Dienstag war ein absoluter Regentag!!
Aber erst mal musste ich wieder einmal umziehen. Von Raum 69 in Raum 77. Der Raum war vllt. beschissen sag ich euch (aber nix im Vergleich mit dem in dem ich jetzt bin.) Total eng und klein für 10 Personen. Habe nur grade so meine Tasche rein bekommen. Wenigstens war es hell und gut gelüftet. Aber immerhin hatte ich hübsch was zu gucken. Diese Franzosen aus meinem Zimmer… Ich hatte die ganze Woche was zum träumen. :P 2 Jungs mit einer übels gechillten kleinen Japanerin. Ich will auch eine kleine hübsche Japanerin sein, die mit 2 gutaussehenden jungen Franzosen durch London läuft!!! Naja, im nächsten Leben vielleicht…
Sonst hatte ich noch diesen komischen Spanier , eine echt hübsche Französin, die auch hier arbeiten will und einen ungut riechenden Mann im Zimmer. Ich bin froh, dass ich nicht das Bett über ihn gewählt habe.^^ Aber sonst war auch wieder ein fliegender Wechsel.
Paulina ist an dem Tag auch aus der Herberge in ihre Wohnung nach East London (ich befinde mich in West London) gezogen. Ich weiß nicht was ich den ganzen Vormittag über gemacht habe. Ich glaube ich war wieder essen kaufen. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Aber irgendwann regnete es wie in Strömen. (It rains cats and dogs.)Aber richtig! Und zwar den ganzen Tag. Ich fragte mich wie das wohl mit der Arbeit läuft. Immerhin muss ich dazu ja draußen stehen. Ich wollte hingehen und fragen, dachte aber nicht das ich arbeiten muss. Wie auch. Bringt denen überhaupt nix. Es regnete wirklich in Strömen. Viele denken jetzt vielleicht: „Naja typisches London Wetter eben.“ Aber das ist nicht der Fall. Es regnet hier überhaupt nicht so dolle, wie alle immer denken. Wenn es regnet ist es meist ein sehr weicher Regen über ein paar Minuten. Aber nicht so.
Naja wie gesagt, wollte eigentlich nur schnell rüber rennen (das Restaurant ist nur 4 Häuser weiter weg) um zu erfahren das ich nicht arbeite um mich dann zu ärgern, dass mir dann Geld fehlt. Aber kurz vorm Eingang kam mir dann einer der Jungs entgegen, die auch da arbeiten. Mit Flyern in der Hand. Und ich dachte nur „Nein, no way!“ Keiner im Restaurant sagte auch nur ein Wort von nicht arbeiten. Ich fragte, ob sie einen Regenschirm haben, aber sie hatten keinen. Ich besitze hier in London keinen (euren hab ich ja leider zuhause lassen müssen, weil ich dachte ich hätte Übergepäck). Ich hatte aber noch die Regenponchos in meiner Tasche. Also zog ich einen von denen an. Die Frau vom Restaurant(Linda)lachte ganz amüsiert. Ich sah aus wie ein kompletter Vollidiot. Aber war mir in dem Moment auch egal. Ich brauch das Geld. Und die Straßen werden nicht sehr belebt sein. Also kriege ich Geld fürs im Regen stehen. Alle lachten mich aus. Aber ich trug es mit Würde. Am Anfang versuchte ich noch wirklich was los zu werden. Aber irgendwann kam dann so ein Schwall runter, das ich mich erst mal in Tesco rein stellte. Ich wollte meine Musik rausholen. Nur rumzustehen ist dann doch etwas langweilig. Es war auch kaum wer auf den Straßen. Nur die Leute die schnell in Tesco rein rannten um sich was zu essen zu holen. Ich stellte mich da auf die kleine Erhöhung, wo ich etwas geschützter war und blieb da. Als mein Boss kam, sagte er es wäre gut so. Ich soll ja nicht krank werden. Aber es wäre nix los im Restaurant. Ich dachte nur so:“Warum auch? Alle wollen nur was zu essen kaufen und nach Hause und das Haus den Rest des Tages nicht mehr verlassen.“ Sowas dummes. Die Jungs waren den ganzen Tag verschollen. Ich ging zwischendurch zum Restaurant zurück. Meine Flyer waren durchgeweicht. Ich ging erst mal auf Toilette und stellte mich vor den Spiegel. Und dann lachte ich mich erst mal selber aus. Ich sah WIRKLICH aus wie ein kompletter Vollidiot!!! Aber war mir jetzt auch egal. Aber durchs ausziehen wurde der Rest meiner Klamotten dann auch nass. Also ging ich noch nasser zurück auf die Straße, als ich weggegangen bin. Aber das fing dann an zu trocknen und das war dann echt ekelhaft und vor allem kalt. Ich nahm mir vor ne Stunde früher aufzuhören, meiner Gesundheit zu Liebe. Denn wenn ich was nicht gebrauchen kann ist das Krankheit. Und das tat ich dann auch. Mein Boss guckte ganz enttäuscht. Aber war mir auch egal. Bei dem Wetter wird man eh nix los. Und ich bin dann zurück zum Hostel.
Da waren dann Nury, Sara und Polina die mich ganz erstaunt darüber wie ich aussah erwarteten. Ich befreite mich erst mal aus meinem Plastikschutz und wollte eigentlich grade in mein Zimmer um mich umzuziehen, da fiel mir ein dass ich meinen Laptop da vergessen hatte. Also beim Inder. Ich hatte ihn da gelassen um mir das Geld für den Locker (welches ich nämlich nicht hatte) zu sparen. Also bin ich wieder zurückgelaufen, hab ihn geholt und bin mich dann umziehen gegangen. Ich saß dann den ganzen Abend da mit Nury, Polina und Sara. War irgendwie wie ein Mädelsabend, obwohl wir nichts machten und so viele andere Menschen um uns rum saßen. Wir schaute uns nur die Bilder von der Nacht in Fabrik an und surften (dann auf meinem PC) auf facebook. (Wenn einer von euch das hat, sagt mir Bescheid) War ruhig und angenehm. Polina nannte mich, "das Internetcafé Maria", weil Sara mir 1,50 für den Locker für den nächsten Tag gab, weil sie mein Internet benutzen konnte. Aber Nury und Polina mussten dann ja irgendwann in ihre Wohnungen zurück. Und ich ließ Sara an meinen PC. Sie chattete mit ihrem Freund. Den hatte sie ja auch schon eine Weile nicht mehr gesehen. Ich langweilte mich irgendwann. Und Sara fragte mich ständig, ob ich ins Bett möchte. Und ich sagte nein, obwohl ich echt müde war. Aber ich sie sah so glücklich aus, dass sie wieder mal was von ihrem Freund hörte. Aber irgendwann wollte ich dann auch noch meine Mails checken. Und als ich eigentlich fertig war, sagte sie, es wäre okay. Sie hatte einen der Rechner da bezahlt. Also ging ich dann irgendwann um 1 rum ins Bett. Ich hatte gehofft die deutschen Jungs noch mal zu sehen. Aber die waren nicht da.
Bye,
In Love, XoxO Maria
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