Mittwoch, 21. Oktober 2009

Feeling bad / ein perfekter Abend

Mittwoch war mit einer der besten Tage überhaupt!!!!
Auch wenn auch er scheiße begann.
Ich fühlte mich nämlich scheiße. Mir war so schlecht. Ich hatte das Gefühl als müsste ich jeden Moment kotzen. Und ich hatte Magenkrämpfe und alles vom Feinsten. Ich wollte an dem Tag nochmal in ein Café gehen, weil ich Mario (so nem Typen von der Straße, der irgendwie für die Polizei arbeitet aber selber aussieht wie ein Verbrecher) gesagt ich komme da um 3 hin. Die suchen Leute und er kennt den Boss und hat das für mich ausgemacht. Aber ich fühlte mich echt scheiße. Ich habe mich aber nach dem Frühstück (nach dem es mir ja erst so schlecht ging) wieder hingelegt. Aber das hat ganz und gar nicht geholfen, weil ich sogar von dieser Übelkeit geträumt habe, wodurch es mir schlussendlich noch mehr nach kotzen war. Ich quälte mich dann durch die Dusche und alles und bin zu dem Cafè. Es ging mir schon etwas besser. Aber als ich da ankam (es war das selbe Cafè bei dem ich schon mal war, ich weiß nicht ob ich es geschrieben hatte. Der hatte mir das schon mal gesagt und als ich da aber ankam, wusste ich nicht ob es das war, denn ich hatte den Namen vergessen. Aber die Kellnerin verstand mich nicht, weil sie nur sehr schlecht Englisch spricht. Nur Russisch oder so. Ich fühlte mich sehr verarscht, fand aber kein anderes in dieser Straße.) sagte mir die Frau die dort arbeitet, sie hätte schon ein Mädchen, das am nächsten Tag zum Probearbeiten kommen soll. Ich gab ihr meinen CV, im Falle, dass sie nicht kommt. Ich wollte dann wieder zurück, nahm aber einen kleinen Umweg um den Blog. Ich weiß nicht mehr warum. Aber auf meinem Weg, sah ich plötzlich Mario in einem Cafè sitzen (also einen anderem) und er sah mich und so musste ich hallo sagen. Ich hatte gar keinen Bock mit ihm zu reden. Ich wollte nur schnell hin und dann sagen, ich muss noch was erledigen (ich musste glaube wirklich noch was machen, aber ich hatte noch etwas Zeit). Ich sagte ich müsse einkaufen und kochen und mein Zeug aufräumen. Aber irgendwie brachten er und sein mexikanischer Freund mich dazu mich hinzusetzen und einen Kaffee zu trinken. Am Ende war das super, denn danach ging es meinem Magen um einiges besser. Irgendwann war es dann schon recht spät. Und um 5 musste ich ja arbeiten und ich musste immer noch essen glaube ich.

Dann: arbeiten. Da begegnete mir dann Alejandro, 19 aus Argentinien. Er hatte mich irgendwann mal im Vorbeigehen angesprochen, wer ich denn sei und was ich hier tue, weil er mich jeden Tag sieht. Und ab da haben wir uns öfter mal unterhalten. Er ist eigentlich wie son Knuddelbär. Bisschen dicker, längere schwarze verwuschelte Haare, Bart und hat auch so ne herzliche Art drauf. Total nett. Er fragte mich, ob ich nicht mit ihm und ein paar Freunden in den Pub gehen will. Und da ich aus irgendeinem Grund wusste, dass im Hostel nix los ist, sagte ich ja. Wir wollten uns 22.30 Uhr vor Tesco treffen. Ich wollte noch was essen. Also ging ich nach der Arbeit heim. Aber es war ja Mittwoch, also bekam ich mein Geld. Wollte eigentlich nur schnell mein Zimmer weiter buchen. Aber ich kam dann mit der Deutschen aus Berlin die an der Rezeption arbeitet ins Gespräch. Und als ich ihr sagte, dass ich nur 3Pfund die Stunde bekomme, war sie erst mal geschockt und wollte mir gleich helfen. Sie gab mir die E-Mail-Adresse und die Telefonnummer von nem Callcenter in London, die Deutsche für Umfragegespräche suchen. Sogar ziemlich dringend. Und sie bezahlen gut. Ich war wieder frohen Mutes. Wollte die E-Mail gleich am Abend abschicken, nachdem ich aus dem Pub wieder kam. Eigentlich hatte ich gar keine Lust drauf. Wollte sagen dass ich noch ins Hostel zurück muss wegen einer Freundin oder irgendwem. Gott sei Dank hab ich das nicht gemacht.

Als ich ankam bei Tesco(noch mit meinem Sandwich in der Hand) war er nicht da. Aber er kam von weitem auf mich zu mit 3 anderen. Ruth aus Australien, Jury aus Brasilien und Daniel aus Süd Afrika. Ich dachte erst Ruth wäre Britin, weil sei den totalen London-Style hatte. Sie hat auch echt ein Lächeln, was die Sonne aufgehen lässt. Jury. Als Jury mir sagte, dass er Brasilianer ist konnte ich es erst mal nicht glauben. Er ist sehr weiß und hat blonde Haare. Aber er sagte dann, dass seine Eltern ursprünglich aus Deutschland stammen. Das erklärte so einiges. Und Daniel ist ein recht attraktiver junger Mann, der schon bald (sehr wahrscheinlich) der britisch Armee dienen wird. Und so sieht er auch aus. Er meinte zu mir er wäre jeden Tag vorbei gekommen und hätte einen Flyer genommen und ich fragte mich, warum ich ihn nie bemerkt hatte. (By the way, hab grad mal bei facebook geguckt, ich bin sogar ein paar Tage älter als er^^ Würde ihn nicht auf 19 schätzen). Naja wir diskutierten erst mal was wir machen. Pub ist in London echt teuer und schließt ja auch 12. Also beschlossen wir nach langer Diskussion einfach bei Tesco Bier zu kaufen und uns in ihr Hostel zu setzten. Das war gleich um die Ecke. Also machten wir das. Jury verlies uns leider, weil er weiter weg wohnte. Ich verstehe immer noch nicht, warum er nicht einfach hier in mein Hostel oder ins Royal Bayswater Hostel zieht. Er ist eh die meiste Zeit hier in Bayswater. Naja, er ging dann. Ruth und ich bezahlten das Bier (mit Daniels Geld und noch ein paar Pfund von mir). Die Jungs hatten alle keinen Ausweis mit, obwohl halt alle 19 waren. Und dann gingen wir in ihr Hostel. Meine Stimmung hatte sich schon verbessert. Wir setzten uns dann in ihren Aufenthaltsraum, schauten erst Fußball und tranken Bier und unterhielten uns. Das war echt cool. Irgendwann kam dann auch noch son anderer Typ dazu, von dem ich aber nichts mehr weiß. Aber es war echt cool sich mit allen zu unterhalten und Bier zu trinken. Ich trinke ja normalerweise in Deutschland zumindest kein Bier, aber hier auf einmal schon. Hab hier die letzten Wochen mehr Bier getrunken als in meinem ganzen vorherigen Leben zusammen. Es kamen dann noch 2 Leute aus Venezuela dazu, Geschwister Alex und Stefanie. Stefanie hat auch son Strahlelächeln wie Ruth. Stef ist ein echt hübsches Mädchen. Alex ist noch ein bisschen jünger, 17. Sieht aber eigentlich auch nicht grade schlecht aus. Irgendwann kamen dann noch 3 Jungs(Iren) mit 2 Gitarren rein, die fragten ob es okay wäre, wenn sie ein bisschen spielen. Wir meinten solange es sich gut anhört, können sie das gerne tun. Und es hörte sich ganz gut an. Wir unterhielten uns weiter. Irgendwann kam dann son Typ rein und meinte der Raum wird in 10 Minuten geschlossen. Um 12 schließen die das da. Find ich total bescheuert. Die Iren packten ihre Gitarren ein und kamen zu uns rüber. Das gefiel mir außerordentlich. Was gibt es besseres als Musiker? ^^ Nummer 1 ist Dean. Musiker aus voller Seele. Hat sein ganzes Leben nichts anderes gemacht als Musik. Schwarze längere Harre, die aussehen als hätte er direkt nach dem aufstehen einfach nur Menge Haarspray draufgeklatscht und gut is. Nummer 2 ist Liam, 22, Büroarbeiter der sich jetzt mehr auf die Arbeit eines Barmannes spezialisieren will. Sieht aus wie ein auf dem Boden gebliebener sehr entspannter Ire mit einem strahlendem Lächeln. Und man kann sich ganz gut mit ihm unterhalten. Den letzen Namen habe ich leider vergessen. Hab die Jungs schon lange nicht mehr gesehen. Aber auch Musiker. Ich habe mich am Anfang nicht mit ihnen unterhalten, weil ich das Glück hatte, das ich direkt zwischen Alejandro und den beiden Venezuelern zu sitzen. Die unterhielten sich natürlich auf Spanisch. Ich verstand eigentlich ne ganze Menge, aber sprechen kann ich es glaube ich kaum noch. Ich benutze es nie, weil alle Spanier die ich kenne ihr Englisch verbessern wollen und mit mir Englisch sprechen wollen. Aber ich fragte Alejandro dann, ob wir nicht Plätze tauschen könnten. Und das machten wir dann.

Aber dann kam auch schon der Typ wieder und sagte wir müssen raus. Wir setzten uns erst in den Flur, aber da kam ganz schnell ein Typ (auch noch der Sohn des Managers), der meinte ob wir nicht leiser sein können. Also gingen wir raus. War ja noch für draußen gekleidet wegen der Arbeit. Es war halt echt kalt. Also setzen wir uns vor „Pizza Factory“ mit unserem Bier und quatschten da weiter. Mich belästigte dann auch eine Minikakerlake belästigte. Ich bewahrte sie aber vor dem Tod. Wollte sie nicht umbringen /lassen. Sie tut mir ja nichts. Aber sie soll nicht da sein wo ich bin. Ruth und Daniel waren irgendwann verschwunden, was erst gar nicht auffiel, weil wir alle so beschäftigt waren. Aber ich musste dann auch irgendwann aufs Klo und Alejandro zeigte mir wo es ist. Da trafen wir dann Ruth und Daniel, die im Flur vorm Klo saßen und sich unterhalten. Danach kamen sie aber dann wieder mit uns raus. Nicht sehr lange. Die hielten auch Händchen, was aber keiner außer mir bemerkte, weil sie es sehr versteckt taten. Aber ich konzentrierte mich eh mehr auf die Iren. Sie sehen eigentlich gar nicht sooo gut aus, aber die haben eine Ausstrahlung, der Wahnsinn. Vor allem Dean, der sich dann da mit der Gitarre auf die Straße stellte, spielte und sang. In dem Moment war er sehr attraktiv für mich.^^ Auch Liam ist nicht schlecht. Die Jungs sind halt echt gechillt und auf dem Boden. Das ist das was mir an den Jungs aus Dessau fehlte. Jedenfalls Großteils (einige meiner Freunde sind ja auch so^^). Die sind alle so eingebildet und nehmen sich selbst viel zu wichtig. Das war der Punkt, der die Iren für mich interessant machte. Leider wollten sie ein paar Tage später schon aus dem Hostel raus in ihr Haus in Leytonstone (etwas außerhalb Londons) ziehen.

Aber dieser Abend war einfach nur genial. Einfach nur da zu sitzen, nachts in den Straßen Londons, Bier zu trinken, mit diesen ganzen Menschen und Dean und den anderen beim Musik machen zuzusehen und einfach mal nicht an morgen zu denken sondern im Hier und Jetzt zu leben… das war einer dieser perfekten Momente, in denen man sich nicht vorstellen kann, dass es irgendwo auf der Welt grade besser ist.

Aber irgendwann verabschiedeten sich alle langsam. Ich wollte nicht das es endet. Irgendwann saß ich da mit Alejandro, Dean, Liam und Mister Namenlos alleine da. War aber immer noch super. Dean fragte mich dann nach meiner E-Mail-Adresse, so das wir über facebook in Kontakt bleiben können. Und dann verabschiedeten wir uns alle voneinander so gegen 4. Und ich ging ins Hostel. Ich setzte mich kurz auf die Treppe, weil ich meinen MP3-Player suchte. Da kam plötzlich Jim rein. Sturzbetrunken. Wir unterhielten uns dann ein bisschen. Aber er versuchte mir näher zu kommen, was ich aber nicht wollte. Irgendwann gingen wir dann ins Bett. Und ich war glücklich.

Ich hoffe ihr habt auch ein paar schöne Tage.

In Love, XoxO Maria

Montag, 19. Oktober 2009

Regentag & Mädelsabend

Dienstag war ein absoluter Regentag!!

Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…

Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.

Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.

Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.

Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.

Bye,

In Love, XoxO Maria

Mittwoch, 7. Oktober 2009

National Insurance Number / Deutsche Bekanntschaften

SOoooooo Jetzt bekommt ihr wieder mal was von mir zu hören.
Erst einmal kann ich euch eine gute Nachricht überbringen. Ich habe einen besseren Job!!!!! Aber um die Details dazu zu erfahren, muss ich erst mal 3 Wochen aufholen. Aber ich sage euch schon mal: es ist en Kellnerjob bei Nandos, einer in UK sehr verbreiteten und angesehenen Chicken -Restaurantkette.

Aber zurück zum Geschehen. Das letzte Mal habe ich über Sonntag geschrieben. Also kommt jetzt logischerweise Montag. Die neue Woche beginnt. Die beste die ich eigentlich insgesamt bisher hatte. Beginnen tut sie aber leider nicht so dolle. Mit dem Organisationskram der National Insurance Number. Ich hasse es ja sowieso fremde Menschen anzurufen und dass auch noch auf Englisch. Und mit meinem Mobile versteht man ja eh kaum was. Aber da musste ich jetzt durch. Nachdem ich mich durch ewige Gespräche mit Nury (die durch chinesisches Essen in Candem vergiftet wurde und im Hostel und nicht in der Schule saß, weil sie die ganze Nacht aufs Klo rennen musste. Ich war dann so froh, dass ich nicht mit hin bin) davor gedrückt hatte, rief ich endlich dort an. Ich hatte mir die Nummer aus dem Internet besorgt. Und die sagten mir dann, ich kann mich im Internet anmelden und alles. Kostet aber so oder so 40Pfund. (Ich find es übrigends beschissen, dass deutsche Tastaturen kein Pfundzeichen haben) Toll, wieder Geld weg. Und wie sollte ich das überweisen? Naja. Ich meldete mich erst mal an. Später stellte sich heraus, dass das scheinbar eine Agentur war, über die ich das gemacht hatte. In Wirklichkeit kostet das gar nichts. Aber zu dieser Erkenntnis dauert es auch eine Weile. Wiedermal wunderbar.

Naja. Der Vormittag war sonst ziemlich ruhig. Kann mich jedenfalls an nichts bestimmtes erinnern. Arbeiten von 5-10. Mich kamen wieder viele Menschen besuchen.

Und dann wars irgendwann endlich abends. Ich kam nach Hause und mich begrüßten gleich die netten Münchner Jung beim reinkommen. Sie hatten mich schon auf der Straße gesehen und wir hatten uns kurz unterhalten. Und als ich reinkam, spielten sie grade Billard. Sie fragten mich, ob ich eine Tasse hätte und ich besorgte mir eine an der Rezeption und sie gaben mir großzügig was von ihrem Wodka ab. Den konnte ich auch echt gebrauchen. Ich stand dann ne Weile mit ihnen da so rum und unterhielt mich. Und das war mal wieder echt angenehm . Waren so mein Alter, vielleicht auch ein bisschen älter und sie erinnerten mich an irgendwelche Menschen die ich schon kenne. Ich hab das Gefühl, die waren mir irgendwann schon mal begegnet. (Vielleicht mal irgendwann im Urlaub?!) Irgendwann kam dann Sara. Sie wollte zu Tesco. Einer von ihnen nutzte die Gelegenheit und ging gleich mit. Er brauchte neue Kippen. Und ich unterhielt mich mit dem anderen dann weiter. Nachdem der eine dann wiederkam musste ich erst mal in die Küche. Die schließt hier um 11 und ich wollte mir schnell noch Sandwiches machen. Einer der Jungs sagte dann: „Okay, mach mal. Solange du wieder kommst.“ Der andere verdrehte nur die Augen und ich musste lachen. Ich weiß leider ihre Namen nicht, sonst würde ich sie euch sagen. Ging mir dann andere Schuhe anziehen und in der Küche versuchte ich mich dann noch mit der spanischen Frau aus meinem ehemaligen Zimmer zu unterhalten. So halb Spanisch, halb Englisch. Hat nicht 100% geklappt, aber es war okay. Ging dann wieder hoch und schaute den Jungs beim Billiardspielen zu. Dann war es 2 vor 11 und der Wodka war alle. Sie wollten schnell zu Tesco rennen. Ich setzte mich zu Jim an den PC. Der schaute grade nach Jobs für mich.^^ Und ich gratulierte Sara zum Geburtstag. In Spanien hatte sie jetzt immerhin schon. Ich schenkte ihr einen meiner Muffins, die ich mir grade gekauft hatte. Sie freute sich so darüber das war richtig süß. Sie will die Verpackung behalten und in ihr Tagebuch oder sowas kleben. Ich find die so süß.

Irgendwann sah ich dann endlich mal nach einer halben Stunde einen der deutschen um die Ecke gucken. Aber er sah mich nicht. Also ging ich nach draußen zu ihnen. Er suchte grad nach einer Telefonnummer in seinem Mobile. Aber dazu war er nicht mehr in der Lage. Ich wollte ihm helfen, aber als ich ihn nochmal nach dem Namen fragen, sagte er es wäre egal. Er war echt zu. Ich wollte eigentlich nur noch kurz rein, weil Jim ja nach Jobs für mich schaute. Da fand ich das unfreundlich einfach weg zu rennen. Ich saß dann da 5/10 Min bei Jim und wollte dann auf die Toilette. Und als ich wieder kam begegneten die Jungs mir im Flur. Ich fragte sie, ob sie ins Bett wollen oder was (war ja nicht mal 12) und sie sagten nein, nur kurz ins Zimmer. Aber der eine sah nicht so aus, als würde er in der Lage sein, die Treppen noch mal runter zu laufen. Ich sah sie danach leider nicht nochmal wieder. Das fand ich echt schade, denn wir haben uns gut verstanden und ich hätte gerne nochmal nen Abend mit ihnen rumgehangen. Ich ging dann auch irgendwann ins Bett.

Mal nicht so detailliert, aber immerhin bin ich jetzt wieder einen Tag weiter. Hört sich alles nicht so spektakulär an, aber war nen guter Abend. Wenn auch nur kurz.

In Love, XoxO Maria