Auto stehe dort hinten (ich fragte mich, ob er mich hinfährt und ich dann das nur zu den Menschen hoch bringe) und dann irgendwas von dem Hausarbeitsjob. Wir wollten uns dreiviertel 11 treffen….?! Auch was er so macht sagte er unterschiedliches. Er meinte als er hörte ich wohne in der Herberge, dass er ein Studentenwohnheim betreibt. Dann hatte er plötzlich auch ein Restaurant. Und ein schönes Haus. Ich wurde schon da stutzig und beschloss eigentlich unterbewusst schon, dass ich nicht für ihn arbeiten will. Er ging dann.
Ich arbeitet zu Ende, ging mich ausschreiben und kochte mir meine Nudeln. Der Job bringt meinen ganzen bisherigen Rhythmus durcheinander.^^ Sonst hab ich immer so um 5 um 6 rum gekocht. Aber jetzt stehe ich da ja auf der Straße.
Ich fühlte mich aber nicht gut. Ich war durchgefroren, mein Rücken tat weh und ich fühle mich ja schon seit Tagen so erkältet. Egal was es für ein Job war, heute würde ich ihn definitiv nicht machen. Ich wollte mich nur mit einem warmen Kakao (den ich allerdings nicht besitze)ins Bett kuscheln und dann schlafen. Zum Glück kam mir der Gedanke erst, als ich von der Arbeit zurück lief und nicht währenddessen.
Aber ich war ja mit dem verabredet und da ich den eh wieder sehe, konnte ich den ja nicht so einfach stehen lassen. Also ging ich hin, nur um ihn zu sagen dass ich nicht für ihn arbeitete. Und ich war sogar pünktlich!! Auf die Minute^^ Er kam und sagte gleich komm mit. Er schien es irgendwie eilig zu haben und schaute auch so um sich. So schnell konnte ich nicht reagieren und als wir dann ein paar Schritte gegangen waren und an der Kreuzung stoppten, sagte ich halt und mit einem besonders leidendem Gesicht, dass es mir heute nicht gut geht und dass ich im Moment nur in mein Bett will. Er reagierte prompt drauf, gab mir erst mal 10 Pfund für meine Umstände, die ich verwirrt annahm und sagte er will, dass ich wenigstens eine heiße Schokolade trinke. Vielleicht geht es mir dann ja schon besser. Ich konnte gar nicht nein sagen, und dachte mir bei der Gelegenheit erfahre ich vielleicht ja auch was das wirklich für ein Job ist. Also gingen wir zu Burger King. Ich sollte mich schon mal runter setzten und er wollte holen. Aber es gab keine Schokolade, also war die Frage nach Cappuccino oder Tee. Ich entschied mich für Cappuccino. Dann wollte er sich weiter hinten hin setzten. Eine gute Entscheidung im Nachhinein, auch wenn mir in dem Moment nicht so ganz wohl dabei war.
Aber es saßen da ja zum Glück auch noch andere Menschen. Wir unterhielten uns ein bisschen. Unangenehm wurde es ab dem Zeitpunkt als es mich fragte, wo es mir denn weh tut. Eher am Bauch oder am Rücken. Ich sagte Rücken und auch mein Hals (wobei ich immer noch nicht weiß was Hals auf Englisch heißt. Und dann fragte er mich, mit gesenktem Kopf und leiser Stimme, als ob er was zu verbergen hatte, ob das wäre weil ich meine Periode hätte, ob ich wüsste was das ist und ob ich sie hab. [Arlarmglöckchen] AHHHHHH. Ich wollte in dem Moment am liebsten pfeifend weg laufen. Natürlich weiß ich was das ist du Depp!!! Ich bin 19 und eine Frau. Wenn ich das nicht wüsste wäre ich sehr unnormal. Ich sagte nein das ist nicht wegen meiner Periode, das ist wegen der Kälte und weil ich mich schon die letzten Tage nicht gut gefühlt habe. In dem Moment wusste ich gaaaaaaanz sicher, dass ich den Job nicht mache. Und ich ärgerte mich, dass ich nicht „ja, ich habe sie“ gesagt habe. Er meinte dass seine Frau ja schon gemeint hätte, dass er da dolle Schmerzen gab und fragte, ob ich das auch kenne. Ich nickte nur und nahm einen kräftigen Schluck von diesem ekelhaften heißen Cappuccino. Den würgte ich ab da so schnell wie möglich runter.
Aber ich fühlte mich trotzdem recht sicher. Der Raum war sehr leer, aber 3 Meter von uns weg, genau in meiner Blickrichtung, saßen noch 2 Briten. Der eine schaute die ganze Zeit argwöhnisch rüber und musterte uns. Der Inder hatte sich mit seinem illegalen Sprechton ja nicht grade uninteressant gemacht. Er merkte das was nicht stimmte, und ich war ihm so dankbar dafür. Ich hielt die ganze Zeit mit ihm Augenkontakt um ihm zu signalisieren, dass sie bitte nicht gehen sollten. Das taten sie auch nicht. Ich könnte sie knutschen!!! Der andere drehte sich zwischendurch auch mal rum und beobachtete uns. Der Inder merkte das alles nicht. Gott sei Dank!
Wir redeten so und kamen irgendwann auf diesen ominösen Job zu sprechen. Darum war ich ja mitgegangen, um zu erfahren was das denn nun ist. Er redete so um den heißen Brei rum. Er sagte er würde mir 150 Pfund(!) geben, und dass nicht pro Woche sondern für heute [Arlamgöckchen]. Er hätte sie cash dabei und sie würden von ihm zu mir kommen, ohne darüber noch mehr zu sprechen (Ich musste ihm auch 1000 Mal versprechen, dass ich seinem Cousin nichts sage[Arlarmglöckchen].) Er sprach auch wieder recht leise und geduckt. Und ich fragte ihn aber nochmal mit Nachdruck, weil er nicht auf den Punkt bringen wollte, was ich tun müsste(obwohl ich das in dem Moment schon wusste, weil für welchen Job kriegt man 150Pfund pro Tag, bzw. hier pro Nacht),weil das ja das ist, worauf es ankommt. Und er wurde noch leiser und geduckter und meinte, dass ich das Geld bekomme, und dafür mit in sein Haus komme und mit ihm was trinke, weil er fühle sich einsam. Seine Frau und er sind geschieden. [HILFFFEEEEEE] Er würde mir das Geld geben und mir eine britische Simkarte (über die wir vorher gesprochen haben) kaufen und ich hätte keine Probleme mehr. Und ich dachte nur :“Doch ihn“. Ich sagte sofort nein. Lieber komme ich wieder zurück nach Deutschland als nur einen Drink mit ihm zu trinken, auch wenn das vielleicht wirklich nur das ist. Und wenn ich sage ich würde lieber nach Deutschland zurück kommen als etwas zu tun, dann ist das etwas seeeehr ernstes. Er sagte dann, dass man mich ja nicht zu was zwingen kann, was ich nicht will.
Aber er versuchte es natürlich weiter. Er fragte mich, ob ich dringend Geld bräuchte. Und ich so: nein, ich habe Eltern und eine Schwester zuhause, die mir jederzeit Geld überweisen können, wenn ich welches brauch. Und er fragte, ob das denn auch so schnell ginge, Kreditkarte und so. Und ich so ja, dass ginge ganz schnell. Ich schüttete diesen Cappuccino nur so in mich rein und schaute die ganze Zeit nur zum Ausgang oder zu dem Briten. Ich war heilfroh dass die da saßen. Ich hatte das Gefühl, ich bräuchte ihm nur ein Zeichen zu geben und er hilft mir. So überlebte ich es.
Der Inder merkte, dass ich gehen wollte. Er wollte mich noch zur Herberge bringen. Da konnte ich mich eh nicht gegen wehren. Zum Glück ist der Queensway auch nachts noch recht belebt und auf der einen Straße, in die man noch einbiegen muss um zur Herberge zu gelangen, laufen auch noch wenige, aber einige Menschen rum. Wir gingen also. Auf dem Weg suchte ich immer nach Menschen, die mir helfen könnten, wenn es ein Notfall gebe und ich lief so weit wie möglich von dem dicken Inder entfernt. Auf dem Weg laberte er irgendwas von „ich sollte es mal ausprobieren, Suppen probiert
man ja auch aus, was es für eine ist.“ Ich fragte mich nur, ob er ernsthaft Suppen ausprobieren mit Prostitution vergleicht. Wenn Prostitution eine Suppe ist stinkt sie fürchterlich und es schwimmen ganz viele undefinierbare Dinge darin rum, die aussehen wie Tierinnereien und andere Sachen, die ich hier jetzt nicht benennen will. Nichts was ich je ausprobieren möchte.
Irgendwann kamen wir dann endlich (es waren höchstens 2/3 Minuten, aber es kam mir ewig vor) an der Herberge an. Ich wollte schon zur Tür stürmen und klingeln, aber er zog mich nochmal zurück und sagte „Überleg es dir nochmal und probier es einfach mal aus. Vielleicht ist es nicht so schlimm.“ Ich sagte immer nur, ich überleg es mir, damit ich ihn endlich los werde. Er sagte scheinbar auch zwischendurch mal, ob ich es nicht ausprobieren möchte, und ich sagte die ganze Zeit nur ja wegen dem Überlegen. Ich hörte ihm nicht mehr wirklich zu. Und er so in einem hohen Ton „You want to try it?“ Und ich nur „NO!!!“ Und dann lies er mich los und sagte okay, gab mir die Hand und verabschiedete sich. Ich ging einfach nur schnell rein.
Aber ich war dann so aufgewühlt und geschockt, dass ich erst mal nicht mehr müde war. Schrecklich. Apathisch setzte ich mich mit in den Fernsehraum und schaute mit den Schluss von Jurasik Park (sorry fürs falsch schreiben) und ein Stück Police Akademie . Ich wollte jetzt nicht allein im Zimmer hocke, sondern unter Menschen sein. Nachdem der 1. Schock verflogen war ging ich irgendwann hoch ins Zimmer. Da waren noch die Spanierin mit ihrem Kind. Die schauten grad irgendwas auf dem PC. Ich machte mich fertig und malte aber noch ein bisschen. Ich wollte weder im Dunkeln liegen noch schlafen. Und schließlich muss ich malen ja für die Uni üben. Irgendwann kam dann Harry. Der sah auch noch aus wie Prinz Harry^^ Blass und rot-blonde Haare. Nur jünger. Aber der kam nur rein, zog seine Hose aus und legte sich sofort ins Bett. Nach 10 Sekunden die es sich in dem Raum aufhielt lag es da. Ich zeichnete noch Gerhard Schröders Auge zu Ende und legte meine Sachen dann weg. 10 Minuten später ging auch das Licht aus. Es war so dreiviertel 2.
Die Nacht war dann erst beschissen. Ich schlief an sich nicht schlecht, aber um halb 3 Uhr nachts kamen dann neue, die ihr Bett beziehen mussten und so. An sich war das nicht schlimm. Aber mir war dann plötzlich so schlecht. Ich hatte mir durch den Cappuccino die Zunge verbrannt und jetzt einen ekelhaften Belag drauf und meine Bettdecke roch abscheulich. Nachdem ich dann ins Bad bin meinen Mund ausspülen, war es nur kurz besser und dann eher schlimmer. Aber ich schlief zum Glück so gegen 3 schätze ich ein.
Es tut mir leid, dass der Blog jetzt so lang geworden ist. Mein Programm hat leider bei 2500 Wörtern aufgehört zu zählen. Ich bin mir sicher es sind über 3000.[Nachtrag: es sind genau jetzt 3000] Aber nachdem mir alle gesagt hatten, dass das was ich hier bisher erlebt habe ein Abenteuer ist (was ich sonst nicht so empfand, so ist halt mein Leben) bestätige ich das hier mit auch offiziell. Ich hoffe ihr trefft den nie. Ich sehe ihn jetzt jeden Tag bis ich was anderes gefunden habe. Jetzt hoffe ich noch mehr das geht schnell!!!
In Love, XoxO Maria
Der Anfang nicht. Wie immer aufstehen 8 Uhr, wollte eigentlich nochmal schlafen, aber ich war nicht müde genug. Bin dann erst mal an den PC, hab meinen Blog geschrieben und versucht meine Bankangelegenheiten zu regeln. Ich hab ja hier keine Bank gefunden und kann so nicht schauen, wie mein Kontostand jetzt ist und weiß darum ja nicht wie viel ich abheben kann, wegen ner Woche verlängern. Außerdem wollte ich mich online bewerben, aber von allen denen, wo ich wusste die wollen Online-Bewerbungen suchen im Moment wohl keinen. Zwischendurch essen. Alles sehr ereignislos. Bin dann nochmal mich ausruhen gegangen, weil um 5 sollte ich ja zu dem Inder, Flyer verteilen. Und ich wusste ja nicht wie lange das dauern sollte.
Also bin ich da um 5 hin. Nur kurz gesagt bekommen, wo ich mich einschreiben und wenn ich gehe unterschreiben muss und dass ich mich vor Tesco gegenüber der Bayswater-Station stellen soll. Und dann nahm ich mir ein paar Flyer und ging.
Am Anfang war das alles noch interessant. Ich unterhielt mich mit anderen, die hier Flyer verteilen (davon gibt es hier ja mehr als genug^^), hab mir so die Leute angeschaut, verschiedenes ausprobiert. Was man da so alles sah^^
Ich hab einen Typen gesehen… zum Anbeißen. Ich schwöre euch, der sah aus wie Jared Leto nur so Mitte 20 und ohne Kajal. Der hat auch einen Flyer genommen. Der war echt heiß…
Und auch eine wahnsinnig hübsche Frau mit einer Haut, die ich so noch nie in echt gesehen hab. So rein und leuchtend.. Die will ich auch haben!!!
Ein Typ wollte auch meine Nummer haben, aber ich sagte nein und hab mich danach so geärgert. Ich jammere die ganze Zeit rum dass ich keinen kenne und wenn dann mal ne Chance kommt, dann nutz ich sie nicht. Aber wenn das zuhause jemand gemacht hätte, hätte ich auch nein gesagt. Deshalb sagte ich hier auch nein.
Natürlich auch manch Skuriles. Zum Beispiel ein kleiner Junge, vielleicht so 4/5 Jahre alt, stellte sich einfach auf den Bordstein und erleichterte sich einfach auf die Straße. Eher untypisch für diese gute Gegend.^^
Oder ein wirklich dickes Mädchen (ich hätte wahrscheinlich so ¾ Mal in sie rein gepasst. Das ist ja an sich nicht schlimm, aber wie die dann rumgelaufen ist!!! Erst mal so Schicki- Micki-Tour, mit übels überschminkt und so. Und dann läuft die an mir vorbei und ich sehe die von hinten und dann trägt die so Stiefel mit Hardcore-Pfennigabsatz so 8cm lang. Das sah so lustig aus!! Weil sie halt von oben nach unten immer dünner wurde und das in diesem Winzigabsatz, der im Gegensatz zu ihrer Masse wirklich wie ne einzelne Ameise gegen ihren Meter großen Hügel aussah.
Aber nach 3 Stunden wurde die Arbeit echt beschissen.(Ich sollte bis 10 also 5 Stunden arbeiten.)
1. Wurde es schweinekalt als die Sonne unterging.
2. Waren dann weniger Menschen da und die, die da waren wollten kaum noch was.
3. Bekam ich Hunger und Rückenschmerzen.
4. Ist der Job echt schlecht bezahlt. 3Pfund pro Stunde. Also 15Pfund am Tag. Eigentlich dachte ich, dass ich, wenn ich den Job bei Starbucks bekomme und die Morgenschicht habe, ich den Job weiter mache, aber das hab ich dann doch aufgegeben. Ich will da so schnell wie möglich wieder weg! Ich glaub ich und für Inder arbeiten das funktioniert einfach nicht.
Naja jedenfalls stand ich da. Und irgendwann kam dann son Typ. Der Cousin des Restaurantbesitzers. Und weil er ja die ganzen Verteiler da kennt und mich nicht sprach er mich an. Und wir redeten ein bisschen. Der wirkte eigentlich ganz nett. So ein dicker Inder, so ca. 1,5/2 Köpfe größer als ich, Mitte 50 vielleicht. Er fragte mich, ob ich was zu Trinken haben möchte und ich nahm das, weil ich da schon ne Weile stand und nix mithatte natürlich dankend an. Als er dann wiederkam fragte er mich was die mir so bezahlen und ich sagte 3Pfund die Stunde (also da ich 5 Stunden arbeite 15Pfund am Tag). Und er fragte mich ob ich nicht Interesse an einem anderen, besser bezahlten Job habe und wie lange ich dann arbeitete. Ich fand das natürlich toll und sagte bis 10. Er wollte sich, nachdem ich gegessen habe mit mir treffen und dass dann abklären. Aber er erzählte immer nur einen kurzen Satz über was das ist. Und dann auch noch unterschiedliche Sachen. Erst faselte er was von nem japanischen Restaurant, was sein Bruder betreibt (Warum betreibt der Bruder eines Inders ein japanisches Restaurant?) bei dem ich, jedenfalls was ich verstand lieferdienst spielen sollte. Als ich ihm sagte, dass ich mich hier aber nicht auskenne, sagte er das ist kein Problem, sein Auto stehe dort hinten (ich fragte mich, ob er mich hinfährt und ich dann das nur zu den Menschen hoch bringe) und dann irgendwas von dem Hausarbeitsjob. Wir wollten uns dreiviertel 11 treffen….?! Auch was er so macht sagte er unterschiedliches. Er meinte als er hörte ich wohne in der Herberge, dass er ein Studentenwohnheim betreibt. Dann hatte er plötzlich auch ein Restaurant. Und ein schönes Haus. Ich wurde schon da stutzig und beschloss eigentlich unterbewusst schon, dass ich nicht für ihn arbeiten will. Er ging dann.
Ich arbeitet zu Ende, ging mich ausschreiben und kochte mir meine Nudeln. Der Job bringt meinen ganzen bisherigen Rhythmus durcheinander.^^ Sonst hab ich immer so um 5 um 6 rum gekocht. Aber jetzt stehe ich da ja auf der Straße.
Ich fühlte mich aber nicht gut. Ich war durchgefroren, mein Rücken tat weh und ich fühle mich ja schon seit Tagen so erkältet. Egal was es für ein Job war, heute würde ich ihn definitiv nicht machen. Ich wollte mich nur mit einem warmen Kakao (den ich allerdings nicht besitze)ins Bett kuscheln und dann schlafen. Zum Glück kam mir der Gedanke erst, als ich von der Arbeit zurück lief und nicht währenddessen.
Aber ich war ja mit dem verabredet und da ich den eh wieder sehe, konnte ich den ja nicht so einfach stehen lassen. Also ging ich hin, nur um ihn zu sagen dass ich nicht für ihn arbeitete. Und ich war sogar pünktlich!! Auf die Minute^^ Er kam und sagte gleich komm mit. Er schien es irgendwie eilig zu haben und schaute auch so um sich. So schnell konnte ich nicht reagieren und als wir dann ein paar Schritte gegangen waren und an der Kreuzung stoppten, sagte ich halt und mit einem besonders leidendem Gesicht, dass es mir heute nicht gut geht und dass ich im Moment nur in mein Bett will. Er reagierte prompt drauf, gab mir erst mal 10 Pfund für meine Umstände, die ich verwirrt annahm und sagte er will, dass ich wenigstens eine heiße Schokolade trinke. Vielleicht geht es mir dann ja schon besser. Ich konnte gar nicht nein sagen, und dachte mir bei der Gelegenheit erfahre ich vielleicht ja auch was das wirklich für ein Job ist. Also gingen wir zu Burger King. Ich sollte mich schon mal runter setzten und er wollte holen. Aber es gab keine Schokolade, also war die Frage nach Cappuccino oder Tee. Ich entschied mich für Cappuccino. Dann wollte er sich weiter hinten hin setzten. Eine gute Entscheidung im Nachhinein, auch wenn mir in dem Moment nicht so ganz wohl dabei war.
Aber es saßen da ja zum Glück auch noch andere Menschen. Wir unterhielten uns ein bisschen. Unangenehm wurde es ab dem Zeitpunkt als es mich fragte, wo es mir denn weh tut. Eher am Bauch oder am Rücken. Ich sagte Rücken und auch mein Hals (wobei ich immer noch nicht weiß was Hals auf Englisch heißt. Und dann fragte er mich, mit gesenktem Kopf und leiser Stimme, als ob er was zu verbergen hatte, ob das wäre weil ich meine Periode hätte, ob ich wüsste was das ist und ob ich sie hab. [Arlarmglöckchen] AHHHHHH. Ich wollte in dem Moment am liebsten pfeifend weg laufen. Natürlich weiß ich was das ist du Depp!!! Ich bin 19 und eine Frau. Wenn ich das nicht wüsste wäre ich sehr unnormal. Ich sagte nein das ist nicht wegen meiner Periode, das ist wegen der Kälte und weil ich mich schon die letzten Tage nicht gut gefühlt habe. In dem Moment wusste ich gaaaaaaanz sicher, dass ich den Job nicht mache. Und ich ärgerte mich, dass ich nicht „ja, ich habe sie“ gesagt habe. Er meinte dass seine Frau ja schon gemeint hätte, dass er da dolle Schmerzen gab und fragte, ob ich das auch kenne. Ich nickte nur und nahm einen kräftigen Schluck von diesem ekelhaften heißen Cappuccino. Den würgte ich ab da so schnell wie möglich runter.
Aber ich fühlte mich trotzdem recht sicher. Der Raum war sehr leer, aber 3 Meter von uns weg, genau in meiner Blickrichtung, saßen noch 2 Briten. Der eine schaute die ganze Zeit argwöhnisch rüber und musterte uns. Der Inder hatte sich mit seinem illegalen Sprechton ja nicht grade uninteressant gemacht. Er merkte das was nicht stimmte, und ich war ihm so dankbar dafür. Ich hielt die ganze Zeit mit ihm Augenkontakt um ihm zu signalisieren, dass sie bitte nicht gehen sollten. Das taten sie auch nicht. Ich könnte sie knutschen!!! Der andere drehte sich zwischendurch auch mal rum und beobachtete uns. Der Inder merkte das alles nicht. Gott sei Dank!
Wir redeten so und kamen irgendwann auf diesen ominösen Job zu sprechen. Darum war ich ja mitgegangen, um zu erfahren was das denn nun ist. Er redete so um den heißen Brei rum. Er sagte er würde mir 150 Pfund(!) geben, und dass nicht pro Woche sondern für heute [Arlamgöckchen]. Er hätte sie cash dabei und sie würden von ihm zu mir kommen, ohne darüber noch mehr zu sprechen (Ich musste ihm auch 1000 Mal versprechen, dass ich seinem Cousin nichts sage[Arlarmglöckchen].) Er sprach auch wieder recht leise und geduckt. Und ich fragte ihn aber nochmal mit Nachdruck, weil er nicht auf den Punkt bringen wollte, was ich tun müsste(obwohl ich das in dem Moment schon wusste, weil für welchen Job kriegt man 150Pfund pro Tag, bzw. hier pro Nacht),weil das ja das ist, worauf es ankommt. Und er wurde noch leiser und geduckter und meinte, dass ich das Geld bekomme, und dafür mit in sein Haus komme und mit ihm was trinke, weil er fühle sich einsam. Seine Frau und er sind geschieden. [HILFFFEEEEEE] Er würde mir das Geld geben und mir eine britische Simkarte (über die wir vorher gesprochen haben) kaufen und ich hätte keine Probleme mehr. Und ich dachte nur :“Doch ihn“. Ich sagte sofort nein. Lieber komme ich wieder zurück nach Deutschland als nur einen Drink mit ihm zu trinken, auch wenn das vielleicht wirklich nur das ist. Und wenn ich sage ich würde lieber nach Deutschland zurück kommen als etwas zu tun, dann ist das etwas seeeehr ernstes. Er sagte dann, dass man mich ja nicht zu was zwingen kann, was ich nicht will.
Aber er versuchte es natürlich weiter. Er fragte mich, ob ich dringend Geld bräuchte. Und ich so: nein, ich habe Eltern und eine Schwester zuhause, die mir jederzeit Geld überweisen können, wenn ich welches brauch. Und er fragte, ob das denn auch so schnell ginge, Kreditkarte und so. Und ich so ja, dass ginge ganz schnell. Ich schüttete diesen Cappuccino nur so in mich rein und schaute die ganze Zeit nur zum Ausgang oder zu dem Briten. Ich war heilfroh dass die da saßen. Ich hatte das Gefühl, ich bräuchte ihm nur ein Zeichen zu geben und er hilft mir. So überlebte ich es.
Der Inder merkte, dass ich gehen wollte. Er wollte mich noch zur Herberge bringen. Da konnte ich mich eh nicht gegen wehren. Zum Glück ist der Queensway auch nachts noch recht belebt und auf der einen Straße, in die man noch einbiegen muss um zur Herberge zu gelangen, laufen auch noch wenige, aber einige Menschen rum. Wir gingen also. Auf dem Weg suchte ich immer nach Menschen, die mir helfen könnten, wenn es ein Notfall gebe und ich lief so weit wie möglich von dem dicken Inder entfernt. Auf dem Weg laberte er irgendwas von „ich sollte es mal ausprobieren, Suppen probiert
man ja auch aus, was es für eine ist.“ Ich fragte mich nur, ob er ernsthaft Suppen ausprobieren mit Prostitution vergleicht. Wenn Prostitution eine Suppe ist stinkt sie fürchterlich und es schwimmen ganz viele undefinierbare Dinge darin rum, die aussehen wie Tierinnereien und andere Sachen, die ich hier jetzt nicht benennen will. Nichts was ich je ausprobieren möchte.
Irgendwann kamen wir dann endlich (es waren höchstens 2/3 Minuten, aber es kam mir ewig vor) an der Herberge an. Ich wollte schon zur Tür stürmen und klingeln, aber er zog mich nochmal zurück und sagte „Überleg es dir nochmal und probier es einfach mal aus. Vielleicht ist es nicht so schlimm.“ Ich sagte immer nur, ich überleg es mir, damit ich ihn endlich los werde. Er sagte scheinbar auch zwischendurch mal, ob ich es nicht ausprobieren möchte, und ich sagte die ganze Zeit nur ja wegen dem Überlegen. Ich hörte ihm nicht mehr wirklich zu. Und er so in einem hohen Ton „You want to try it?“ Und ich nur „NO!!!“ Und dann lies er mich los und sagte okay, gab mir die Hand und verabschiedete sich. Ich ging einfach nur schnell rein.
Aber ich war dann so aufgewühlt und geschockt, dass ich erst mal nicht mehr müde war. Schrecklich. Apathisch setzte ich mich mit in den Fernsehraum und schaute mit den Schluss von Jurasik Park (sorry fürs falsch schreiben) und ein Stück Police Akademie . Ich wollte jetzt nicht allein im Zimmer hocke, sondern unter Menschen sein. Nachdem der 1. Schock verflogen war ging ich irgendwann hoch ins Zimmer. Da waren noch die Spanierin mit ihrem Kind. Die schauten grad irgendwas auf dem PC. Ich machte mich fertig und malte aber noch ein bisschen. Ich wollte weder im Dunkeln liegen noch schlafen. Und schließlich muss ich malen ja für die Uni üben. Irgendwann kam dann Harry. Der sah auch noch aus wie Prinz Harry^^ Blass und rot-blonde Haare. Nur jünger. Aber der kam nur rein, zog seine Hose aus und legte sich sofort ins Bett. Nach 10 Sekunden die es sich in dem Raum aufhielt lag es da. Ich zeichnete noch Gerhard Schröders Auge zu Ende und legte meine Sachen dann weg. 10 Minuten später ging auch das Licht aus. Es war so dreiviertel 2.
Die Nacht war dann erst beschissen. Ich schlief an sich nicht schlecht, aber um halb 3 Uhr nachts kamen dann neue, die ihr Bett beziehen mussten und so. An sich war das nicht schlimm. Aber mir war dann plötzlich so schlecht. Ich hatte mir durch den Cappuccino die Zunge verbrannt und jetzt einen ekelhaften Belag drauf und meine Bettdecke roch abscheulich. Nachdem ich dann ins Bad bin meinen Mund ausspülen, war es nur kurz besser und dann eher schlimmer. Aber ich schlief zum Glück so gegen 3 schätze ich ein.
Es tut mir leid, dass der Blog jetzt so lang geworden ist. Mein Programm hat leider bei 2500 Wörtern aufgehört zu zählen. Ich bin mir sicher es sind über 3000.[Nachtrag: es sind genau jetzt 3000] Aber nachdem mir alle gesagt hatten, dass das was ich hier bisher erlebt habe ein Abenteuer ist (was ich sonst nicht so empfand, so ist halt mein Leben) bestätige ich das hier mit auch offiziell. Ich hoffe ihr trefft den nie. Ich sehe ihn jetzt jeden Tag bis ich was anderes gefunden habe. Jetzt hoffe ich noch mehr das geht schnell!!!
In Love, XoxO Maria
Freitag, 4. September 2009
Unmotivierter Tag - Kurzblog
Ich will den Blog heute kurz halten, weil der Tag wenig Ereignisreich und teilweise echt sinnlos war.
Mir ging es heute nicht besonders. Ich bin aufgewacht und hatte Halsschmerzen und Magenkrämpfe. Daran änderte auch der Magentee, den ich zum Frühstück getrunken hatte nix. Also legte ich mich nach dem Essen erst mal wieder ins Bett, weil ich mich nicht bewegen wollte bzw. nicht in der Lage dazu war.
Ich stand um 10 wieder total unmotiviert auf. Ich hatte echt keinen Bock. Ich setzte mich dann an den Computer um mich eigentlich noch online zu bewerben, aber nicht mal dazu hatte ich Lust. Ich schaltete ihn wieder aus, holte mir was zu essen und setzte mich in den Hyde Park, aber kaum war ich da kamen Wolken und übelster Wind. Also wieder zurück.
Aus lauter Trotz legte ich mich wieder ins Bett und blieb da (unbeabsichtigt) bis halb 5. Das meine ich mit sinnlos.
Zwischendurch hab ich noch erfahren, dass meine ganzen Bewerbungen bisher sinnlos waren, weil ich bei meiner Telefonnummer 0049177 und nicht 0177 schreiben muss. Ich war des Wissens, dass wenn man in GB ist die 0 reicht. Das war eine sehr motivierende Nachricht…
Aber ich hab mich dann aufgerafft, bin ins Internetcafé und druckte neue CV ´s (mit der richtigen Telefonnummer) und machte mich wieder los. Mal sehen ob sich diesmal wer meldet.
Das einzig ereignisreiche war, dass mich ein Mann im Hotel in ein indisches Restaurant (nicht schon wieder!!!) schickte, wegen einem Job als Fleyerverteiler. Das mache ich dann morgen. Und dann sehen sie ob ich Leute reinbringe und so. Und der Mann im Hotel brachte mich noch auf die Idee mich für die Garderobe in Clubs zu bewerben. Darin hab ich schließlich Erfahrung.
Bin dann wieder nach Hause, Fernsehen, bin noch ein bisschen in der Gegend rumgelaufen, weiter Fernsehen (die Mumie) und dann um 24 Uhr ins Bett.
Ihr seht ich habs geschafft mich mit 335 Wörtern knapp zu halten. Sonst sind die Blogs immer über 1000.
In Love, XoxO Maria
Mir ging es heute nicht besonders. Ich bin aufgewacht und hatte Halsschmerzen und Magenkrämpfe. Daran änderte auch der Magentee, den ich zum Frühstück getrunken hatte nix. Also legte ich mich nach dem Essen erst mal wieder ins Bett, weil ich mich nicht bewegen wollte bzw. nicht in der Lage dazu war.
Ich stand um 10 wieder total unmotiviert auf. Ich hatte echt keinen Bock. Ich setzte mich dann an den Computer um mich eigentlich noch online zu bewerben, aber nicht mal dazu hatte ich Lust. Ich schaltete ihn wieder aus, holte mir was zu essen und setzte mich in den Hyde Park, aber kaum war ich da kamen Wolken und übelster Wind. Also wieder zurück.
Aus lauter Trotz legte ich mich wieder ins Bett und blieb da (unbeabsichtigt) bis halb 5. Das meine ich mit sinnlos.
Zwischendurch hab ich noch erfahren, dass meine ganzen Bewerbungen bisher sinnlos waren, weil ich bei meiner Telefonnummer 0049177 und nicht 0177 schreiben muss. Ich war des Wissens, dass wenn man in GB ist die 0 reicht. Das war eine sehr motivierende Nachricht…
Aber ich hab mich dann aufgerafft, bin ins Internetcafé und druckte neue CV ´s (mit der richtigen Telefonnummer) und machte mich wieder los. Mal sehen ob sich diesmal wer meldet.
Das einzig ereignisreiche war, dass mich ein Mann im Hotel in ein indisches Restaurant (nicht schon wieder!!!) schickte, wegen einem Job als Fleyerverteiler. Das mache ich dann morgen. Und dann sehen sie ob ich Leute reinbringe und so. Und der Mann im Hotel brachte mich noch auf die Idee mich für die Garderobe in Clubs zu bewerben. Darin hab ich schließlich Erfahrung.
Bin dann wieder nach Hause, Fernsehen, bin noch ein bisschen in der Gegend rumgelaufen, weiter Fernsehen (die Mumie) und dann um 24 Uhr ins Bett.
Ihr seht ich habs geschafft mich mit 335 Wörtern knapp zu halten. Sonst sind die Blogs immer über 1000.
In Love, XoxO Maria
Mittwoch, 2. September 2009
Practical Test / 2. Interview
Der Tag des Probearbeitens….^^
Der Morgen war echt entspannt. 8 aufgestanden, in Ruhe gefrühstückt, geduscht usw. und dann noch ne Stunde ans Internet gesetzt um bei Leo ein paar Vokabeln rauszusuchen, die ich für den Zettel, den ich noch fertig ausfüllen musste gebrauchen konnte, und auch Sachen die ich den Tag über gebrauchen konnte. Und dann hab ich mich fertig gemacht und bin 10 nach 12 los. Ich war etwas in Eile, aber ich war kurz vor halb 12 dann da. Bis 3 sollte ich arbeiten.
Ich musste noch einen Moment warten, weil noch viel zu tun war. Dann zeigte er mir alles und erzählte mir was ich zu tun hatte. Ich sollte darauf achten, dass die Tische abgeräumt und sauber waren, abwaschen, Müll runter bringen, Toiletten kontrollieren (aber nicht sauber machen oder so, nur wenn was gravierendes nicht in Ordnung war) und auf das Regal achten, in dem Smoothies, Sandwiches und sowas standen. Also halt im Allgemeinen, das der Laden vernünftig aussah. Und das sollte ich bis um 3 machen. Der Laden ist jetzt nicht soooo riesig. Naja, also machte ich mich an die Arbeit. Hatte, als er mit alles erklärt hatte, schon einen Milchfleck auf der Theke entdeckt.^^ Den machte ich gleich weg. Natürlich dauerte es nicht lange und ich stand da, ohne was zu tun. Das fand ich dann natürlich nicht so toll, denn der Chef hatte gemeint .“Just keep yourselve bussy.“ Aber die eine Mitarbeiterin da, sagte mir, ich könnte ihr helfen, neue Milch zu holen. Und so verging dann eine halbe Stunde. Der Chef machte dann kleine Becher Latte mit Vanille Flavor fertig. Und ich sollte mich dann damit draußen hinstellen und sie verteilen. Das erste Mal mit dem Chef, er wollte ja schauen wie ich das machte. Ich war natürlich immer sehr freundlich und offen und der letzten wünschte ich dann noch einen schönen Tag. „Gut gemacht!“ dachte ich. Das 2. Mal war ich dann alleine mit Mokka with cream (die Frau da sagte zwar noch was, aber ich verstand sie nicht, und so sagte ich einfach immer nur Mokka with cream. Es war irgendwas über die Milch.). Der Chef hatte noch andere Interviews währenddessen. Er hatte wohl viele diese Woche. Draußen kam auch ein Alkoholiker, der dachte ich hätte einen Drink. „I never say no,“ sagte er erst, aber als ich sagte es wäre Mokka sagte er nein^^.
So ging es dann irgendwann vorbei, um 2 Uhr, fragte er mich, ob wir über den Tag reden wollen. Er fragte mich, wie ich es fand und was für Schwierigkeiten ich hatte. Und dann sagte er mir, dass ich das ganz gut gemacht habe, dass auch die Kollegen gesagt hatten, dass ich sehr nett war und Fragen gestellt habe. Ich war soooooo froh!! Er sagte, er hätte die Woche noch Interviews und er kann sich erst nächste Woche entscheiden, nachdem er die andern Leute gesprochen hatte. Aber es hörte sich schon alles sehr gut an wie er sprach. Aber wenn dann ein anderer Bewerber kommt, der schon Erfahrung hat und dass alles auch ganz toll macht, dann bin ich sicher raus… Naja mal sehen. Er schreibt mir ne Mail. Das Telefon ist für ausländische Nummern gesperrt.
Und dann bin ich um 2 Uhr noch schnell zu Tesco , Wasser und endlich mal was Süßes holen und dann zurück. Schnell mein Piercing wieder rein machen. Leider war eine haut drüber, aber ich bin dann mit meinem Stecker durch. Tat zwar etwas weh und es ist jetzt sehr gereizt und etwas angeschwollen, aber das geht schön. Nur macht es mir Sorgen, dass das schon nach 3 Stunden so ist….
Ich gönnte mir erst mal ne Auszeit und lag bis halb 5 auf meinem Bett rum. Und dann dachte ich mir, ich sollte zunächst mal meine Mails checken, falls der Typ vom Ice Rink geschrieben hatte. Und das hatte er. Entweder ich komme um 6 heute hin oder morgen früh um 11. Ich hatte eigentlich keine richtige Lust, aber ich dachte mir, wenn ich es schaffe, mach ich es. Ich surfte auf ihre Seite, machte den PC dann aus und wollte mir schnell Nudeln kochen. Ich dachte ja, dass dauert nachher auch ne Stunde und um 7 bin ich verhungert^^ Ich hab mich extra beeilt, schnell noch Make-up aufgefrischt und Kaugummi genommen und bin los.
Das hätte ich mir sowas von sparen können!!! Wieso? Ich musste nur ganz kurz auf den Typen warten und war trotzdem schon nach 5 Minuten wieder raus. Also ich kam da rein, setze mich nachdem ich der Frau an der Rezeption Bescheid gesagt hatte und wartete. Ich erwartete einen jungen frischen offenen Mann, denn er hatte immer nur mit Chris unterschrieben. Aber es kam ein Mitt-40ger auf mich zu. Wir wollten dann an einen ruhigeren Tisch, denn wir waren direkt neben der Bowlingbahn und die Leute jubelten laut. Ich sollte dann da nochmal kurz warten. Und dann kam er wieder mit einem Stapel zusammengehefteter Blätter. Ich musste meinen Namen und meine Adresse und meine Telefonnummer drauf schreiben. Drunter war noch was zum ankreuzen, aber dass musste er wohl machen. Dann fragte er mich nach vergangenen Jobs, ob ich noch wo anderes arbeite und ob ich was für so schnell wie möglich suchte. Und dann sagte er plötzlich nach einer Minute Dialog, dass er mir dann ne E-Mail schreibt, ob ich den Job bekomm oder nicht. Ich war erst mal verwirrt, sagte aber nett auf Wiedersehen. Beim Rausgehen dachte ich dann nur: „Wenn sie mich nicht wollen könnten sie das auch gleich jetzt sagen und müssten ihre Zeit nicht mit ner Mail verschwenden.“ So ein scheiß. Naja, 5 nach 6 war ich wieder draußen und konnte mich wieder umziehen. Aber ich werd da bestimmt mal als Gast hingehen, wenn ich weiß mit wem und wenn ich Geld hab. Is echt cool da.
Hab dann nur noch mit meiner Schwester telefoniert und jetzt schreib ich den (und meinen letzten) Blog und bin froh wieder aufgeholt zu haben. Das dauert echt lange.
Mal schauen was der Abend noch bringt. Würd mich überraschen wenn er was neues bringt^^ Obwohl wieder der Spanier von vor ein paar Tagen wieder neben mir sitzt.^^
Lüb euch!!!
In Love, XoxO Maria
Der Morgen war echt entspannt. 8 aufgestanden, in Ruhe gefrühstückt, geduscht usw. und dann noch ne Stunde ans Internet gesetzt um bei Leo ein paar Vokabeln rauszusuchen, die ich für den Zettel, den ich noch fertig ausfüllen musste gebrauchen konnte, und auch Sachen die ich den Tag über gebrauchen konnte. Und dann hab ich mich fertig gemacht und bin 10 nach 12 los. Ich war etwas in Eile, aber ich war kurz vor halb 12 dann da. Bis 3 sollte ich arbeiten.
Ich musste noch einen Moment warten, weil noch viel zu tun war. Dann zeigte er mir alles und erzählte mir was ich zu tun hatte. Ich sollte darauf achten, dass die Tische abgeräumt und sauber waren, abwaschen, Müll runter bringen, Toiletten kontrollieren (aber nicht sauber machen oder so, nur wenn was gravierendes nicht in Ordnung war) und auf das Regal achten, in dem Smoothies, Sandwiches und sowas standen. Also halt im Allgemeinen, das der Laden vernünftig aussah. Und das sollte ich bis um 3 machen. Der Laden ist jetzt nicht soooo riesig. Naja, also machte ich mich an die Arbeit. Hatte, als er mit alles erklärt hatte, schon einen Milchfleck auf der Theke entdeckt.^^ Den machte ich gleich weg. Natürlich dauerte es nicht lange und ich stand da, ohne was zu tun. Das fand ich dann natürlich nicht so toll, denn der Chef hatte gemeint .“Just keep yourselve bussy.“ Aber die eine Mitarbeiterin da, sagte mir, ich könnte ihr helfen, neue Milch zu holen. Und so verging dann eine halbe Stunde. Der Chef machte dann kleine Becher Latte mit Vanille Flavor fertig. Und ich sollte mich dann damit draußen hinstellen und sie verteilen. Das erste Mal mit dem Chef, er wollte ja schauen wie ich das machte. Ich war natürlich immer sehr freundlich und offen und der letzten wünschte ich dann noch einen schönen Tag. „Gut gemacht!“ dachte ich. Das 2. Mal war ich dann alleine mit Mokka with cream (die Frau da sagte zwar noch was, aber ich verstand sie nicht, und so sagte ich einfach immer nur Mokka with cream. Es war irgendwas über die Milch.). Der Chef hatte noch andere Interviews währenddessen. Er hatte wohl viele diese Woche. Draußen kam auch ein Alkoholiker, der dachte ich hätte einen Drink. „I never say no,“ sagte er erst, aber als ich sagte es wäre Mokka sagte er nein^^.
So ging es dann irgendwann vorbei, um 2 Uhr, fragte er mich, ob wir über den Tag reden wollen. Er fragte mich, wie ich es fand und was für Schwierigkeiten ich hatte. Und dann sagte er mir, dass ich das ganz gut gemacht habe, dass auch die Kollegen gesagt hatten, dass ich sehr nett war und Fragen gestellt habe. Ich war soooooo froh!! Er sagte, er hätte die Woche noch Interviews und er kann sich erst nächste Woche entscheiden, nachdem er die andern Leute gesprochen hatte. Aber es hörte sich schon alles sehr gut an wie er sprach. Aber wenn dann ein anderer Bewerber kommt, der schon Erfahrung hat und dass alles auch ganz toll macht, dann bin ich sicher raus… Naja mal sehen. Er schreibt mir ne Mail. Das Telefon ist für ausländische Nummern gesperrt.
Und dann bin ich um 2 Uhr noch schnell zu Tesco , Wasser und endlich mal was Süßes holen und dann zurück. Schnell mein Piercing wieder rein machen. Leider war eine haut drüber, aber ich bin dann mit meinem Stecker durch. Tat zwar etwas weh und es ist jetzt sehr gereizt und etwas angeschwollen, aber das geht schön. Nur macht es mir Sorgen, dass das schon nach 3 Stunden so ist….
Ich gönnte mir erst mal ne Auszeit und lag bis halb 5 auf meinem Bett rum. Und dann dachte ich mir, ich sollte zunächst mal meine Mails checken, falls der Typ vom Ice Rink geschrieben hatte. Und das hatte er. Entweder ich komme um 6 heute hin oder morgen früh um 11. Ich hatte eigentlich keine richtige Lust, aber ich dachte mir, wenn ich es schaffe, mach ich es. Ich surfte auf ihre Seite, machte den PC dann aus und wollte mir schnell Nudeln kochen. Ich dachte ja, dass dauert nachher auch ne Stunde und um 7 bin ich verhungert^^ Ich hab mich extra beeilt, schnell noch Make-up aufgefrischt und Kaugummi genommen und bin los.
Das hätte ich mir sowas von sparen können!!! Wieso? Ich musste nur ganz kurz auf den Typen warten und war trotzdem schon nach 5 Minuten wieder raus. Also ich kam da rein, setze mich nachdem ich der Frau an der Rezeption Bescheid gesagt hatte und wartete. Ich erwartete einen jungen frischen offenen Mann, denn er hatte immer nur mit Chris unterschrieben. Aber es kam ein Mitt-40ger auf mich zu. Wir wollten dann an einen ruhigeren Tisch, denn wir waren direkt neben der Bowlingbahn und die Leute jubelten laut. Ich sollte dann da nochmal kurz warten. Und dann kam er wieder mit einem Stapel zusammengehefteter Blätter. Ich musste meinen Namen und meine Adresse und meine Telefonnummer drauf schreiben. Drunter war noch was zum ankreuzen, aber dass musste er wohl machen. Dann fragte er mich nach vergangenen Jobs, ob ich noch wo anderes arbeite und ob ich was für so schnell wie möglich suchte. Und dann sagte er plötzlich nach einer Minute Dialog, dass er mir dann ne E-Mail schreibt, ob ich den Job bekomm oder nicht. Ich war erst mal verwirrt, sagte aber nett auf Wiedersehen. Beim Rausgehen dachte ich dann nur: „Wenn sie mich nicht wollen könnten sie das auch gleich jetzt sagen und müssten ihre Zeit nicht mit ner Mail verschwenden.“ So ein scheiß. Naja, 5 nach 6 war ich wieder draußen und konnte mich wieder umziehen. Aber ich werd da bestimmt mal als Gast hingehen, wenn ich weiß mit wem und wenn ich Geld hab. Is echt cool da.
Hab dann nur noch mit meiner Schwester telefoniert und jetzt schreib ich den (und meinen letzten) Blog und bin froh wieder aufgeholt zu haben. Das dauert echt lange.
Mal schauen was der Abend noch bringt. Würd mich überraschen wenn er was neues bringt^^ Obwohl wieder der Spanier von vor ein paar Tagen wieder neben mir sitzt.^^
Lüb euch!!!
In Love, XoxO Maria
Interview bei Starbucks
Heute war endlich mal wieder ein positiver Tag.
Ich hab heut mir mal etwas mehr Schlaf gegönnt. Bin erst 10 vor 9 aufgestanden, obwohl ich ne Stunde lang nur noch geruht habe. Bin dann in aller Ruhe aufgestanden, gegessen, mich fertig gemacht und hab mich erst mal an den Computer gesetzt. Ich wollte meinen letzten Blog schreiben und mich auf mein Vorstellungsgespräch bei Starbucks vorbereiten. Ein bisschen was über die Philosophie und so in Erfahrung bringen. Kann ja nur helfen.^^ Ich wurde langsam tierisch aufgeregt. Um 3 sollte mein Vorstellungsgespräch sein. Um 1 ging ich dann wieder vom PC weg. Ich wollte mich in aller Ruhe schminken, Haare machen, nochmal was zu essen holen (wieder einen Salat) ,essen und dann so ne halbe Stunde Minimum vorher los. Lief auch alles ganz gut, nur das am Anfang mein Abdeckzeug weg war und ich meinen Liedstrich etwas breiter machen musste als geplant, weil ich so zitterte^^ . Ich war aber echt begeister. Es gelang mal alles. Und ich war sogar schneller als geplant. Ich hätte aber noch in der Herberge bleiben sollen, weil ich so dann schon halb 3 da war. Aber ich ging noch nicht rein. Ich kam mir etwas bescheuert vor, von wegen deutscher Pünktlichkeit, obwohl ich ja sonst tendenziell eher unpünktlich bin.^^
Kurz vor 3 bin ich dann rein. Der Manager führte aber grade schon ein Gespräch. Ich sollte mich hinsetzen und warten, und einen Zettel ausfüllen über halt wieso es für Starbucks wichtig ist, einen guten Kundenservice zu haben, Gesundheitsprobleme, frühere Jobs und sowas. Und zwischendurch kam dann der Manager, sagte hallo, fragte wie es mir geht und so. Ich war auch schon gar nicht mehr so aufgeregt. Wir haben uns an einen Tisch weiter hinten gesetzt und hatten unser Gespräch (Zwischendurch haben wir uns auch noch umgesetzt. Warum? Keine Ahnung). Und der war ganz nett. Mit ihm hatte ich ja schon gesprochen, als ich den Termin bekommen habe. Das war alles etwas anders in Deutschland. Er hatte da so einen kleinen Block in der Hand, auf dem festgesetzte Fragen standen. Und dann sagte er mit eine Situation und ich musste dann diese Situation beschreiben, wie ich sie in meinem Berufsleben bereits hatte und wie ich da gehandelt habe. Sowas wie: „Sie haben viele wichtige Sachen die sofort erledigt werden müssen. Wie entscheiden sie was sie tun?“ Ich muss sagen ich war sehr gut im Gespräch. Ich war selbst überrascht, wie konsequent ich es durchgezogen hab und wie sicher ich mich gefühlt hab. Auch die kleinen sprachlichen Hürden, konnten überwunden werden. Auch der Manager sagte, ihm hätten meine Antworten gefallen und er lud mich auf ein Probearbeiten für den nächsten Tag ein (achso Bina, mir fiel grad ein, dass er schon zu Beginn des Gespräches gesagt hatte, dass das dort aus diesen Fragen und dem praktischem Test bestand. Also nix mit, nur besondere Leute einladen^^). Ich war sehr erfreut darüber. Das ganze hatte ne Stunde gedauert, um 4 war ich wieder raus. Eigentlich wollte ich gleich noch bei Tesco rein, um Wasser zu holen, aber das vergas ich dann. Ich war echt mal gut drauf. Und ich hatte den Rest des Tages frei!!(Freude)
Also ging ich zurück und hab mich erst mal umgezogen. Ich hasse es in weißer Bluse und Anzughose rumzurennen. Das ist wie sich verkleiden. Ich wollte mal wieder richtig wie ich aussehen. Ich bin hier immer nur sehr wenig geschminkt und auch sonst weniger farbig als sonst. Der eigentliche Auslöser dafür war, dass ich für die Arbeit dort, mein Piercing rausnehmen muss. Das hat mich so geschockt, obwohl es ja eigentlich klar war. Aber ich will mein Piercing nicht verlieren… Das gehört zu mir. Das ist als würde ich meinen kleinen Finger abschneiden müssen. Ich mag meine kleinen Finger wirklich gerne. Die sind hübsch.^^ Naja, ich hab dann erst mal meinen geliebten Ring reingemacht, denn ich hatte hier nur meinen Stecker drin. Da fühlte ich mich gleich viel besser.^^ Dann Jeanne-Hose an, grüne Ballerinas, selbstgemachtes Shirt und weiße Jacke und ab ging die Post. In den Hyde Park natürlich(wohin auch sonst^^) Wetter war ja schön. Musik rein und alles war super. Is schon lustig mit dem Scream von Intohimo durch diese Naturlandschaft zu laufen^^ Bin dieses Mal mal auf die andere Seite gelaufen. So schön, an dem natürlicheren See lang. Is echt hübsch. Auch wenn ich mich gleich mal an ein paar Brennnesseln rangemacht habe. Die waren einfach zu heiß für mich ;d. Aber dann hab ich Hunger bekommen, bin zurück, Nudeln gegessen.
Wie jeden Abend nahm ich mir vor, nicht „zuhause“ zu sitzen und Fernseh zu schauen. Aber genau das tat ich dann. Beziehungsweise ich war im Internet. Die leute hier haben irgendwie eine Reportage über Vögel oder so geguckt. Darauf hatte ich echt keinen Bock. Und da las ich eine Mail, dass ich morgen früh um 11 Uhr ein Vorstellungsgespräch im Ice Rink Oueensway habe. Aber um 12.30 Uhr hab ich doch das Probearbeiten. Nach eine Beratung mit meiner Schwester schrieb ich dann eine sehr nette Mail das wir das verschieben müssen:
Und dann wollte ich mir nur noch Haare waschen und ins Bett, auch wenn es erst um 9 war. Hatte echt Kopfschmerzen. Wie jeden Abend mittlerweile. Ich glaub das liegt an den ganzen Computern um mich herum. Halb 11 lag ich dann auch endlich im Bett.^^ Hat alles etwas länger gedauert.
Bye Leute. Lieb euch alle. Kuss
In Love, XoxO Maria
Ich hab heut mir mal etwas mehr Schlaf gegönnt. Bin erst 10 vor 9 aufgestanden, obwohl ich ne Stunde lang nur noch geruht habe. Bin dann in aller Ruhe aufgestanden, gegessen, mich fertig gemacht und hab mich erst mal an den Computer gesetzt. Ich wollte meinen letzten Blog schreiben und mich auf mein Vorstellungsgespräch bei Starbucks vorbereiten. Ein bisschen was über die Philosophie und so in Erfahrung bringen. Kann ja nur helfen.^^ Ich wurde langsam tierisch aufgeregt. Um 3 sollte mein Vorstellungsgespräch sein. Um 1 ging ich dann wieder vom PC weg. Ich wollte mich in aller Ruhe schminken, Haare machen, nochmal was zu essen holen (wieder einen Salat) ,essen und dann so ne halbe Stunde Minimum vorher los. Lief auch alles ganz gut, nur das am Anfang mein Abdeckzeug weg war und ich meinen Liedstrich etwas breiter machen musste als geplant, weil ich so zitterte^^ . Ich war aber echt begeister. Es gelang mal alles. Und ich war sogar schneller als geplant. Ich hätte aber noch in der Herberge bleiben sollen, weil ich so dann schon halb 3 da war. Aber ich ging noch nicht rein. Ich kam mir etwas bescheuert vor, von wegen deutscher Pünktlichkeit, obwohl ich ja sonst tendenziell eher unpünktlich bin.^^
Kurz vor 3 bin ich dann rein. Der Manager führte aber grade schon ein Gespräch. Ich sollte mich hinsetzen und warten, und einen Zettel ausfüllen über halt wieso es für Starbucks wichtig ist, einen guten Kundenservice zu haben, Gesundheitsprobleme, frühere Jobs und sowas. Und zwischendurch kam dann der Manager, sagte hallo, fragte wie es mir geht und so. Ich war auch schon gar nicht mehr so aufgeregt. Wir haben uns an einen Tisch weiter hinten gesetzt und hatten unser Gespräch (Zwischendurch haben wir uns auch noch umgesetzt. Warum? Keine Ahnung). Und der war ganz nett. Mit ihm hatte ich ja schon gesprochen, als ich den Termin bekommen habe. Das war alles etwas anders in Deutschland. Er hatte da so einen kleinen Block in der Hand, auf dem festgesetzte Fragen standen. Und dann sagte er mit eine Situation und ich musste dann diese Situation beschreiben, wie ich sie in meinem Berufsleben bereits hatte und wie ich da gehandelt habe. Sowas wie: „Sie haben viele wichtige Sachen die sofort erledigt werden müssen. Wie entscheiden sie was sie tun?“ Ich muss sagen ich war sehr gut im Gespräch. Ich war selbst überrascht, wie konsequent ich es durchgezogen hab und wie sicher ich mich gefühlt hab. Auch die kleinen sprachlichen Hürden, konnten überwunden werden. Auch der Manager sagte, ihm hätten meine Antworten gefallen und er lud mich auf ein Probearbeiten für den nächsten Tag ein (achso Bina, mir fiel grad ein, dass er schon zu Beginn des Gespräches gesagt hatte, dass das dort aus diesen Fragen und dem praktischem Test bestand. Also nix mit, nur besondere Leute einladen^^). Ich war sehr erfreut darüber. Das ganze hatte ne Stunde gedauert, um 4 war ich wieder raus. Eigentlich wollte ich gleich noch bei Tesco rein, um Wasser zu holen, aber das vergas ich dann. Ich war echt mal gut drauf. Und ich hatte den Rest des Tages frei!!(Freude)
Also ging ich zurück und hab mich erst mal umgezogen. Ich hasse es in weißer Bluse und Anzughose rumzurennen. Das ist wie sich verkleiden. Ich wollte mal wieder richtig wie ich aussehen. Ich bin hier immer nur sehr wenig geschminkt und auch sonst weniger farbig als sonst. Der eigentliche Auslöser dafür war, dass ich für die Arbeit dort, mein Piercing rausnehmen muss. Das hat mich so geschockt, obwohl es ja eigentlich klar war. Aber ich will mein Piercing nicht verlieren… Das gehört zu mir. Das ist als würde ich meinen kleinen Finger abschneiden müssen. Ich mag meine kleinen Finger wirklich gerne. Die sind hübsch.^^ Naja, ich hab dann erst mal meinen geliebten Ring reingemacht, denn ich hatte hier nur meinen Stecker drin. Da fühlte ich mich gleich viel besser.^^ Dann Jeanne-Hose an, grüne Ballerinas, selbstgemachtes Shirt und weiße Jacke und ab ging die Post. In den Hyde Park natürlich(wohin auch sonst^^) Wetter war ja schön. Musik rein und alles war super. Is schon lustig mit dem Scream von Intohimo durch diese Naturlandschaft zu laufen^^ Bin dieses Mal mal auf die andere Seite gelaufen. So schön, an dem natürlicheren See lang. Is echt hübsch. Auch wenn ich mich gleich mal an ein paar Brennnesseln rangemacht habe. Die waren einfach zu heiß für mich ;d. Aber dann hab ich Hunger bekommen, bin zurück, Nudeln gegessen.
Wie jeden Abend nahm ich mir vor, nicht „zuhause“ zu sitzen und Fernseh zu schauen. Aber genau das tat ich dann. Beziehungsweise ich war im Internet. Die leute hier haben irgendwie eine Reportage über Vögel oder so geguckt. Darauf hatte ich echt keinen Bock. Und da las ich eine Mail, dass ich morgen früh um 11 Uhr ein Vorstellungsgespräch im Ice Rink Oueensway habe. Aber um 12.30 Uhr hab ich doch das Probearbeiten. Nach eine Beratung mit meiner Schwester schrieb ich dann eine sehr nette Mail das wir das verschieben müssen:
Und dann wollte ich mir nur noch Haare waschen und ins Bett, auch wenn es erst um 9 war. Hatte echt Kopfschmerzen. Wie jeden Abend mittlerweile. Ich glaub das liegt an den ganzen Computern um mich herum. Halb 11 lag ich dann auch endlich im Bett.^^ Hat alles etwas länger gedauert.
Bye Leute. Lieb euch alle. Kuss
In Love, XoxO Maria
Dienstag, 1. September 2009
Jobsuche / Bank die Zweite
Der Tag gestern (also der 6.Tag ich bin mittlerweile schon im 7.^^) war ganz okay. Nicht so schlimm wie der Tag mit der Bank. Auch wenn auch der mal wieder nicht ohne Probleme ablief (was für eine Überraschung!!!!). Ich brauch grad etwas länger, um mich zu erinnern, wie er begonnen hat…. Ach ja, ich bin etwas früher aufgestanden als sonst (um 7.30 Uhr), weil ich mich diesmal vorm Essen duschen wollte. Ich wollte heute früher los auf Jobsuche, weil man ab Nachmittag also so um 3/4 hier eh nix mehr machen kann. Es ist ja immer noch Karneval. Ich musste mir ja auch die Haare waschen. Das früher aufstehen war dann aber doch für die Katz, weil ich ja keinen Föhn hab und meine Haare bis um 10/11 brauchten, um zu trocknen. Naja, ich lag dann halt nach dem Frühstück noch ne Weile auf meinem Bett rum und wartet, dass meine Haare trockneten.
Da bemerkte ich, dass die anderen Emo/Punk-Italiener verschwunden waren. Ihre Betten waren abgezogen und ihre Rucksäcke sind auch weg. Ich war geschockt. Sie sollten doch erst am 4.9. auschecken und es war erst der 31.8. Alle anderen Menschen sollten auch heute auschecken und ich hatte schon Angst, dass ich nun ganz alleine im Zimmer wäre. Das wäre zwar auch irgendwie cool, aber doch recht gruselig. Aber grad als die Franzosen, die letzten von den Menschen, die noch nicht ausgecheckt hatten, packten, kam eine Chinesin rein. Die sind hier wirklich oft vertreten. Chinesen, Spanier, Italiener, Russen, Franzosen und wenige Deutsche. Und natürlich auch Britten.^^ Als die Franzosen weg waren, hab ich erst mal das Zeug weggeräumt bzw. mir angeeignet, das die anderen vergessen hatten. Ich nahm mir 2 Tuben Zahnpasta, eine Haarspülung (auch noch von Panten!! Zwar nicht das was ich zuhause hab stehen lassen, aber es reicht. Jetzt hab ich endlich wieder eine), ein Männerparfüm (auch wenn ich es für mich nicht brauche, hab ich das Gefühl dass ich es noch irgendwie gebrauchen kann.)(das kann auch nur von Francesco oder Simon sein, denn die anderen schienen sich nie geduscht zu haben und schiefen auch irgendwie in ihren Klamotten –eklig oder?), 2 kleine Packungen Chips, 2 Minikücklein, 2 Strohhalme von Subways^^, Seife (die ich aber im Zimmer für alle stehen lasse) und noch 20/30 pence, durch die ich mir dann noch nen Schokopudding holen konnte. Im Bad fand ich auf dem Boden auch noch ein 20 pence Stück. Mittagessen war also gesichert.^^
So dann machte ich mich fertig und ging um 11 Uhr endlich los. Ich hatte mir vorgenommen bis um 4 zu machen, dann eine Bank zu suchen und dann Nudeln zu kochen. Also ging ich los. Da sagte die Hälfte gleich, dass sie keinen suchen, ein Viertel, ich solle mich übers Internet oder bei der Hauptstelle bewerben, und das andere Viertel wollte entweder nur meinen CV, obwohl die keinen suchen, oder sie wollten einen haben und sagten nicht, ob sie wen suchen. Die wollen sich alle melden (hat auch von meinem 1. Tag keiner gemacht bisher, obwohl bei dem einen „imminently starts” dran stand. Solche Säcke!! Egal. Aber einen Erfolg hatte ich dann doch noch. Bei Starbucks (einem von 4 hier in meiner Nähe) habe ich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen!! Gleich für den nächsten Tag! Immerhin ein Anfang! Mal sehen wie es wird. Halb 1 rum hab ich dann erst mal eine Essenspause mit Salat und Schokopudding gemacht und mich kurz ausgeruht. Also insgesamt so ne Stunde Pause. Halb 2 bin ich dann wieder los. Ich hatte aber nur noch 5 CV ´s , also wollte ich so lange machen, bis die alle sind. Ich bin in das Einkaufscenter gegangen, was ich 2 Tage vorher gefunden habe. Aber die suchten selten welche, aber ich wurde meine CV ´s los.
Halb 3 ging ich wieder zurück. So hatte ich noch mehr Zeit für anderes. Also schrieb ich meinen Blog vom letzten Tag, chattete kurz mit meiner Mama und schaute nach Banken und so. Ich dachte ich hatte den Fehler mit der Bank gefunden. Die Adresse war 41Moorgate, aber die Karte zeigte auf die Batholomew Close. Ich hatte nur auf die Karte geachtet, obwohl ich mich noch gewundert hatte, warum da Moorgate steht, die Bank aber so weit von der U-Bahn-Station Moorgate weg war.^^
Aber ich hatte erst mal Hunger, also ging ich runter in die Küche. Und TADA!!!! Der Herd funktionierte wieder!!!!! Ich war so froh, dass glaubt ihr nicht. Wenn nicht dann hätte ich mich erst mal von den Chips und den Küchlein ernähren müssen, ich hatte nur noch 9 pence!!^^ Also machte ich mir meine Nudeln und unterhielt mich wieder mit der Russin, die den Tag an dem der Herd kaputt war, auch da war, und die an der Rezeption arbeitet. Ich unterhielt mich etwas mit ihr und wartete auf meine Nudeln. Von dem 1 Kilo Packet kann ich glaub ich so 2 Wochen leben^^. Meine Bananen sind ja spurlos verschwunden. Das war echt schön. Also das Essen^^
Und dann wollte ich (halb 6/6) los zur Bank. Ich musste wieder mit der selben U-Bahn fahren, nur eine Station weiter als gestern. Ich war fröhlich, weil ich hatte 3 Banken dort in der Nähe gefunden und dachte mir, eine muss es doch geben. Ich hatte mir diesmal auch die Hausnummern gemerkt und auch aufgeschrieben. Ich war frohen Mutes und bog natürlich (wie auch nicht anders zu erwarten) in die falsche Richtung in die Straße ein. Aber diesmal nervte mich das nicht so. Ich ging einfach wieder zurück. Nur merkte ich, dass ich langsam auf Toilette musste. Aber ich war ja in der Annahme, dass ich nur schnell in die Bank reingehen würde, meinen Kontostand prüfen und Geld holen würde und dann wieder zurück fahre. Irgendwann stand ich dann vor 41Moorgate. Nur die Bank war nicht da. Toll!!! Aber naja, ich wollte dann zu einer der anderen Banken. Ich suchte das Buch, in dem ich die Adressen aufgeschrieben habe. Ich suchte vergeblich, denn ich hatte es auf dem Bett liegen lassen. Toll!! In diesem Moment sank meine Stimmung dramatisch. Und ich musste mittlerweile auch tierisch dringend auf Toilette!! Also ging ich zurück zur nächsten Kreuzung, und bog in die London Wall ein. Und da waren Geschäfte, Kneipen, Subways und so. Ich freute mich erst, weil ich da ja auf Toilette gehen konnte. Zu früh gefreut. Es hatte alles zu. Selbst Subways. Es war nicht mal um 7. Halb 7 hatte da aber alles zu gemacht. An einem Montag. Ich fand das schon sehr merkwürdig. Ich fragte mich in was für einer beschissenen Straße ich hier denn bin. Ich lief dann die London Wall lang, wusste natürlich nicht, ob ich in die richtige Richtung laufe, weil ich ja die Hausnummer nicht wusste. Aber ich lief erst mal. Ich wollte schon wieder umkehren, weil ich bisher ja so ziemlich immer in die falsche Straße eingebogen bin. Aber zum Glück machte ich das nicht. Ich lief diesmal richtig. Ich las eine Straße, an die ich mich erinnerte. Dort sollte irgendwo ne Bank sein. Also bog ich da ein und ich fand eine Deutsche Bank!!! Ich hörte schon Engelein singen. Endlich!!! Ich musste nur nochmal um das Haus rennen, weil nur der andere Eingang offen war. Aber das war okay. Also ging ich da rein. Und fragte den Pförtner wo denn hier ein Geldautomat ist, denn es war nur eine große Eingangshalle. Der sagte mir dann (natürlich auf Englisch): “Hier gibt es kein Bargeld. Das ist eine Investmentbank. Hier kann man ihnen nur helfen, wenn sie ihr Geld anlegen wollen.“ Ich will mein beschissenes Geld aber nicht anlegen, ich will es haben!!!!!!!!!! Er schickte mich dann nur zu einem britischen Automaten, die es hier zu Hauf gab. Ich wusste ja, dass die da meine EC-Karte annehmen, aber da muss ich bezahlen. Aber das musst ich dann machen. Ich war fast am Heulen, weil ich so dringend auf Toilette musste. Meine Oylster Card war alle, so dass ich ohne Geld draufzuladen nicht zurück konnte und die Fahrt von Moorgate nach Bayswater dauert über 20 Minuten. Ich war echt am Ende. Aber ich kam dann endlich an und ging auf Toilette. Es war halb 8. Geplantj hatte ich um 7 wieder zurück zu sein, um dann noch in den Hyde Park zu gehen.
Und hier war immer noch ein Tumult. Diesmal war Karneval irgendwie im Queensway. Hier siehts aus sag ich euch!!! So hat man Großbrittanien noch nie erlebt. Und diese ganzen betrunkenen Menschen!!! Ich fands echt unglaublich. Aber es hat scheinbar wirklich irgendwas mit Jameika zu tun. Ich google das mal. Ich hab dann meine kleine Tasche geholt, weil man da nichts rausklauen kann. Also bin ich los zum Hyde Park, obwohl es schon sehr gedämmert hatte.(Sagt man das so?) Also ich mein dass es schon recht dunkel war. Und der Hyde Park war dann zu gesperrt mit Schlössern und Ketten und so. Das Ding hat ja auch Türen. Aber ein paar Leute kletterten über den Zaun und ich machte ihnen das nach. Auch wenn ich etwas Angst vor der Polizei hatte, aber ich hab das Gefühl man darf hier im Moment alles. Ich lief dann zu dem einen See, setzte mich da ne viertel Stunde hin. Dann wurde es mir zu dunkel, vor allem weil die da kein Licht haben. Die Drehtüren aus dem Park raus funktionieren ja noch. Man schließt die Leute ja nicht darin ein.^^ Ich lief dann nochmal den Queensway kurz lang, um mir das treiben kurz anzusehen, aber alleine war das scheiße. Ich hatte schon im Hyde Park einen akuten Einsamkeitsanfall bekommen. Das wollte ich mir dann nicht noch geben. Also bin ich zurück.
Ich setzte mich in den TV-Raum. Da lief erst „Brooke Knows Best“ (neue Folgen) und dann ein Stück „Super Sweet Sixteen“ über irgendwelche Promis und Promi-Kinder. Aber dann schalteten wie einen Film ein. Nachdem wir aber eine Minute „Independence Day“ geschaut hatten, schauten wir „Transformer“. Ich wollte eigentlich ins Bett. Aber es war erst um 9. So früh wollte ich dann noch nicht schlafen. Aber von diesen Couchen und Stühlen hier, bekomm ich immer so tierische Rückenschmerzen. Naja, ich wollte eigentlich zwischendurch gehen, aber hier laufen ja keine Werbung in Filmen (Sky müsst ihr wissen) und ich kann Filme nur unterbrechen, wenn sie wirklich schlecht sind oder ich dringend weg muss. Und Transformer war jetzt nicht so schlecht, also schaute ich den noch bis 23.30 Uhr zu Ende. Ich hab zwar nicht alles verstanden (was war das z.B. mit dem Würfel und warum wollte den jeder haben? Und warum waren die Dinger überhaupt auf der Erde?), aber es war so schon nicht schlecht. Obwohl die Hauptdarsteller meiner Meinung nach schon zu alt für Schüler aussahen (denn sie waren ja scheinbar erst 16, wenn der eine sein 1. Auto bekam.). Aber so wars ok.
Und dann bin ich hoch. Es waren mittlerweile 4 Betten (mit meinem 5) besetzt. 2 Russinnen, die aber nur eine Nacht bleiben, die Chinesin und noch ein Spanier(?). Jedenfalls hört sich sein Name recht spanisch an. Ihr müsst wissen, dass man hier so ein Zettel mit Anreisedatum, Abreisedatum, Zimmernummer und Namen bekommt, den man ans Bett klebt, um zu zeigen „das ist meins“.
Es war aber noch keiner von denen da, also konnte ich mich in aller Ruhe im Zimmer fertig machen. Und bin dann dreiviertel 11 rum ins Bett.
Ich vermisse euch wirklich wahnsinnig in den letzten Tagen und wünschte einer von euch wäre da um mit mir einfach nur abzuhängen. Niemanden zu kennen is echt scheiße. Hoffe euch geht’s gut. Lieb euch!!
In Love, XoxO Maria
Da bemerkte ich, dass die anderen Emo/Punk-Italiener verschwunden waren. Ihre Betten waren abgezogen und ihre Rucksäcke sind auch weg. Ich war geschockt. Sie sollten doch erst am 4.9. auschecken und es war erst der 31.8. Alle anderen Menschen sollten auch heute auschecken und ich hatte schon Angst, dass ich nun ganz alleine im Zimmer wäre. Das wäre zwar auch irgendwie cool, aber doch recht gruselig. Aber grad als die Franzosen, die letzten von den Menschen, die noch nicht ausgecheckt hatten, packten, kam eine Chinesin rein. Die sind hier wirklich oft vertreten. Chinesen, Spanier, Italiener, Russen, Franzosen und wenige Deutsche. Und natürlich auch Britten.^^ Als die Franzosen weg waren, hab ich erst mal das Zeug weggeräumt bzw. mir angeeignet, das die anderen vergessen hatten. Ich nahm mir 2 Tuben Zahnpasta, eine Haarspülung (auch noch von Panten!! Zwar nicht das was ich zuhause hab stehen lassen, aber es reicht. Jetzt hab ich endlich wieder eine), ein Männerparfüm (auch wenn ich es für mich nicht brauche, hab ich das Gefühl dass ich es noch irgendwie gebrauchen kann.)(das kann auch nur von Francesco oder Simon sein, denn die anderen schienen sich nie geduscht zu haben und schiefen auch irgendwie in ihren Klamotten –eklig oder?), 2 kleine Packungen Chips, 2 Minikücklein, 2 Strohhalme von Subways^^, Seife (die ich aber im Zimmer für alle stehen lasse) und noch 20/30 pence, durch die ich mir dann noch nen Schokopudding holen konnte. Im Bad fand ich auf dem Boden auch noch ein 20 pence Stück. Mittagessen war also gesichert.^^
So dann machte ich mich fertig und ging um 11 Uhr endlich los. Ich hatte mir vorgenommen bis um 4 zu machen, dann eine Bank zu suchen und dann Nudeln zu kochen. Also ging ich los. Da sagte die Hälfte gleich, dass sie keinen suchen, ein Viertel, ich solle mich übers Internet oder bei der Hauptstelle bewerben, und das andere Viertel wollte entweder nur meinen CV, obwohl die keinen suchen, oder sie wollten einen haben und sagten nicht, ob sie wen suchen. Die wollen sich alle melden (hat auch von meinem 1. Tag keiner gemacht bisher, obwohl bei dem einen „imminently starts” dran stand. Solche Säcke!! Egal. Aber einen Erfolg hatte ich dann doch noch. Bei Starbucks (einem von 4 hier in meiner Nähe) habe ich einen Termin für ein Vorstellungsgespräch bekommen!! Gleich für den nächsten Tag! Immerhin ein Anfang! Mal sehen wie es wird. Halb 1 rum hab ich dann erst mal eine Essenspause mit Salat und Schokopudding gemacht und mich kurz ausgeruht. Also insgesamt so ne Stunde Pause. Halb 2 bin ich dann wieder los. Ich hatte aber nur noch 5 CV ´s , also wollte ich so lange machen, bis die alle sind. Ich bin in das Einkaufscenter gegangen, was ich 2 Tage vorher gefunden habe. Aber die suchten selten welche, aber ich wurde meine CV ´s los.
Halb 3 ging ich wieder zurück. So hatte ich noch mehr Zeit für anderes. Also schrieb ich meinen Blog vom letzten Tag, chattete kurz mit meiner Mama und schaute nach Banken und so. Ich dachte ich hatte den Fehler mit der Bank gefunden. Die Adresse war 41Moorgate, aber die Karte zeigte auf die Batholomew Close. Ich hatte nur auf die Karte geachtet, obwohl ich mich noch gewundert hatte, warum da Moorgate steht, die Bank aber so weit von der U-Bahn-Station Moorgate weg war.^^
Aber ich hatte erst mal Hunger, also ging ich runter in die Küche. Und TADA!!!! Der Herd funktionierte wieder!!!!! Ich war so froh, dass glaubt ihr nicht. Wenn nicht dann hätte ich mich erst mal von den Chips und den Küchlein ernähren müssen, ich hatte nur noch 9 pence!!^^ Also machte ich mir meine Nudeln und unterhielt mich wieder mit der Russin, die den Tag an dem der Herd kaputt war, auch da war, und die an der Rezeption arbeitet. Ich unterhielt mich etwas mit ihr und wartete auf meine Nudeln. Von dem 1 Kilo Packet kann ich glaub ich so 2 Wochen leben^^. Meine Bananen sind ja spurlos verschwunden. Das war echt schön. Also das Essen^^
Und dann wollte ich (halb 6/6) los zur Bank. Ich musste wieder mit der selben U-Bahn fahren, nur eine Station weiter als gestern. Ich war fröhlich, weil ich hatte 3 Banken dort in der Nähe gefunden und dachte mir, eine muss es doch geben. Ich hatte mir diesmal auch die Hausnummern gemerkt und auch aufgeschrieben. Ich war frohen Mutes und bog natürlich (wie auch nicht anders zu erwarten) in die falsche Richtung in die Straße ein. Aber diesmal nervte mich das nicht so. Ich ging einfach wieder zurück. Nur merkte ich, dass ich langsam auf Toilette musste. Aber ich war ja in der Annahme, dass ich nur schnell in die Bank reingehen würde, meinen Kontostand prüfen und Geld holen würde und dann wieder zurück fahre. Irgendwann stand ich dann vor 41Moorgate. Nur die Bank war nicht da. Toll!!! Aber naja, ich wollte dann zu einer der anderen Banken. Ich suchte das Buch, in dem ich die Adressen aufgeschrieben habe. Ich suchte vergeblich, denn ich hatte es auf dem Bett liegen lassen. Toll!! In diesem Moment sank meine Stimmung dramatisch. Und ich musste mittlerweile auch tierisch dringend auf Toilette!! Also ging ich zurück zur nächsten Kreuzung, und bog in die London Wall ein. Und da waren Geschäfte, Kneipen, Subways und so. Ich freute mich erst, weil ich da ja auf Toilette gehen konnte. Zu früh gefreut. Es hatte alles zu. Selbst Subways. Es war nicht mal um 7. Halb 7 hatte da aber alles zu gemacht. An einem Montag. Ich fand das schon sehr merkwürdig. Ich fragte mich in was für einer beschissenen Straße ich hier denn bin. Ich lief dann die London Wall lang, wusste natürlich nicht, ob ich in die richtige Richtung laufe, weil ich ja die Hausnummer nicht wusste. Aber ich lief erst mal. Ich wollte schon wieder umkehren, weil ich bisher ja so ziemlich immer in die falsche Straße eingebogen bin. Aber zum Glück machte ich das nicht. Ich lief diesmal richtig. Ich las eine Straße, an die ich mich erinnerte. Dort sollte irgendwo ne Bank sein. Also bog ich da ein und ich fand eine Deutsche Bank!!! Ich hörte schon Engelein singen. Endlich!!! Ich musste nur nochmal um das Haus rennen, weil nur der andere Eingang offen war. Aber das war okay. Also ging ich da rein. Und fragte den Pförtner wo denn hier ein Geldautomat ist, denn es war nur eine große Eingangshalle. Der sagte mir dann (natürlich auf Englisch): “Hier gibt es kein Bargeld. Das ist eine Investmentbank. Hier kann man ihnen nur helfen, wenn sie ihr Geld anlegen wollen.“ Ich will mein beschissenes Geld aber nicht anlegen, ich will es haben!!!!!!!!!! Er schickte mich dann nur zu einem britischen Automaten, die es hier zu Hauf gab. Ich wusste ja, dass die da meine EC-Karte annehmen, aber da muss ich bezahlen. Aber das musst ich dann machen. Ich war fast am Heulen, weil ich so dringend auf Toilette musste. Meine Oylster Card war alle, so dass ich ohne Geld draufzuladen nicht zurück konnte und die Fahrt von Moorgate nach Bayswater dauert über 20 Minuten. Ich war echt am Ende. Aber ich kam dann endlich an und ging auf Toilette. Es war halb 8. Geplantj hatte ich um 7 wieder zurück zu sein, um dann noch in den Hyde Park zu gehen.
Und hier war immer noch ein Tumult. Diesmal war Karneval irgendwie im Queensway. Hier siehts aus sag ich euch!!! So hat man Großbrittanien noch nie erlebt. Und diese ganzen betrunkenen Menschen!!! Ich fands echt unglaublich. Aber es hat scheinbar wirklich irgendwas mit Jameika zu tun. Ich google das mal. Ich hab dann meine kleine Tasche geholt, weil man da nichts rausklauen kann. Also bin ich los zum Hyde Park, obwohl es schon sehr gedämmert hatte.(Sagt man das so?) Also ich mein dass es schon recht dunkel war. Und der Hyde Park war dann zu gesperrt mit Schlössern und Ketten und so. Das Ding hat ja auch Türen. Aber ein paar Leute kletterten über den Zaun und ich machte ihnen das nach. Auch wenn ich etwas Angst vor der Polizei hatte, aber ich hab das Gefühl man darf hier im Moment alles. Ich lief dann zu dem einen See, setzte mich da ne viertel Stunde hin. Dann wurde es mir zu dunkel, vor allem weil die da kein Licht haben. Die Drehtüren aus dem Park raus funktionieren ja noch. Man schließt die Leute ja nicht darin ein.^^ Ich lief dann nochmal den Queensway kurz lang, um mir das treiben kurz anzusehen, aber alleine war das scheiße. Ich hatte schon im Hyde Park einen akuten Einsamkeitsanfall bekommen. Das wollte ich mir dann nicht noch geben. Also bin ich zurück.
Ich setzte mich in den TV-Raum. Da lief erst „Brooke Knows Best“ (neue Folgen) und dann ein Stück „Super Sweet Sixteen“ über irgendwelche Promis und Promi-Kinder. Aber dann schalteten wie einen Film ein. Nachdem wir aber eine Minute „Independence Day“ geschaut hatten, schauten wir „Transformer“. Ich wollte eigentlich ins Bett. Aber es war erst um 9. So früh wollte ich dann noch nicht schlafen. Aber von diesen Couchen und Stühlen hier, bekomm ich immer so tierische Rückenschmerzen. Naja, ich wollte eigentlich zwischendurch gehen, aber hier laufen ja keine Werbung in Filmen (Sky müsst ihr wissen) und ich kann Filme nur unterbrechen, wenn sie wirklich schlecht sind oder ich dringend weg muss. Und Transformer war jetzt nicht so schlecht, also schaute ich den noch bis 23.30 Uhr zu Ende. Ich hab zwar nicht alles verstanden (was war das z.B. mit dem Würfel und warum wollte den jeder haben? Und warum waren die Dinger überhaupt auf der Erde?), aber es war so schon nicht schlecht. Obwohl die Hauptdarsteller meiner Meinung nach schon zu alt für Schüler aussahen (denn sie waren ja scheinbar erst 16, wenn der eine sein 1. Auto bekam.). Aber so wars ok.
Und dann bin ich hoch. Es waren mittlerweile 4 Betten (mit meinem 5) besetzt. 2 Russinnen, die aber nur eine Nacht bleiben, die Chinesin und noch ein Spanier(?). Jedenfalls hört sich sein Name recht spanisch an. Ihr müsst wissen, dass man hier so ein Zettel mit Anreisedatum, Abreisedatum, Zimmernummer und Namen bekommt, den man ans Bett klebt, um zu zeigen „das ist meins“.
Es war aber noch keiner von denen da, also konnte ich mich in aller Ruhe im Zimmer fertig machen. Und bin dann dreiviertel 11 rum ins Bett.
Ich vermisse euch wirklich wahnsinnig in den letzten Tagen und wünschte einer von euch wäre da um mit mir einfach nur abzuhängen. Niemanden zu kennen is echt scheiße. Hoffe euch geht’s gut. Lieb euch!!
In Love, XoxO Maria
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